Mike Resnick

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Alle Bücher von Mike Resnick

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Mike ResnickJäger des verlorenen Einhorns
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Jäger des verlorenen Einhorns
Jäger des verlorenen Einhorns
 (8)
Erschienen am 18.07.2011
Mike ResnickWilson Cole - Die Piraten
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Wilson Cole - Die Piraten
Wilson Cole - Die Piraten
 (6)
Erschienen am 08.01.2009
Mike ResnickWilson Cole - Die Meuterer
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Wilson Cole - Die Meuterer
Wilson Cole - Die Meuterer
 (7)
Erschienen am 09.09.2008
Mike ResnickMallory und die Nacht der Toten
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Mallory und die Nacht der Toten
Mallory und die Nacht der Toten
 (5)
Erschienen am 24.11.2011
Mike ResnickWilson Cole - Die Rebellen
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Wilson Cole - Die Rebellen
Wilson Cole - Die Rebellen
 (4)
Erschienen am 23.02.2010
Mike ResnickWilson Cole - Flaggschiff
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Wilson Cole - Flaggschiff
Wilson Cole - Flaggschiff
 (4)
Erschienen am 23.11.2010
Mike ResnickWilson Cole - Die Söldner
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Wilson Cole - Die Söldner
Wilson Cole - Die Söldner
 (3)
Erschienen am 09.06.2009
Mike ResnickMallory und der Taschendrache
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Mallory und der Taschendrache
Mallory und der Taschendrache
 (3)
Erschienen am 20.07.2012

Neue Rezensionen zu Mike Resnick

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ralluss avatar

Rezension zu "Wilson Cole - Die Piraten" von Mike Resnick

Wilson Cole 2
rallusvor 4 Jahren

Wilson Cole, noch im ersten Buch ein Meuterer mit einem quasi gestohlenen Militärschiff der Könfoderation, muss sich nun überlegen wie er seinen Lebensunterhalt verdienen soll. So ein Schiff mit den dazugehörigen Besatzungsmitglieder braucht Luft, Essen, Sold - sprich Geld muss her. Wilson beschliesst Pirat zu werden, doch eher ein Robin Hood der Piraten, denn Unschuldige will er nicht verletzen und dazu gehören auch gehorsame Militärs, denn die tun nur ihre Arbeit. Nach dem ersten gelungenen Coup stellt sich die Frage: Wohin mit dem Erbeuteten? Erste Erfahrungen mit einem Zwischenhändler (der einer Figur von Charles Dickens nachempfunden ist!) zeigen ihm die Schwierigkeiten. Jeder Raub wird sofort in der Galaxis bekanntgegeben, nur ein Bruchteil des Wertes ist herauszuschlagen. Doch Wilson Cole hat bisher alle seine Probleme lösen können, so auch dieses.

Mike Resnick hat wieder ein farbenfrohes SF Buch mit lauter lakonischen Sprüchen und vielen Aliens geschaffen. Die Raumschiffe fliegen entspannt Lichtjahre durch das All, Planeten sind grad einen Fußweg über die Strasse erreichbar. Nach einiger Zeit lässt auch hier, wie im ersten Band, die Spannung nach und die Sprüche werden flauer. Doch der zweite Band ist ihm besser gelungen als der Erste, zumal Cole grantlig dämmert was einen Piratenkapitän ausmacht

"Ich blicke voraus auf dreißig oder vierzig Jahre Piratenhandwerk und empfinde diese Aussicht als mörderisch deprimierend. Es ist nicht die Laufbahn, als die all diese Romane und Holos sie dargestellt haben.
Die meiste Zeit komme ich mir wie ein gottverdammter Buchhalter vor."

 
Auch gelungen ist die Anspielung auf Dickens und die selbst entwickelten Spiele die am Ende des Buches erklärt werden.

Knapp die 4 Trashsterne erreicht.

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ralluss avatar

Rezension zu "Wilson Cole - Die Meuterer" von Mike Resnick

Wilson Cole 1
rallusvor 4 Jahren

Wilson Cole ist ein hochprämierter Held. Mit pragmatischen und unkonventionellen Methoden hat er sich in die Herzen der Bevölkerung gesetzt, nur bei seinem Arbeitgeber, der Sternenflotte, kommt er nicht gut an. Befehle von Vorgesetzten werden nicht einfach befolgt, sondern hinterfragt und so was ist immer suspekt. Getreue Offiziere haben nicht zu fragen, sondern zu gehorchen, schliesslich befindet man sich in einem Krieg gegen eine ander Konföderation. Nach einer erneuten Befehlsverweigerung wird Wilson Cole auf die Theodore Roosevelt, einem alten Sternkreuzer versetzt. Hier sind alle Menschen und Nichtmenschen vereinigt die seitens des Flottenkommandos "Dreck am Stecken" haben. Seinen alten Freund Forrice - einen Molarier auf drei Beinen - trifft er wieder und bei einem Gespräch mit ihm ist der lakonische Witz dieses Buches enthalten:


"Schließlich sind wir Offiziere – und falls ihre Offiziere so dumm und borniert sind wie unsere, werden sie keine großen Stücke auf unsere geballte Hirnkraft haben." "Falls du Offiziere so verachtest, wieso bist du selbst einer geworden", wollte Forrice wissen. "Das Essen ist besser und ich habe ein Kabine für mich allein." antwortete Cole, und keiner seiner beiden Begleiter konnte erkennen, ob das ein Witz war oder nicht.

Mike Resnick wirft uns sofort in diese altmodische Science Fiction Geschichte, die an Robert Heinlein und die goldenen Ära der 50er Jahre erinnert, nur mit mehr Witz und Zynismus. Alien gibt es zuhauf, auch viele bewohnte Planeten, aber das ist alles nur Staffage in einer Art Wildwest im Weltraum.

Sehr unterhaltsam, aber nach einem Drittel des Buches beschleunigt Resnick die Handlung und rast durch die Seiten, mit fast 70 % Dialogen. Dadurch wirkt das Buch etwas flach gegen Ende, unterhält aber bestens. Jedenfalls so gut, dass man auch zu den Nachfolgebänden greifen möchte.

Resnick zählt zu den drei SF Autoren mit den meisten Preisen, noch vor Asimov oder Heinlein und hat einen gewaltigen Buchaustoss pro Jahr.
Manchesmal hat man hier aber das Gefühl, dass weniger mehr wäre und ein wenig Hintergrund würde die gute Geschichte doch mehr mit Leben füllen.

 

 

 

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FabAustens avatar

Rezension zu "Mallory und der Taschendrache" von Mike Resnick

Mallory und der Taschendrache
FabAustenvor 5 Jahren

Detektiv Mallory lebt und arbeitet seit einiger Zeit in einem Manhattan, in dem Gnome, Vampire, Zombies und alle möglichen unmöglichen Lebensformen zum Alltag gehören. Eines Tages engagiert ihn ein Typ mit Hörnern, den Taschendrachen Flauschie zu suchen. Mit diesem wollte er an einer Zuchtschau teilnehmen und galt sogar als Favorit. Der Detektiv macht sich sogleich mit seiner Gehilfin Felina, einem Katzenmenschen, auf die Suche und erhält im Laufe der Zeit Hilfe von zahlreichen obskuren Gestalten. Naja, obskur für unsere Welt.


Schade, schade. Alles womit Mike Resnick in seinem ersten Band um Mallory den Leser erfreut hat – Humor, Spannung, tolle Figuren- führt er hier Ad Absurdum.

Eigentlich besteht der gesamte Roman aus einem endlosen Spaziergang Mallorys und den komischen Figuren, denen er im Laufe der Zeit begegnet. Die Figuren sind im Gegensatz zum Vorgängerroman nicht mehr charmant, sondern nervig. Vor allem das liebeshungrige Mobiltelefon und die ständig auftauchenden Gremlins, die allerlei unsinniges Zeug verkaufen wollen, lassen die Lektüre zäh wie Kaugummi werden. Obwohl sich der Autor bemüht, überraschende Figuren und Dinge in diesem parallelen Manhattan auftauchen zu lassen, kann er damit nicht überzeugen. Es wirkt wie eine Aneinanderreihung mehr oder weniger guter Ideen.

Dies gilt auch für den Humor, dem Resnick wirklich frönt und der leider recht bald durchschaubar ist. In Dialogen werden z.B. Wörter und Sätze wortwörtlich verstanden. Gut, es gibt hin und wieder eine Bemerkung, die an Humor erinnert, aber in der Gesamtheit leider zu selten.

Ebenso mangelt es an Spannung. Eine überraschende Wende gibt es ebenso wenig wie einen insgesamt ausgefeilten Fall.
Es ist absolut erstaunlich, wie Mike Resnick einen erstklassigen ersten Roman über Mallory schreiben konnte, um dann einen so miesen Nachfolger zu verfassen. Aber es erinnert ein wenig an Markus Lanz. Anfangs ist das Ganze frisch und überraschend, doch dann entwickelt es sich zu einer Masche, die einfallslos und langweilig das immer gleiche Muster abspielt bis man es am Schluss nicht mehr sehen kann. Schade, aber der erste Band ist wirklich großartig.

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