Mike Resnick Jäger des verlorenen Einhorns

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Inhaltsangabe zu „Jäger des verlorenen Einhorns“ von Mike Resnick

Es ist 20.35 Uhr am Neujahrsabend. Privatdetektiv John Justin Mallory versteckt sich in seinem Manhattener Büro vor seinem Vermieter, dem er permanent Geld schuldet. Er lässt das vergangene lausige Jahr noch einmal Revue passieren und macht schließlich den Bourbon dafür verantwortlich, dass er plötzlich einen streitlustigen Elf vor sich sieht. Der Elf bittet ihn um Hilfe. Mallory soll bis zum Morgengrauen ein gestohlenes Einhorn zurückbeschaffen. Gelingt ihm dies nicht, wird der Elf von der Gilde schwer bestraft. Mallory nimmt den Auftrag an. Das hätte er womöglich nicht, wenn er geahnt hätte, worauf er sich genau eingelassen hat ...

Mike Resnick verdient mehr deutsche Leser. In diesem Roman beweist er erneut Humor, Charme und Phantasie.

— FabAusten
FabAusten

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  • Rezension zu "Jäger des verlorenen Einhorns" von Mike Resnick

    Jäger des verlorenen Einhorns
    FabAusten

    FabAusten

    Jäger des verlorenen Einhorns John Justin Mallorys Silvesterabend gestaltet sich nicht gerade rosig. Seine Frau hat ihn verlassen, was an und für sich nicht wirklich schlimm ist. Aber musste sie ausgerechnet mit dem Mann durchbrennen, mit dem John J. ein Detektivbüro unterhält? Dieser doppelte Verlust wäre ebenfalls noch hinzunehmen wenn sein Partner nicht vorher noch einige Klienten erpresst hätte. Nun warten ein paar muskelbepackte Schläger nur auf eine Möglichkeit, Rache zu üben und es ist ihnen völlig egal, wen sie trifft. Mallory möchte sich aus genannten Gründen gerade in den Alkohol flüchten als plötzlich ein Elf vor ihm steht. Zunächst ist der Detektiv aufgrund der Begleitumstände gewillt, die Sinneswahrnehmung als Halluzination zu definieren. Der Elf, der sich als Murgelström vorstellt, ist jedoch entschieden dagegen. Vielmehr möchte er sich John J.s Dienste versichern und nach harten Preisverhandlungen nimmt der den Auftrag an. Wenig später findet sich der Detektiv in einem fremden Manhattan wider, bevölkert von solch illustren Lebewesen wie Elfen, Gnomen, Goblins und Leprechaunen. Er weiß nur, dass er bis zum Morgengrauen ein Einhorn finden muss, sonst wird Murgelström von seiner Gilde getötet werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit und undurchsichtige Gegner beginnt..... Was für ein Buch. Hier vereint Mark Resnick alles was man sich von einem großartigen Urban Fantasy Roman wünschen kann. Er brilliert mit Witz und Charme. Diese spiegeln sich sowohl in der Geschichte, den Figuren als auch der Sprache wider. Die Geschichte ist rasant, überraschend und spannend erzählt. Man wird in eine Welt befördert, die unserer Realität ähnelt und doch so völlig anders ist. Doch je mehr man sie kennenlernt, umso selbstverständlicher und schlüssiger stellt sie sich dar. Gleichzeitig ist sie wie eine Wundertüte. Überall kann man etwas entdecken, wird überrascht und fasziniert. Die Fantasie des Autors scheint keine Grenzen zu kennen. Seine Welt ist ein nie dagewesenes, nie beschriebenes Kaleidoskop verrückter Einfälle. Sie schillern in allen Formen und Farben. Immer wieder blitzt etwas Neues im Blickfeld auf, wird das Auge von unglaublichen Dingen geblendet. Die Charaktere sind stimmig, einnehmend und humorvoll gezeichnet. Mallory ist ein Meister seines Fachs. Er hat einen schnellen Geist, kann kombinieren und ist sehr schlagfertig. Diese Eigenschaft ist nicht nur metaphorisch zu verstehen, sondern durchaus auch auf seine Fäuste zu übertragen. Auch die Nebenfiguren werden gekonnt beschrieben, so dass ihnen unabhängig davon, welche Ziele sie verfolgen, die Sympathien zufliegen. Die Sprache entwickelt eine ganz eigene Dynamik. Dies führt unweigerlich dazu, dass man sofort in der Geschichte ist und ihr unbedingt folgen möchte. Besonders die Dialoge machen viel Spass, weil sie gleichermaßen selbstverständlich wie auch überraschend wirken. Manche Schlagabtäusche zwischen dem Detektiv und dem Elf erinnern an die großen Screwballkomödien der Silver Sreen Ära. Mike Resnick verdient mehr deutsche Leser. Er bietet das, was ich von Christoph Marzi erwartet hatte. Eine Welt zu erschaffen, die unsere tangiert und dennoch von wunderbar fantasievollen, absurden Gestalten und Ereignissen belebt wird. In eine gute Geschichte hineingezogen und vom Ideenstrom mitgerissen zu werden. Liebevoll gezeichnete Charaktere, die man ins Herz schließt und denen man sich gerne anschließt, die aber auch unvorhersehbar agieren können. Lebendige Figuren, die trotz ihrer fantastischen DNA nachvollziehbar bleiben. Die beiden Nachfolgebände werden auf jeden Fall in meine Bibliothek finden und zwar in sehr absehbarer Zeit.

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  • Rezension zu "Jäger des verlorenen Einhorns" von Mike Resnick

    Jäger des verlorenen Einhorns
    Maeve

    Maeve

    05. January 2013 um 10:42

    Ermittler Mallory ist das wandelnde Klischee: Betrogen von der Frau, bis zum Hals verschuldet und auf der Flucht vor den Gläubigern, trotzdem hat er immer einen coolen Spruch auf Lager. So einer kommt auch in einem magischen Parallel - New York zurecht, denkt sich der Elf Murgelström und beauftragt Mallory mit der Suche nach dem kostbaren Einhorn, das ihm während einer schnellen Nummer entwendet wurde. Natürlich ist die Zeit sehr knapp, der Fall verwickelt und die Feindschaft unschlagbar, einfach gesagt: Alles läuft wie gewohnt für Mallory, der an den grotesken Gestalten und den wahnwitzigen Lage großes Gefallen findet. Ich habe mich beim Lesen amüsiert, Fantasy zum Lachen. Figuren und Schauplätze unübertrefflich durchgeknallt und Mallory arbeitet sich mit treffendem Sarkasmus durch die unglaublichsten Situationen. Klasse !!

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  • Rezension zu "Jäger des verlorenen Einhorns" von Mike Resnick

    Jäger des verlorenen Einhorns
    Avenger

    Avenger

    17. September 2012 um 13:54

    In diesem Hardboiled Roman schickt der Autor Mike Resnick seinen etwas abgehalfterten Detektiv John J. Mallory in ein Manhattan der fantastischen Art. Da er im realen Manhattan in einer persönlichen und finanziellen Krise steckt, kommt ihm der Auftrag eines Elfen in diesem Moment gerade recht. Zwar staunt er nicht schlecht über die Erkenntnis das es sowohl Fabelwesen als auch ein zweites Manhattan gibt, doch ist die Verlockung einer großzügigen Entlohnung viel zu verlockend um sich nicht auf den Fall zu stürzen. Dieser handelt von der Suche nach einem verschwundenen Einhorn, das unter der Aufsicht des Elfen stand. Wird das Tier nicht bis zum nächsten Morgen gefunden, so droht dem Elf der Tod. So begibt sich Mallory in die Fantasiewelt um den Fall zu lösen. Recht schnell stellt er fest, das es hier ganz andere Spielregeln gibt als in seiner Heimat. Nicht nur das Rechtssystem ist anders, sondern auch die örtliche Bevölkerung unterscheidet sich deutlich von dem ihm so bekannten Ort. Er trifft auf Elfen, "Taxi-Elefanten", Katzenmenschen, Magier, Menschen, Einhörner, Spielzeugsoldaten und sogar auf Dämonen, um nur einige Wesen zu nennen. Im Laufe des Abenteuers stolpert Mallory durch die wunderliche Stadt und kommt der Wahrheit über das Einhorn immer weiter auf die Spur. Während ich das Buch gelesen hatte musste ich immer wieder an Terry Pratchett oder Walter Moers denken, denn meiner Meinung nach schlägt es im Großen und Ganzen in die gleiche Kerbe. Auch hier wird der Alltag oder verschiedene Einrichtungen, ja sogar die Popkultur, auf die Schippe genommen. Oft musste ich beim Lesen des Romans schmunzeln. Doch leider blieb es auch dabei. Einen lauten Lacher wie ich es bei Moers oder Pratchett öfters hatte bleibt im ersten Roman der Reihe leider aus. Die Geschichte an sich ist wirklich gut, gespickt mit Wendungen und Überraschungen. Gerade zum Ende hin gibt das Buch sogar interessante Denkanstöße bezüglich der Frage warum es soviel Leid auf der Welt gibt. Alles durchaus unterhaltsam und interessant. Nur leider liest sich das Buch zwischendurch etwas holprig und trocken. Dies machte mir persönlich das Lesevergnügen etwas kaputt. Doch auch das hält mich nicht davon ab mir die nächsten zwei Bände zu kaufen, schließlich bin ich gespannt was Mallory noch alles in dieser verrückten Fantasiewelt erlebt. Ich denke wer sich für Fantasy und Bücher von Pratchett oder Moers interessiert macht damit nicht viel falsch. Mike Resnick wurde schon öfters für den Hugo Award nominiert und gewann ihn bisher fünf Mal. Er hat ca. 50 Romane und ca. 250 Kurzgeschichten veröffentlicht (Quelle: Geek! Ausgabe 2). Der Roman ist jetzt kein literarisches Meisterwerk aber dennoch eine gute Unterhaltung für kommende Herbst- und Winterabende. Deshalb vergebe ich auch 3 von 5 Feenstaubkörnchen.

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