Mikkel Karstad

 4 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Mikkel Karstad

Mikkel Karstad ist gelernter Koch, kulinarischer Berater und Foodstylist. Nach Stationen in internationalen Sterne-Restaurants u.a. in London und Paris arbeitete er in Kopenhagen im weltberühmten Noma, das seinen natürlichen, modernen und effektvollen Kochstil prägte. Als Leiter der Kantine des dänischen Parlaments wurde er ausgezeichnet für seinen innovativen Ansatz, ausschließlich mit frischen, saisonalen und regionalen Zutaten zu kochen. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen und betreibt den Blog »We You They Ate«. Bei Prestel erschienen seine Kochbücher »Immergrün« und »Gone Fishing«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Nordic Family Kitchen (ISBN: 9783791387420)

Nordic Family Kitchen

Neu erschienen am 26.04.2021 als Hardcover bei Prestel.

Alle Bücher von Mikkel Karstad

Cover des Buches Immergrün: Die nordische Gemüseküche (ISBN: 9783791385228)

Immergrün: Die nordische Gemüseküche

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Erschienen am 25.03.2019
Cover des Buches Nordic Family Kitchen (ISBN: 9783791387420)

Nordic Family Kitchen

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Erschienen am 26.04.2021
Cover des Buches Gone Fishing: Fisch und Meeresfrüchte (ISBN: 9783791383552)

Gone Fishing: Fisch und Meeresfrüchte

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Erschienen am 25.09.2017

Neue Rezensionen zu Mikkel Karstad

Cover des Buches Immergrün: Die nordische Gemüseküche (ISBN: 9783791385228)thursdaynexts avatar

Rezension zu "Immergrün: Die nordische Gemüseküche" von Mikkel Karstad

Nordische Grünzeug-Kulinarik für Experimentierfreudige Köch*innen
thursdaynextvor 2 Jahren

Immergrün“ nennt Autor Mikkel Karstad sein Buch der nordischen Gemüseküche. Es ist nicht nur in herrlich sattem Dunkelgrün und hellgrünem Schnitt gehalten, es ist sein drittes Kochbuch und dieses ist komplett fleischfrei. Die  Philosophie des dänischen Spitzenkochs ist so schlicht und schön wie die Photographien der Gerichte und der Natur.

Ja, Immergrün, den Evergreens unter den eher in nordeuropäischen Breiten anzutreffenden Gemüsen gewidmet, ist ein Kochbuch mit Naturphotographien. Bilder von frühlingsgrünen Wäldern, rauer Borke und dem photogen werkelnden Autor am Lagerfeuer.

Karstadt hebt hervor was Gemüse für ihn so spannend macht: Der Geschmack ist abhängig von den Umweltbedingungen und der Jahreszeit, variert durchs Jahr und sollte bei der verabeitung beachtet werden. Sein Beispiel, eine frisch aus der Erde gezogene Karotte knackig und saftig roh genossen, die länger gelagert, spät im Jahr als cremiges  Süppchen ein anderes, Gecshmackserlebnis bietet, süßer und gehaltvoller. Der Einstig ins Mikkels Kochkunst beginnt mit einem Getränk:

Äthiopischer Kaffee mit Brennesseln, Sauerklee, Buchenblättern und Fichtensprossen.“  In der Pfanne werden die grünen Kaffeebohnen zusammen mit den Wildkräutern geröstet, gemahlen und daraufhin mit kochendem Wasser übergossen. Ich muss gestehen, ich habe es nicht zubereitet, würde es sicher probieren gäbe es das zum Kosten irgendwo, aber das Lagerfeuer anwerfen, grüne Kaffeebohnen besorgen und mir diese Mühe machen, wenn ich in meiner Frenchpress ruckzuck guten Kaffee aufbrühen und genießen kann, dafür fehlt mir die Neugier.

Das „Spiegelei mit gebratenen Rapsblüten und Sauerklee“ ist mir da deutlich näher.  Wobei die Blüten ungespritzt sein müssen, und man den Waldlauf schnell absovieren muss um Sauerklee zu finden. Weiter führt die Expierience über Zucchinizubreitungsvariationen  -die eigelegten werden ich sicher versuchen woher diedazu vorgeschlagenen Limmetenblätter kommen wird sich finden. Vielleicht tut es auch Minze, die ja eher in nördlicheren Gefilden frei wächst. Erbsen, Spitzkohl, Blumenkohl, rote Beete, Möhren, Brokkoli, Wildkräuter, Zwiebeln, Mikkel Karstadt zauber aus all diesen Zutaten interesante Gerichte. Experimentierfreudigere Köch*innen als ich sind hier sicher beglückt, denn es braucht den Willen Neues zu wagen, der mir bei etlichen Zutaten wie Sellerie komplett abgeht. Sellerie geht gar nicht.  Praktisch und wie das ganze Buch ein stilvoller Hingucker ist der Saisonkalender. Hip und trendig ist der „Kohlsaft mit Apfel und Ingwer“. So wunderschön und optisch zum Schwelgen „Immergrün“ auch ist, viele Gerichte sind es nicht die mich locken. Wer also wie ich auf die mediterrane Gemüseküche eingeschworen ist wird hier via Zutaten, geschmackstechnisch bei einigen Gerichten  stark herausgefordert. Doch es sind auch für kritische Köchin*nnen viele Schmankerln dabei wie die „Gnocchi mit Brokkoli, Mozzarella Oliven, Mandeln und Basilikum„. Auch das„Püree aus gebackenem Knoblauch mit gesalzener Zitrone, gegrilltem Brot, Radicchio und Estragon“ wird als edler Snack beim nächsten Grillen mit Freunden aufgetischt werden.

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