Mikko Rimminen

 2.9 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Der Tag der roten Nase, Tütenbierroman und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mikko Rimminen

Mikko Rimminen wird 1975 als Sohn des finnischen Dokumentarfilmers Sakari Rimminen in Helsinki geboren. Er studiert kreatives Schreiben an einer privaten Hochschule in Helsinki und veröffentlicht im Jahr 2000 seinen ersten Gedichtband. 2004 debütiert er als Schriftsteller mit seinem „Tütenbierroman“. Der Roman wird in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet – für Rimminen der literarische Durchbruch. Für seinen zweiten Roman, „Der Tag der roten Nasen“ erhält er den Finlandia-Preis, einen der bedeutendsten finnischen Literaturpreise. Mikko Rimminen lebt in Helsinki.

Alle Bücher von Mikko Rimminen

Der Tag der roten Nase

Der Tag der roten Nase

 (7)
Erschienen am 01.10.2014
Tütenbierroman

Tütenbierroman

 (5)
Erschienen am 21.03.2007

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Rezension zu "Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat" von Mikko Rimminen

Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat
twentytwovor einem Jahr

Lefa und Petteri, ein am Rande der Gesellschaft lebendes Brüderpaar, schlägt sich mit mehr oder weniger dubiosen Umzugsaufträgen durchs Leben. Als sie an einem frostigen Aprilsonntag, einen überaus merkwürdigen Umzug aufs Auge gedrückt bekommen, läuft schief was nur schief laufen kann. Trotzdem bemühen sie sich das Ganze ordnungsgemäß abzuwickeln. Dabei ahnen sie nicht, dass nach diesem verpatzten Auftrag, eine noch größere Herausforderung auf sie wartet, die sie tatsächlich an ihre absoluten Grenzen führen wird.

Fazit
Eine ziemlich sinnlose Geschichte, die auch trotz ihrer meist gelungenen Wortakrobatik, nicht überzeugen kann.

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Rezension zu "Der Tag der roten Nase" von Mikko Rimminen

Ganz OK
Olanavor 4 Jahren


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Rezension zu "Der Tag der roten Nase" von Mikko Rimminen

Konnte mich so gar nicht überzeugen...
j125vor 4 Jahren

Inhalt:
Irma ist eine ältere Dame, alleinstehend, mit einem erwachsenen Sohn. Sie gibt sich als Marktforscherin aus und klingelt an verschiedenen Türen in Finnland, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel trifft sie auf den Alkoholiker Virtanen oder die Hausfrau Irja, deren Mann arbeitslos geworden ist. Schließlich wird sie als Betrügerin gesucht und doch hört sie nicht auf an fremden Türen zu klingeln.

Meine Meinung:
Da ich in meinem Studium selbst mit solchen Umfragen zu tun habe, hat mich der Klappentext gleich angesprochen. Eine Mitfünfzigerin, die sich als Marktforscherung ausgibt? Das kann nur lustig werden. Oder? Leider wurde es das nicht, im Gegenteil: Es war furchtbar langweilig.

Irma klingelt an verschiedenen Türen, und stellt, zuerst noch unsortiert, dann immer präziser werdend ihre Fragen. Warum weiß sie eigentlich nicht genau (der Leser auch nicht - ich jedenfalls nicht) und wirklich professionell stellt sie sich auch nicht dabei an. Immer wieder fehlen ihr die Worte, bringt sich in Situationen, aus denen sie sich nur durch Flucht retten kann. Irma blieb mir bis zuletzt ein Rätsel, vor allem da sie immer genau das Gegenteil von dem tut, was sie sich gedanklich vornimmt.

Der Schreibstil ist meistens angenehem zu lesen, zwischendurch stören nur die wirklich langen Sätze und die längere wörtliche Rede. Zur Verdeutlichung ein Zitat: "Und obwohl in meinem Kopf natürlich alles parat lag, kam Virtanen nicht darauf, was ich meinte, Was alles, Na alles, Wie, Na das wo du mir geholfen hast, Ach so, Hattest du das schon vergessen, Ein bisschen, Macht nichts, Wie ist es denn weitergegangen, Das erzähle ich dir jetzt." (S.320). Ja, das kursive ist ein Dialog zwischen zwei Personen, Irma und Virtanen.

Eine wichtige Rolle spielt Irmas Sohn in dem Buch, der ihr unbedingt sein Auto geben möche, da er länger beruflich verreisen müsse. Sagt er. Wohin und warum? Keine Ahnung, er sagt es nicht einmal seiner Mutter, die im übrigen wenig von ihm weiß, nicht mal seine aktuelle Adresse. Zum Glück gibt es das Internet. Später weiß die Mutter dann plötzlich wo ihr Sohn steckt, der Leser erfährt es nicht. Oder vielleicht erfährt er es doch, nur eben sehr versteckt und ich habe es nicht begriffen. Ich habe zwar eine Idee, sehe mich aber an kaum einer Stelle bestätigt. Insgesamt ist das Verhältnis zwischen Sohn und Mutter sehr unklar, wenn er sie anruft drückt sie ihn immer weg oder geht nicht ran, macht sich gleichzeitig aber große Sorgen und herzt ihn, als er zu Besuch kommt.

Die größten Fragezeichen beschert mir der Titel. Auf etwa zwei Seiten wird vom Tag der roten Nasen berichtet, der in den Medien groß angepriesen wird. Irma selbst fragt sich die ganze Zeit was dieser Tag zu bedeuten hat, was an diesem Tag gemacht wird. Irgendetwas soziales, das ist klar, aber was? Mit ihr rätselt auch der Leser darüber, was es mit dem Tag der roten Nasen auf sich hat und vor allem warum das Buch so heißt. Leider spreche ich kein Finnisch, mich würde wirklich interessieren wie der Originaltitel lautet. Möglicherweise ist der Titel aber auch eine Anspielung darauf, dass Irma sich bei dem Versuch ein Paket durch einen Briefkasten zu schieben die Nase an der Haustür verletzt, sodass sie eine große, geschwollene Nase hat.

Zum Schluss bleiben bei mir viele kleine Fragezeichen und ein großes. Was will das Buch mir sagen? Nicht jedes Buch hat etwas wie eine Moral oder etwas ähnliches, aber ich denke jedes Buch hat... einen Zweck?! Es soll unterhalten, zum Nachdenken anregen, gruseln... Bei diesem Buch frage ich mich: Und jetzt?                                                                                                     Vielleicht habe ich das Buch einfach nicht verstanden.

Fazit:
Dieses Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln, weil die Handlung einfach so dahin plätscherte. Weder Irma noch ihr Sohn waren verständliche Charaktere, ihr Verhältnis zueinander bleibt mir unklar. Genauso wie viele andere Dinge. Dieses Buch kann man gestrost nicht lesen.

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Mikko Rimminen wurde am 08. Mai 1975 in Helsinki (Finnland) geboren.

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