Mikko Rimminen

 2.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der Tag der roten Nase, Tütenbierroman und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mikko Rimminen

Mikko Rimminen wird 1975 als Sohn des finnischen Dokumentarfilmers Sakari Rimminen in Helsinki geboren. Er studiert kreatives Schreiben an einer privaten Hochschule in Helsinki und veröffentlicht im Jahr 2000 seinen ersten Gedichtband. 2004 debütiert er als Schriftsteller mit seinem „Tütenbierroman“. Der Roman wird in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet – für Rimminen der literarische Durchbruch. Für seinen zweiten Roman, „Der Tag der roten Nasen“ erhält er den Finlandia-Preis, einen der bedeutendsten finnischen Literaturpreise. Mikko Rimminen lebt in Helsinki.

Alle Bücher von Mikko Rimminen

Cover des Buches Der Tag der roten Nase (ISBN: 9783423143493)

Der Tag der roten Nase

 (7)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Tütenbierroman (ISBN: 9783462037791)

Tütenbierroman

 (5)
Erschienen am 21.03.2007

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Rezension zu "Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat" von Mikko Rimminen

Leider sehr enttäuschend...
Anna625vor 7 Monaten

Die Brüder Petteri und Lefa arbeiten als Umzugshelfer im Unternehmen ihrer Mutter. Doch eines Tages geht bei einem Auftrag so ziemlich alles schief und die beiden müssen erstmal für eine Weile abtauchen...

Es ist nicht so, dass ich besonders hohe Erwartungen an das Buch gehabt hätte, aber eine gewisse Vorfreude war schon da - die Begriffe "Antiquariat", "Finnland" und "Road Trip" haben mich gelockt. Ersteres wird jedoch nur am Rande erwähnt; dass die Geschichte in Finnland spielt, merkt man kaum (der Handlungsort könnte genauso gut Deutschland, Australien oder China sein...); und als Road Trip würde ich das Ganze auch nicht unbedingt bezeichnen.

Damit fällt schonmal alles weg, auf das ich gehofft hatte - ich wäre bereit gewesen, darüber hinwegzusehen, wenn das Buch denn eine andere gute Geschichte erzählt hätte. Hat es aber nicht. Stattdessen musste ich schon auf den ersten Seiten (und leider auch das gesamte restliche Buch hindurch) dagegen ankämpfen, es abzubrechen. Denn: Der Schreibstil ist leider extrem anstrengend. Manch einer bezeichnet es als "Wortakrobatik", mich hat es leider einfach nur gestört. Zur Veranschaulichung hier mal ein Beispiel:

"Lefa redete. `Mir is übrigens eingefallen´, sagte er, `dass, also dass das.´ `Alsodassdas´, wiederholte ich. `Genau. Oder bei mir hat sich bloß was festgesetzt, so ´n, so ´n, so ´n. Hirnwurm. Als ich vorhin gesagt hab, rot, du bist rot, also, da ist mir die Farbe irgendwie im Kopf geblieben, die Farbe, im Kopf.´"

So geht es tatsächlich den größten Teil des Buches über, Spaß macht das auf Dauer irgendwie keinen, und so habe ich schnell die Lust am Lesen verloren. Der Protagonist meint an einer Stelle "Ich brauchte eine Zeit, um nachzudenken, was los war, vor allem weil ich auch schon gar nicht mehr wusste, worum es eigentlich ging." - damit spricht er mir aus der Seele. 

Hinzu kommt, dass mir beide Hauptfiguren durchweg unsympathisch waren, eine Nähe zu den Figuren ist keine entstanden, und auch die Nebenfiguren wurden so sehr auf einige wenige Eigenschaften reduziert, dass über viele niemals unter ihrem wirklichen Namen, sondern stets nur unter dieser Eigenschaft geschrieben wird. So gibt es beispielsweise eine "Frauenperson" und diverse verschiedene "Breitkreuze", die vollkommen austauschbar bleiben und nicht wirklich als Individuen betrachtet werden.

Zusätzlich drücken sich sämtliche Figuren überdurchschnittlich gerne in Flüchen und Schimpfwörtern aus, es vergeht eigentlich keine Seite ohne irgendetwas Vulgäres. Auch Alkohol und Drogen kommen keinesfalls zu kurz... Und hinter allem steht eine Geschichte, die so sinnlos ist, dass ich es mir an dieser Stelle spare, näher darauf einzugehen.

Keine Ahnung, ob das alles "lustig" sein sollte, mich jedenfalls hat es sehr angestrengt und es wirkt alles sehr konstruiert. Am Ende des Buches hat man nicht das Gefühl, dass sich die Geschichte irgendwie entwickelt hat, vielmehr stehen danach alle Figuren eigentlich mehr oder weniger am selben Punkt wie vorher und es hat mir als Leser auch keinen Mehrwert gebracht, dieses Buch zu lesen. Bleibt also die Frage - wozu ist diese Geschichte erzählt worden? Ich weiß es leider wirklich nicht.

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Rezension zu "Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat" von Mikko Rimminen

Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat
twentytwovor 4 Jahren

Lefa und Petteri, ein am Rande der Gesellschaft lebendes Brüderpaar, schlägt sich mit mehr oder weniger dubiosen Umzugsaufträgen durchs Leben. Als sie an einem frostigen Aprilsonntag, einen überaus merkwürdigen Umzug aufs Auge gedrückt bekommen, läuft schief was nur schief laufen kann. Trotzdem bemühen sie sich das Ganze ordnungsgemäß abzuwickeln. Dabei ahnen sie nicht, dass nach diesem verpatzten Auftrag, eine noch größere Herausforderung auf sie wartet, die sie tatsächlich an ihre absoluten Grenzen führen wird.

Fazit
Eine ziemlich sinnlose Geschichte, die auch trotz ihrer meist gelungenen Wortakrobatik, nicht überzeugen kann.

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Rezension zu "Der Tag der roten Nase" von Mikko Rimminen

Ganz OK
Olanavor 6 Jahren


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Zusätzliche Informationen

Mikko Rimminen wurde am 08. Mai 1975 in Helsinki (Finnland) geboren.

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