Mikko Rimminen Der Tag der roten Nase

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Inhaltsangabe zu „Der Tag der roten Nase“ von Mikko Rimminen

<p>Freundschaft ist eine offene Tür zwischen zwei Menschen</p><br /><p>Irma, Anfang 50, alleinstehend, ohne Job, wählt eine unkonventionelle Methode, um neue Freunde zu finden: Sie gibt sich als Mitarbeiterin eines Marktforschungsinstituts aus. Eine geniale Idee, die ihr zahlreiche Wohnungstüren öffnet. Allerdings sind Irmas Umgangsformen etwas eingerostet, ihre Fragen bisweilen irritierend unbestimmt und verblüffend privater Natur, die Untersuchungsmethoden wirken fragwürdig, ihre Erklärungen lassen zu wünschen übrig.</p><p>Als die Tochter eines alten Mannes sie der Erbschleicherei verdächtigt, gerät Irma in Bedrängnis und muss fürchten, entlarvt zu werden. Dass sie mittlerweile in dem Gewohnheitstrinker Virtanen einen verlässlichen Freund gefunden hat, erweist sich in dieser Situation als sehr hilfreich ... </p><p>• Finlandia-Preis 2010</p><p>• Schräger Feel-Good-Roman: Eine charmant-unbeholfene Suche nach Freunden </p>

Sprachlich etwas zu gewollt, dei Geschichte nett, aber verworren, hat sich nur kurz im zweiten Drittel wirklich flüssig lesen lassen.

— Anja_Lev
Anja_Lev

Ich fand es furchtbar! Eins der wenigen Bücher, die ich aussortiert und weggegeben habe, was bei mir so gut wie nie vorkommt!

— SicaUee
SicaUee

Die Idee in der Geschichte ist witzig und unterhaltend, aber an vielen Stellen war es etwas langweilig zu lesen, was den Lesefluss störte.

— Olana
Olana

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    Der Tag der roten Nase
    Olana

    Olana

    08. May 2015 um 20:00


  • Konnte mich so gar nicht überzeugen...

    Der Tag der roten Nase
    j125

    j125

    17. October 2014 um 09:02

    Inhalt: Irma ist eine ältere Dame, alleinstehend, mit einem erwachsenen Sohn. Sie gibt sich als Marktforscherin aus und klingelt an verschiedenen Türen in Finnland, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel trifft sie auf den Alkoholiker Virtanen oder die Hausfrau Irja, deren Mann arbeitslos geworden ist. Schließlich wird sie als Betrügerin gesucht und doch hört sie nicht auf an fremden Türen zu klingeln. Meine Meinung: Da ich in meinem Studium selbst mit solchen Umfragen zu tun habe, hat mich der Klappentext gleich angesprochen. Eine Mitfünfzigerin, die sich als Marktforscherung ausgibt? Das kann nur lustig werden. Oder? Leider wurde es das nicht, im Gegenteil: Es war furchtbar langweilig. Irma klingelt an verschiedenen Türen, und stellt, zuerst noch unsortiert, dann immer präziser werdend ihre Fragen. Warum weiß sie eigentlich nicht genau (der Leser auch nicht - ich jedenfalls nicht) und wirklich professionell stellt sie sich auch nicht dabei an. Immer wieder fehlen ihr die Worte, bringt sich in Situationen, aus denen sie sich nur durch Flucht retten kann. Irma blieb mir bis zuletzt ein Rätsel, vor allem da sie immer genau das Gegenteil von dem tut, was sie sich gedanklich vornimmt. Der Schreibstil ist meistens angenehem zu lesen, zwischendurch stören nur die wirklich langen Sätze und die längere wörtliche Rede. Zur Verdeutlichung ein Zitat: "Und obwohl in meinem Kopf natürlich alles parat lag, kam Virtanen nicht darauf, was ich meinte, Was alles, Na alles, Wie, Na das wo du mir geholfen hast, Ach so, Hattest du das schon vergessen, Ein bisschen, Macht nichts, Wie ist es denn weitergegangen, Das erzähle ich dir jetzt." (S.320). Ja, das kursive ist ein Dialog zwischen zwei Personen, Irma und Virtanen. Eine wichtige Rolle spielt Irmas Sohn in dem Buch, der ihr unbedingt sein Auto geben möche, da er länger beruflich verreisen müsse. Sagt er. Wohin und warum? Keine Ahnung, er sagt es nicht einmal seiner Mutter, die im übrigen wenig von ihm weiß, nicht mal seine aktuelle Adresse. Zum Glück gibt es das Internet. Später weiß die Mutter dann plötzlich wo ihr Sohn steckt, der Leser erfährt es nicht. Oder vielleicht erfährt er es doch, nur eben sehr versteckt und ich habe es nicht begriffen. Ich habe zwar eine Idee, sehe mich aber an kaum einer Stelle bestätigt. Insgesamt ist das Verhältnis zwischen Sohn und Mutter sehr unklar, wenn er sie anruft drückt sie ihn immer weg oder geht nicht ran, macht sich gleichzeitig aber große Sorgen und herzt ihn, als er zu Besuch kommt. Die größten Fragezeichen beschert mir der Titel. Auf etwa zwei Seiten wird vom Tag der roten Nasen berichtet, der in den Medien groß angepriesen wird. Irma selbst fragt sich die ganze Zeit was dieser Tag zu bedeuten hat, was an diesem Tag gemacht wird. Irgendetwas soziales, das ist klar, aber was? Mit ihr rätselt auch der Leser darüber, was es mit dem Tag der roten Nasen auf sich hat und vor allem warum das Buch so heißt. Leider spreche ich kein Finnisch, mich würde wirklich interessieren wie der Originaltitel lautet. Möglicherweise ist der Titel aber auch eine Anspielung darauf, dass Irma sich bei dem Versuch ein Paket durch einen Briefkasten zu schieben die Nase an der Haustür verletzt, sodass sie eine große, geschwollene Nase hat. Zum Schluss bleiben bei mir viele kleine Fragezeichen und ein großes. Was will das Buch mir sagen? Nicht jedes Buch hat etwas wie eine Moral oder etwas ähnliches, aber ich denke jedes Buch hat... einen Zweck?! Es soll unterhalten, zum Nachdenken anregen, gruseln... Bei diesem Buch frage ich mich: Und jetzt?                                                                                                     Vielleicht habe ich das Buch einfach nicht verstanden. Fazit: Dieses Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln, weil die Handlung einfach so dahin plätscherte. Weder Irma noch ihr Sohn waren verständliche Charaktere, ihr Verhältnis zueinander bleibt mir unklar. Genauso wie viele andere Dinge. Dieses Buch kann man gestrost nicht lesen.

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  • Märchenhaft

    Der Tag der roten Nase
    Pongokater

    Pongokater

    19. September 2013 um 16:32

    Der Vergleich mit Kaurismäki, dem Filmemacher, ist gar nicht so unpassend. Auch Rimminen zeichnet hier vor allem Außenseiterfiguren und er zeichnet sie mit großer Liebe und Zuneigung. Über die Vergangenheit der Ich-Erzählerin erfährt man nur indirekt über ihre Schilderung der Gegenwart. Sie lebt offensichtlich allein, hat keine Arbeit und einen ziemlich schwierigen Sohn. Doch eines Tages hat sie den Impuls, hinter ihren selbst gemachten Mauern hervorzukommen und Kontakte mit der Welt aufzunehmen. Das macht sie plump, linkisch und in vieler Hinsicht falsch. Und doch entdeckt sie Menschen, die sie gern hat und die sie gern haben. Besonders ergreifend und komisch zugleich der Showdown einer Autofahrt mit einem kaputten Auto und nicht vorhandenen Fahrkünsten über verschneite Straßen nach Helsinki. Rimminens "Tütenbierroman" werde ich mit Sicherheit noch lesen.

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