Miku Momono Gothic Love

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Inhaltsangabe zu „Gothic Love“ von Miku Momono

Marika sollte das glücklichste Mädchen der Welt sein: sie ist hübsch, reich und ihr Elite-Internat verspricht eine tolle Zukunft. Aber sie fühlt sich wie ein Vogel im goldenen Käfig. Doch dann trifft sie den „Schulrebellen“ Kanzaki in der schuleigenen Kapelle … Miku Momonos Mangadebüt verzaubert durch elegantes Artwork, eine mitreißende Geschichte über Stolz und Vorurteile sowie durch prickelnde Erotik!

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  • "Gothic Love" - etwas unpassender Titel für eine mittelmäßige Geschichte

    Gothic Love
    sternblut

    sternblut

    25. September 2014 um 19:35

    Marikas Leben ist ihr verhasst. Wie der Vogel im goldenen Käfig fühlt sie sich im Internat, in dem Jungen und Mädchen strikt getrennt sind, doch sie fügt sich, immerhin ist sie die Tochter eines ziemlich wichtigen Mannes, dessen Erbe sie früher oder später antreten wird. In dieser scheinbar ausweglosen Situation lernt sie Kanzaki kennen, der Rebell der Schule. Mit dem ersten Kuss ist es um sie geschehen und doch muss sie auf der Hut sein, denn Beziehungen zwischen Schülern sind nicht gestattet. Dennoch wird ihr schnell klar, dass sie ohne ihn nicht mehr leben kann.   Irgendwann mal, auf der Suche nach Oneshots, bin ich an den Manga geraten und hatte keine große Ahnung, was mich erwarten wird. Ich kannte es nicht und hatte noch nie davon gehört, war demnach sehr gespannt. Für mich war es ein Titelkauf: Gothic Love – das klingt für mich eben irgendwie nach einer Liebesgeschichte in Kombination mit einer etwas düsteren Atmosphäre oder wie auch immer sich Gothic ausdrücken lässt. Wenn man den Manga auf diese Aspekte hin liest, dann ist man am Enfang irgendwie schon enttäuscht. Zwar geht es in irgendeiner Form um Liebe, aber auf einer etwas anderen Ebene als man es sich vielleicht gedacht hätte, wenngleich das Cover schon ein bisschen darauf anspielt. Die Liebe in der Form kommt erst gegen Ende des Mangas durch – vorher ist es eher eine Ansammlung erotischer Zusammentreffen der beiden und eine Darstellung der Probleme, die daraus entstehen. Auch Gothic ist in der Hinsicht recht unpassend, immerhin ist der Schauplatz ein Internat, in dem Schwestern unterrichten. Da finde ich die Titelwahl sehr sehr unpassend gewählt, zumal man bedenken muss, dass der Originaltitel übersetzt so viel wie “Sittenlosigkeit ist nicht unrein” bedeutet. Schön wäre gewesen, wenn das möglicherweise als Untertitel noch eingebaut worden wäre, dann wären die Erwartungen vermutlich ein wenig anders gewesen und man kann sich eher etwas darunter vorstellen. Wenn man von der Erwartung absieht und sich genau anschaut, was dahintersteckt, dann ist es eigentlich okay – mehr aber leider nicht. Ich hab mir aus Spaß mal die Meinungen anderer Leute durchgelesen und muss den meisten schon recht geben: es ist doch etwas unauthentisch. Man hat das Gefühl, mit dem ersten Kuss ist sie ihm mit Leib und Seele verfallen und kann nicht anders als ihn zu lieben. Für mich ist das unverständlich. Es geht alles viel zu schnell! Ich meine, im Prinzip hat er sie beim Spielen der Violine gesehen, hat sich ihr in kürzester Zeit angenähert und dann gehts auch schon fast rund. Es gibt einige interessante Ansätze zwischendrin, gerade wenn es darum geht, dass sie ihre Eifersucht nach und nach erlebt und zeigt, aber auch die Geschichte mit der Schülervertretung, aber das kommt erst relativ spät. Allerdings erfrischt das auch ein bisschen, immerhin schien für mich die Erotik eigentlich im Vordergrund zu stehen, um nach und nach ein wenig in den Hintergrund zu rücken. Umso mehr es dem Ende zuging, desto mehr konnte ich mir dieses gemeinsame Leben der beiden vorstellen. Trotzdem fand ich das Ende dann doch ein bisschen… unrealistisch? Aber ich denke, dass das mehr daran liegt, dass es eben ein Buch ist und da gerne mal etwas ein bisschen unrealistischt ist. Süß war es ja dann doch irgendwie. Was mich dann aber wieder irritiert hat, war dieses Zusatzkapitel, das nach dem Ende der eigentlichen Geschichte noch angehängt wurde. Die Lehrerin, die an die Schule kommt und eine gewisse Vorgeschichte hat, die letztendlich an einen Schüler gerät, der diese Vorgeschichte schamlos ausnutzt. Er spielt sich als großer Beschützer auf, auch wenn alles eigentlich nur gestellt ist, damit er sie in der gleichen Kapelle rumbekommen kann, in der sich damals auch Marika und Kanzuki immer heimlich getroffen haben. Irgendwie sah mir das ein bisschen danach aus, dass mit Gewalt noch irgendwas eingefügt werden musste. Ebenfalls problematisch fand ich die Übergänge zwischen den Kapiteln. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass jedes Kapitel in sich selbst abgeschlossen ist und im nächsten Kapitel erstmal kurz wiederholt werden muss. Dadurch wird alles mehrfach erklärt und gezeigt, was dann schon ein bisschen nervig war. Damit wirkte einfach alles abgehackt und nicht so wirklich zusammenhängend, was ich normal lieber mag, immerhin ist es ja eigentlich auch eine zusammenhängende Geschichte, die nach und nach erzählt wird. Hier wirkt es mehr wie ein abgehacktes Geschehen, das immer wieder neu aufgegriffen werden muss. Ich glaube, dass ich das verstanden hätte, wenn es mehrere Bände gewesen wären und das am Anfang eines jeden neuen Bandes gewesen wäre, aber so… War doch befremdlich. Was meinen Eindruck vom Manga allerdings ein bisschen gehoben hat, ist der Zeichenstil. Mit dem konnte ich mich wirklich gut anfreunden, hat mir gefallen. Vor allem war es sehr sehr detailliert. Es wirkte weder chaotisch, noch unstrukturiert, sondern klar und ruhig bzw. immer der jeweiligen Situation entsprechend. Aber grundsätzlich war das wirklich das, was mich am meisten angesprochen hat. Das hatte beinahe perfektionistische Züge – und konnte die recht fragwürdige Geschichte ein wenig ausgleichen.   Also – letztendlich war nicht alles schlecht bzw. gewöhnungsbedürftig, sondern teilweise auch grundsolide. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen eigentlich recht begeistert war, aber auch nicht auf Kleinkram geachtet hab. Inzwischen bin ich etwas skeptischer. Die Geschichte ist wirklich etwas sehr verquert und gerade das abgehackte war so lala – aber naja. Ich denke, für Menschen, die sich mehr mit dem künstlerischen Aspekt beschäftigen als der Geschichte kann es wirklich ein echt guter Manga sein. Wenn man aber mehr auf das Gesamtgeschehen achtet und das ganze Bild stimmen soll, dann weiß ich nicht so recht, was ich sagen soll. Aber im Grunde war es wirklich okay.

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  • Spärlich

    Gothic Love
    Kerrit

    Kerrit

    13. August 2013 um 16:53

    Für meinen Geschmack wurde die Geschichte sehr leblos umgesetzt. Auf den ersten drei Seiten kommt Marika in die Schule, plaudert mit Freundinnen, sieht Kanzaki im Vorbeigehen. Auf der vierten Seite spielt sie in der Kirche Geige und wird von Kanzaki belauscht, auf der fünften Seite wird geflirtet, und auf seite Sieben geht es auch schon zur Sache. Mir persönlich fehlt da die Story, ich kann die Liebe nicht nachvollziehen und somit das Prickeln nicht wirklich empfinden. Es braucht keine großen Worte und auch nicht endlos viele Seiten. Aber auf zwei Seiten von 0 auf 100, und das in einem Manga, der als romantische Mystery verkauft wird, das ist mir doch etwas zu spärlich.

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  • Rezension zu "Gothic Love" von Miku Momono

    Gothic Love
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2011 um 14:41

    http://myincrediblestarlight.blogspot.com/2011/12/gothic-love.html Titel: Gothic Love Autor/in: Miku Momono Ausgabe: Taschenbuch Seiten: 192 Preis: 6,50€ Inhaltsangabe: Marika sollte das glücklichste Mädchen der Welt sein: sie ist hübsch, reich und ihr Elite-Internat verspricht eine tolle Zukunft. Aber sie fühlt sich wie ein Vogel im goldenen Käfig. Doch dann trifft sie den "Schulrebellen" Kanzaki in der schuleigenen Kapelle... Miku Momonos Mangadebüt verzaubert durch elegeantes Artwork, eine mitreißende Geschichte über Stolz und Vorurteile sowie durch prickelnde Erotik ! Meine Meinung: Wenn man die Kurzbeschreibung schon gelesen hat, fragt man sich unweigerlich: Wie passt das alles in eine Geschichte rein ? Auf 192 Seiten Manga - also so gut wie nur Bilder ? Der Stolz und die Vorurteile sind fast gänzlich auf der Strecke geblieben. Dafür sind die besonderen Szenen doch nett anzusehen - nett, nicht mehr. Es scheint fast, als wollte die Zeichnerin Erotik zeichnen und hat sich dann doch nicht so ganz getraut, sodass es alles mehr in der eigenen Vorstellung spielt, als man mit den eigenen Augen sieht... Trotzdem sollte man schon mind. 16 Jahre alt sein, ehe man sich diesen Manga anschaut, obwohl keine FSK-Einschränkung besteht ! Die ersten 4 Kapitel drehen sich um Marika, die sich im Internat wie ein eingesperrter Vogel fühlt, und Kanzaki, der sich mit vielen Lügen umgibt und als der "Teufel" angesehen wird. Danach ging es mit einer jungen Lehrerin weiter, die an das Internat kommt - ich war etwas verwirrt, da es so komplett gar nichts mit den ersten 4 Kapiteln zu tun hat. Und doch würde ich mir an dieser Stelle eine Fortsetzung wünschen. Nicht zuletzt, weil ich "Hand aufs Herz" (Eine Daily Soap, in der eine Lehrerin eine Beziehung mit ihrem Schüler beginnt.) sehr gerne mochte und es schade finde, dass es abgesetzt wurde. Alles in Allem eher eine nette kurze Abwechslung, aber nichts, was man unbedingt lesen müsste... Fazit: 3 von 5 Sternchen

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  • Rezension zu "Gothic Love" von Miku Momono

    Gothic Love
    buechermaus25

    buechermaus25

    01. October 2011 um 21:58

    http://dramaslesetipps.blogspot.com/ Inhalt: "Sittenlosigkeit ist nicht unrein!" So die wortgetreue Übersetzung des japanischen Originaltitels. Und unrein ist hier schon mal gar nichts wenn auch nicht gerade keusch. Marika sollte das glücklichste Mädchen der Welt sein: sie ist hübsch, reich und ihr christliches Internat verspricht eine tolle Zukunft. Aber sie fühlt sich wie ein Vogel im goldenen Käfig. Sie traut sich schon gar nicht mehr, den Mund aufzumachen, doch dann lernt sie Kanzaki kennen! Während sie eine heimliche erotische Beziehung führen, zeigt er ihr, dass sie nicht immer tun muss, was man ihr sagt. Doch um zu bekommen, was sie will, muss sie es auch aussprechen ... Gothic Love bietet nicht nur elegantes Artwork vor einer prächtigen Kulisse, sondern auch eine mitreißende Geschichte über Stolz, Vorurteile und prickelnde Erotik! Meine Meinung: Also für mich geht es einfach viel zu schnell, die ersten fünf Seiten geht es um, Marika kommt in die Schule, Kanzaki verfolgt und belauscht sie. Dann hab der 7. Seite kommt es schon zu Flirterein, wobei ich sage, ok schön und gut, aber mir fehlt da die Geschichte irgendwie. Die Zeichnungen sind super gezeichnet wurden, dagegen kann man echt nichts sagen! Einfach perfekt, genauso wie das Buchcover ansprechend ist. Ich finde auch die 4 Geschichten super! 3 von 5 Sternchen!

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