Mila Brenner Talamadre - Gefährliches Spiel

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Inhaltsangabe zu „Talamadre - Gefährliches Spiel“ von Mila Brenner

Manche Geheimnisse wurden begraben, um vergessen zu werden. Die junge Archäologin Holly Martin nimmt an ihrer ersten Ausgrabung in Ägypten teil. Ein rätselhafter Ruf führt sie immer wieder in die unterirdischen Tunnel und zu einer kleinen Schlangenabbildung. Als sie unwissend ein uraltes Wesen namens Satek befreit, entkommt Holly seiner Blutgier nur knapp mit dem Leben. Die grausame Erinnerung an das Erlebte lässt sie nicht mehr los und verfolgen sie bis in den Schlaf. Der charismatische James Wescott, Anführer des Talamadre Ordens, glaubt nicht an einen Zufall. Der Londoner bietet ihr seine Hilfe an und verspricht, sie zu beschützen. Trotz seiner verschlossenen Art fühlt Holly sich mehr und mehr von seinen faszinierend grünen Augen angezogen. Aber sie ahnt nicht, dass James eigene Gründe hat, Satek zu finden. Welches tödliche Spiel spielt Satek mit den Talamadre und kann Holly James wirklich vertrauen? Gefährliches Spiel ist der magische Auftakt zu Mila Brenners romantischer Urban Fantasy Reihe: Order of the Talamadre.

Ein gelungenes Fantasydebüt, dass durch gruselige Horror-Szenen sehr einzigartig wird

— Lielan
Lielan

Eine spannende Story mit sehr guter Umsetzung, starken Charakteren und einer schönen (etwas unterschwelligen) Lovestory.

— MoonlightBN
MoonlightBN

Interessantes Settng, gut ausgearbeitete Charaktere und guter Einstieg ins Buch. Zwischendurch aber viel zu viele Längen, leider :-/

— Philip
Philip

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  • Talmadre- Gefährliches Spiel

    Talamadre - Gefährliches Spiel
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    31. August 2015 um 10:17

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Schon etwas länger verfolge ich den Blogg der Autorin sowie auch ihre Schreibprojekte, weshalb ich sehr gespannt war auf dieses Werk hier. Natürlich wusste ich deshalb um was es in dem Buch geht, muss aber zugeben, dass ich vom Cover her jetzt eher auf eine Zeitreisegeschichte oder einen historischen Roman getippt hätte....Tatsächlich handelt es sich hier aber um das Genre Paranormal Romance im Young Adult Bereich. Am Anfang empfand ich den Schreibstil noch als etwas holprig, mit sehr vielen aneinandergereihten kurzen Sätzen und der ein oder anderen Wortwiederholung. Dies änderte sich aber zum Glück bald und die Schreibweise wurde runder und flüssiger. Erzählt wird im personalen Stil zu Beginn vor allem aus der Sicht von Holly und James den Hauptcharakteren, immer klar deklariert am Anfang eines jeden Kapitels. Plötzlich erweiterte sich aber der Radius und es folgten viele weitere Charaktere, ( übrigens gibt es am Ende des Buches ein hilfreiches Personenregister....) was mich am Anfang doch etwas verwirrte. Nicht weil ich nicht wusste um wen es ging, sondern was die Autorin damit bezwecken wollte. Fängt die Geschichte nämlich recht spannend, actionsgeladen und mysteriös an, bleibt das Fortschreiten der Handlung sehr lange auf der Strecke. Mila Brenner nimmt sich nämlich viel Zeit auf die einzelnen Charaktere, ihre Gefühle und Gedanken intensiv einzugehen. Auch kommt es immer wieder zu bestimmten Andeutungen bezüglich derer Vergangenheit. Natürlich lernte ich so die weiteren Protagonisten schon mal sehr gut kennen und soweit waren sie mir auch alle sympathisch. Ebenso ist diese Vertiefung ganz klar eine Stärke der Autorin, und ich habe diese Abschnitte nicht ungern gelesen, trotzdem hätte ich mir manchmal ein etwas schnelleres Voranschreiten gewünscht ;) War eine Entwicklung ohne Frage schon vom Cover her klar, ergaben sich aber immer wieder überraschende Enthüllungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Bezüglich der Liebesgeschichte der Hauptprotagonisten schwanke ich noch ein wenig. Dies liegt vor allem daran, dass ich eher auf kribbelnde sich langsam aufbauende Beziehungen in Büchern stehe und nur schlecht mit Seelenverwandtschaft oder Liebe auf den ersten Blick umgehen kann ;) Etwas verwundert war ich übrigens , dass die Magie oder die paranormalen Elemente in diesem Band doch noch eine eher dezente Rolle spielen, auch handelt es sich ganz klar um einen Auftakt. Zwar raste ich nicht atemlos vor Spannung von Seite zu Seite und es war nicht so, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, trotzdem habe ich es gerne gelesen. Definitiv macht mich aber das Ende neugierig auf die Fortsetzungen..... Ich vergebe hiermit ganz knapp vier Sterne.

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  • Etwas wenig Magie, aber insgesamt gut - macht Lust auf mehr!

    Talamadre - Gefährliches Spiel
    Faancy

    Faancy

    10. August 2015 um 17:23

    Romantik, Fantasy, Thriller? Funktioniert das überhaupt zusammen? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich von dem Buch erfahren habe, und musste einfach wissen, wie sich diese Elemente zusammenfügen. Mila Brenner entführt uns in eine Welt, in der übernatürliche Wesen vom Talamdre Orden gesucht, gefunden und besiegt werden. Erinnert zunächst ein bisschen an Ghost Busters, mit dem Unterschied, dass es hier nicht ins Lächerliche gezogen wird, sondern vollkommener Ernst ist, der auch tödliche Folgen haben kann. Denn bei Satek handelt es sich um ein unbekanntes Wesen über das man überhaupt nichts weiß. Der Leser wird durch einen bildhaften Schreibstil direkt ins Geschehen geworfen, sodass man sich fühlt, als wäre man selber vor Ort.  Manchmal kam es mir allerdings so vor, als würde ein kleiner Satz fehlen, der die Situation etwas genauer beschrieben hätte. Ich wusste zu Beginn öfter einmal nicht sofort, was genau jetzt passiert und wieso. Das hat sich allerdings im Laufe des Buches gebessert und irgendwann hat man die Zusammenhängen dann trotzdem verstanden.  Auch hat mir die Leichtigkeit beim Schreibstil etwas gefehlt. Je weiter die Geschichte allerdings voran schreitet, desto flüssiger wird der Schreibstil. Man merkt richtig, wie die Autorin darin aufgegangen ist. Wahrscheinlich handelt es sich bei der Leichtigkeit zu Beginn einfach um Anfangsschwierigkeiten.  Was ich sehr schade finde ist, dass die Handlung nur kurz in Ägypten und danach hauptsächlich in Miami spielt. Ich hätte das sehr spannend gefunden mal ein Buch zu lesen, das in Afrika spielt. Das hätte super zur Atmosphäre gepasst. Vielleicht ändert sich das in den Folgenbänden noch und wir kehren noch einmal zurück. Das würde ich mir zwar wünschen, aber das ist eine rein subjektive Sache. Miami und wahrscheinlich demnächst London sind auch schöne Orte und es passt trotzdem gut zur Geschichte!    Die Charaktere gefallen mir bisher sehr gut. Ich kann zwar noch nicht einschätzen, inwiefern sie sich entwickeln werden, welche Beziehungen sie zu einander haben und welche Rolle jeder einzelne spielen wird, aber sie sind schön ausgearbeitet und vor allem sehr sympathisch. Ich hatte sofort ein Bild zu jedem Charakter im Kopf. Die Geschichte ist an sich sehr unvorhersehbar. Ich habe absolut keine Ahnung, wie es weiter gehen wird und welche Geheimnisse noch gelüftet werden. Einzig und alleine die Liebesgeschichte, die sich am Ende andeutet, war offensichtlich. Ich weiß noch nicht, ob mir das gefällt. Ich lasse mich da überraschen! Mir fehlt bisher ein bisschen die Magie. Zum Ende hin nimmt es zu, was mir viel Hoffnung für Teil 2 macht. Hier war das leider etwas wenig. Da ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben, aber wie das oft der Fall bei einer Trilogie ist, bildet der erste Teil die Einleitung und bereitet einen auf das vor, was noch kommt. "Gefährliches Spiel" ist eine Geschichte, mit mehreren unterschiedlichen Elementen, die in einen Topf geworfen werden und eine interessante, mysteriöse Mischung ergeben. Der Schreibstil steigert sich deutlich, je weiter die Geschichte voranschreitet und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Charaktere sind super. Vielleicht sehr viel auf einmal, aber dass der Orden nicht nur aus drei Mitgliedern besteht, macht natürlich Sinn. Da muss man sich einfach einarbeiten und sich auf die vielen Charaktere einlassen.  Im ersten Teil kommt die Magie für meinen Geschmack leider etwas zu kurz, dafür finde ich die Romantik genau angemessen. Nicht zu viel und vor allem nicht zu kitschig. Mila Brenner trifft genau das richtige Maß für diese Art von Geschichte. Ich habe definitiv Lust auf die weiteren Teile und bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Da ist sehr viel Potenzial vorhanden und noch Luft nach oben. Es ist ein guter Auftakt einer Reihe, die sehr spannend ist.

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  • Ein gelungenes Fantasydebüt, dass durch gruselige Horror-Szenen sehr einzigartig wird

    Talamadre - Gefährliches Spiel
    Lielan

    Lielan

    29. July 2015 um 23:03

    Mila Brenners "Gefährliches Spiel" ist der Auftakt ihrer "Talamadre" Fantasy Reihe. Eine interessante Mischung aus verschiedenen Genres wartet auf den Leser. Adult Fantasy, Urban Fantasy, Romantasy, teilweise sogar ein Hauch von Horror macht das Lesen keinesfalls langweilig. Nachdem ich bereits Mila Brenners Debütroman "Märchenzauber" aus dem New Adult Genre verschlungen und geliebt habe, stand für mich fest, dass ich natürlich auch ihre Fantasy-Reihe lesen werde. Vergleichsweise hat mir ihr Roman etwas besser gefallen, weil für mich dort die Emotionen noch packender und mitreißender waren und ich mich mit den Charakteren aus "Märchenzauber" einfach noch verbundener gefühlt habe. Aber vielleicht schafft es Mila Brenners "Talamadre" Reihe auch noch, mich so unendlich doll in ihren Bann zu ziehen und nicht mehr los zu lassen, wie ihre "Boulder Lovestory" Reihe.    Die 25-jährige Holly Martin weiß genau was sie will. Sie will für immer und ewig in Ausgrabungsstätten Hieroglyphen entschlüssen, Geheimnisse aufdecken, im Dreck suchen und Geschichte erleben, weil es genau das ist, was sie über alles liebt. Mit jeder Faser ihres Körpers liebt sie ihren Job als Archäologin und diese unfassbare Leidenschaft überträgt sich bereits auf den Leser. Als ihr diese Magie des Alltags durch das uralte, furchtbare Wesen Satek genommen wird und nur noch Angst und Trauer zurück bleibt, wird auch das Leserherzchen schwer. Wird Holly jemals wieder zu ihrem Job, der sie hat erstrahlen lassen, zurück kehren können, ohne Angst vor den Bildern schrecklicher Vergangenheitserlebnisse, die durch Satek wohl niemals aus ihrem Gedächtnis verschwinden werden? Um Holly aus diesem Angstschleier zu retten, tritt urplötzlich die geheimnisvolle Organisation der Talamadre in ihr Leben. Diese wollen sie von Satek befreien und ihr eine Rückkehr in ihren Alltag, vor dem Unglück, ermöglichen. Besonders angetan ist sie allerdings vom Oberer des Ordens: James Wescott. Seine olivgrünen Augen haben ihren ganz eigenen Zauber auf Holly und ziehen sie immer weiter in die Welt der Talamadre. Neben dem Protagonisten-Duo Holly und James darf der Leser aber noch weitere Charaktere aus dem Talamadre Orden kennen lernen. Dieser Orden sorgt für die Sicherheit der Menschen und beschäftigt sich mit der Vernichtung von übernatürlichen, gefährlichen Wesen. Eben solchen wie Satek. Mila Brenner wechselt zwischen den einzelnen Charakterperspektiven, damit der Leser die Ordensmitglieder besser kennen lernen darf und sie noch greifbarer werden. Jeder einzelne Charakter hat eine sehr emotionale Vorgeschichte und man spürt gleich, dass Mila Brenner es ihren Charakteren keinesfalls leicht gestalten wird und sie auch nicht davor zurück schreckt einen ihrer geliebten Erschaffungen dem Erdboden gleich zu machen. Ich bin wahnsinnig gespannt, was die Ordensmitglieder im zweiten Band noch alles ein zu stecken haben. Die Handlung spielt größtenteils in Miami auf dem Anwesen des Ordens. Schade eigentlich, denn ich hätte gerne noch mehr über die Stadt erfahren. Dennoch erlebt der Leser einen einzigartigen Schauplatz der auch irgendwie gleich heimisch wirkt. Es wird schon durch den Verlauf der Story deutlich, dass der zweite Band einige Schauplätze in England ansteuern wird. Ich freue mich schon sehr auf England und bin gespannt, welche mystischen und düsteren Handlungsorte den Leser dort erwarten. Mila Brenner wirbelt mit diesem ersten Talamadre-Band "Gefährliches Spiel" sehr viele Fragen auf, die teilweise auch noch am Ende des Buches ungeklärt bleiben und die natürlich Lust auf ein weiteres Buch aus dieser Reihe machen.

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  • Talamadre - Gefährliches Spiel

    Talamadre - Gefährliches Spiel
    MoonlightBN

    MoonlightBN

    28. July 2015 um 00:48

    Klappentext: Manche Geheimnisse wurden begraben, um vergessen zu werden. Die junge Archäologin Holly Martin nimmt an ihrer ersten Ausgrabung in Ägypten teil. Ein rätselhafter Ruf führt sie immer wieder in die unterirdischen Tunnel und zu einer kleinen Schlangenabbildung. Als sie unwissend ein uraltes Wesen namens Satek befreit, entkommt Holly seiner Blutgier nur knapp mit dem Leben. Die grausame Erinnerung an das Erlebte lässt sie nicht mehr los und verfolgen sie bis in den Schlaf. Der charismatische James Wescott, Anführer des Talamadre Ordens, glaubt nicht an einen Zufall. Der Londoner bietet ihr seine Hilfe an und verspricht, sie zu beschützen. Trotz seiner verschlossenen Art fühlt Holly sich mehr und mehr von seinen faszinierend grünen Augen angezogen. Aber sie ahnt nicht, dass James eigene Gründe hat, Satek zu finden. Welches tödliche Spiel spielt Satek mit den Talamadre und kann Holly James wirklich vertrauen?Quelle: Amazon Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich schon wirklich sehr gespannt und ich habe mich riesig gefreut, als es endlich losging. =) Am Anfang des Buches lernt man die Protagonistin Holly kennen. Die meisten Kapitel sind aus ihrer Sicht geschrieben, aber auch andere Charaktere bekommen ihren großen Auftritt. Holly ist ein liebenswürdiger Charakter. Von Anfang an wird klar, wie sehr sie ihre Arbeit alsArchäologin liebt und dass es wohl nichts Schöneres für sie gibt als im Dreck zu wühlen ;-). Sie ist eine toughe Protagonistin, die gerne ihre Meinung sagt und trotzdem dabei total sympathisch bleibt. Sie ist eine starke junge Frau, die sich nicht gerne was sagen lässt und manchmal handelt sie ganz schön impulsiv. Doch trotz ihrer harten Fassade, braucht Holly Hilfe und man findet heraus, dass sie doch nicht ganz so hart im Nehmen ist, wie sie es einen glauben machen will. Durch einen Dämon, der sich an Holly heftet, findet James den Weg in ihr Leben. James ist der Oberste der geheimen Organisation Talamadre, die sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt und böse Dämonen bekämpft. James war ein sehr guter Charakter, jede Faser seines Körpers schreit: Knack mich! Er ist diese Art von Charakter, der niemanden an sich ran lässt, der unnahbar scheint, kühl, distanziert. Er hat viele Geheimnisse und in seinen "wachen/klaren" Momenten, wird einem schnell bewusst, dass er einen ganz tollen Charakter hat, um den es sich zu kämpfen lohnt. Mir hat seine Wandlung während der Geschichte sehr gut gefallen und auch seine Geheimnisse sind nicht ganz ohne. =) Neben den beiden Hauptpersonen gibt es natürlich noch einige Nebencharaktere. Man lernt andere Talamadre Mitglieder besser kennen, die eben an dem Fall "Satek" (So heißt das Vieh, dass sich an Holly gebunden hat) mitarbeiten. Ganz besonders haben mir Rhylee und Gerry gefallen. Die beiden verbindet eine wirklich furchtbare Vergangenheit, aber ich konnte ihre Liebe füreinander auf beiden Seiten total fühlen und was die beiden alles durchmachen müssen ist wirklich schrecklich. Auch Lucy war ein interessanter Charakter, ebenso wie Lucas. Insgesamt kann man glaube ich einfach sagen, dass jeder Charakter seinen starken Auftritt hat, eine interessante Vergangenheit und ich wollte die ganze Zeit über mehr erfahren, denn jede Geschichte ist auf ihre ganz besondere Art und Weise wirklich gut. Natürlich wurden die Charaktere erst so lebendig und liebenswürdig durch den wirklich guten Schreibstil der Autorin. Mir gefällt ihre Art alles zu beschreiben und doch noch so viel offen zu lassen, dass eine permanente Spannung erhalten bleibt. Die ganze Geschichte bietet aber auch viel Zündstoff. Die Grundidee hat mir von den ersten Seiten an schon gefallen, aber ich hätte tatsächlich nicht damit gerechnet, dass es mich SO in seinen Bann zieht.Im Mittelteil hatte ich mal einen kleinen Hänger, weil ich mir vorkam, als würde ich die ganze Zeit nur auf der Stelle treten, aber auch dieser Hänger wurde überwunden und danach ging es erst so richtig los und ich konnte das Buch gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Eine spannende Story mit sehr guter Umsetzung, starken Charakteren und einer schönen (etwas unterschwelligen) Lovestory. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich auf ein Widersehen. Knappe 5 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Durchwachsener Reihenauftakt mit Potenzial

    Talamadre - Gefährliches Spiel
    Philip

    Philip

    26. July 2015 um 12:15

    Order of the Talamadre: Gefährliches Spiel von Mila Brenner beginnt, zumindest empfand ich das so, mit einem großen Knall. Die noch junge Archäologin Holly ist auf ihrer ersten Ausgrabung in Ägypten und wird als Neuling zunächst einmal an einen eher uninteressanten Bereich verfrachtet, um dort erste Erfahrungen zu sammeln und die Drecksarbeit zu machen während die etablierten Fachleute sich um die wirkliche Ausgrabung kümmern. Doch stößt Holly in ihrem Arbeitsbereich eher zufällig auf ein Schlangensymbol und kurze Zeit später beginnt für sie der absolute Alptraum und sie entfesselt das wahrhaftig Böse, das sie auch nach über einem halben Jahr und dann auch noch am anderen Ende der Welt, nämlich in Miami, weiterhin verfolgt. Kein Mensch glaubt ihr die schrecklichen Ereignisse bis auf ein britscher Geheimorden, welcher sich selbst Order of the Talamadre nennt. Eine mysteriöse Suche nach den Schwächen dieses Bösen entbrannt und ein Beziehungskonstrukt wird aufgeworfen, was man so anfangs nicht unbedingt erwartet hat. Was so super spannend beginnt verliert aber leider im Verlauf des Buches allmählich an Fahrt. Die Spannung, anfangs echt super und auf hohem Niveau wird zur Mitte des Buches für mein Empfinden etwas vernachlässigt und banale Charaktere werden hier zu ausführlich beschrieben. Der Schreib- und Erzählstil von Mila Brenner hat mir insgesamt zwar durchgehend gut gefallen und es wird nicht an vielen kleinen und liebevollen Details gesparrt wodurch auch viele der Charaktere sehr gut dargestellt worden sind doch wurde hier stellenweise ein viel zu großer Wert drauf gelegt. Mila Brenner hat sich zwischendurch zu sehr in ihrer Erzählung und Schilderung verrannt und etwas zu wenig darauf wert gelegt, die Handlung weiter voranzubringen. Stellenweise tauchten die Protagonisten Holly und James über 50 Seiten mal gar nicht auf und es ging um ganz andere Personen des Ordens. Zwar war auch das durchaus lesenswert und wundervoll geschildert doch habe ich mich in diesen Abschnitten gefragt, was das für die Story für Auswirkungen hat oder ob es überhaupt relevant ist?!? Hier hätte man durchaus noch ein paar Details für die Handlung an sich einbauen können ohne auf die Charakterentwicklung und Beschreibung verzichten zu müssen. Damit hätte man nicht nur eine dichter gewobene Story erzeugt sondern  zudem auch die vielen interessanten Charaktere weiter fokussieren können. Somit bleibt leider ein etwas fader Beigeschmack bei dem Mittelteil zurück, obowhl alle Charaktere plausibel entwickeln und die Beziehungen untereinander auch logisch nachzuvollziehen sind. Doch kommen die vielen packenden Spannungsmomente, die mir am Anfang des Buches so super gut gefallen haben, im Verlauf der Geschichte insgesamt einfach viel zu kurz was ich unendlich schade finde. Das Beziehungskonstrukt ist überzeugend, die Handlungsansätze spannend und die gruseligen Elemente mit Satek mitreißend aber das Cover ist mir dahingegen etwas zu kitischig und trifft m.E. die Handlung nicht ganz so gut. Dafür hätte die Beziehung zwischen Holly und James noch tiefergehend sein müssen. Aber die Ansätze dafür sind gegeben und ich bin sicher, dass Mila Brenner im zweiten Teil da einiges von weiterführen wird. Wenn der etwas zähe Mittelteil nicht gewesen wäre hätte mir das Buch insgesamt gut gefallen. So bleibt ein solider Auftakt mit ein paar Schwächen zurück, der aber ein großer Potenzial beinhaltet und in den weiteren Romanen sicher noch viele spannende Wendungen bereithalten wird. Fazit zu Talamadre: Gefährliches Spiel Wer auf “Die Mumie” steht und keine Scheu vor dem gewissen Gruselfaktor hat sowie ein paar Längen und Schwächen verzeigen kann sollte sich das Buch näher ansehen.

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