Morgen bist du noch da

von Mila Lippke 
4,4 Sterne bei70 Bewertungen
Morgen bist du noch da
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Lio eine feministische 42 jährige Künstlerin, mit derenWerken ich zu Anfang einige Probleme hatte,lädt ihre Mutter zu ihrer Austellungseröff

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Eine Geschichte anders als erwartet. Eine Geschichte über die Nachwirkung der Judenverfolgung für die Kinder und Kindeskinder.

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Inhaltsangabe zu "Morgen bist du noch da"

Als Lio und ihre Mutter sich nach einer längeren Funkstille in Berlin wiedersehen, bricht die Tochter das größte Tabu. Sie fragt, wer ihr Vater ist. Die Mutter antwortet nicht und geht zurück ins Hotel, wo sie nachts einen Schlaganfall erleidet. Lio erkennt: Sie muss wissen, wer ihre Mutter wirklich ist. Die Suche nach ihrer Familiengeschichte beginnt und führt sie über Köln zurück nach Berlin. Und als sie Antworten findet, ist nichts mehr, wie es einmal war.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548283494
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:09.12.2011

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lio eine feministische 42 jährige Künstlerin, mit derenWerken ich zu Anfang einige Probleme hatte,lädt ihre Mutter zu ihrer Austellungseröff
    Wer ist mein Vater?

    Lio eine feministische 42 jährige Künstlerin, mit derenWerken ich zu Anfang einige Probleme hatte,lädt ihre Mutter zu ihrer Austellungseröffnung nach Berlin ein. Sie will endlich erfahren ,wer ihr Vater ist.Bevor sie auf diese Frage eine Antwort bekommt,erleidet ihre Mutter einen Schlaganfall.Trotz der eigenen Probleme-sie ist von ihrem verheirateten Liebhaber schwanger-und weiß nicht ob sie das Kind bekommen will,begibt sie sich nach Köln auf Spurensuche. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie Dokumente und Fotos ,die viele Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit aufdecken. Die Geschichte entwickelt nach kurzer Zeit einen Sog,dem man sich nicht entziehen kann. Die zwei Erzählebenen erzeugen weitere Spannung. Ich möchte keine weiteren Details verraten ,kann dieses Buch aber nur wärmstens empfehlen. Buchtitel: Morgen bist du noch da

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    badwomans avatar
    badwomanvor 3 Jahren
    Lio - reich an Problemen

    Lioba ist 42, Künstlerin und erstmals schwanger. Ihre Lebensituation wird zusätzlich durch einen Streit mit ihrer besten Freundin, dem Ende ihrer Beziehung zum verheirateten Vater ihres ungeborenen Kindes und dem Besuch ihrer Mutter zu Lios Ausstellung durcheinander gebracht. Als dann ihre Mutter auch noch einen Schlaganfall erleidet und fortan nicht sprechen kann, verschärft das die Situation noch. Wollte Lio ihre Mutter doch endlich fragen, wer ihr Vater ist. So macht sie sich also auf nach Köln, der Heimat ihrer Mutter, um Papiere und Kleidung für ihre Mutter zu holen, die ja nun in Berlin, Lios Wohnsitz, auf der Intensivstation liegt. In der Wohnung der Mutter findet sie dann doch Hinweise auf das Leben ihrer Mutter, wie sie es nicht kennt. Vieles hat ihre Mutter ihr verheimlicht, vieles musste sie durchleiden, von dem Lio bis dahin nicht einmal etwas ahnte.

    Zeitgleich erfaren wir von einer Mutter, die sich mit zwei kleinen Kindern und anderen Menschen auf einem dunklen Dachboden verstecken muss. Erst langsam geht einem beim Lesen auf, wie diese Geschichten zusammenhängen.

    Diese Geschichte ist gut geschrieben, auch die beiden unterschiedlichen Erzählperspektiven gefallen mir. Man kann sich gut in Lio einfühlen, wenn der Streit mit Tetra auch für mein Gefühl etwas überbewertet ist. Insgesamt ist die Story für meine Begriffe etwas überladen mit verschiedensten Problematiken. Dem gegenüber steht dann ein allzu harmonisches Ende. Mein Fazit: Ganz nett zu lesen, regt stellenweise zum Nachdenken an. Die Sprache ist sehr schön beschreibend, vor allem was unterschiedliche Farben angeht.

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    dicketillas avatar
    dicketillavor 5 Jahren
    Farben sind Ideen und Gefühle

    Lioba, steht kurz vor ihrer ersten Ausstellung in einer bekannten Berliner Galerie. Ihre Freundin Tetra , aus alten Hausbesetzerzeiten, jetzt bekannte Modedesignerin , hat ihr extra ein Kleid dafür geschneidert.
    Ihre Kunstobjekte sind farbenfroh, provozierend , von einer starken Weiblichkeit , Sexualität, eine Vulva mit kunstvollen Stickereien versehen., aber auch Mahnmahl gegen Genitalbeschneidungen.
    Sticken , wurde ihr von ihrer Mutter ,in immer wieder neu beginnenden Übungen , bis zur Perfektion abverlangt.

    “ Die Nadel als Heilende. Der Stich , den sie hinterlässt als Bitte um Vergebung.” ( S.69 )

    Ihre Mutter, die sie nach Jahren bei der Vernissage wieder sehen sollte, und ihr bereits Unbehagen bereitete, die ihr Verschwinden nie hinterfragte, und den Kontakt reduzierte. War sie doch nie eine körperlicher Mensch, Zärtlichkeiten wurden sparsam verteilt.

    “ Die Vulva war für meine Mutter immer nur “da unten”.
    Im Grunde war unser beider Geschlecht für sie eine Leerstelle, ein schwarzes Fenster,…”( S. 37)

    Lioba , ging in ihrem bisherigen Leben keine feste Bindung ein, ihre Beziehung zu einem verheirateten Mann , von dem sie jetzt mit 42 schwanger ist, scheint ihr Leben verändern zu wollen,
    er der ihr als Künstlerin diese Sicherheit gab. Daher drängt sie ihre Mutter auch, ihr endlich den Namen ihres Vaters zu nennen.
    Diese erleidet einen Schlaganfall , wieder hat sie sich jeglicher Auseinandersetzung entzogen, wie es Lioba erscheint ,und sie reist nach Köln, um dort Unterlagen ihrer Mutter zu holen.
    Dabei stößt sie auf unbekannte Fotos und Briefe, und beginnt sich zu fragen, wer ihre Mutter eigentlich war, und was sie so zurückhaltend, verschlossen, hart werden ließ.

    Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt.
    Wir lernen Lioba kennen, aber es gibt auch eine zurückliegende Geschichte, die man nach längerem Lesen, als die der Mutter erkennt.
    Versteckt auf einem Dachboden, mit ihrer vierjährigen Tochter, und mit unterdrücktem Schrei, eine weitere Tochter zur Welt bringt, umgeben von Fremden.

    Und es wirft sich die Frage auf, was scheinen wir vom Leben des Anderen zu wissen, und was sind sie bereit uns darüber zu berichten.
    Ist man bereit auch die eigenen Verdrängungen aus sich heraus zu lassen, um sie mit dem eigenen Kind zu teilen. Familie was bedeutet es uns, und wieweit geht mein Schutz darüber hinaus.

    Eine außergewöhnliche Geschichte, hinterlässt viele Fragen, die man versucht ist zu stellen, oder denen man sich selbst stellen sollte.
    Herkunft, ein Segen oder Fluch , wer hat das Recht darüber zu entscheiden. Und geht die Pflicht, ein Versprechen über das eigene Wollen hinaus. 

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    19angelika63s avatar
    19angelika63vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte anders als erwartet. Eine Geschichte über die Nachwirkung der Judenverfolgung für die Kinder und Kindeskinder.
    Das Ende ist ein Anfang

    Klappentext
    Nach einigen Jahren Funkstille lädt die Künstlerin Lioba ihre Mutter zu einer Ausstellungseröffnung in einer Berliner Galerie ein. Sie will das Schweigen brechen und endlich erfahren, wer ihr Vater ist. Sie erhält jedoch keine Antwort. Ihre Mutter verlässt die Galerie und erleidet in der Nacht einen Schlaganfall. Für Lioba steht schnell fest: Sie muss herausfinden, woher sie stammt und wer sie wirklich ist. Doch die Spurensuche führt auf Umwegen von Berlin nach Köln, und schließlich bleibt nichts mehr wie es war.



    Lioba ist Künstlerin. Sie näht Vaginas aus Fell und Plüsch. Nun hat sie eine Ausstellung und lädt ihre Mutter dazu ein, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, um endlich die entscheidende Frage nach ihrem Vater zu stellen, den sie nicht kennt. Ihre Mutter hat bis dato immer dazu geschwiegen, aber Lioba hat es satt und will endlich die Wahrheit erfahren. Doch ehe es dazu kommt, erleidet die Mutter einen Schlaganfall und kann nicht mehr sprechen. Lioba reist nach Köln, um die Papiere ihrer Mutter für die Krankenkasse, sowie ein paar Kleidungsstücke für die Mutter zu holen. In ihrem ehemaligen Zuhause angekommen, stöbert sie in den Unterlagen ihrer Mutter und erfährt Dinge, die sie nicht glaubt. Lioba macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Doch schnell muss sie merken, dass es manchmal besser ist die Wahrheit nicht zu kennen.

    Wenn man sich das Cover und den Titel anschaut, dann vermutet man nicht, dass eine solche Geschichte dahinter steckt. Eine Geschichte über das Leben und Sterben während der Judenverfolgung und die daraus entstehenden Lebensgeschichten für die Kinder und Kindeskinder.

    Die Autorin versteht es diese Geschichten sehr geschickt und einfühlsam in diesen Roman zu packen. Von Anfang an hat mich Liobas Leben und das ihrer Mutter berührt und interessiert. Es gibt zwei Erzählstränge, wobei der zweite immer nur sehr kurz ist und aus Rückblenden von Liobas Mutter bestehen, die aber sehr ergreifend und wichtig für die ganze Story sind.

    Ein anderer Roman als ich erwartet habe, aber durchaus lesenswert und sehr gut geschrieben.

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    G
    gamaschivor 6 Jahren
    Rezension zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    Auch wenn die Handlung immer wieder in die Vergangenheit springt, kann man die Geschichte trotzdem gut verstehen. Das sich zum Schluss alles zum Guten wendet, hat mit gefallen, allerdings war ich immer ziemlich überrascht, wie leicht sie an Personen und Informationen aus der Vergangenheit kam.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    "Lioba stand ihrer Mutter nie nahe. Da war immer dieses Gefühl von Fremdheit. Sind sie einfach zu unterschiedlich? Und dann ist da noch das Geheimnis: Wer ist Liobas Vater? Als ihre Mutter schwer erkrankt, macht sich Lio auf die Suche. Sie muss wissen, woher sie kommt, um zu verstehen, wer sie selbst ist. Aber als sie Antworten findet, ist plötzlich nichts mehr, wie es einmal war..." (Quelle: Buchrücken)
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    "Morgen bist du noch da" ist eine wunderschöne, aber auch sehr traurige Geschichte, die sich sehr intensiv mit der Bewältigung einer dunklen Vergangenheit auseinandersetzt.
    Mir hat sehr gut gefallen, dass zwei Geschichten parallel erzählt werden, die am Ende zum selbsen Schluss kommen. Bei der ersten Geschichte, die nebenbei auch die Hauptgeschichte ist, geht es um die Künstlerin Lio, die sich auf die Suche nach Anworten zu ihrer Vergangenheit macht. Dabei stellt sich heraus, dass es in ihrem Leben "viele Lügen" gab. Die zweite Geschichte dreht sich um die Vergangenheit der Mutter von Lio.
    Es war interessant zu lesen, welche Zusammenhänge es zwischen Lios Gegenwart und der Vergangenheit ihrer Mutter gibt. Von diesen Zusammenhängen hatte Lio aber nie eine Ahnung.
    Die geschichtlichen Hintergründe wurden von der Autroin nur ganz kurz angerissen, was für das Verständnis der gesamten Geschichte auch völlig ausreichend ist.
    Der Schreibstil der Autroin ist sehr angenehm zu lesen.
    Alles in allem verdient "Morgen bist du noch da" fünf Sterne.

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    stefanie_mauchers avatar
    stefanie_mauchervor 6 Jahren
    Rezension zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    Mila Lippkes „Morgen bist du noch da“ erreichte mich als „kreatives Wanderbuch“, von der Autorin via lovelybooks auf Reisen geschickt. Ich bin Station Nr. 15 und inzwischen wurde dieses Buch 15 Mal gelesen, bestickt, bebastelt und mit Kommentaren versehen. Trotzdem oder gerade deswegen, besticht das Cover und das Buch selbst ist in einem zwar gebrauchten, aber noch immer guten Zustand. Hier kauft man Qualität!

    Selbiges gilt nicht nur für die Aufmachung, sondern vor allem für den Inhalt des Buches.
    Mila Lippke erzählt, aus der Perspektive der Künstlerin Lio, die Geschichte einer 42-jährigen Frau, die durch den Schlaganfall, den ihre Mutter erleidet und eine ungeplante Schwangerschaft, an einen Punkt ihres Lebens gelangt, an dem sie sich zum ersten Mal, seit sie in jungen Jahren auszog und dieses Thema weitestgehend verdrängte, mit dem Thema „Mutterschaft“ und der Vergangenheit beschäftigt.

    Sehr distanziert, und doch eindringlich erzählt, erwartet den Leser noch ein zweiter Handlungsstrang. Die Geschichte eines jüdischen Mädchens zur Zeit des 2. Weltkriegs, das sich gemeinsam mit ihrer Mutter und der neugeborenen Schwester auf einem Dachboden versteckt hält, in jahrelanger Dunkelheit und Mutters Stimme, die von den Farben der Welt erzählt. „Eisblau“ klingt die Stimme der holländischen Frau herauf, welche die Mädchen zu sich nimmt. Zum Abschied bürdet ihr die Mutter, welche der Deportation und dem Tod im KZ nicht entkommt, die Verantwortung für die jüngere Schwester auf…

    Diese Handlungsstränge fügen sich im Verlauf immer mehr zusammen und erzählen so die eindringliche Geschichte von 3 Generationen, sowie einer werdenden. Lio lernt, ihre Vergangenheit und ihre Mutter neu zu betrachten, zu verstehen und damit auch, zu verzeihen. Dabei ist der Roman zu keiner Zeit gefühlsduselig oder gar kitschig. Im Gegenteil, manches besticht, gerade weil es schlicht gehalten wird.
    Ich bin keine typische Leserin von Frauenromanen, doch dieser hat mir gefallen und mich berührt. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.
    Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

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    Pennelos avatar
    Pennelovor 6 Jahren
    Rezension zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    Lio liebt ihr Leben und liebt es so wie es ist. Sie hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann und das ist gut so. Sie will keine Beziehung, sie geht auf Demos und vor allem liebt sie ihre Kunst, denn die ist außergewöhnlich und feministisch. Doch dann kommt der große Schock: Lio ist schwanger. Und ihre Mutter, die zu Besuch aus Köln in Berlin ist erleidet einen Schlaganfall und verliert ihre Sprache. Von einen auf den nächsten Tag ist bei Lio nichts mehr wie es mal war. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, nach ihrer Geschichte und stößt auf manches, sehr große Geheimnis.

    Mir hat es Spaß gemacht Lio zu begleiten auf der Reise in ihre Vergangenheit. Sie selbst wird nur von ihrem Leben her dargestelllt: also durch ihre Kunst und ihren Lebensstil, und vor allem durch ihre Vergangenheit. Ich habe bis heute kein klares Bild von ihr im Kopf, aber das ist meiner Meinung nach auch nicht wichtig. Wichtiger ist ihre Mutter. SPOILER Deren Geschichte wird, wie sich später herausstellt, immer wieder in kleinen Geschichten am Ende der Kapitel wiedererzählt SPOILER ENDE So lernt man viel über ihre Vergangenheit und was sie zu dem gemacht hat, was sie ist.

    Kurz und knapp ein Urteil: zwischendurch doch sehr trocken, an winzigen Stellen etwas langgezogen, aber alles in allem ein sehr schönes Buch über das, was unsere Mütter zu dem macht, was sie sind und warum sie so sind. Absolut lesenswert.

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    Liselottes avatar
    Liselottevor 6 Jahren
    Rezension zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke ist ein Roman über eine Mutter-Tochter-Beziehung und deren Schicksale.
    Lioba ist früh von zu Hause ausgezogen, damals war sie 18, und von Köln nach Berlin gezogen. Sie hat sich nicht richtig von ihrer Mutter verabschiedet und ist Hals über Kopf gegangen. In Berlin findet sie eine neue beste Freundin (Tetra) und viele Kontakte, welche in ihr Lebensbild reinpassen. Künstler und politische engagierte prägen ihr neues Leben. Doch als sie schwanger von einem verheirateten Mann ist, holt sie ihre Vergangenheit ein. Ihre Mutter kommt zum gleichen Zeitpunkt zu einer Ausstellungseröffnung von Lioba. Lioba wollte ihr Leben lang schon wissen wer ihr Vater ist, doch aus irgendwelchen Gründen sagt ihre Mutter dies nicht. Von einem Schlaganfall betroffen kann ihre Mutter ihr nun auch nichts mehr dazu sagen, selbst wenn sie wollte.
    Lioba begibt sich also allein auf die Suche nach ihrem Vater, der Vergangenheit ihrer Mutter und der ganzen Familie.

    In diesem wunderbar realistischen Roman wird aufgezeigt, wie wichtig es ist zu wissen wo man herkommt.
    Zwischenzeitlich gibt es immerwieder Passagen im Roman, die in einer anderen Zeit spielen. Sie sind nicht lang uns somit auch nichts was aufhält. Ganz im Gegenteil, wenn man genau liest wird man schon etwas früher auf Liobas Vergangenheit und die Wahrheit stoßen als sie selbst.
    Auch das Thema Freundschaft kommt hier nicht zu kurz. Liobas Freundin ist eine Art Mutterersatz, wie sie selbst später feststellen wird, was wiederum die ganze Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

    Unbedingt lesen!

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    Ajanas avatar
    Ajanavor 6 Jahren
    Rezension zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    Inhalt

    Lioba und ihre Mutter standen sich nie nahe. Ihren Vater kennt Lioba nicht und viel über ihre Mutter weiß sie eigentlich auch nicht. Doch dann stößt sie auf Gegenstände und Briefe aus der Vergangenheit, die ihr Leben durcheinanderwirbeln...

    Meine Meinung

    Viel möchte ich eigentlich nicht zu diesem Buch sagen, da es mich doch ziemlich enttäuscht hat.

    Vom Bücherrücken her klang das Buch wirklich toll, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass mir die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin hat mich nicht angesprochen und ich muss ehrlich gestehen, ich verstehe nicht, warum so viele hier über das Buch so begeistert sind.

    Der Charakter Lioba gefiel mir überhaupt nicht. Besonders ihre Kunst hat mich in diesem Buch total gestört. Nicht, dass ich prüde wäre, aber für mich passte es irgendwie überhaupt nicht zur Geschichte. DIe Entwicklung von Lioba im ganzen Buch hat mich nicht wirklich berührt .Auch nicht, als sie anfängt, in der Vergangenheit ihrer Mutter zu wühlen und sich in ihrem Leben durch eine Schwangerschaft alles ändert.

    Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen der Gegenwart und die Zeit, als Liobas Mutter klein war, hin und her. Die Passagen aus dem Leben von Liobas Mutter erklären zwar einiges, aber für mich waren sie eher störend in diesem Buch.

    Es ist zwar schön, dass Lioba mehr über ihre Vergangenheit rausfindet, aber irgendwie kam für mich einfach alles nur platt rüber. Null Gefühl für meinen Geschmack.

    Fazit

    Mutter-Tochter-Beziehung ohne den Aha-Effekt.

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    d) Meldet euch bitte kurz im Thread, wenn ihr das Buch verschickt bzw. es erhalten habt.
    e) Behandelt das Buch bitte so, als wäre es euer eigenes!
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    g) Ich behalte mir vor, Leute wieder von der Liste zu streichen, wenn ich mit ihnen bereits, in welcher Form auch immer, schlechte Erfahrungen gemacht habe.
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    Wer wären wir ohne unsere Erinnerungen?
    In meinem Familienroman geht es um Farben, um Stoffe und um Porzellan, vor allem aber um Erinnerungen, die auftauchen können, wenn wir etwas betrachten oder befühlen.
    Meine Heldin Lio, 42 und Künstlerin, wagt zum ersten Mal seit vielen Jahren den Blick zurück in die Vergangenheit. Doch als sie ihre Mutter nach der Identität ihres Vaters fragt, erleidet diese einen Schlaganfall und verliert die Sprache. Lio muss sich selbst auf die Suche machen, wenn sie endlich etwas über ihren Vater, ihre Mutter und damit sich selbst herausfinden will.
    Nach und nach setzt sie das Leben ihrer Mutter zusammen: Ein Leben voller Emotionen. Voller Widersprüche und Leidenschaft. Ein Leben, das von Farben und Materialien geprägt wurde.
    Wer Lust auf einen vielschichtigen Roman mit einer eigenwilligen Protagonistin hat, ist herzlich dazu eingeladen bei der Leserunde ab dem 9. Januar mitzumachen.

    Mein Verlag (Ullstein) stellt netterweise fünfundzwanzig Freiexemplare zur Verfügung. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich bis zum 7. Januar anmelden.
    Bedingung? Spaß an der Diskussion über einen Roman und Neugier auf seine Autorin.

    Mehr Infos zum Roman und zu mir: www.mila-lippke.de
    Der Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=4yMR7dsQRlo

    Ich freue mich auf eure Fragen und Eindrücke!

    Da die Bücher ja erst noch verschickt und gelesen werden müssen, beginnen wir am 9.1. mit Fragen. Über den ersten Teil sprechen wir ab dem Wochenende, 14.1.

    Da dies meine allererste Leserunde ist, bin ich schon ganz gespannt auf den Austausch mit euch. Es ist für mich als Autorin wahnsinnig spannend, wie ein Roman ankommt, wie er verstanden wird & was herausgelesen wird.
    Übrigens verlose ich am Ende unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Leserunde ein Buchpaket mit allen meinen (signierten) Büchern.
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