Ein Kinderspiel

von Mila Roth 
4,8 Sterne bei16 Bewertungen
Ein Kinderspiel
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Neue Kurzmeinungen

Blondchen90s avatar

Erneut eine tolle Geschichte mit Spannung

ginnykatzes avatar

Ein netter Krimi für laue Sommerabende.

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Inhaltsangabe zu "Ein Kinderspiel"

Alles ganz einfach!
Geheimagent Markus Neumann erhält den Auftrag, den jungen Programmierer Mikolaj aus Krakau abzuholen und in den Zeugenschutz aufzunehmen. Das erst achtzehnjährige Computergenie hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Nachrichtendienste und Polizei sich noch besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Dazu hat Mikolaj Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet nun um sein Leben und das seiner erst zwölfjährigen Schwester Maja.
Wieder einmal soll die zivile Hilfskraft Janna Berg den Agenten zur Tarnung begleiten und zunächst sieht alles nach einer einfachen Mission aus. Doch die beiden Jugendlichen zu beschützen, wird zur lebensgefährlichen Herausforderung für das ungleiche Agententeam, denn schon bald sind ihnen Auftragskiller dicht auf den Fersen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783744838795
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:196 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:17.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    santinas avatar
    santinavor einem Jahr
    Serie mit Suchtfaktor

    Infos zur Serie und den Protagonisten
    Wer die Serie „Spionin wider Willen“ bereits kennt, kann diesen Abschnitt getrost überspringen, allen anderen möchte ich hier zunächst einige Infos an die Hand geben:

    Die „Vorabendserie im Buchformat“ ist allen Serienjunkies gewidmet und eine Hommage an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es die Mila Roth, immer wieder einen Pageturner zu schreiben.

    Lasst die Finger von der Serie, wenn ihr:

    nur Storys mögt, die 100-prozentig realitätsnah sind. Wert auf komplizierte, undurchschaubare Handlungen legt. blutrünstig zugerichtete Leichen und grausige Horrorszenarien liebt. auf Krimis steht, in denen CSI-mäßig die Täter mit detailliert beschriebenen pathologischen, technischen und forensischen Methoden überführt werden. einen nervenzerreißenden Thriller erwartet. nicht bereit seid, den Figuren ausreichend Zeit (über viele Episoden) einzuräumen, um sich zu entwickeln, ihre Hintergründe zu erforschen und Beziehungen zueinander aufzubauen. glaubt, die Autorin habe mit dieser Serie das Rad neu erfunden.
    Das schreibt die Autorin selbst!

    Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie gerade ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.

    Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht, die Ursache dafür liegt in einer früheren Beziehung. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

    Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden und hat sich Markus gegenüber geöffnet und ihm von ihrer schwierigen und prägenden früheren Beziehung erzählt. Auch Markus, den ich anfangs ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt mehr von sich und hat sich eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist, was bei seinem sehr kleinen und gut ausgewählten Freundeskreis schon fast an ein Wunder grenzt.

    Für mich liegt der Suchtfaktor bei dieser Serie unter anderem darin, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.

    Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle selbst in sich abgeschlossen. Anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt: das Personenverzeichnis befindet sich vorne im Buch, das habe ich auch schon anders erlebt.

    Die neuesten Entwicklungen
    Im „Institut“ (Sitz des Geheimdienstes):

    Walter Bernstein, der Chef von Markus Neumann, möchte Janna Berg fest anstellen. Markus arbeitet, entgegen entsprechender Vorgaben, schon zu lange alleine als Agent. Als Zivilistin kann Janna zwar nicht bei jedem Fall eingesetzt werden, aber sie ist die Einzige, der Walter zutraut, mit dem Einzelgänger Markus in einem Team zu arbeiten.

    Zwischen Janna und Markus:

    Die Vertiefung ihrer Freundschaft hat dazu geführt, dass sich die beiden zwischenzeitlich bedingungslos vertrauen. Während Mila Roth ihren Lesern schon immer einen Blick in die Gefühlswelt von Janna gewährt hat, erfährt der Leser nun auch, was Markus von Janna als Frau hält.

    Klappentext zum aktuellen Fall (Quelle):

    Geheimagent Markus Neumann erhält den Auftrag, einen jungen Hacker namens Mikolaj aus Krakau abzuholen und in den Zeugenschutz aufzunehmen. Das erst achtzehnjährige Computergenie hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Nachrichtendienste und Polizei sich noch besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Dazu hat Mikolaj Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet nun um sein Leben und das seiner erst zwölfjährigen Schwester Maja.

    Wieder einmal soll die zivile Hilfskraft Janna Berg den Agenten zur Tarnung begleiten und zunächst sieht alles nach einer einfachen Mission aus. Doch die beiden Jugendlichen zu beschützen, wird zur lebensgefährlichen Herausforderung für das ungleiche Agententeam, denn schon bald sind ihnen Auftragskiller dicht auf den Fersen.



    Meine Gedanken zum aktuellen Band
    Der neue Fall ist sehr abwechslungsreich und nachdem Janna und Markus in Polen sind, nimmt die Handlung noch ordentlich an Fahrt auf, da sie verfolgt werden. Die Ereignisse überschlagen sich und dadurch ist auch dieser 10. Band ein echter Pageturner.

    Der Suchtfaktor liegt für mich, wie erwähnt, in der Weiterentwicklung zwischen Janna und Markus, was Mila Roth auch in diesem Band wieder sehr unterhaltsam gestaltet. Janna wird einmal mehr bewusst, welche Anziehungskraft Markus auf sie ausübt, doch die Gewissheit, dass seine wechselnden Betthäschen mit Modelmaßen ausgestattet sind, verbieten es von selbst, über mehr als nur Freundschaft nachzudenken. Ganz spannend war es für mich, zum ersten Mal zu erfahren, wie Markus Janna nicht nur als Freundin und Kollegin, sondern auch als Frau sieht.

    Ich schätze, das ist mit ein Grund, warum mich dieser 10. Band so begeistern konnte. 

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor einem Jahr
    Auch der zehnte Band der Reihe unterhält gut

    Jenna Berg erhält vom Institut ein überlegenswertes Angebot – ob sie allerdings nach diesem Abenteuer immer noch Lust darauf hat?

    „Ein Kinderspiel“ ist bereits der zehnte Band der Reihe, das Staffelfinale steht kurz bevor. Mir gefällt, wie Janna und Markus sich immer mehr annähern, ihre Freundschaft immer tiefer wird. Dass es zusätzlich auch knistert, ist dem Leser bzw. der Leserin klar, doch Janna und Markus müssen sich immer wieder selbst sagen, dass der andere ja so gar nicht ins eigene Beuteschema fällt – manchmal ist das ein bisschen zu oft, aber als Leser kann man wissend grinsen.

    Auch das Zusammenspiel zwischen Janna und dem Institut intensiviert sich immer mehr. Janna hat aber auch eine sehr patente Art an sich, die nicht nur Markus regelmäßig erstaunt. Aus der Frau, die mir am Anfang immer etwas zu hausbacken erschien, ist jemand geworden, der mit Köpfchen und Herz auch die schwierigsten Probleme anpackt, mittlerweile ist Janna mir sehr ans Herz gewachsen. Wie sie sich hier direkt zu Beginn aus der Bredouille zieht, hat mir sehr gut gefallen.

    Der Fall, um den es in diesem Band geht, ist in meinen Augen ziemlich 08/15, meiner Meinung nach hatten Janna und Markus schon wesentlich interessantere Fälle. Die beiden fahren nach Polen, für einen jungen Hacker und seine Schwester wird es dort zu gefährlich, sie sollen nach Deutschland gebracht werden. Die lange Autofahrt bietet viele Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Janna und Markus, auf dem Rückweg kommt es dann zu den üblichen Gefahrensituationen mit einiger Action. Solche Szenen sprechen mich weniger stark an, gehören aber natürlich zum Genre.

    Insgesamt ist „Ein Kinderspiel“ wieder ein unterhaltsamer Band der Reihe, der die Beziehungen intensiviert und neue Weichen stellt, aber leider nicht mit seinem aktuellen Fall punkten kann, von mir gibt es daher „nur“ 4 Sterne. Empfehlen kann ich die Reihe allemal, wer sich für sie interessiert, sollte aber beim ersten Band beginnen.

    Kommentare: 1
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    Blausterns avatar
    Blausternvor einem Jahr
    Ein Kinderspiel

    Janna ist zunächst allein unterwegs für einen angeblichen Botengang für das Institut. Da sie sich gewieft schlägt, wird ihr ein Festvertrag angeboten, worüber sie sich erst selbst klar werden muss. Sie soll mit Markus zukünftig zusammenarbeiten, der aber normalerweise niemanden neben sich duldet. Es sei denn, es wäre Janna. Und schon sind die beiden wieder zusammen mit ihrem neuen Fall unterwegs. Dieser führt sie nach Polen. Von Krakau sollen sie den jungen Programmierer Mikolaj und seine Schwester nach Deutschland bringen, wo sie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden sollen, denn sie sind in ihrem Leben nicht mehr sicher. Mikolajs Software ermöglicht es den Behörden, leichter Verbrecher zu fangen. Auch hier sieht der Auftrag gegenwärtig einfacher aus als gedacht.
    Dies ist der 10. Fall der zivilen Hilfskraft Janna und dem Agenten Markus, und in diesem Band kommen sie sich wieder ein Stückchen näher. Auch wenn sie selbst beide der Meinung sind, es verbindet sie nur eine Freundschaft, ist es doch viel mehr. Es knistert zwischen den Zeilen, hier ein bisschen mehr als Spannung ist. Trotzdem ist der aktuelle Fall auch wieder dramatisch, und man hofft, dass die vier den Verbrechern entkommen, ohne verletzt zu werden. Der Fall ist in sich abgeschlossen, sodass man auch diesen Band wieder lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen. Es werden auch immer wieder Details aus vorangegangenen Bänden eingestreut, doch sollte man für den besseren Genuss, besser die vorherigen Bände erst gelesen haben. Der Schreibstil ist wie gewohnt recht flott.

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    Eliza08s avatar
    Eliza08vor einem Jahr
    Der junge Hacker

    Meine Meinung:

    Die Autorin setzt auch im 10. Fall auf die bewährte Mischung, die die Fans in den ersten Bänden begeistert haben. Das Cover hat einen sehr guten Wiedererkennungswert, was mir gerade bei Serien sehr gefällt. Der Klappentext macht neugierig und verspricht Spannung pur, was der Roman auch hält. An nur einem Tag gelesen und das Buch kaum zur Seite gelegt, schaffte es Petra Schier mich wieder zu fesseln und gut zu unterhalten.

    Die Jagd die Janna und Markus sich mit den Verfolgern liefern ist spannend und gut geschrieben. Kopfkino pur. Zudem ist auch immer wieder unterschwellig die Beziehung von Janna und Markus ein Thema. Der Leser fragt sich, wann die beiden es endlich schaffen, sich selbst und vor allen Dingen dem anderen gegenüber die Gefühle einzugestehen und auch zu zeigen. Hier sollte meiner Meinung nach das „Happy End“ nicht mehr zu lange herausgezögert werden, sonst wirkt dieses um-einander-herumschleichen, doch ein wenig „ausgelutscht“.

    Das Tempo des Romans ist wieder sehr gut und man mag als Leser diesen Erzählstil von Petra Schier einfach. Leider hat mich das abrupte Ende der Verfolgungsjagd dann doch negativ überrascht. Hier hätte ich mir eine andere Auflösung gewünscht. So kam alles doch recht plötzlich und man war über die nächste Szene in Bonn doch sehr verwundert.

    Grandios finde ich wie immer den Redeschwall, den Janna von Zeit zu Zeit ereilt, hier entfaltet die Autorin ihr schriftstellerisches Talent und man kann einfach nur grinsen beim Lesen.

    Dieser Roman ist nicht nur allen Serien-Junkies gewidmet, sondern richtet sich auch an diese, denn mit diesem Fall sollte man nicht in die Serie einsteigen, sonst versteht man viele Anspielungen nicht.

    Mir hat der Kurz-Roman wieder sehr gut gefallen und ich bin beim nächsten Fall von Janna und Markus auf jeden Fall wieder mit dabei.

    Ich bedanke mich bei Petra Schier für die kurzweilige und spannende Unterhaltung, sowie für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

    P.S. Für alle Fans ihrer historischen Romane, im Herbst, genauer gesagt im Oktober, erscheint „Das Gold des Lombarden“. Darauf freue ich mich schon sehr J

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    Blondchen90s avatar
    Blondchen90vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erneut eine tolle Geschichte mit Spannung
    Fall 10 für Janna Berg und Markus Neumann

    Lange haben wir darauf gewartet, endlich ist der neue Band da!
    Inhalt:Janna wird ein Job beim Institut angeboten. Zusammen mit Markus soll sie fortan einer neuen Einheit angehören. Um sich zu entscheiden, übernehmen Markus und Janna einen neuen Fall. Der junge Mikolaj hat ein Programm geschrieben, das Ressourcen des organisierten Verbrechens nutzt und den Behörden liefert. Doch das ist nicht unbemerkt geblieben, weshalb Mikolaj nun um sein und das Leben seiner Schwester fürchtet.Janna und Markus haben den Auftrag, die beiden mit dem Auto abzuholen und nach Bonn zu bringen. Dort sollen die beiden in ein Zeugeschutzprogramm aufgenommen werden. Aber das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn von Beginn an sind ihnen Auftragskiller auf den Fersen...
    Meinung:Auch dieser Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Bisher standen immer eher die Fälle im Vordergrund. In diesem Band jedoch geht es sehr viel um Janna und Markus und ihre Freundschaft, oder was auch immer das ist, was die beiden verbindet. :) Mir hat das sehr gut gefallen, weil man über die Bände hinweg gemerkt hat, dass sich etwas entwickelt, das die beiden auch wahrnehmen. Dass dem Ganzen hier Raum gegeben wurde, passt perfekt. Vor allem, da Janna eine feste Stelle als Markus' Partnerin angeboten bekommt. Des Weiteren macht es die Figuren noch "menschlicher". Außerdem endet die Geschichte mit einem spannenden Cliffhanger.Diesen Band kann ich erneut absolut empfehlen. Wer vor allem auf Spannung aus ist, kommt hier etwas zu kurz, aber dennoch handelt es sich um eine tolle Geschichte, die sehr lesenswert ist.Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band!!

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein netter Krimi für laue Sommerabende.
    "Die bauen doch nicht extra wegen dir eine Straßensperre auf“.

    "Die bauen doch nicht extra wegen dir eine Straßensperre auf“.

    Markus Neumann ist in Russland unterwegs. Als Janna Berg dann einen Anruf vom Institut bekommt, sie solle allein einen Botengang erledigen, ahnt sie nicht, auf was sie sich da einlässt. Sie als Zivilistin darf einen Auftrag erledigen ohne Markus an ihrer Seite. Sie willigt ein und schlägt sich außerordentlich geschickt gegen ihre Verfolger.

    Zurück im Institut, wird sie zu Bernstein zum Gespräch bestellt. Auch Markus ist wieder zurück und die beiden ha en wieder einen Auftrag zusammen zu erledigen.

    Sie sollen nach Polen fahren und einen jugendlichen Hacker und dessen Schwester abholen und in den Zeugenschutz übergeben. Keine einfache Arbeit, die die beiden da erledigen sollen, denn die Software, die Mikolaj entwickelt hat ist super, jeder möchte sie haben, so ist auch das organisierte Verbrechen hinter ihm her und will sie ihm abjagen. Immer wieder werden die Vier verfolgt und die Gegner sind schlau und in der Mehrheit.

    Nun gilt es mit wenigen Mitteln das beste Ergebnis zu erzielen, denn Janna und Markus mussten ihr Equipment zurücklassen, als sie Hals über Kopf genötigt waren die Flucht zu ergreifen.

    Fazit:

    Die Autorin Mila Roth schreibt hier den 10. Fall für Janna Berg und Markus Neumann. Sofort nimmt sie mich mit in die Geschichte.

    Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig lesbar und gut verständlich.

    Die Charaktere, die wir meist schon kennen, haben hier noch einige Dinge über sich preisgegeben, die bisher verborgen waren. Ich mag Janna sehr und sie hat wirklich ein Gespür für die Gefahr und ihre Umgebung. Auch ihre Menschlichkeit und ihren Redefluss finde ich gut platziert. Alle Protagonisten sind fein herausgearbeitet und konnten mich überzeugen.

    Der Spannungsbogen ist gleichbleibend interessant, aber nicht sehr hoch. Manches Mal empfand ich einige Längen hier und da. Aber nicht wirklich störend, so dass ich das Buch in einem Zug ausgelesen habe.

    Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, denn eindeutig werden Janna und Markus jetzt öfter zusammenarbeiten.

    Ein netter Krimi für einen lauen Sommerabend, dem ich knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

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    Klusis avatar
    Klusivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auch die zehnte Folge der Agentenserie ist nach wie vor faszinierend.
    Ein Kinderspiel

    Dies ist nun schon das zehnte Abenteuer von Markus Neumann und Janna Berg, und die Idee der Autorin, eine „Vorabendserie“ in gedruckter Form zu schaffen, hat nach wie vor nichts von ihrer Attraktivität verloren. Ich habe die Serie von Anfang an verfolgt, und die Protagonisten sind mir schon sehr vertraut. Daher war ich wieder äußerst gespannt auf die neue Folge. Mila Roth hat sich wieder einiges einfallen lassen und hat einige Überraschungen für ihre Leser parat, denn so manches ist anders in dieser Folge. Anfangs muss Janna sich erstmals alleine bewähren, denn Markus befindet sich gerade bei einem Auslandseinsatz. Als er dann den jungen Hacker Mikolaj und seine Schwester aus Krakau holen soll, wird im Janna erneut zur Seite gestellt, und ich muss sagen, sie schlägt sich wieder hervorragend. Auch das Institut ist der Meinung, dass Janna die ideale Partnerin für Agenten Neumann darstellt, und selbst der Eigenbrötler Markus muss zugeben, dass eigentlich nur Janna in Frage kommt, wenn er überhaupt mit einem Partner zusammenarbeiten soll.
    Janna muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen, nämlich, ob sie das Angebot des Instituts auf eine Festanstellung annehmen soll, denn bisher arbeitete sie nur gelegentlich für die Organisation.
    Neben dieser Gewissensfrage für Janna und dem äußerst spannenden Fall, den das Agentenduo wieder bearbeiten muss, ändert sich auch das persönliche Verhältnis zwischen den Protagonisten. Sie haben eine ganz besondere Beziehung, und wenn mich mein Gefühl nicht getäuscht hat, habe ich es diesmal gewaltig zwischen ihnen knistern hören! Es ist und bleibt spannend, was noch auf die beiden zukommt und wie sich ihr Verhältnis im Lauf der Zeit noch verändern wird. Flüssig und flott hat die Autorin ihren Helden wieder eine faszinierende Geschichte auf den Leib geschrieben, die leider nur allzu schnell zu Ende gelesen ist. Aber das haben „Vorabendserien“ so an sich, dass es sich um wohl portionierte, kurzweilige Episoden handelt. Man kann hier mit Fug und Recht behaupten: „In der Kürze liegt die Würze“.
    Zwar ist es ideal und noch um einiges spannender, wenn man bereits die Vorgeschichte kennt, und ich kann nur raten, die Abenteuer von Janna und Markus von Anfang an zu verfolgen, aber ich denke, man kann diesen Roman auch genießen, wenn man neu einsteigt. Gekonnte Einwürfe und kleine Rückblenden bieten das nötige Wissen zwischendurch an, ohne die Geschichte zu überfrachten. Allerdings denke ich, bei Neueinsteigern wird unweigerlich der Wunsch geweckt, auch zu erfahren, wie es zu diesem ungleichen Agentenpaar gekommen ist. Dieser Wunsch lässt sich aber leicht befriedigen, denn es liegen ja noch neun weitere, spannende und turbulente Episoden bereit, so dass einige Stunden Lesespaß garantiert sind.

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Autorin schafft ein wunderbares Gleichgewicht zwischen den zwischenmenschlichen Passagen und spannungsgeladener Action.
    Auf der Flucht

    Markus Neumann muss einen jungen Hacker zusammen mit seiner Schwester in Krakau auflesen und ihn sicher ins Zeugenschutzprogramm bringen. Wieder an seiner Seite ist Janna Berg, die zivile Hilfskraft.

    Gemeinsam mit Janna begibt sich Markus wieder auf eine gefährliche Mission, denn der junge Hacker Mikolaj hat eine Software entwickelt, mit der man sich noch besser vor Hackerangriffen schützen kann. Natürlich haben eine Menge Personen Interesse an dieser Software und so wird Mikolaj schnell zum Gejagten, was auch Janna und Markus zu spüren bekommen. Können sie Mikolaj und seine Schwester sicher nach Deutschland bringen?

    Dabei steht Jannas Welt gerade ein wenig Kopf, denn ihr wurde ein Festvertrag angeboten. Kann sie auf das Angebot eingehen? Doch was wird dann aus ihrem Schreibbüro und den beiden Zwillingen?

     

    Bereits zum 10. Mal begeben sich Janna und Markus auf eine gefährliche Mission. Dieses Mal müssen sie einen Jungen und seine Schwester retten. Was zunächst recht einfach klang, wird schon bald zu einer verszwickten Mission.

     

    Natürlich kannte ich die beiden Protagonisten schon aus den vorherigen Bänden, so dass sie mir durchaus vertraut sind. Auch ihre zwischenmenschliche Ebene ist mir nicht unbekannt und so verfolgte ich auch diese mit Spannung. Wie geht es weiter bei den beiden?

     

    Gerade im Hinblick auf diese Punkte würde ich raten, dass man die Serie am besten von Beginn an verfolgt. Manchmal werden auch Dinge erwähnt, die in den vorherigen Bänden vorkamen und man daher nur versteht, wenn man diese kennt. Der aktuelle Fall jedoch ist in sich abgeschlossen und rund. Der Schreibstil ist wieder flüssig, spannend und mitreißend.

     

    Fazit:

    Die Autorin schafft ein wunderbares Gleichgewicht zwischen den zwischenmenschlichen Passagen, die die Protagonisten plastisch und menschlich erscheinen lassen und der spannungsgeladenen Geschichte, bei der der Leser trotz der Kürze der Geschichte mitdenken muss.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Jahr
    Ein Jubiläum - der 10. Fall für Markus Neumann und Janna Berg

    "Ein Kinderspiel" von Mila Roth ist nun bereits der 10. Fall aus der Reihe Spionin wider Willen. Ich bin richtig süchtig nach dieser Vorabendserie und habe mich riesig auf diesen neuen Fall gefreut. Der Agent Markus Neumann und die zivile Hilfskraft Janna Berg sind einfach mein Traumermittlungsteam.

    Und auch der neue Auftrag ist "kein Kinderspiel". Geheimagent Markus Neumann soll in Krakau einen jungen Programmier namens Mikolaj und eine Schwester abholen. Mikolaj soll in das Zeuschutzprogramm aufgenommen werden und seine Schwester bei Verwandten untergebracht werden. Der 18jährige Mikolaj ist ein Computergenie und hat eine ganz spezielle Software entwickelt, mit der sich Nachrichtendienste und Polizei besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Mikolaj hat jedoch dazu Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet sich nun um sein Leben und das Leben seiner Schwester. Als Tarnung soll Janna Markus nach Polen begleiten. Und zunächst scheint es ja keine Probleme zu geben, doch plötzlich werden sie von Auftragskillern verfolgt ......

    Wieder einmal hat die Autorin dafür gesorgt, dass ich bereits nach dem Lesen der ersten Seiten Gänsehautfeeling hatte, so spannend war die Geschichte. Der Schreibstil von Mila Roth fesselt mich von der ersten Seite an. Man befindet sich sofort wieder mitten drin in der Geschichte. Außerdem hat man das Gefühl einfach wieder zuhause zu sein. Denn Markus und Janna sind einem schon bestens vertraut. Und das ist auch nach neun aufregenden Geschichten kein Wunder. Man kennt die Lebensumstände der beiden. Mir gefällt jedoch immer das zarte Knistern zwischen den beiden, das sie perfekt versuchen zu ignorieren. Aber vielleicht wird ja aus den beiden doch einmal ein Paar. Jedesfalls sind sie bis jetzt ein spitzen Treamteam bei den Ermittlungen. Janna ist einfach klasse, sie ist mutig, hat super Ideen und kennt Markus einfach in- und auwendig. Und im Gegenzug weiß Markus, dass er sich bestens auf Janna verlassen kann. Auch in dieser Geschichte gab es viele brenzlige Situationen, die mir die Haare auf den Armen aufgestellt haben. Man kann sich beim Lesen ja wirklich alles bildlich vorstellen. Und bei den waghalsigen Verfolgungsjagden kommt man manchmal ganz schön ins Schwitzen. Aber die beiden wären ja nicht das perfekte Team, wenn ihnen nicht immer eine Lösung einfallen würde. Mir tut Janna bloß leid, dass sie immer ihre Eltern anflunkern muss. Aber in ihrer Mission muss sie einfach undercover bleiben.

    Auch dieser Fall hat mich wieder total begeistert, für mich eine Lesehighlight. Es war so was von spannend, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich bin in diesem Fall auch ein richtiger Serienjunkie. Das Cover finde ich total klasse, hat einfach Wiedererkennungwert. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich riesig auf den nächsten Fall von Janna Berg und Markus Neumann.

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor einem Jahr
    Ein Kinderspiel

    Janna bekommt das überraschende Angebot, im Institut als festangestellte Zivilistin zu arbeiten. Sie ist sich unsicher, da sie dann als Markus feste Partnerin eingestellt werden würde. Sie erbittet sich Bedenkzeit, doch ein neuer Fall führt sie und Markus nach Polen, wo sie zusammen den 18jährigen Hacker Mikolaj und dessen Schwester Mina nach Deutschland holen sollen.Doch nicht nur Markus und Janna suchen Mikolaj, auch andere sind dem jungen Mann auf den Fersen.
    Gewohnt schnell kommt die Autorin wieder an den Punkt, um den es eigentlich geht. Was auf den "wenigen" Seiten aber auch nötig ist. Mit großen Details kann man sich da nicht aufhalten. Auffallend ist diesmal, dass Markus sehr "gefühlsduselig" ist. Er macht sich viele Gedanken. Im Gegensatz zu dem Markus aus den ersten Bänden hat er sich sehr verändert. Zum Positiven.Er lässt Ratschläge zu, nimmt sich Zeit zum Nachdenken und ist vor allem (in vielen Dingen) ehrlich zu sich selbst.
    Janna hat aber auch eine Veränderung durchgemacht. Sie wirkt mutiger, selbstbewusster und bringt eine gewisse Vor- und Voraussicht mit. Dies kommt nicht nur Markus zugute. 
    Beide sind froh über die Freundschaft, die sie verbindet. Oder ist vielleicht doch etwas mehr da?
    Janna hat mir diesmal sehr gut gefallen, da sie in wichtigen Situationen einen kühlen Kopf behalten hat und mit Scharfsinn und Verstand so manch gute Idee liefert, die nicht nur den Leiter des Instituts, sondern auch Markus sehr beeindruckt.
    Leider kommt diesmal Jannas Familie etwas zu kurz. Die Zwillinge tauchen gar nicht auf, auch Jannas Vater kommt nicht zu Wort. Nur Feli, Jannas Schwester und ihre Mutter haben kurze Auftritte, in denen sie Janna jedoch wertvolle Ratschläge erteilen. 
    Auch die Mitarbeiter des Instituts haben nur kurze Auftritte. Es scheint, als ob die Autorin sich diesmal nur auf Janna und Markus konzentriert hat, um ihnen die nötige Zeit zu geben, ihre Freundschaft zu pflegen und ihre jeweilige Zukunft zu planen.
    Dabei rückt fast der eigentliche Auftrag, nämlich Mikolaj und Mina nach Deutschland zu holen, etwas und den Hintergrund. Aber nur fast... denn am Ende gibt die Autorin nochmal so richtig Gas und bietet einen Showdown mit vielen interessanten Wendungen. 
    Dann kommt noch dazu, dass Janna vor einer wichtigen Entscheidung steht. Schmeißt sie ihren eigentlichen Job als Selbständige hin und arbeitet fortan für das Institut? Tauscht sie ihren ungefährlichen Schreibtisch gegen Fälle mit ungewissem Ausgang? Und kann sie die Gefühle, die in ihr aufwallen, wenn sie mit Markus unterwegs ist, endlich richtig deuten?
    Ich bin sehr gespannt, welche neuen Situationen für Janna und Markus noch aufkommen werden.
    Fazit:Ein nervenaufreibender, weil gefühlsmäßig sehr intensiver Fall für Janna und Markus.

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