Mila Sternberg

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Cover des Buches Emily Pferdeflüsterin (ISBN: 9783791501468)

Emily Pferdeflüsterin

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Erschienen am 24.02.2020
Cover des Buches Emily Pferdeflüsterin (ISBN: 9783837311501)

Emily Pferdeflüsterin

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Erschienen am 24.02.2020

Neue Rezensionen zu Mila Sternberg

Cover des Buches Emily Pferdeflüsterin (ISBN: 9783837311501)Tulpe29s avatar

Rezension zu "Emily Pferdeflüsterin" von Mila Sternberg

Tierische Sehnsucht
Tulpe29vor 10 Monaten

Auch Tiere können  untereinander sehr anhänglich sein und einander vermissen. Das hört man auch ganz deutlich in dieser unterhaltsamen Geschichte. Gute Freunde zu trennen ist keine gute Idee, egal ob Menschen oder Pferd und Esel. Diese Erfahrung macht auch Protagonistin Emily, nachdem sie sich endlich ein lang ersehntes Pony kaufen kann. Aber die Freude währt nicht lange, denn das Pony vermisst seinen tierischen Freund. Also besteht Handlungsbedarf, den die Tierfreundin Emily schnell erkennt. Ein großes Abenteuer für alle beginnt. 

Ein tolles Hörbuch über Freundschaft  zwischen Mensch und Tier und Verständnis für unsere tierischen Mitbewohner.

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Cover des Buches Emily Pferdeflüsterin (ISBN: 9783791501468)angiolettas avatar

Rezension zu "Emily Pferdeflüsterin" von Mila Sternberg

Eine wunderbare Freundschaft mit Eselsohren
angiolettavor einem Jahr

Mit dem Buch "Emily Pferdeflüsterin" ist der Autorin Mila Sternberg ein wunderbar vielschichtiges, lehrreiches und dennoch unterhaltendes Buch geglückt. Mit einer gesunden Portion Humor und vor allem einem Riesenberg Empathie für ihre Hauptfigur nimmt sie uns mit auf mehrere Abenteuer: dem Abenteuer, über den eigenen Schatten zu springen, um sich einen Herzenswunsch zu erfüllen / dem Abenteuer, dem Herzenswunsch des geliebten eigenen Pferdes auf die Spur zu kommen / und dem Abenteuer, diesen dann auch zu erfüllen.
Emily ist eine außergewöhnliche Heldin, die man sofort ins Herz schließt. Schön, wie ihre Eigenheiten dargestellt und beschrieben werden, so dass klar ist, dass es sich bei ihren Schrulligkeiten um das Asperger-Syndrom handelt, ohne diesen Begriff jedoch im Buch zu verwenden und sie in eine Schublade zu stecken.

Allerdings ist hier auch ein kleiner Wermutstropfen dabei: da ich selbst Mutter eines "Aspis" bin, weiß ich, dass die sozialen Probleme solcher Kinder oft schwieriger zu lösen sind als in dem Buch. Zugegebenermaßen ist das aber Meckern auf sehr hohem Niveau oder anders gesagt: ein Kompliment an die Autorin, der ich es durchaus zutrauen würde, dass sie auch noch heiklere Situationen in einem angenehm-postitiven Ton vermitteln könnte.

Die Bilder sind genauso warmherzig gestaltet wie der Text.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, könnte ich mir dieses Buch sogar als Klassenlektüre vorstellen, da es unheimlich viele diskussionswürdige Aspekte beleuchtet: Tiere (die Liebe zu ihnen und der Umgang mit ihnen), Normalsein und Außenseitersein, Inklusion,...
Während ich dieses spannende Buch quasi es in einem Rutsch durchgelesen hatte, hat sich meine nicht so lesebegabte 9jährige Tochter mit dem doch ziemlich dichten Text etwas schwer getan. Deshalb würde ich es eher geübteren Leser/innen ab 9 Jahren - oder dann ab 10 Jahren empfehlen.
Aber auch richtig, richtig gerne empfehlen...! <3

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Cover des Buches Emily Pferdeflüsterin (ISBN: 9783791501468)EmiliAnas avatar

Rezension zu "Emily Pferdeflüsterin" von Mila Sternberg

Alles für Runa
EmiliAnavor einem Jahr

Kleine Mädchen und Pferde – eine gewiss nicht ungewöhnliche Konstellation, und nicht umsonst gibt es unzählige Bücher, ja ganze Buchreihen, die die Freundschaft zwischen einem Mädchen – meist ist das um die zehn Jahre alt – und einem Pferd, einem Pony oder gar einem Einhorn zum Thema haben. Die meisten dieser Geschichten sind nett, ansprechend, durchaus auch anrührend, unterscheiden sich aber im Grunde nicht wesentlich voneinander. Kennt man eines, kennt man alle, möchte man fast sagen, ohne besagte Bücher freilich abwerten zu wollen. Sie erfüllen ihren Zweck, ihre jungen – pferdelieben – Leserinnen können sich darin wiederfinden, sich sogar mit den Protagonistinnen einigermaßen identifizieren und sind nach dem Lesen dieser harmlosen Geschichten befriedigt und kehren wieder zum Tagesgeschehen zurück.


Auch nach „Emily Pferdeflüsterin“ haben sie vielleicht neugierig gegriffen, nicht ahnend aber, dass sie hier dieses eine, dieses herausragende, dieses ganz besondere Buch vor sich haben, das rein gar nichts zu tun hat mit dem Lesestoff, den sie zur Genüge kennen und ob seines hohen Wiedererkennungswertes lieben. Auch der Covertext deutet nicht auf den Zauber hin, der sich entfaltet, wenn man das Buch aufschlägt und zu lesen beginnt. Und doch – nimmt man es in die Hand, streicht man über das fein illustrierte, auf unscharfe Konturen setzende, sich gar seidig anfühlende Cover, schaut man sich das Mädchen an, das seine Hand ganz leicht auf das samtige Pferdemaul gelegt hat, sieht den in einiger Entfernung im Gras liegenden Esel, dessen zufriedener und doch aufmerksamer Blick auf Mädchen und Pferd ruht, dann kann man schon eine Ahnung, ja sogar eine nicht greif- sondern nur fühlbare Sicherheit bekommen, dass zwischen den Buchdeckeln etwas wartet, von dem man berührt werden wird, das zu Herzen geht und im Herzen bleibt!


„Emily Pferdeflüsterin“ ist fürwahr ein Juwel unter den Kinderbüchern, die den Markt jährlich, so hat es den Anschein, stärker fluten, so dass es nicht einfach ist, ein solches herauszufischen, gar das große Glück zu haben, ihm zu begegnen. Kurz und gut, es ist einer der schönsten, liebenswertesten und anrührendsten Romane, die ich jemals gelesen habe!


Ein Pferdebuch? Ja und nein! Es thematisiert vor allem Anderssein, etwas, das viel Leiden verursachen kann, auf eine besondere Art und Weise, geht unendlich zart damit um, lässt hineinblicken in die Seele und die Gedanken seiner Protagonistin, der kleinen Emily, die eben „anders“ ist, vor Berührungen zurückschreckt, sich nicht verstellen kann, mit Menschen wenig im Sinn hat, aber Begabungen in sich vereint, die nicht alltäglich sind: tiefstes Verständnis für alles Technische, alles Mathematische und, so ungewöhnlich diese Kombination auch ist, für Tiere.


Es scheint ganz so, als spräche sie deren Sprache, wobei sie sich dabei selten gesprochener Worte bedient. Worte sind nicht nötig, denn da gibt es ein unsichtbares Band, das dem Mädchen Emily ermöglicht, genau zu spüren, was in den Tieren vor sich geht, ihre Traurigkeiten, ihr Leiden unter ihren zwar wohlmeinenden, aber nicht mit der nötigen Sensibilität ausgestatteten Besitzer zu erkennen.


Und dass mit Runa, dem heiß ersehnten Pferd, das sie sich dank des Hauptgewinns in einer Quizshow endlich zulegen kann, etwas ganz und gar nicht stimmt, weiß Emily sofort – und setzt alles daran, dem Tier das zurückzugeben, wonach es sich sehnt. Nicht leicht ist das für das Mädchen, dem die für andere Kinder alltäglichsten Dinge eine ihre Kräfte übersteigende Überwindung abverlangen; doch sie besiegt sich selbst und ihre Ängste, nicht nur einmal und auch nicht ganz alleine, denn sie hat an ihrem neuen Wohnort in ihrer Mitschülerin Lea zum ersten Mal in ihrem jungen Leben eine Freundin gefunden, eine, wie sie sie braucht, eine, die spürt, was Emily guttut und was nicht, die die Grenzen wahrt, die Emily um sich gezogen hat. Auf ihre Art ist Lea genauso besonders wie Emily. Ja, ein Glück, ein wahrer Segen war dieser Umzug, denn hier ist sie plötzlich von Menschen umgeben, die ihr ihr Anderssein nicht ankreiden, sondern einfach Rücksicht darauf nehmen, etwas, das sie bisher nur von Paulus, ihrem Vater, ach was, ihrem Goldstück von Vater, kannte, der nach dem Tod der Mutter, die im Übrigen eine ganz besondere Rolle in der Geschichte hat, sein Leben ganz auf die Tochter und deren spezielle Bedürfnisse ausgerichtet hat, sie behütet ohne sie einzuengen, ermuntert ohne Zwang auszuüben oder sie unter Erwartungsdruck zu setzen.


Und dann schließlich, als der Photograph Paulus einen Auftrag in Italien annimmt, setzt seine Tochter, gemeinsam mit Freundin Lea ihren Plan, Runa das zurückzugeben, was ihr genommen wurde und ohne das sie nicht froh sein kann, in die Tat um – und auch dazu gehört eine ganze Portion Mut. Aber - „Audentis fortuna iuvat“ oder „Den Tapferen hilft das Glück“, wie schon Vergil in der „Aeneis“ verlauten ließ! Denn hätte Emily sich nicht selbst überwunden, wer weiß, wie die Geschichte ausgegangen wäre – und ob sie zu jenem herzzerreißenden und für alle glücklichen Ende gefunden hätte, das dennoch der einzig richtige, der einzig logische Schluss dieses in jeder Hinsicht bemerkenswerten, mit großer Empathie und Warmherzigkeit geschriebenen Romans ist, der dazu beitragen mag, seinen jungen Lesern die Einsicht zu vermitteln, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein und dass auch der seltenste Vogel unter den Milliarden von Menschen, die unsren Planeten bevölkern, ein achtenswertes Mitglied der großen Völkerfamilie ist!

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Gespräche aus der Community

Heute erscheint "Emily Pferdeflüsterin" für etwa 9-11-jährige LeserInnen, die ungewöhnliche Heldinnen, Tiere und besondere Freundschaften lieben. 

Emily ist ein bisschen anders - das Kommunizieren mit ihren Mitmenschen fällt ihr manchmal schwer, mit Tieren geht es dafür umso besser. Wenn Du neugierig geworden bist, freu ich mich auf Deine Bewerbung!


Hallo, liebe Leserundenteilnehmer, Ich freu mich total auf die gemeinsame Reise durch mein neues Buch und bin gespannt auf Eure Fragen und Euer Feedback! Emily ist mir von der ersten Szene, die ich geschrieben habe (jetzt fast unverändert als Vorgeschichte im Buch) sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, es geht Euch genauso!


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Schreibt auch als: Chantal Schreiber

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