Milena Agus

 3.6 Sterne bei 466 Bewertungen
Autorin von Die Frau im Mond, Eine fast perfekte Welt und weiteren Büchern.
Autorenbild von Milena Agus (© Daniela Zedda )

Lebenslauf von Milena Agus

Milena Agus wurde 1959 in Genua geboren. Sie unterrichtet als Lehrerin Italienisch und Geschichte. Heute lebt sie in der sardischen Hauptstadt Cagliari. Auf der italienischen Insel Sardinien spielen auch ihre Romane. Die Autorin wurde in Italien und Frankreich mehrmals nominiert und mit Preisen ausgezeichnet.

Alle Bücher von Milena Agus

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Cover des Buches Die Frau im Mond9783423137362

Die Frau im Mond

 (228)
Erschienen am 01.02.2009
Cover des Buches Eine fast perfekte Welt9783423282116

Eine fast perfekte Welt

 (86)
Erschienen am 24.01.2020
Cover des Buches Die Flügel meines Vaters9783423139120

Die Flügel meines Vaters

 (46)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Die Welt auf dem Kopf9783423144919

Die Welt auf dem Kopf

 (33)
Erschienen am 22.04.2016
Cover des Buches Die Gräfin der Lüfte9783423140270

Die Gräfin der Lüfte

 (32)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Solange der Haifisch schläft9783423137744

Solange der Haifisch schläft

 (16)
Erschienen am 01.06.2009
Cover des Buches Magie der Leidenschaft9783423143929

Magie der Leidenschaft

 (2)
Erschienen am 01.04.2015
Cover des Buches Die Frau im Mond9783455305838

Die Frau im Mond

 (8)
Erschienen am 01.11.2007

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Milena Agus

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B

Rezension zu "Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus

2 Frauen auf der Suche nach dem Lebensglück
Buchverschlinger2014vor 2 Monaten

Das Buch " Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus erzählt in erster Linie die Lebensgeschichte von Ester und später von ihrer Tochter Felicita.  

Aufgewachsen ist sie auf Sardinien und später führt ihr Leben sie u.a nach Genua. Trotzallem bleibt immer die Sehnsucht nach ihrer Heimat und so wird sie mit der Zeit immer verbitterter und unzufriedener. Nichts kann sie zufrieden oder glücklich machen.

Ihre Tochter Felicita ist dagegen an jeden Ort glücklich und versucht jeweils das Beste aus ihrer aktuellen Situation zu machen. Trotzdem ist auch sie auf der Suche nach der für sie perfekten Welt.

Abschließend geht Felicitas Sohn Gregorio nach New York, weil er glaubt dort seine perfekte Welt finden zu können.

Das Buch ist mit nur 205 recht dünn , so dass besonders die 2 Frauen für mich viel zu oberflächlich bleiben. Die (fast) perfekte Welt kann jeder nur für sich selber finden, denn jeder definiertdiese anders.
Insgesamt blieb der Roman für mich sehr stark hinter den Erwartungen zurück und die Geschichte war insgesamt zu blass und belanglos , als das sie mich hätte fesseln können. Leider kann ich hier persönlich keine Leseempfehlung abgeben.

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Rezension zu "Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus

Das Streben nach einer perfekten Welt
AnTheiavor 2 Monaten

Drei Generationen prallen in diesem neuen Roman der italienischen Autorin Milena Agus aufeinander. Ester, ihre Tochter Felicita und deren Sohn Gregorio. Ester hat sich immer danach gesehnt, der ärmlichen und beklemmenden Enge ihres kleinen sardischen Bergdorfes zu entkommen. Zusammen mit ihrem Mann Raffaele lässt sie Sardinien hinter sich und geht nach Genua und später nach Mailand. Doch auch dort wird sie nicht glücklich. Vielmehr zieht es sie in ihre Heimat Sardinien zurück, nach der wilden Schönheit und den bekannten Traditionen. Ihrer Tochter Felicita soll es einmal besser gehen, doch die geht unverheiratet und mit einem Kind in Cagliari ihre eigenen Wege. Der Enkel Gregorio träumt hingegen von einem Leben als Pianist, und verlässt für diesen Traum seine Heimat, um in New York sein Glück zu finden…

Über drei Generationen spannt die Autorin diesen gefühlvollen und nachdenklich stimmenden Roman, in dem sie ihrer Heimat und seinen alten Traditionen eine Bühne bietet. Dennoch kommt das italienische Flair, in dem die Kultur und Bräuche, das Leben in den kleinen sardischen Bergdörfern zum Leben erweckt wird, für meinen Geschmack etwas zu kurz. Vielmehr geht es um die Menschen, um Ester, Felicita und Gregorio. Allen ist das scheinbar unerfüllte Streben nach Glück gemeinsam. Ich fand alle drei gut charakterisiert, dennoch wirken sie auf mich zum großen Teil unzufrieden mit ihrem Leben. Vor allem Ester erscheint mir als diejenige, die mit ihrem Leben und ihrem Schicksal am stärksten hadert und sich nichts sehnlicher wünscht, als dass es ihrer Tochter mal besser geht und diese vielleicht nicht uneigennützig, ihrer Familie zu einem besseren Leben verhilft. Ein trauriger Konflikt, der so manchen Leser sicherlich bekannt vorkommen wird. Felicita wirkt dahingegen auf mich fast schon etwas trotzig und hoffnungsvoll. Sie träumt auch von einem besseren Leben, sie schafft es aber besser, sich mit ihrem Leben zu arrangieren und mit den kleinen Dingen zufrieden zu sein. 

Wer die Botschaft der Autorin für dieses Buch verstehen will, muss zwischen den Zeilen lesen. Hier geht es nicht um die Darstellung einer Familiengeschichte vor dem Hintergrund politischer und sozialer Veränderungen in Italien/Sardinien im 19. Jahrhundert. Es erscheint mir eher wie eine Parabel. Es geht um Wünsche, Träume, Hoffnungen und unerfülltes Glück. Das Streben nach Glück, nach einem besseren Leben zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und spiegelt sich in jeder Generation unerbittlich wider. Und das macht es fast schon zu einem Buch mit poetischem, philosophischem Inhalt. Jeder, der diese Art von Lektüre mag, ist hier sehr gut aufgehoben. Wer eine lockere, leichte Lektüre bevorzugt, eher weniger. 

„Eine fast perfekte Welt“ ist für mich kein leicht zugänglicher Roman. Ich hatte anfangs starke Schwierigkeiten. Der Anfang wirkte auf mich zäh, nicht so richtig fesselnd und das hat sich über große Strecken leider fortgesetzt. Das Ende wirkte auf mich auch etwas willkürlich, und nicht wirklich als ein Abschluss, der offene Fragen klärt. Aber vielleicht war das auch die Intention der Autorin. Eben den Leser mit offenen Fragen zu entlassen und ihm zum Nachdenken über seine Haltung zum Glück zurückzulassen. Deshalb bin ich auch hin und hergerissen. Die Autorin verzichtet überwiegend auf wörtliche Rede, was es meiner Meinung nach schwierig macht, sich mit den Charakteren und deren Gefühlen zu identifizieren und in die Geschichte so richtig einzutauchen. Dennoch ist der Roman flüssig geschrieben und stellenweise sogar humorvoll. Manche Zeitsprünge erschienen mir auch etwas unglaubwürdig, denn es tauchen zum Beispiel technische Neuerungen wie das Smartphone auf, die es rein rechnerisch zum Zeitpunkt, in der sich die Geschichte der Hauptpersonen abspielt, noch gar nicht geben konnte, vor allem wenn man das Alter der jeweiligen Person heranzieht. Ich kann darüber aber hinwegsehen, weil es für die Handlung nicht ins Gewicht fällt. 

Mein Fazit: Ein durchaus lesenswertes, nachdenklich stimmendes Buch über die (unerfüllte) Suche nach dem, was Glück für jeden einzelnen bedeutet. Ein Buch, das mich leider mit offenen Fragen zurückgelassen hat. 

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N

Rezension zu "Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus

Wie schafft man es bloß, an einem solchen Ort zu leben?
nonostarvor 2 Monaten

Eine fast perfekte Welt erzählt die Familiengeschichte von Ester und ihrer Tochter Felicita. Beide sind sehr unterschiedlich, wo es Ester nirgends gut genug ist, findet Felicita überall das Positive.

Leider war die Geschichte ziemlich langweilig und das Schicksal der Personen war mir recht egal. Sie ziehen von einem Ort zum nächsten, weil Ester überall etwas auszusetzen hat und es woanders immer schöner zu sein scheint. Mann und Tochter folgen ihr brav, da Ester sich ja immer so um sie kümmert und bemüht. Irgendwann wird Felicita älter, verliebt sich, ihre Liebe wird jedoch nicht erwiedert. Sie bekommt ein Kind und dann geht es immer so hin und her. Das alles wird furchtbar uninteressant geschildert. Die Geschichte lässt sich zwar durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil gut lesen aber das war's auch schon. 

Ich konnte dem Buch leider nichts abgewinnen und war trotz der wenigen Seiten froh, als es endlich zu Ende war.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Eine fast perfekte Weltundefined

Einfühlsam und melancholisch kraftvoll zeichnet Milena Agus in ihrem neuen Roman das Portrait einer sardischen Familie auf der Suche nach einem erfüllten Leben. Doch wie wird man glücklich in einer Welt, die nicht perfekt ist?

Als Ester noch in Genua lebte, sehnte sie sich nach Sardinien zurück. Nach der wilden, steinigen Landschaft und dem ursprünglichen Leben im Dorf. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat, doch die Sehnsucht ist geblieben ...

Hallo und herzlich willkommen zu unserer Buchverlosung zu "Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus.

Poetisch und berührend erzählt Milena Agus von drei Generationen einer sardischen Familie und davon, dass wir alle Voraussetzungen für ein erfülltes Leben in uns tragen. Zusammen mit dtv verlosen wir 20 Exemplare dieses einfühlsamen Romans unter allen, die unsere Bewerbungsfrage beantworten. Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und natürlich darauf, wie euch der Roman gefällt!

195 BeiträgeVerlosung beendet

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