Milena Agus Die Flügel meines Vaters

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Inhaltsangabe zu „Die Flügel meines Vaters“ von Milena Agus

Ein Märchen aus heutiger ZeitIhre Nachbarn an der sardischen Küste nennen sie »Madame«, weil sie alles Französische so liebt und davon träumt, einmal nach Paris zu reisen. Wie kann es da sein, dass Madame lieber arm bleibt, obwohl die Bauherren ihr lukrative Angebote für ihr traumhaftes Grundstück am Meer machen? Doch Madame ist zufrieden mit ihrem bescheidenen Leben, zufriedener jedenfalls als ihre Hotelgäste, denen sie mit etwas Magie zu mehr Schönheit im Leben verhelfen will. Wenn nur der ständige Liebeskummer nicht wäre! Doch auch auf Madame wartet irgendwo das große Glück. Zur Not muss man der Glücksgöttin eben etwas nachhelfen ...»Wieder eine unendlich sanfte, leidenschaftlich schöne Geschichte über das Leben und die Liebe. Eine magische Mischung aus melancholisch und komisch, zart und heftig. Dieses Buch ist Sommer pur. Man riecht den Lavendel, man spürt die Sonne, man hört das Meer.« WDR

Ein bisschen verstörend, voller phantastischer Elemente, aber schön erzählt

— ichundelaine
ichundelaine

Der Klappentext weckt völlig falsche Erwartungen! Trotzdem ein zauberhaftes Buch, entzückend naiv aus Kindersicht erzählt.

— littleowl
littleowl

Mit den Charakteren bin ich durch die Bank nicht warm geworden und habe mich in ihrer Gesellschaft nicht wohl gefühlt.

— Klusi
Klusi

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters"

    Die Flügel meines Vaters
    littleowl

    littleowl

    16. August 2014 um 11:52

    Die vierzehnjährige Ich-Erzählerin dieses Romans wächst in einem kleinen Dorf in Sardinien auf. Immobilienhaie würden es am liebsten in einen Touristenort verwandeln, aber eine Anwohnerin weigert sich standhaft, zu verkaufen: Madame, die eigentlich ganz anders heißt, aber von allen so genannt wird, weil sie alles Französische liebt. Sie leitet ein kleines Hotel und gibt sich nicht damit zufrieden, ihren Gästen eine schöne Unterkunft zu bieten. Durch Zahlenmagie versucht Madame, ihnen zu Liebe und Glück zu verhelfen. Überhaupt versucht Madame immer, es allen recht zu machen, auch ihren Liebhabern, die sie am Ende aber doch nur ausnutzen. Doch vielleicht wartet auf sie ja doch noch die große Liebe. Der Klappentext weckt hier mal wieder völlig falsche Erwartungen. Wer einen spannenden Roman lesen will, der wird wohl enttäuscht werden. Die Kapitel sind eher unzusammenhängende Episoden und ergeben zusammen nur lose eine Geschichte. Der Star ist hier vor allem die Sprache. Die Perspektive eines Kindes ist für mich perfekt getroffen. Die Ich - Erzählerin sieht alles mit kindisch-naivem Blick, endeckt aber in für Erwachsene ganz alltäglichen Dingen Magie. Sprachlich ist der Schreibstil so den simplen Gedankengängen eines kleinen Mädchens angepasst, dass es fast schon wieder poetisch ist. Der Zauber des kleinen, naturbelassenen Dörfchens wird sehr schön eingefangen, da bekommt man direkt Fernweh. Der Roman ist voller liebenswerter Charaktere, allen voran die kleine Erzählerin und Madame. Aber auch den Großvater und den ältesten Sohn der Nachbarn, der wie sein jüngster Bruder nicht so recht in die Familie passt, habe ich ins Herz geschlossen. Ein schöner Roman, der zwar eine Kindheit in Italien beschreibt, dabei aber jede Menge französisches Flair verströmt.

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    Klusi

    Klusi

    27. February 2013 um 11:19

    Der Anfang war verheißungsvoll. Die Ich-Erzählerin, ein junges Mädchen, schildert die sardische Landschaft, das Meer und die Atmosphäre sehr ansprechend. Auch die Menschen der Nachbarschaft beschreibt sie. Hauptsächlich richtet sie dabei ihre Aufmerksamkeit auf „Madame“, die ein kleines Hotel nebenan betreibt. Auch Träume und Phantasien spielen in den Ausführungen des Mädchens eine große Rolle. Allerdings konnte ich mich nicht damit anfreunden, wie die gerade mal Vierzehnjährige sich über Madame äußert. Sie plaudert einerseits kindlich-naiv, wobei hier ihr detailliertes Wissen über Madame’s Liebesleben so gar nicht ins Bild passt, denn ihre Beobachtungen haben etwas Spannerhaftes. Die Hotelbesitzerin wiederum erscheint ziemlich einfältig, was ihre Handlungen und Äußerungen angeht. Ihre frivole Art Männern gegenüber lässt sie wohl alles andere finden, außer dem wahren Liebesglück. Einzig ihren Entschluss, das wertvolle Land und ihr Hotel nicht an die Bauherren zu verkaufen, welche eine große Ferienanlage auf dem Grundstück errichten wollen, konnte ich gut nachvollziehen. Leider muss ich sagen, dass der Roman für mich eine herbe Enttäuschung war. Insgesamt konnte mich der Erzählstil nicht überzeugen. Mit den Charakteren bin ich durch die Bank nicht warm geworden und habe mich in ihrer Gesellschaft nicht wohl gefühlt. Fast alle erscheinen in irgendeiner Weise unvernünftig, mit einem ausgeprägten Hang zur Dramatik. Schon das ansprechende Cover entpuppte sich als irreführend, denn Lavendel, wie er so reichlich und üppig auf dem Umschlagfoto abgebildet ist, sucht man im ganzen Roman vergebens.

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    Principessa de la Luna

    Principessa de la Luna

    11. September 2011 um 17:19

    Ein Buch mit vielen kurzen, teilweise nichts sagenden Episoden, sprachlich wunderbar ausgestaltet. Manko an dem Roman ist jedoch die Art in der diese Episonden erzählt werden, durch die Augen eines 14 jährigen Mädchens, die meiner Meinung nach teilweise zu kindlich, teilweise zu weit ist. Ich konnte nicht viel für das Buch gewinnen, dennoch fand ich die Idee an sich wirklich nicht schlecht. Dennoch ganz anders als ich mir vorgestellt habe.

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    Jari

    Jari

    07. November 2010 um 22:01

    Inhalt: Ein kleines Hotel auf Sardinien. Alle Welt wundert sich, warum "Madame" das Angebot nicht annimmt, ihr Grundstück zu verkaufen und reich zu werden. Doch Madame wehrt sich wehement. Nicht nur gegen die Bauherren, die sie vom Verkauf überzeugen wollen, sondern auch gegen die Nachbarn, eine angeblich perfekte Familie. Und wenn alles nichts mehr hilft, kann man ja noch auf die Magie zurückgreifen. Liebesmagie. Meine Meinung: Es ist gar nicht einfach, Milena Agus "Die Flügel meines Vaters" zusammenzufassen, denn die Geschichte um Madame, die diesen Namen trägt, da sie gerne mal nach Paris reisen möchte und sogar Französisch lernt, ist aus der Sicht eines vierzehn-jährigen Mädchens erzählt. Der Nachbarin und Freundin von Madame. Das Buch ist tagebuchartig in kurze Abschnitte aufgeteilt und oft wird sprunghaft von Thema zu Thema gewechselt. Dabei erleben wir die Schönheit Sardiniens kennen, Madames Garten, ihre Liebhaber und ihren Liebeskummer. Doch wir erfahren auch einiges über die Erzählerin. Auch werden wir auch mehr über die "Flügel meines Vaters" erfahren. Über das Erwachsenwerden. Über die Liebe. Agus benutzt eine einfache, kindliche Sprache, die aber durchaus nachdenklich ist. Nie wird alles gesagt, feine Töne beherrschen das Buch und die Sprache. Somit passt auch der Sprachstil zur Geschichte, die ebenfalls sehr fein gewoben ist. Wir werden in eine wunderschöne Welt entführt, in der schreckliche Dinge geschehen. Familien zerstreiten sich, Herzen werden gebrochen, Geister beschworen. Magie und Realität gehen hier Hand in Hand und der Leser lässt sich von der Leichtigkeit der Worte davongetragen, landet aber hart, wenn er realisiert, was in der Geschichte passiert. Ja, man hat das Buch sehr schnell gelesen, dennoch sollte man sich Zeit nehmen und ab und zu darüber nachdenken, was hier eigentlich gemeint ist... Fazit: "Die Flügel meines Vaters" ist ein wunderschönes, kurzes Werk über das Leben, das Sterben und die Liebe. Man erlebt Schmerz und Freude. Für Leser von "Die Schachspielerin" ist das Buch durchaus interessant, auch wenn es an manchen Stellen um einiges rauer zugeht. Es ist ein spezielles Büchlein für jene, die es mögen, wenn ein Buch über gewisse Zwischentöne verfügt und eine Geschichte direkt aus dem Leben erzählt, in der die Magie aber nicht zu kurz kommt. Jedoch ist das Buch aufgrund seines Aufbaues und seiner eigenen Sprache nicht für jedermann geeignet. Wer es jedoch poetisch mag, sollte einen Blick riskieren.

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    BettyBlue

    BettyBlue

    31. August 2010 um 14:27

    Ich liebe Milena Agus' kleine, spinnwebenzarte Geschichten. Schön, verträumt, ein wenig boshaft, traurig, schockierend, und ein bisschen verrückt. Märchen für Erwachsene eben. Ihr erster Roman "Die Frau im Mond" gehört zu meinen absoluten Favoriten, vor allem wegen des überraschenden tragischen Endes. "Die Flügel meines Vaters" ist ein bisschen leichter, weniger traurig, wahrscheinlich weil die Ich-Erzählerin erst 14 Jahre alt ist. Trotzdem beobachtet sie sehr genau und macht sich viele Gedanken. Die wunderschöne Kulisse in der das Buch spielt, trägt natürlich auch ihren Teil bei. Mein Fazit: kann es nicht ganz mit dem Erstling aufnehmen, aber trotzdem sehr schön.

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    sollhaben

    sollhaben

    14. July 2010 um 09:21

    Ich hab mir das Buch aufgrund des tollen Klapptextes und des wunderschönen Covers gekauft! Was für eine Verschwendung! Selbst jetzt ein Jahr nachdem ich es gelesen habe, kann ich mich nicht mit dem Buch versöhnen.
    Eine Geschichte die vielversprechend anfängt aber einen völlig entäuscht zurück läßt.

  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    16. January 2010 um 16:41

    "Die Flügel meines Vaters" ist leider ein Buch, das keine Spuren hinterlässt, abgesehen von einem leichten Ekelgefühl. Obwohl die Protagonstin, Madame, recht vielversprechend eingeführt wird, als eine veträumte, emotionale Frau, wird diese poetische Welt jedoch bald durch die Beschreibung mehr als fragwürdiger und zum Teil perverser Sexualpraktiken durchbrochen. Der tiefere Sinn dieser Beschreibungen bleibt dem Leser jedoch verborgen, genauso wie der Sinn der Geschichte überhaupt. Episoden an Episoden werden aneinandergereiht, ohne einen roten Faden erkennbar zu machen. Die Geschicht schwappt auf und ab, mehr auch nicht.

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    Nanni

    Nanni

    09. March 2009 um 09:53

    Von diesem Buch hatte ich nur Gutes gehört. Und da ich "Die Frau im Mond" gelesen hatte und es mir ganz gut gefiel, dachte ich, ich könnte mit "Die Flügel meines Vaters" nichts falsch machen und habe es verschenkt. Die Beschenkte kannte keines der Bücher, allerdings hat es sie nach dem Lesen nicht begeistert und lieh es mir um mir eine eigene Meinung zu bilden. Tja, ich konnte ihr nur zustimmen. Zunächst einmal kamen mir die Geschichte und die Hauptfigur Madame irgendwie bekannt vor-es war im Prinzip die gleiche Art von Geschichte wie bei dem Vorgänger von Milena Agus: eine Frau die die Liebe sucht und dabei seltsame Wege einschlägt. Auch der Erzählstil ist der gleiche geblieben (was ja nicht schlecht sein muss), wodurch allerdings noch mehr der Eindruck von einer sehr großen Ähnlichkeit zu ihrem ersten Buch entstand. Teilweise gab es auch richtig schöne Passagen, allerdings wurden diese dann abgelöst von Passagen bei denen man nur dachte: "So genau wollte ich es dann nicht wissen..." Auch das Ende kommt nicht an das überraschende Ende von "Die Frau im Mond" heran. Vielleicht habe ich aber auch einfach die sardische Mentalität nicht verstanden ;)

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  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    andreadressler

    andreadressler

    25. December 2008 um 17:12

    Ein leiser und sinnlicher Roman, der sehr melancholisch wirkt , dem man beim Lesen genießt und schließlich zum Nachdenken anregt !

  • Rezension zu "Die Flügel meines Vaters" von Milena Agus

    Die Flügel meines Vaters
    Tarja

    Tarja

    24. October 2008 um 15:59

    Na ja, nicht immer ist das zweite Buch so gut wie das Erste