Milena Agus Die Frau im Mond

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Inhaltsangabe zu „Die Frau im Mond“ von Milena Agus

»In zwei Stunden gelesen. Geweint, glücklich gewesen (...). Wunderbar!« Elke Heidenreich in Lesen! Milena Agus erzählt in ihrem kleinen preisgekrönten Roman die Geschichte einer sardischen Großmutter, die als junges Mädchen so von der Sehnsucht erfüllt war, die große Liebe zu erfahren, dass sie mit ihren anzüglichen Liebesbriefen sämtliche Verehrer vertrieb. Als reife, unglücklich verheiratete Frau trifft sie den Mann ihrer Träume. Eine Liebeserklärung an das ganz große Gefühl, an Sardinien und an eine einzigartige Großmutter und deren verblüffendes Lebensgeheimnis.

Dieses Buch ist mir zu dünn, inhaltlich genauso wie stilistisch.

— SallyAnders

Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Eine Geschichte, die das Herz berührt.

— ulrikerabe

Ein philosophischer Ausschnitt aus dem Leben einer sardischen Grossmutter, die sich nach der grossen Liebe sehnt.

— Hortensia13

...würde gerne mal eine längere Rezension lesen :-(

— Karin1970

Hat es bisher noch keinem gefallen ? Ich fande es auch sehr speziell aber ein Stern ist sehr mager...

— Binea_Literatwo

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  • Was ist die Hauptsache im Leben?

    Die Frau im Mond

    ulrikerabe

    16. July 2017 um 21:57

    „Was wissen wir also wirklich von den Menschen, selbst denen, die uns am nächsten sind?“Milena Agus‘ Großmutter ist eine eigenwillige Frau. Ihr Leben lang sucht sie nach der „Hauptsache“ - nichts anderes als die Liebe - im Leben. Unverheiratet mit knapp 30 Jahren gilt sie im Heimatdorf auf Sardinien schon als alte Jungfer. Als verrückt ist sie abgestempelt, liebestoll schon als kleines Mädchen. Die Absonderlichkeiten will ihr die Mutter mit Prügel austreiben. Endlich nimmt sie einer zur Frau, zum Glück für die Schwestern, damit diese dann auch endlich einen Mann abbekommen.In der Ehe erfährt die Frau keine Liebe, am äußersten Rand vom Bett liegen die Eheleute, um sich nicht zu berühren. Lieber geht der Mann ins Bordell. Mit der Zeit arrangieren sich die beiden und um das Geld vom Freudenhaus zu sparen erbringt nun die Ehefrau die“ Leistungen“. Erst als sie wegen ihres Nierenleidens aufs Festland zur Kur fährt, wo sie den Reduce, den Kriegsheimkehrer mit dem Holzbein, kennenlernt, kann sie erahnen, was romantische Liebe, Zuneigung, Wertschätzung bedeuten kann. „…wenn du auch nur das kleinste Zeichen hinterlässt im Leben….“ Spricht sie sich immer wieder eine Gedichtzeile, die der Reduce notiert hat, vor.Zeit ihres Lebens denkt sie voller Sehnsucht an diesen Mann zurück, bleibt aber bei ihrem Mann, zumal sie bald nach der Kur Mutter wird. Dem Sohn bleibt die Mutter fremd, er erzählt später immer nur vom Vater. Der junge Mann wird begnadeter Pianist und später, als er selbst schon verheiratet und Vater ist, lässt er seine Tochter, die Ich-Erzählerin oft und gerne bei der Mutter. Das Kind entwickelt eine innige Beziehung zur Großmutter, die sie bis zu deren Tod liebevoll begleitet.Namenlos bleiben die Personen an denen die Geschichte hängt, die Erzählerin, die Großmutter und -vater, die Eltern, der Reduce. Nur Personen, an denen die Geschichte nur anstreift, haben Namen. Ich habe versucht mir das Leben dieser Frau, der Großmutter, vorzustellen, so voller Wehmut und unerfüllten Sehnsüchten, immer daran denkend, welches Leben sie eventuell hätte führen können und es bricht mir fast das Herz dabei. …. „Vor sie hintreten und sagen: Hier bin ich – das Leben das du hättest haben können, aber nicht hattest? Und sie ans Kreuz nageln, die arme Frau? Als hätte sie nicht schon genug gelitten…..“…Und so lebt sie ihr ganzes Leben, neben allen anderen, in ihrer eigenen Welt, ihrer Welt am Mond, mit ihren einzementierten Träumen, wo nicht immer alles ist wie es scheint.Die Frau im Mond ist ein ganz schmales Buch, gerade einmal 135 Seiten stark und trotzdem trifft es einen mit ganzer Wucht, ich habe es gerne aber nicht glücklich gelesen.

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  • Eine kurze Lebensgeschichte

    Die Frau im Mond

    Hortensia13

    10. June 2017 um 13:47

    Die Erzählerin lässt den Leser am Leben ihrer Grossmutter teilhaben. Die Geschichte beginnt Ende des Zweiten Weltkrieges und endet mit ihrem Tod. Kurz und philosophisch schildert die Erzählerin, wie sich ihre Grossmutter nach der grossen Liebe verzehrt und dabei ausser acht lässt, was sie in ihrem Leben schon hat, beziehungsweise, was sie haben könnte. Ganz nach dem Motto: was man hat, das will man nicht, und was man will, das hat man nicht. Zudem ist alles garniert mit Grossmutters "Verrücktheit", wie sie es selber nennt. Diese Kurzgeschichte entführt zudem den Leser nach Sardinien. Auf eine Insel, die sich durch ihre eigenwillige Landschaft und noch eigenwilligeren Leuten auszeichnet.

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  • Zwei Stunden Zeitverschwendung

    Die Frau im Mond

    Flamingo

    03. April 2017 um 19:48

    Auf dem Klappentext meiner 2008er Ausgabe sagt Elke Heidenreich: "In zwei Stunden gelesen. Geweint, glücklich gewesen...Wunderbar!" Für diese unsägliche Geschichte braucht man tatsächlich höchstens zwei Stunden, magere 136 Seiten, aber ich bezweifle, dass bis auf eine vermutlich gut bezahlte Elke Heidenreich irgendjemand während des Lesens oder danach glücklich war. Diese Geschichte ist nichts, nicht spannend, nicht rührend, nicht romantisch, nicht humorvoll, nicht interessant. Alle Figuren bleiben namenlos und nur definiert durch ihre Rolle in der Familie (Mama, Papa, Großmutter). Das ist das einzige, was die Figuren ausmacht. Muttersein, verheiratet sein oder alte Jungfer sein. Ein paar Dorfbewohner bekommen Namen, aber ich die Ich-Erzählerin schon wieder nicht. Durch die Namenlosigkeit bleiben einem alle Figuren fern, ihr Handeln ist einem als Leserin egal, ihr Schicksal ebenso. Es gibt keine Überraschungen, keine Wendungen, einfach nur Augenrollen und Antipathie für alles und jeden. Zwei Stunden Zeitverschwendung; egal was man in dieser Zeit anderes macht, es ist sinnvoller genutzte Zeit. Aber das Cover ist schön. 

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  • Das späte Mädchen

    Die Frau im Mond

    Daphne1962

    27. February 2017 um 17:03

    Sardinien, eine zauberhafte Insel in Italien. Wir bekommen hier Einblick in das  ehemalige Leben der einfachen Leute auf der Insel. Der Großmutter der Erzählerin,  die mit 30 immer noch nicht unter der Haube war. Nicht, weil sie hässlich war,  sondern weil sie mit ihren anzüglichen Liebesbriefen jeden Verehrer in die Flucht  schlug. Den Urgroßeltern war das sehr unangenehm, man wollte sie in eine  Anstalt stecken. Ein glücklicher Umstand verhilft ihnen die Tochter doch noch  zu verheiraten. Aus Dankbarkeit heiratet ein Witwer, der aufgenommen wurde  von der Familie die "späte" und spleenige Tochter. Sie gehen eine Vernunftehe ein.  Sie bekommt einen Sohn, der ein musikalisches Talent besitzt und fördert ihn, sich seinem Klavier spielen hinzugeben. Die Mühe hat sich natürlich gelohnt. Es war ein kleines, schnell zu lesendes Buch. Allerdings hat es mich nicht so  mitgerissen, wie ich gehofft hatte. Die großen Lobeshymnen fand ich ein wenig  übertrieben. Zu viele Wiederholungen füllen das eh schon dünne Büchlein.  Wahrheit und Traum vermischen sich und lassen den Leser zwar viel nachdenken,  aber die naiven Gedanken der Großmutter an die wahre Liebe, der sie immer wieder  heimgesucht wird, haben mich ein wenig verwirrt. Genauso, wie das Ende.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Die ewige Suche nach Liebe ...

    Die Frau im Mond

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2016 um 07:59

    Es ist schon ungerecht, zu wissen, dass es die Liebe zwar gibt, aber im Unwissenden darüber zu sein, wie sie sich anfühlt. Somit beginnt eine vage Suche nach einer Vorstellung. Wenn diese Vorstellung zur Obsession wird, beherrscht sie das Fühlen und Denken. Eine unstillbare Sehnsucht erwacht. "Falls, ich dich nie kennenlernen sollte, lass mich wenigstens spüren, wie sehr ich dich vermisse." Eben das schien Großmutter passiert zu sein. In ihrer Kindheit hat sie selbst keine Liebe, sondern mit Gewalt durchtränkte Ablehnung erfahren. Sie rettete sich in ihre Phantasiewelt und stellte sich vor, wie der Mann wäre, den sie lieben könnte. So wie der Mann, den sie schließlich heiraten sollte, jedenfalls nicht. Auch wenn sie sich mit Händen und Füssen wehrte, kam die Heirat zu stande. Distanziert lebten die Eheleute nebeneinander her, während sich die Großmutter nach einem Anderen sehnte, sich ab und an umzubringen versucht und kränkelte. Die feine Feder der Autorin führt den Leser von Puzzleteil zu Puzzleteil, so dass erst am Ende ein Gesamtbild entsteht. Die brennende Sehnsucht und Verzweiflung der Großmutter bestimmt die emotionale Handlung, um die herum jedoch eine ganzes Familiendrama in der Zeit des 2. Weltkriegs gesponnen wird. "Laut Mama muss in einer Familie zwangsläufig Jemand die Unordnung auf sich nehmen, denn so ist das Leben nun mal, ein Hin- und Herpendeln zwischen Ordnung und Unordnung, ansonsten würde die Welt erstarren und stehen bleiben." In dem Buch "Die Frau im Mond" erstarrt die Geschichte jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil beschert sie zwiespältige Gefühlsregungen, die das Herz zum Brennen bringen und ein Aufhören unmöglich machen. So las ich das Buch an einem Abend durch und dachte die ganze Nacht über die Geschehnisse nach. Für diese feine Lektüre mit Nachklang gibt´s von mir 5 Sterne!

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  • ein Leben aufgerollt

    Die Frau im Mond

    dominona

    18. May 2015 um 21:16

    Eigentlich ist ja jede Biographie auch eine Liebesgeschichte, Tragödie, Komödie ect. und hier merkt man das, allerdings wird es sehr nüchtern geschildert und in erster Linie geht es um Liebe. Die Enkelin schildert das Leben ihrer Oma und wird dabei hin und wieder recht kitschig, versucht aber auch den Stolz einzufangen, den sie mit ihrer Familie verbindet. Für zwei Abende war das mal eine ganz nette Unterbrechung.

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  • ein Leben aufgerollt

    Die Frau im Mond

    dominona

    18. May 2015 um 21:15

    Eigentlich ist ja jede Biographie auch eine Liebesgeschichte, Tragödie, Komödie ect. und hier merkt man das, allerdings wird es sehr nüchtern geschildert und in erster Linie geht es um Liebe. Die Enkelin schildert das Leben ihrer Oma und wird dabei hin und wieder recht kitschig, versucht aber auch den Stolz einzufangen, den sie mit ihrer Familie verbindet. Für zwei Abende war das mal eine ganz nette Unterbrechung.

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  • Gegen alle Konventionen - oder doch nicht?

    Die Frau im Mond

    Mrs_Nanny_Ogg

    Es ist nur eine kurze Geschichte, die hier im Roman "Die Frau im Mond" erzählt wird, aber sie ist so dicht geschrieben, dass tatsächlich ein ganzes Leben auf 136 Seiten passt. Erzählt wird das Leben einer nicht mehr ganz so jungen Frau auf Sardinien aus der Sicht ihrer Enkelin. Teilweise schöpft sie ihr Wissen aus persönlichen Erfahrungen, dann aus Gesprächen mit der Großmutter, aber hauptsächlich aus Großmutters Tagebuch. Die Geschichte beginnt zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Als fast 30jährige ist die junge Frau immer noch nicht verheiratet. Sie ist zwar sehr schön, doch schreckt sie ihre Bewerber ab, in dem sie ihnen heißblütige, ja fast schon anstößige Gedichte und Briefe schreibt. Sie wird als verrückt bezeichnet, da sie sich in ihrer verzweifelten Suche nach der großen Liebe oft selbst verletzt, ja sogar sich in den Brunnen stürzt. Da kommt der ruhige Witwer und Kriegsversehrte gerade recht, der sich auf dem elterlichen Hof einmietet. Da er nicht aus dem Dorf ist und nichts von den Verrücktheiten der jungen Frau weiß, bieten die Eltern ihm an, ihre Tochter zu heiraten. Von Liebe kann man natürlich überhaupt nicht sprechen. Doch die Frau ist gehorsam und versucht, ihre ehelichen Pflichten zu erfüllen. Leider erleidet sie eine Fehlgeburt nach der anderen. Da es vielleicht an ihrem Nierenleiden liegt, wird sie zur Kur auf das Festland geschickt. Dort lernt sie den Reduce kennen, einen gleichaltrigen Kriegsinvaliden. Das Tagebuch erzählt uns von einer leidenschaftlichen Liebe, dem Gefühl, endlich den Seelenpartner gefunden zu haben, den man sein Leben lang gesucht hat. Doch das Paar lebt in einer Zeit und in einem Land, in dem die gesellschaftlichen Konventionen nicht so einfach zu ignorieren waren... Dieses Buch hat mich wegen seiner blumigen, leidenschaftlichen Sprache gefesselt. Auch die Wendung, die es am Schluss nimmt, berührte mich sehr. Ein Schrei nach Freiheit!

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    • 3
  • Themen-Challenge 2014 - übersetzte Bücher, aber nicht aus dem Englischen oder Französischen

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 15 austauschen!

    • 67
  • Rezension zu "Die Frau im Mond" von Milena Agus

    Die Frau im Mond

    Brentini

    18. November 2012 um 04:51

    Italienische Literatur ist mir mit ihrer Sensibilität sehr nah, und das hat auch dieser Roman von Milena Agus gezeigt. Im "Die Frau im Mond" geht es um eine Liebe und um das Leben auf Sardinien. Das ist eine sanfte und warme, romantische Liebesgeschiche voll mediterraner Schönheit. Auch wenn es sich um Frauenlitertur mit eindeutiger Frauenhandschrift handelt, habe ich das Buch gerne gelesen. Dem Erfolg des Buches trägt nicht nur die schöne Poetik Milena Agus bei, sondern auch die gelungene Übersetzung von Monika Köpfer, die wunderbar all die zahlreichen Bilder aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen hat. Die Autorin schreibt gut und reduziert, und verliert sich nicht in unnötigen Beschreibungen. Ihre Bilder sind schön und sinnlich, ihre Figuren ebenso. Die Ich-Erzählerin erzählt die Geschichte ihrer jungen Oma und ihres Opas auf Sardinien in den Wirren der 1940er Jahre und begleitet sie auch später durch das Leben. Besonders signifikant war die Episode, als die jetzt nun verheiratete Oma der Ich-Erzählerin bei der Kur einen tollen Mann kennen lernt, sozusagen das Gegenkonstrukt ihres Mannes, mit dem sie sich über die Literatur und Mondschein unterhält, und in den sie sich verliebt. Doch mehr als eine Episode wird es nicht sein.

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  • Rezension zu "Die Frau im Mond" von Milena Agus

    Die Frau im Mond

    Flaemmle

    27. May 2012 um 17:51

    * spoiler alert * Schöne Erzählung inklusive einer großen Liebe, einer Lebensbeichte oder doch nur Hingespinsten? Faszinierend detailliert zeichnet Milena Agus ein Bild einer eigenwilligen, anfangs jungen, Frau, die mit ihren Wünschen und Träumen, ihrer ganzen Art, der Zeit voraus scheint. Wobei es vielleicht nicht einmal die Zeit (während des zweiten Weltkriegs) ist, sondern die örtliche Einschränkung, ein Dorf auf Sardinien, ein kleiner Minikosmos, birgt die größten Hindernisse für den freien Geist. Hört sich nach "Die Frau greift durch und verändert die Welt an", dies wäre aber ein ganz falscher Stempel für dieses Kleinod, das durch seine Ruhe und seine eher poetische Art besticht. Ein etwas anderes Buch über diese Zeit, denn das Weltgeschehen spielt nur in ganz leisen Tönen eine Nebenrolle. Faszinierend traurig und gleichzeitig amüsant, aber nicht weltbewegend und mir fast schon zu poetisch, was auch den 5. Stern "klaut".

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  • Rezension zu "Die Frau im Mond" von Milena Agus

    Die Frau im Mond

    ninchen1809

    30. December 2010 um 20:25

    Der Roman handelt vom Wunsch nach der wahren Liebe einer Frau. Die Großmutter (wie sie im gesamten Roman von ihrer Enkelin genannt wird) ist verheiratet mit einem Mann, den sie nicht wirklich liebt. In ihren jungen Jahren leidet sie an Nierensteinen und muss auf Kur gehen. Dort lernt sie ihre Liebe des Lebens kennen. Der komplette Roman ist aus Sicht der Enkelin geschrieben. Und ihre Beschreibung stammt zunächst aus Erzählungen der Großmutter. Beeindruckend sind die Zeitsprünge innerhalb des Romans. Bis zum sehr berührenden Ende, welches die Geschichte in einem neuen Licht erscheinen lässt. Fazit: Das Buch ist meiner Meinung nichts Einzigartiges oder sehr Außergewöhnliches. Es ist einfach eine sehr traurige Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Frau im Mond" von Milena Agus

    Die Frau im Mond

    Schiller-Buchhandlung

    26. June 2010 um 12:12

    Italien, Sardinien,

  • Rezension zu "Die Frau im Mond" von Milena Agus

    Die Frau im Mond

    Speckelfe

    14. May 2010 um 22:52

    Milena Agus erzählt hier die Geschichte ihrer Großmutter, die von der Sehnsucht nach der großen Liebe erfüllt ist. Sie schreibt glühende Liebesbriefe und Gedichte an mögliche Verehrer, verschreckt diese aber eher dadurch und findet lange keinen Ehemann, was auf Sardinien schon eine Schande ist. Spät heiratet sie dann doch noch, allerdings handelt es sich um eine Vernunftehe, fast sogar platonisch, auf jeden Fall ohne verliebt sein. Doch später, während eines Kuraufenthaltes, Lernt die Großmutter ihre große Liebe kennen und kurze Zeit später wird der Vater der Autorin geboren. Wer ist nun sein Vater?! Ein nettes kleines Büchlein mit einem überraschenden Ende.

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