Milena Agus Die Welt auf dem Kopf

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Inhaltsangabe zu „Die Welt auf dem Kopf“ von Milena Agus

Der neue Roman der internationalen BestsellerautorinWie schön lässt sich von der großen Liebe träumen, in dem einst prächtigen, alten Palazzo. Er liegt in Cagliari, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens. Menschen aus aller Welt leben hier, es ist bunt, lebhaft und laut – eine wilde Mixtur aus Geräuschen, Gerüchen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Oben wohnt Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, dem gerade die Frau davongelaufen ist. In der Mitte die träumende Studentin, die uns diese wundersame Geschichte erzählt, unten Anna mit ihrer Tochter Natascia. Ihre Wohnung ist dunkel und ärmlich, und Anna hat drei Jobs, um das nötige Geld zu verdienen. Sie ist herzkrank, doch als die Idee aufkommt, sie könne sich um Mr. Johnsons Haushalt kümmern, steckt sie ihren weichen, nicht mehr ganz jungen Körper in Reizwäsche, um ihn zu verführen. Ein Reigen beginnt, und die Liebe taucht alles in ein sanftes, mildes Licht ...

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  • Eine ebenso traurige wie lustige Geschichte

    Die Welt auf dem Kopf
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. April 2016 um 13:26

    In diesem Roman führt Milena Agus ihre Leser nach Cagliari, der Stadt auf Sardinien, wo sie lebt und wo sie als Lehrerin Italienisch und Geschichte unterrichtet. Sie beschreibt das Leben der Bewohner eines alten, einst noblen Palazzos in einem ziemlich heruntergekommenen Stadtviertel der Hafenstadt. In einzelne Wohnungen aufgeteilt leben in dem alten Haus sehr unterschiedliche Menschen, unter anderem die namenslose Erzählerin des Buches, eine Studentin, die vor allem von der großen Liebe träumtIm obersten Stockwerk wohnt „der Signore von oben“, ein amerikanischer Violinist namens Johnson, der wohl große Tage gesehen hat, nun aber sich mit gelegentlichen Engagements auf Kreuzfahrtschiffen zufrieden gibt. Seine Frau ist ihm seit langem schon davon gelaufen, und da sie das Geld in die Ehe brachte, lebt „der Signore von oben“ recht bescheiden. Wenn er unterwegs ist, darf die Erzählerin seine Blumen gießen.Im untersten Geschoß wohnt Anna, „die Signora von unten“ zusammen mit ihrer Tochter Natascha. Natascha hat studiert, teilt aber das Los vieler südeuropäischer junger Menschen und ist arbeitslos. Sie ist verlobt mit einem jungen Mann und hat panische Angst, dass der sich in eine andere Frau verlieben könnte, Deshalb darf die Erzählerin auch nie mit beiden zusammenkommen. Anna, Nataschas Mutter, wiederum versucht mit drei verschiedenen Jobs sich und ihre Tochter über Wasser zu halten und ergreift, als sich die Gelegenheit bietet, ihre Chance und wird Mr. Johnsons Haushälterin und wohl auch Geliebte. Ihren schon älteren Körper hüllt sie in verführerische Dessous, um Mr. Johnson etwas Gutes zu tun.Doch schon bald verändern zwei Menschen, die plötzlich auftauchen die ganze Szene. Zunächst Mr. Johnsons Sohn, in den sich die Erzählerin verliebt, bis sie erkennen muss, dass der Mann ihrer Träume zwar unendlich sympathisch, aber leider schwul ist. Und es taucht auf Mrs. Johnson, die sofort den Braten riecht, Anna wieder nach unten schickt und im oberen Stockwerk wieder die Regie übernehmen möchte.Mit ihrer aus ihren anderen Romanen bekannten Art erzählt Milena Agus eine ebenso traurige wie lustige Geschichte voller überraschender Wendungen. Und voller genialer Sätze wie diesen:„Inzwischen glaube ich, wenn man will, das ein Menschen einem unsympathisch bleibt, muss man um jeden Preis verhindern, dass man ihn näher kennenlernt.“

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