Milena Agus Magie der Leidenschaft

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Inhaltsangabe zu „Magie der Leidenschaft“ von Milena Agus

Ein Junge, der erst durch die Kraft der Freundschaft sprechen lernt, und eine Frau, deren tristes Leben aufleuchtet, als jemand sie mit einem unvollendeten Kunstwerk vergleicht. Einfühlsam und melancholisch erzählt Milena Agus von der Zerbrechlichkeit des Glücks, der Bürde des Lebens und der Sehnsucht nach Liebe. In zwei Essays gewährt sie einen überraschend persönlichen Einblick in ihre Welt und lotet den Raum aus, in dem sich die Magie ihrer sparsamen Geschichten entfaltet. Ein wunderbar leichtes, aber tiefgründiges Lesebuch über die Magie des Südens und den schmalen Grat zwischen Hoffnung und Tristesse.

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  • Zwei intensive Geschichten und zwei kurze, aber aufschlussreiche Essays

    Magie der Leidenschaft

    WinfriedStanzick

    25. August 2015 um 10:32

    Zwei intensive Geschichten und zwei kurze, aber aufschlussreiche Essays von Milena Agus präsentiert diese kleine Band. In der ersten Erzählung geht es um einen Jungen, der erst durch die Kraft der Freundschaft das Sprechen lernt und mit der ihn umgebenden Welt kommunizieren lernt. In der zweiten Geschichte geht es um eine Frau, deren vorher sehr tristes und dunkles Leben plötzlich aufleuchtet und einen Sinn für sie selbst ergibt, als jemand sie eines Tages mit einem unvollendeten Kunstwerk vergleicht. Es geht in beiden Erzählungen um die Fragilität des menschlichen Glücks, von der kaum tragbaren Last des Lebens und der Sehnsucht nach Liebe, die leider so oft ungestillt bleibt. In den beiden Essays gewährt sie einen überraschend persönlichen Einblick in ihre Welt und lotet den Raum aus, in dem sich die Magie ihrer sparsamen Geschichten entfaltet.  Über Ihr Schreiben sagt sie: „Ich schreibe aus reiner Freude an der Sache und im Verborgenen, wobei ich immer Gewissensbisse habe, dass ich der Wirklichkeit die Zeit stehle. Wenn ich jenes Kribbeln verspüre  und das Gefühl habe unbedingt schrieben zu müssen, und jemand möchte etwas mit mir unternehmen, hüte ich mich zu sagen wie es ist.“ Schreiben, so sagt sie, habe eine erlösende Wirkung: „Zum Beispiel kann ich einen Menschen, der in Wirklichkeit von niemanden geliebt wird, in eine Romanfigur verwandeln, die die große Liebe erfährt. Daher schreibe ich über ungeliebte und unglückliche Menschen, in der Hoffnung, dass sie wenigstens bei den Lesern Glück haben werden; in einer wunderbaren Welt der Einbildungskraft.“ Sparsame, seltsam magische Geschichten über den schmalen Grat zwischen Hoffnung und Tristesse.

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