Milena Moser Die Putzfraueninsel

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Inhaltsangabe zu „Die Putzfraueninsel“ von Milena Moser

Mit ihrem pfiffig beim Wischen und Schrubben erworbenen Insider-Wissen enttarnt die junge Putzfrau Irma eine verlogene Musterfamilie, kippt die Karriere einer fiesen Lokalpolitikerin, rettet eine bedrohte Schwiegermutter – und leistet sich dabei ganz nebenbei eine zärtliche, wenn auch sehr unkonventionelle Affäre. Und als sie alles so richtig aufgemischt hat, gönnt sie sich mit ihrer neuen Freundin Nelly den triumphalen Abflug in den Süden – auf die »Putzfraueninsel« Mallorca.

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  • Eine recht bizarre Geschichte

    Die Putzfraueninsel
    WildRose

    WildRose

    16. August 2014 um 09:42

    "Die Putzfraueninsel" von Milena Moser wird der eine oder andere vermutlich genial finden. Ich fand das Buch aber sehr enttäuschend. Es beginnt schon bei der extrem dürftigen und äußerst bizarren Handlung. Aus der Idee für die Geschichte hätte man sicherlich mehr machen können als bloß eine merkwürdige Putzfrau zu erfinden, deren Handlungen dem Leser oft vollständig schleierhaft bleiben und die mir das ganze Buch über vollkommen egal war. Es interessiert mich nicht, was ihr oder irgendeinem der anderen Charaktere zustoßen würde, doch genau diese Neugier des Lesers auf die kommenden Ereignisse macht meiner Meinung nach einen guten Roman aus. Mir kommt es so vor, als wollte die Autorin krampfhaft witzig und originell wirken, weshalb sie alle möglichen seltsamen Charaktere und Aktionen in die Handlung einbaute, z.B. einen gerade mal Dreizehnjährigen, auf den sich die Putzfrau einlässt. Gesellschaftskritik? Fehlanzeige. Ebenso unbefriedigend wie Handlung und Charaktere ist leider auch der Schreibstil der Autorin. Ich kann diesen Stil nur als minimalistisch und schwach bezeichnen, als oberflächlich und gekünstelt. Weitere Bücher der Autorin werde ich wohl nicht lesen.

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  • Vertane Chance

    Die Putzfraueninsel
    rallus

    rallus

    Irma Zweifel ist Ende 20, hat studiert und verdient ihr Geld als Putzfrau bei verschiedenen Häusern. Unter anderem auch bei der aufsteigenden Politikerin Frau Schwarz. Dort entdeckt sie im Keller die eingeschlossene Großmutter der Familie, die in einem verwahrlosten Zustand ist. Irma bringt Nelly nach Hause und macht sich an einen Rachefeldzug. Das Buch beginnt mit dem Ende, insofern weiß man schon von Anfang an, wie es ausgeht. Das hört sich nach einer amüsanten Gesellschaftskritik der höheren Schichten, mit ihren dunklen Geheimnissen,  versus der Niederen, den Putzfrauen, an. Anfangs beginnt das Buch auch verheißungsvoll, driftet nach einiger Zeit aber in belanglosen Kitsch ab. Irma taumelt von einer Peinlichkeit in die andere und die Geschichte mit ihr. Mit beteiligt sind noch ihr 14-jähriger (!) Liebhaber, ein schwuler Bordellbesitzer mit seinem Freund, ein latenter schwuler verheirateter Mathematiklehrer, eine debile 14-jährige mit ihrem Tagebuch und und und... Es wäre doch so einfach gewesen den guten Gedanken in eine schön makabre Rachegeschichte mit unerwarteten Wendungen zu schreiben. Aber mit zunehmendne Verlauf versandet der gute Gedanke in Bedeutungslosigkeit. Idee: Gut, Sprache: okay, Ausführung: miserabel. Daher nur 2 Sterne

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    • 4
  • Rezension zu "Die Putzfraueninsel" von Milena Moser

    Die Putzfraueninsel
    Kamila

    Kamila

    28. February 2011 um 19:12

    Eine mehr oder weniger gescheiterte Existenz verdient sich ihren Lebensunterhalt als Putzfrau. Dabei schnüffelt sie nicht nur in den Sachen ihrer Arbeitgeber herum und täuscht Beschäftigtsein vor, sondern stößt eines Tages auf ein grausames Geheimnis... Dieses Buch habe ich mir vor allem deshalb gelesen, weil ich endlich mal wieder etwas Deutsches lesen wollte. Tja.... sehr schräg, etwas verstörend, ich habe mich lange Zeit nicht wirklich ausgekannt, schließlich fängt das Buch eigentlich mit dem Ende an. Aber irgendwie ist es gut, auf eine sehr eigene Art und Weise. Es ist kein Krimi, und trotzdem spannend, es ist kein Liebesroman, und trotzdem geht´s einem ans Herz. Eine Empfehlung für alle, die mal "was anderes" lesen wollen.

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  • Rezension zu "Die Putzfraueninsel" von Milena Moser

    Die Putzfraueninsel
    mita

    mita

    18. June 2010 um 13:44

    Irma, die nach ihrer gescheiterten Beziehung ihr Studium hinschmiss, verdient sich seitdem ihr Geld als Putzfrau. Ja richtig, Putzfrau! Wider erwartet macht es ihr sogar Spass, denn so ganz nebenbei kann sie unbeachtet im Leben ihrer Kunden herum schnüffeln und stöbern und erarbeitet sich dank ihrer unglaublichen Neugier ein beachtliches Insider-Wissen über das Privatleben ihrer Auftraggeber. Da gibts den schwule Bordellbesitzer, die hektische Journalistin und natürlich die Familie Schwarz. So kommt es, dass die gewiefte Putzfrau sich im Privatleben ihrer Kunden schon bald besser auskennt, als denen lieb ist, geschweige denn jemand ahnt, wie genau Irma über ihre Intimsphäre Bescheid weiss. Ausgerechnet bei der ambitionierten Politikerin Frau Doktor Schwarz, die sie gleichermassen hasst, wie auch bewundert, entdeckt sie ein skandalöses und schauriges Geheimnis. Sie kann es selbst kaum fassen, in einem Verschlag im Keller liegt ein halbtotes, keuchendes Etwas.... ...Eine pflegebedürftige, sehr vernachlässigte alte Dame, die niemand anderer ist, als die ungeliebte, zur Last fallende Schwiegermutter von Frau Doktor Schwarz. Kurzentschlossen entführt Irma die alte Dame, Nelly, und bringt sie bei sich in der Wohnung unter. Während sie Nelly aufpäppelt, arrangiert sie gleichzeitig einen grossen Rachefeldzug gegen die ach so anständigen, vorbildliche Fassaden der etablierten Gesellschaft und Bürgerlichkeit in Person der Frau Doktor Schwarz. Irma und Nellie planen akribisch genau das Strafgericht, das über Frau Schwarz und ihre unerträglich perfekte Familie hereinprasseln wird. Nichts wird übersehen, keine Gelegenheit bleibt ungenutzt. Für diese geplanten Aktionen spannt sie, beispielhaft nahezu ihren gesamten Kundenskreis mit ein, von der alternativen Wohngemeinschaft, über das Journalisten-Ehepaar mit aufsässigem Adoptivsohn, hin zu dem schwulen Nachtklub-Besitzer und dessen Liebhaber...ein beachtliches menschliches Sammelsurium, über das Irma da verfügt. Und all diese Aktionen dienen in erster Linie dem Rachefeldzug an Frau Schwarz. Und ganz nebenbei kommt auch Irmas Privatleben zusehends in Ordnung. Das Buch hab ich vor Jahren, besser gesagt bei der Neuerscheinung gelesen. Nur schon der Titel "Putzfraueninsel" fand ich fasziniert. Ich war gespannt, ob der Inhalt meine Vorfreude bestätigen kann. Und was soll ich sagen, schon damals fand ich das Buch richtig toll, genauso wie Heute. Ich mag Milena Mosers Schreibstil, die Art und Weise wie sie die Personen ins Szene setzt. Sie zeigt mit viel Humor, zum Teil rabenschwarz, dass auch die "sauberste" Familie Dreck am Stecken hat und spricht in ihrem Roman verschiedene modernere gesellschaftliche Probleme an, wie zum Beispiel Generations - und Altersunterschiede, den Stellenwert der älteren Menschen in der Familie sowie Homosexualität etc., alles formvollendet eingebettet in eine lebhafte Handlung. Die Zürcher Schriftstellerin hat mit der "Putzfraueninsel" eine Roman geschrieben der schön zum lesen ist und indirekt zum Nachdenken an die aufkommende Problematik der heutigen Zeit anregt. Der Leser kommt auf seine Kosten: Ein gelungenes Werk. Gehobene Unterhaltungsliteratur der besten Sorte. Eben, wie geschaffen für kuschelige Stunden im Bett an einem verschneiten Wochenende.

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  • Rezension zu "Die Putzfraueninsel" von Milena Moser

    Die Putzfraueninsel
    muffin

    muffin

    04. December 2008 um 14:59

    Das Buch ist schon sehr gut, wenn auch total ungewöhnlich.

  • Rezension zu "Die Putzfraueninsel" von Milena Moser

    Die Putzfraueninsel
    Kurile

    Kurile

    08. September 2008 um 22:26

    Rückentext: "Tiefgründig grotesk, schlafverscheuchend komisch fegt eine Großstadt-Heldin von heute durch die bieder-korrupte Gegenwart: Mit ihrem pfiffig beim Wischen und Schrubben ergatterten Geheimwisen enttarnt die kesse junge Putzfrau verlogene Musterfamilien, kippt fiese Politikerinnen, rettet bedrohte Schwiegermütter." Damals war das alles ziemlich neu und frech, mich hat es gut unterhalten. Ob man es heute noch lesen muss?

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  • Rezension zu "Die Putzfraueninsel" von Milena Moser

    Die Putzfraueninsel
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    29. July 2008 um 16:36

    Es ist eine nette Geschichte. Ein Buch für zwischendurch.