Milena Moser Gebrauchsanweisung für Zürich

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Zürich“ von Milena Moser

Marmorwaschbecken in öffentlichen Toiletten, Designerstühle im Postamt und blitzsaubere Trambahnwagen: Zürich ist eine Klasse für sich. Milena Moser, die in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen aufwuchs und mehr als drei Jahrzehnte in Zürich lebte, stellt sich den typischen Klischees: dem Geld und dem Gold, den absurd hohen Preisen und den Steuerflüchtlingen. Sie spaziert durch die Altstadt und zum Zürichsee. Besucht Außenbezirke, die heute angesagt sind, und Lokale mit karierten Tischdecken, die früher als bünzelig galten, plötzlich aber sehr in sind. Erlebt Romantik und Hipster-WGs im Umkreis der Langstraße und bewegt sich auf den Spuren bekannter Krimihelden ebenso wie auf denen großer Psychoanalytiker.  
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  • Sehr informativ, aber mit negativer Grundstimmung

    Gebrauchsanweisung für Zürich
    RapsUndRuebe

    RapsUndRuebe

    Inhalt:Siehe Klappentext oder andere Rezensionen. Stil:Hintergrundinformationen zur Stadt Zürich. Viel Wissenswertes, Interessantes und teilweise Unbekanntes. Fazit:Ich habe seit 30 Jahren mit Zürich zu tun. Nun habe ich mir dieses Buch gekauft, einfach um mal zu sehen, was man so in einem "Reiseführer" über diese Stadt schreibt. Auch für mich als "Insider" waren noch viele interessante Hintergrundinformationen vorhanden. Was mich ein bisschen gestört hat: Der Grundtenor im Buch hat immer ein bisschen einen negativen Beigeschmack. Das ist schade und ich kann das nicht nachvollziehen. Wer noch ein bisschen etwas über "seine" Stadt wissen möchte, kann getrost zugreifen.

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  • 'Der Zürcher findet also grundsätzlich gar nichts gut.'

    Gebrauchsanweisung für Zürich
    sabatayn76

    sabatayn76

    16. November 2015 um 21:40

    Inhalt: Milena Moser erzählt in ihrer 'Gebrauchsanweisung für Zürich' von Spanisch-Brötli-Bahn und Bahnhofstrasse, Platzspitz und Uetliberg, Ulrich Zwingli und Grossmünster, Grieder les Boutiques und Konfiserie Sprüngli, Bankenwesen und Bankengeheimnis, Goldküste und Pfnüselküste, Volksfesten und Sechseläuten, Schweizerdeutsch und Schweizer Sturheit, Tramfahrten und Täschligate, Snobismus und Vergourmetisierung, Strassenstrich und Needle-Park, Örlikon und Schwamendingen, LSD und Burghölzli, Langstrasse und Gentrifizierung, Kriminalromanen und Genossenschaftssiedlung. Mein Eindruck: Ich habe Zürich schon mehrfach besucht und habe Freunde in der Stadt. Dennoch habe ich eine eher neutrale Meinung zur Stadt und bin mit Zürich nie ganz warm geworden. Die 'Gebrauchsanweisung für Zürich' hat mich beim Lesen oft an meine eigenen Aufenthalte erinnert und mir viel Wissen über die Stadt und ihre Bewohner vermittelt. Besonders spannend fand ich beim Lesen, dass Milena Moser die Stadt auf so spannende Weise und mit so viel Begeisterung schildert, dass ich im Nachhinein oft einen deutlich positiveren Eindruck von Zürich hatte als zuvor. Zwar hat sie mich mit ihrer Begeisterung für die Stadt nicht vollends anstecken können, da ich Zürich kenne und viele Seiten der Stadt nicht besonders mag, aber sie hat es stets geschafft, dass ich meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen überdacht und neu interpretiert habe. Dies liegt zum Einen sicherlich an ihrer Faszination für Zürich, zum Anderen aber auch an den vielen Details und Hintergrundinformationen, die man bei der Lektüre vermittelt bekommt und die dafür sorgen, dass man Zürich und die Zürcher ein bisschen besser verstehen kann. Sehr gut gefallen hat mir zudem, dass Milena Moser eine sehr gute Erzählerin ist, deren Gedankengängen man gerne folgt, und dass sich das Buch durchweg amüsant und unterhaltsam liest. Mein Resümee: Durch Milena Moser kann man viel Neues über Zürich und die Zürcher erfahren und sich von ihrer Begeisterung für die Stadt und ihre Bewohner anstecken lassen.

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