Miles Burton Death in the Tunnel (British Library Crime Classics)

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Inhaltsangabe zu „Death in the Tunnel (British Library Crime Classics)“ von Miles Burton

On a dark November evening, Sir Wilfred Saxonby is travelling alone in the 5 o'clock train from Cannon Street, in a locked compartment. The train slows and stops inside a tunnel; and by the time it emerges again minutes later, Sir Wilfred has been shot dead, his heart pierced by a single bullet.Suicide seems to be the answer, even though no motive can be found. Inspector Arnold of Scotland Yard thinks again when he learns that a mysterious red light in the tunnel caused the train to slow down. Finding himself stumped by the puzzle, Arnold consults his friend Desmond Merrion, a wealthy amateur expert in criminology. Merrion quickly comes up with an 'essential brainwave' and helps to establish how Sir Wilfred met his end, but although it seems that the dead man fell victim to a complex conspiracy, the investigators are puzzled about the conspirators' motives, as well as their identities. Can there be a connection with Sir Wilfred's seemingly untroubled family life, his highly successful business, or his high-handed and unforgiving personality? And what is the significance of the wallet found on the corpse, and the bank notes that it contained?

Ein spannender Locked-Door-Krimi und ein Cosy Crime.

— CelinaS
CelinaS
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  • Cosy Crime vom Feinsten

    Death in the Tunnel (British Library Crime Classics)
    CelinaS

    CelinaS

    07. August 2016 um 16:04

    Ich liebe die Krimi-Klassiker, die von der British Library neu aufgelegt wurden. Mal davon abgesehen, dass die Bücher toll in der Hand liegen, sind es auch jedes Mal spannende Krimis, aus der Hochzeit britischen Krimis, in erster Linie aus den 20er und 30er Jahren. Auch Death in the Tunnel bildet da keine Ausnahme. Dieses Locked-Room-Rätsel stellt nicht nur die Ermittler sondern auch den Leser vor Rätsel. Es braucht zwar die ersten rund 50 Seiten um Fahrt aufzunehmen, aber von da an stellt jede neue Enthüllung ein ganz eigenes Rätsel dar. Das ist zumindest der Fall, bis Merrion seine Vermutungen anstellt; schon kurz vor Schluss wird dadurch klar, wer verantwortlich ist. Das ist für mich der einzig Kritikpunkt an diesem Cosy Crime: Es wird zu früh klar, wer der Täter ist.Merrion und Arnold haben mich stellenweise sehr an Hercule Poirot und seinen Inspector Japp erinnert, mit dem Einfallsreichtum des Einen und dem Willen des Anderen, jedwede Lösung anzunehmen - nur, um den Fall abschließen zu können. Auch der Fall an sich und die letztendliche Lösung hätten von der Queen of Crime kommen können. Allerdings ist Merrion um einiges zugänglicher als Poirot und nimmt ausschließlich eine beratende Rolle ein.Wenn man einmal davon absieht, dass die Lösung des Falles zu schnell klar wird, hat dieses Buch viel Ähnlichkeit mit Büchern über Poirot. Eine Sache macht dieses Buch aber doch besser: in meinen Augen bekommt man einen stärkeren Einblick in die 1930er Jahre, beispielsweise wenn es um technische Dinge geht. Poirot könnte theoretisch auch heute spielen, aber Merrion und Arnold sind ganz eindeutig Kinder ihrer Zeit und könnten niemals in das Heute verwurzelt werden. Für Liebhaber des Cosy Crime und Fans von Agatha Christie ein tolles Buch, dessen einziger Schwachpunkt die frühe Ahnung über den Verantwortlichen ist.

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