Miles Davis Miles Davis

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Inhaltsangabe zu „Miles Davis“ von Miles Davis

Als Miles Davis am 28. September 1991 in Santa Monica verstarb, verlor die Welt ihren wohl bedeutendsten Jazzmusiker. Egal, ob im Bebop der 40er, beim Cool Jazz in den 50ern oder beim Jazz-Rock in den 70ern - Miles Davis war immer ganz vorn dabei. Kurz vor seinem Tod schrieb er diese beeindruckende Autobiographie.

Bringt einem die Person Miles Davis in all seinen Facetten näher!

— kingofmusic
kingofmusic

Ehrlich und präzise wie sein Ton

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Der Mann hinter der Trompete

    Miles Davis
    kingofmusic

    kingofmusic

    Wenn mir vor 10 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal aus einer Laune heraus die Autobiographie von Miles Davis lesen würde, wär ich prustend vor Lachen weggelaufen. Ausgerechnet ich, der mit Jazz nicht das Geringste anfangen kann - schon gar nicht mit Miles Davis. Und nun? Tja, jetzt sitz ich hier und versuche halbwegs kluge Sätze zu einer nachvollziehbaren Rezension zu eben jener Autobiographie zu verarbeiten. So ändern sich die Zeiten... Aber (um ehrlich zu sein): ich hab das etwas mehr als 600 Seiten (davon mehr als 50 Seiten Diskographie! und Namensregister) starke Werk mit wachsender Begeisterung und Interesse gelesen. Auch wenn ich es nicht an einem Stück lesen konnte, weil mir dann doch irgendwann der "Hach, ich bin der Beste und Tollste"-Stil etwas auf die Nerven ging. Aber hey, wir sprechen hier immerhin von einem ungeschönten Verlaufsprotokoll von Gesprächsaufzeichnungen, die Miles Davis auf Band gesprochen und in denen er einfach "frei nach Schnauze" erzählt hat. Und DAS macht die Sache irgendwo wieder interessant bzw. authentisch und man lässt sich einfach auf die teils krasse Wortwahl ein. Das am meisten (im englischen Original belassene) genannte Wort in diesem Buch spare ich mir allerdings an dieser Stelle... Man nimmt ihm beispielsweise seine Begeisterung für die Zusammenarbeit mit (Jazz-)Größen wie Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Wynton Marsalis usw. einfach ab und zieht den imaginären Hut vor dem, was er (musikalisch) alles erreicht hat. Man kann auch die von Bitterkeit überzogenen Aussagen über den in den USA vorherrschenden Rassismus nachvollziehen, wenn er wieder einmal (grundlos?) von weißen Polizisten verhaftet wurde oder die Juroren der Grammy-Verleihung kritisiert, weil sie eh nur die weißen Künstler ehren, die ihrerseits die Musik von den Schwarzen "geklaut" haben. All das und noch viel mehr lassen im Verlauf des Buches ein Bild von einem Mann entstehen, der immer genau wusste was er kann und was er will und den man auch als "Stehaufmännchen" bezeichnen kann, da er sich immer wieder aus dem tiefen Drogensumpf gekämpft und nie wirklich aufgegeben hat (auch wenn er mehrmals kurz davor war!). Es ist ein Bild, das (nachdem man es gesehen und ausgiebig betrachtet hat), einem den Mann, die Persönlichkeit hinter der Trompete näherbringt und man betrachtet ihn plötzlich mit ganz anderen Augen. Er war weder ein Heiliger noch ein Scharlatan. Er war einfach Miles Davis - mit allen Ecken, Kanten, Macken, die (fast) jeder von uns hat...So habe ich angefangen, mich näher mit dem (musikalischen) Werk bzw. Vermächtnis von Miles Davis zu beschäftigen und habe meine Aversionen gegenüber Jazz und Miles Davis endgültig ad Acta gelegt - auch wenn ich der klassischen Musik und dem Blues immer noch den Vorzug geben werde.

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  • Motherf...

    Miles Davis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. September 2015 um 14:40

    du musst nicht all die Noten spielen, nur weil du sie auf dem Klavier hast, hat Miles mal zu Keith Jarrett gesagt. Ein junger Musiker aus gutem Haus mischte bis zuletzt die Musikwelt auf, denn er war stets hungrig auf Neues - so wie auf die Schweineohren von Mama, die er schon auf dem Bahnsteig alle aufaß. Gestern - uninteressant. Morgen - cool. Ein Mann, der mit dem Ferrari eine Kiste Heineken in New York kauft, um es den "Niggern zu zeigen". Hart - härter - und damit präzise wie sein Ton. Eine Note zu viel? Ein Satz überflüssig - nicht bei Miles und seiner Autobiografie.

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  • Rezension zu "Miles Davis" von Miles Davis

    Miles Davis
    bartels_felix

    bartels_felix

    23. March 2009 um 15:53

    Dieses Buch hat mich sehr erheitert. Ich habe noch nicht viele Biografien gelesen, aber dies war mit Abstand die unterhaltsamste. Miles Davis erzählt Quincy Troupe auf seine Art und Weise, nämlich ziemlich unverblümt, seine Geschichte. Diese hat sehr viele Facetten. Er beschreibt seine Anfangszeit mit Charlie Parker und auch die Zeit in der er das erste mal mit seiner eigenen Band Erfolge hatte, aber auch sein Absinken in den Drogenkonsum. Man kann eine ausführliche Beschreibung dieses Drogensumpfes in dem Buch lesen - und auch, wie Miles sich wieder daraus befreien konnte, um sein Leben wieder der Musik zu widmen. Auch die tiefgreifenden Musikalischen Veränderungen die es bei Miles eigentlich fortlaufend gab sind wirklich gut beschrieben. Es gibt noch eine Besonderheit die diese Biografie von anderen abgrenzt - und das ist die unverblümte, aber nicht unbedingt vulgäre Sprache. In bisher keinem anderen Buch habe ich so oft das Wort "Motherfucker" zu lesen bekommen - bei Miles wird es jedoch oft für einen "unglaublichen" Kerl oder Musiker verwendet oder auch ganz einfach als Ersatz für das Wort "Mensch". Jedem, der seine Musik kennt oder kennen lernen möchte, empfehle ich, dieses Buch und vielleicht auch "Mein Freund Miles", ebenfalls von Quincy Troupe, mal zu lesen.

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