Miljenko Jergović Freelander

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Inhaltsangabe zu „Freelander“ von Miljenko Jergović

Freelander nimmt den Leser - wie schon der Roman Buick Rivera - mit auf eine rasante Fahrt. Der pensionierte Gymnasiallehrer für Geschichte Karlo Adum erhält ein Telegramm, das ihn zu einer Testamentseröffnung in seine Geburtsstadt Sarajevo zitiert. Widerwillig und eigens mit einer Pistole bewaffnet, verlässt er Zagreb und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise.
Je näher er in seinem treuen alten Volvo dem Ziel seiner Reise kommt, desto mehr Erinnerungen steigen in ihm auf: an seine hübsche, grausame "Mama Cica", die gern mit deutschen und italienischen Offizieren flirtete; an den verrückt gewordenen Vater; an die von der Ustascha erhängten Kommunisten vor der Kathedrale; an die Fahrt zum Meer in einem Bus mit geistig behinderten Kindern und an seine eigenen Verfehlungen in einer Welt voller nationaler Animositäten.
Miljenko Jergović zeigt sich erneut als Sprachkünstler von fulminanter Erzählfreude. Inspiriert von der Landschaft, durch die die Reise geht, sinniert er mal melancholisch, mal urkomisch über die menschliche Dummheit und den Sinn des Lebens.

Abgebrochen, wegen zu vieler langer Schachtelsätze...ich fands leider grottig

— sedmi

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  • Rezension zu "Freelander" von Miljenko Jergovic

    Freelander

    Vanna

    02. November 2012 um 11:11

    Karlo Adum, Witwer und pensionierter Lehrer, wird zur Testameneröffnung nach Sarajevo, seine Geburtsstadt eingeladen. Widerwillig und mit einer Pistole bewaffnet begibt er sich in seinem Volvo in dieses von ihm verhasste und primitiv-brutale Land. Während der Reise erinnert sich Karlo an seine Kindheit im faschistischen Sarajevo, an seine schöne Mutter Cica und den verrückten Vater, an sein Leben im kommunistischen Jugoslawien. Er gerät in viele bizarre Situation und wird mit seinen Vorurteilen konfrontiert. Jergovic schafft es mal wieder, mit viel Humor die gängigen Vorurteile zu beschreiben. Freelander ist für mich das beste Buch der Trilogie über Menschen und Autos. Um es in seiner ganzen Weite zu verstehen, erfordert auch dieses Buch gewisse Kenntnisse der Balkansituation. Vermutlich können nur „betroffene“ richtig herzlich darüber lachen. Jergovic schreibt sehr ehrlich und schonungslos über seine zwei Heimatländer Bosnien und Kroatien. Vielleicht ist dieses Buch aber auch eine gute Hilfe, um die dortige Mentalität besser zu verstehen. Eine meiner Lieblingsstellen ist: „Tudjman hat Kroaten gelehrt, stolz zu sein auf ihre Geschicklichkeit des Sterbens, ihre vielen Leichen, ihre Grab- und hässliche Ehrenmale den gefallenen Freiwilligen, ihre vergoldeten Grabkreuze und auf die Tatsache, dass die kroatischen Dörfer in Posavina ausradiert sind, die kroatischen Friedhöfe aber wie noch nie zuvor blühen.“ Jergovic rechnet in diesem Buch mit allen Parteien des Krieges auf eine sehr witzige Weise ab und zeigt die Sinnlosigkeit und den Wahnsinn der dortigen Situation. Es ist ein tiefsinniger Humor über ein ernsthaftes Thema. Fazit: gut gemacht, Miljenko.

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  • Rezension zu "Freelander" von Miljenko Jergovic

    Freelander

    Hallogen

    23. December 2010 um 00:14

    Kurzweiliges Buch, dessen Sachkenntnis teilweise erstaunt, da sich der Autor auch in Milieus bewegt, die er selbst nicht erlebt hat (etwa den faschistischen kroatischen Staat in Sarajevo oder Kinderurlaub in der Nachkriegszeit), aber bis in kleinste Details überzeugend beschreibt. Unterhaltsame Szenen und eine Reise durch Bosnien, die an keiner Stelle übertrieben wirkt, zumal ich vieles davon selbst schon gesehen/erlebt habe. Erstaunlich ist auch, wie kritisch Jergovic mit seinen beiden Heimatländern (Bosnien-Herzegowina und Kroatien) umgeht. Besonders dem Nationalismus und der unreflektierten Vergangenheit stellt er bittere Fakten gegenüber, ohne dass das Buch dadurch schwere Kost werden würde. In Erinnerung bleiben eher die heiteren Momente und die symbolische Szene des Autounfalls, den er intensiv begutachtet sowie die Schlußszene.

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  • Rezension zu "Freelander" von Miljenko Jergovic

    Freelander

    Gospelsinger

    09. June 2010 um 13:56

    Sprachlich schön, aber dieses Buch erfordert fundierte Kenntnisse über Bosnien und Kroatien, die ich nicht habe. Ein Anhang mit den notwendigsten Informationen hätte dem Buch gutgetan.

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