Milo Dor Grenzüberschreitungen

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Inhaltsangabe zu „Grenzüberschreitungen“ von Milo Dor

"Wie viele Grenzen der Vernunft, des Anstands und der Moral müssen noch überschritten werden, damit die Menschen zu einer humanen Haltung gelangen, die sie daran hindert, aus verworrenen Gründen einer trüben, fadenscheinigen nationalistischen Ideologie das Leben ihrer Mitmenschen auszulöschen?" Milo Dors in diesem Band versammelte Schriften fügen sich zu einer repräsentativen Auswahl, die seine wichtigsten Haltungen und Reflexionen zur europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts wie zur gegenwärtigen politischen Lage dokumentiert. Dors zutiefst humanistische Intention, den Zustand der Welt nicht so hinzunehmen, wie er ist, sondern ihm schreibend kämpferisch zu begegnen und so seine kritische Stimme gegen Missstände zu erheben, wird in jedem dieser Texte deutlich. Aber er lässt auch viel Persönliches und Anekdotisches einfließen: Erinnerungen an Weggefährten und Freunde, Nachdenkliches über das eigene Schreiben sowie über die Position des Schriftstellers gegenüber der Gesellschaft im Allgemeinen. Seine Lebensgeschichte macht ihn zu einem aufgeklärten Europäer, der durch seine Erfahrungen und seine offene Haltung prädestiniert dafür ist, eine Brücke zwischen West- und Osteuropa zu schaffen. Und so finden sich auch mehrere Texte in diesem Band, die zu einer zukunftsweisenden Annäherung an unsere südosteuropäischen Nachbarn beitragen, indem sie die Perspektive auf die gemeinsame Geschichte in einem gesamteuropäischen Kontext rücken.
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