Träume aus Silber

von Mina Baites 
4,8 Sterne bei13 Bewertungen
Träume aus Silber
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kessis avatar

Absolute Leseempehlung, viele Gefühle und Emotionen

kleeblatt2012s avatar

Der zweite Teil bringt einem die Familie Blumenthal noch näher.

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Inhaltsangabe zu "Träume aus Silber"

Ein neuer ergreifender Roman über das Schicksal der jüdischen Juwelierfamilie Blumenthal und ihr wertvolles Erbstück, eine silberne Spieldose.

1963. Lilian Morrison ist überglücklich, ihre Familie in Kapstadt wiedergefunden zu haben. Doch das Schicksal ihrer Schwester Emma, die als Neunjährige im Londoner Bombenhagel starb, lässt sie nicht los und sie reist nach London. Dort stößt sie auf verwirrende Details, die ihr Leben ins Wanken bringen. Indes gerät Lilians Großmutter Lotte in Kapstadt zwischen politische Fronten, als sie sich für eine Schwarze einsetzt. Am anderen Ende der Welt in Dublin kämpft die Tischlerin Ceara Foley gegen verwirrende Alpträume und fertigt ein hölzernes Spielkästchen mit einem besonderen Kindermotiv an.
Was haben die drei Frauen miteinander zu tun? Wird es der silbernen Spieldose abermals gelingen, die Familie Blumenthal zu vereinen?

Fortsetzung des Erfolgsromans »Die silberne Spieldose«. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919800544
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:24.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Eliza08s avatar
    Eliza08vor 18 Tagen
    Eine tief berührende Geschichte

    „Träume aus Silber“ ist die Fortsetzung des Romans die „Silberne Spieldose“. Das Cover ist wieder einmal sehr stimmungsvoll gestaltet und passt meines Ermessens nach sehr gut zu dem Buch. Auch der Klappentext spricht an und macht so auf das Buch neugierig. Die Handlung knüpft an das vorangegangene Buch an und so macht es keinen Sinn zuerst dieses Buch zu lesen, man sollte die chronologische Reihenfolge einhalten.

    Besonders gut an dem Buch haben mir die verschiedenen Handlungsstränge gefallen, die zum Ende des Buches hin zusammenlaufen und so ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Ob Kapstadt, Dublin oder London, alle drei Ebenen haben ihre Berechtigung und sind gut von der Autorin ausgearbeitet worden. Auch die Zeichnung der Protagonistinnen ist der Autorin eindrucksvoll gut gelungen. Als Leser fiebert man mit den verschiedenen Personen mit und nimmt regen Anteil an dem Lauf der Geschichte. Der Hauptstrang der Geschichte wird im Jahr 1963 erzählt, lediglich der Prolog und Epilog spielen im Jahr 1995. Als Leser begleiten wir hauptsächlich Lilli und Caera, beide starken Frauen gelangen leicht ins Herz des Lesers, denn ihr Schicksal berührt. Lilli wird von Adoptiveltern großgezogen, denn ihre Eltern schickten sie mit einem Kindertransport nach England, um sie und ihre Schwester vor den Nazis zu schützen.  Caera wird regelmäßig von Angstzuständen und Panikattakken heimgesucht. Sie hat keine Ahnung woher sie kommen, denn seit einem schlimmen Unfall leidet sie an Amnesie und kann sich an nichts mehr aus der Zeit vor ihrem Unfall erinnern. Die Männer kommen in diesem Roman leider etwas zu kurz. Sie treten nur als Nebenfiguren auf, besonders das Schicksal von Dölling hätte man meiner Meinung nach etwas mehr in den Mittelpunkt rücken können. Die Männer von Lilian und Ceara stärken zwar ihren Partnerinnen den Rücken, dennoch wirken sie recht blass und sind weniger ausgearbeitet, wie die weiblichen Protagonistinnen. Die abwechselnden Perspektiven tragen zu einem hohen und sehr unterhaltsamen Lesetempo bei. Umso mehr der Roman voranschreitet, so emotionaler und berührender wird er, die Taschentücher sollte man gerade zum Ende des Buches nicht zu weit weglegen. Die Autorin schafft es durch einw recht einfache und trotzdem angemessene Sprache die Handlung in den Mittelpunkt zu stellen.

    Ein erläuterndes Nachwort schließt den Roman gut ab und gibt noch einmal Einblick in die historischen Fakten und wahren Begebenheiten.

    Die Zielgruppe dieses Romans sind meiner Meinung nach die weiblichen Leserinnen, Männer werden zwar auch von dem Roman unterhalten werden, dennoch werden ihnen starke Identifikationsfiguren fehlen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich gerne mit der unmittelbaren Nachkriegszeit und der jüdischen Emigration beschäftigen möchten. Ich bedanke mich sehr bei Mina Baites für dieses berührende Buch, welches zumindest in mir noch lange nachhallt. Mein Dank geht auch an den Verlag Tinte und Feder, sowie NetGalley Deutschland für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 3 Monaten
    Eine ergreifende Suche nach den Spuren der toten Schwester

    1963: Nachdem Lilian Morrison überglücklich ist, ihre Familie in Kapstadt wiedergefunden zu haben, bereiten sie und ihr zukünftiger Ehemann ihren Umzug nach Südafrika vor. Allerdings lässt es Lilian keine Ruhe, nicht mehr über ihre Schwester Emma zu wissen, die in London bei einem Bombengriff während des Zweiten Weltkriegs gestorben ist. Daher macht sie sich auf die Suche, um doch noch Spuren ihrer toten Schwester zu finden.

    Gleichzeitig kämpft ihre Großmutter Lotte in Kapstadt mit den Ungerechtigkeiten durch die Apartheid, in dem sie gegen das Gesetz verstößt und den Schwarzen hilft.

    In Irland wird die Tischlerin Ceara Foley zunehmend von Albträumen geplagt. Ihr wird klar, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss, an die sie keinerlei Erinnerungen mehr hat.


    Mit Freude habe ich die Fortsetzung von „Die silberne Spieldose“ erwartet, auch wenn man dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Jedoch habe ich die Menschen aus dem ersten Band ins Herz geschlossen und habe mich daher sehr über das Wiedersehen gefreut. Vor allem auch, weil diesmal das Schicksal von Emma, der älteren Schwester von Lilian, im Mittelpunkt steht. Die beiden Mädchen wurden in den dunkelsten Stunden der Nazi-Tyrannei von ihren jüdischen Eltern allein nach England geschickt, um im schlimmsten Fall wenigstens ihnen ein Überleben zu ermöglichen.


    Allerdings ist bereits der Prolog ziemlich traurig, wird der Leser doch Zeuge, wie Emma das Opfer eines Luftangriffs auf London wird. Aber je weiter Lilian in der Vergangenheit ihrer Schwester gräbt, umso stärker werden die Zweifel, was ihren Tod angeht.


    Die Autorin schafft es wieder mühelos, eine ergreifende und emotionale Familiengeschichte rund um die jüdische Familie Blumenthal zu schreiben. Durch die Spurensuche nach Emma erfährt der Leser Stück für Stück Einzelheiten aus ihrem Leben in London und welchen langfristigen Einfluss die Geschehnisse aus der Nazi-Zeit auf das Leben ihrer Opfer und deren Angehörigen hat.


    Die Familienmitglieder der Blumenthals muss man einfach gern haben, sie haben ein sehr großes Herz, in dem trotz aller bitteren Erfahrungen noch Platz für die sie umgebenden Menschen ist.


    Aber das Buch behandelt nicht nur die Suche nach der Schwester, sondern setzt sich auch kritisch mit der politischen Situation in Südafrika zur Zeit der Apartheid auseinander. Lilians Großmutter Lotte ist diesmal nicht mehr bereit, den Kopf einzuziehen, wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ausgegrenzt werden – allerdings ist der Gegenwind mehr als rau.


    Über allem steht die silberne Spieldose, die der Vater von Lilian und Emma seinerzeit von seinem Vater geschenkt bekommen hat und die Emma in England ihrer kleinen Schwester anvertraut hat – und auch in diesem Buch wieder eine wichtige Rolle spielt.


    Das Ende des Buches hat mir wieder gut gefallen, die Autorin hat einfach eine sehr schöne Art, berührende Geschichten zu schreiben.

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    kessis avatar
    kessivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Absolute Leseempehlung, viele Gefühle und Emotionen
    Absolute Leseempehlung viele Gefühle und Emotionen

    1963 befindet sich Lilian und Sam noch bei ihrem wiedergefundenen Vater in Kapstadt. Doch eines lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Egal welches Ergebnis es bringt, sie muss wissen was mit ihrer großen Schwester Emma im zweiten Weltkrieg passiert ist. Als neunjährige ist Emma im Bombenhagel ums Leben kegommen. Zuvor ist Emma vom Vater und anschließend von ihrer kleinen Schwester Lilian getrennt worden. Was ist also geschehen?
    Lilian und ihr zukünftiger Mann Sam müssen sowieso noch einmal nach Landon um dort einiges zu klären um entgültig nach Kapstadt ziehen zu können. Peter ihr Vater,  entscheidet sich die beiden zu begleiten, um bei den Nachforschungen behilflich zu sein. Schließlich geht es auch um seine Tochter deren Verlust er nie überwunden hat.
    Ein ständiger Begleiter im Leben der Blumenthals war und ist die silberne Spieldose. Sie hat immer Halt und Trost gespendet  und ist somit auch ein liebgewonnener Teil des Lebens für Lilian geworden. 
    Nun beginnt in London eine Nervenaufreibende und sehr emotionale Aufarbeitung der Geschehnisse um Emma. Manches ist unfassbar und buchstäblich kaum in Worte zu fassen. 

    In einem anderem Erzählstrang geht es um Ceara Foley,  die in Dublin mit ihrem Ehemann Aidan lebt. Sie hat eine Tischlerei und kann in ihrer Arbeit voll und ganz abtauchen. Die Arbeit lenkt sie ab, wenn sie Nachts von einem immer gleichen wiederkehrenden Alptraum geplagt wird. Sie kann sich einfach nicht erklären was es damit auf sich hat.
    Sie hat einen Hang für schöne Dinge aus Holz. So lässt sie sich wie von selbst von einer Idee in ihren Gedanken leiten und fertig ein wunderschönes kleines Kästchen, dass sie mit einem Kindermotive in filigraner Arbeit verziert. 

    Lotte, die in aus verschiedenen Gründen in Kapstadt geblieben ist, muss leider am eigenen Leib die Auswirkungen der Apartheid miterleben. Als sei es nicht schon schlimm genug, damals vor den Nationalsozialisten geflohen zu sein, so muss sie nun wieder erleben was es heißt was Rassentrennung für die Menschen bedeutet.
    Doch Lotte ist eine Kämpferin und hat in Friedrich einen liebgewonnenen Freund an ihrer Seite.

    Meine Meinung:
    "Träume aus Silber" von Mina Baites, ist die Weiterführung von " Träume aus Silber". Es lässt sich auch ohne den Vorgänger gut lesen, da beide in sich abgeschlossen sind und es im zweite Teil gleich am Anfang, einen guten kurzen Rückblick zu "Träume aus Silber" gibt.
    Der zweite Teil fügt sich im Jahr 1963 nahtlos an das Geschehen an und da der erste schon absolut lesenswert ist, kann ich nur empfehlen beide zu lesen.
    Ich war schon vom ersten Band, wo es um das Schicksal der Familie Blumenthal geht, sehr berührt und es ist mir immer noch gut im Gedächtnis. Nicht anders wird es mir mit " Träume aus Silber" gehen und zu meinen Highlights für das Jahr 2018 zählen. 
    Die Autorin versteht ihr Handwerk und hat mich wieder ein Teil der Familie Blumenthal werden lassen. Der Schreibstil ist sehr feinfühlig aber keinesfalls kitschig. Doch hat es mich ein einigen Stellen so berührt, dass ich die ein oder  andere Träne wegwischen musste. 
    Die Gliederung der drei Erzählstränge werden im Laufe des Geschehens immer mehr miteinander zusammen fließen. Der Schreibstil spiegelt für mich auch die Emotionen der Autorin wieder, mit der sie das Leben der Blumenthals niedergeschrieben hat. Es ist zu merken,  wie  ihr die Charaktere ans Herz gewachsen sind. So ist es auch mir geschehen,  mir werden sympathische und liebgewonnene Protagonisten lange im Gedächtnis bleiben.
    Durch sehr gut recherchierte historische Hintergrund-Fakten bekommt man einen guten Einblick in die politische Lage von  Kapstadt.
    Ebenso der zweite Weltkrieg ist für mich ein Thema was nicht vergessen werden darf, hat er doch so viel Leid mit sich gebracht.
    ABSOLUTE LESEEMPEHLUNG!!!!

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der zweite Teil bringt einem die Familie Blumenthal noch näher.
    ein gefühlvoller zweiter Teil

    Lilian Morrison hat endlich ihre Familie gefunden und führt mit ihrem Verlobten Sam ein schönes Leben in Kapstadt. Doch sehnt sie sich danach, herauszufinden, was mit ihrer Schwester geworden ist, die sie nach der Flucht ihrer Eltern aus Deutschland in den Wirren des zweiten Weltkrieges verloren hat. Lilian war zwar noch ein Baby, doch ihr Vater erzählt immer wieder liebevoll von ihrer großen Schwester. 
    Zusammen mit Sam und ihrem Vater reist sie nach England, um dort noch etliche Dinge zu regeln, bevor sie endgültig nach Kapstadt zieht. Dabei stößt sie auf eine Spur, bei der sie Details über den Tod ihrer Schwester erfährt. Derart angesteckt, will sie nun endgültig wissen, was passiert ist. 
    Währenddessen kämpft Lilians Großmutter Lotte gegen den Rassismus, der in Südafrika herrscht. Und Ceara Foley, die in Dublin eine Schreiner-Werkstatt führt, baut ein Kästchen aus Holz, verziert mit Motiven, welche ihr im Traum erschienen sind.

    Mit dem ersten Teil " Die silberne Spieldose" hat mich die Autorin in eine Welt geführt, in der Trauer, Not und Tod eine große Rolle spielen. Die Verfolgung der Juden, die damit verbundene Not und das Auseinanderreißen der Familie standen im Mittelpunkt. 
    Im zweiten Teil spinnt die Autorin die Geschichte weiter und erzählt, wie es den einzelnen Charakteren ergangen ist, nachdem ihnen die Flucht in das weit entfernte Kapstadt gelungen ist. 

    Diesmal dreht sich die Geschichte nicht um Paul Blumenthal, der aber eine größere Nebenrolle spielt. Wir befassen uns mit Lilian, die endlich einen großen Teil ihrer Familie wiedergefunden hat. Auch die Liebe meint es gut mit ihr. Sie ist verlobt mit Sam und beide wollen gemeinsam in Kapstadt ein neues Leben beginnen.
    Doch immer wieder nagt es an Lilian, denn sie vermisst ihre Schwester, die leider bei einer Bombenexplosion im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam.

    Lilian ist eine sehr sympathische Frau. Sie versucht, es jedem Recht zu machen, auch sich selbst und so nimmt sie den Kampf mit sich selbst auf und versucht herauszufinden, was passiert ist. Dies wird sehr emotional und ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Ebenso war ich froh, Taschentücher griffbereit zu haben.

    Als zweiten Strang erleben wir, wie Lotte, Lilians Großmutter, mit den Tücken des Rassismus zu kämpfen hat. Lotte führt ein Haus namens  Blue Heart, in dem benachteiligte Personen für kurze Zeit Unterschlupf finden können. Frauen und Kinder bekommen dort Hilfe, Essen und einen Platz zum Schlafen, wenn es mal knapp wird. Als eines Tages eine schwarze Frau dort Unterschlupf bekommt, soll Lotte dafür büßen. 

    Der dritte Hauptteil führt uns nach Dublin in eine Schreiner-Werkstatt, die von Ceara Foley geführt wird. Ceara hat immer wiederkehrende Albträume, Ängste und ist auch sonst eine sehr introvertierte Person. Allerdings führt sie eine glückliche Ehe mit ihrem Mann Aiden. Als die Ängste eines Tages überhand nehmen, holt sie sich professionelle Hilfe. Ein Psychiater führt sie zu den Ursprüngen der Ängste zurück. Allerdings leidet Ceara an Amnesie. Seit sie bei einer Explosion mit 9 Jahren knapp mit dem Leben davongekommen ist, weiß sie nicht mehr, was vorher alles passiert ist. 

    Diese drei Frauen verbindet so vieles und es ist sehr spannend und auch sehr emotional zu lesen, wie die drei Stränge sich langsam miteinander vermischen. Die Charaktere muss man einfach gern haben, da sie authentisch sind. Sie haben so viel Tiefe und man merkt auch deutlich, dass die Autorin die Charaktere sehr lieb gewonnen hat.  Denn gerade die gefühlvolle Erzählweise der einzelnen Geschehnisse macht die Geschichte zu etwas sehr Besonderem.

    Insbesondere Peter, Lilians Vater, hat mich sehr berührt. Er ist es, der am meisten verdient hat, zu wissen, was passiert ist. Sein Leidensweg, der im ersten Teil "Die silberne Spieldose" beginnt, endet erst im zweiten Teil und dies mit einer sehr wunderschönen, sehr rührenden Geste seines Enkelsohnes. 

    Fazit:
    Ein gefühlvoller zweiter Teil, der mir die Familie "Blumenthal" noch etwas näher gebracht hat. 

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    Zabou1964s avatar
    Zabou1964vor 4 Monaten
    Würdige und Gefühlvolle Fortsetzung der Familiensaga

    Bereits der erste Band dieser Saga um die jüdische Familie Blumenthal, „Die silberne Spieldose“, hatte mir sehr gut gefallen. Deshalb war ich sehr gespannt, wie es mit der Familie nach dem Krieg weiterging. Lilian hatte ihren Vater und ihre Großmutter bereits am Ende des ersten Bandes wiedergefunden. Aber ihre Schwester Emma ist leider im Krieg verstorben. Deren Schicksal lässt ihr jedoch keine Ruhe. Sie will unbedingt erfahren, wie und wo ihre Schwester ums Leben kam und begibt sich auf Spurensuche. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Verlobten Sam und ihrem Vater.


    Die Geschichte wird im Jahr 1963 fortgesetzt, wo der erste Band geendet hatte. Der Roman ist in drei Handlungsstränge unterteilt, die am Ende zusammenführen. Lilian, Sam und Peter begeben sich in London auf die Suche nach Spuren Emmas. Wie ein Puzzle setzen sich deren letzte Tage langsam zu einem Bild zusammen, das die Familie vor vollkommen neue Erkenntnisse stellt.


    In Kapstadt führt Großmutter Lotte eine Begegnungsstätte für in Not geratene junge Frauen und ledige Mütter. Als sie sich einer Schwarzen annimmt und ihr Unterschlupf gewährt, gerät sie zwischen die Fronten der Apartheid und in große Gefahr.


    In Dublin lebt die junge Ceara, die während der Bombenangriffe eine Kriegsverletzung erlitten hat. Sie hat die Geschehnisse verdrängt, träumt aber immer wieder einen seltsamen Traum. Sie begibt sich in psychologische Behandlung, um zu erfahren, woher sie eigentlich kommt.


    Mina Baites hat es wieder einmal verstanden, die Geschichte sehr gefühlvoll und packend zu erzählen. In diesem zweiten Teil war Lotte meine Lieblingsfigur. Sie ist eine starke und mutige Frau, die ihren Weg geht. Die Parallelen der Apartheid zum Nationalsozialismus waren ihr stets bewusst. Und so gibt sie die Hilfe, die sie und ihre Familie damals erfahren haben, selbstlos an eine in Not geratene Schwarze weiter.


    Auch Cearas Schicksal hat mich sehr bewegt. Ihre Erlebnisse im Krieg hat sie verdrängt. Sie ist bei Pflegeeltern aufgewachsen, zu denen sie ein gutes Verhältnis hat. Ihr Ehemann Aidan kümmert sich rührend um sie. Wie sie nach und nach entdeckt, wer sie eigentlich ist, wird sehr einfühlsam beschrieben.


    Lilian und Peter stehen bei ihrer Suche nach Emma immer wieder vor schier unlösbaren Rätseln. Gerade Peters Verzweiflung war für mich greifbar. Wie furchtbar muss es sein, das Schicksal des eigenen Kindes nicht nachvollziehen zu können? Aber er und Lilian geben nicht auf. Das habe ich an den beiden sehr bewundert.


    Dank einiger Rückblenden kann man diesen zweiten Teil auch ohne Kenntnis des ersten lesen. Ich empfehle aber trotzdem die Lektüre des ersten Bandes, schon allein deswegen, weil es ein wunderbares Buch ist. Außerdem lernt man die Charaktere besser kennen, wenn man „Die silberne Spieldose“ zuvor gelesen hat.


    Fazit:

    Würdige und gefühlvolle Fortsetzung der Familiensaga um die Blumenthals.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 5 Monaten
    Bezaubernde Geschichte

    1963. Lilian Morrison ist überglücklich, ihre Familie in Kapstadt wiedergefunden zu haben. Doch das Schicksal ihrer Schwester Emma, die als Neunjährige im Londoner Bombenhagel starb, lässt sie nicht los und sie reist nach London. Dort stößt sie auf verwirrende Details, die ihr Leben ins Wanken bringen. Indes gerät Lilians Großmutter Lotte in Kapstadt zwischen politische Fronten, als sie sich für eine Schwarze einsetzt. Am anderen Ende der Welt in Dublin kämpft die Tischlerin Ceara Foley gegen verwirrende Alpträume und fertigt ein hölzernes Spielkästchen mit einem besonderen Kindermotiv an.

    Was haben die drei Frauen miteinander zu tun? Wird es der silbernen Spieldose abermals gelingen, die Familie Blumenthal zu vereinen? (Quelle: Amazon)

    Ich kannte den ersten Teil nicht und habe das Buch ohne Vorkenntnisse gelesen. Die Autorin hat alles so bildschemenhaft beschrieben, dass man sich alles gut vorstellen konnte. Das Buch war gut recherchiert und für den verständlich erklärt. Natürlich gab es auch viele geschichtliche Aspekte, die in einem historischen Buch schließlich vorkommen sollten.

    Geniale Geschichte, toll umgesetzt, deswegen gibt es von mir dafür 5 von 5 Sternen.

     

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    Bokmaskvor 5 Monaten
    Achterbahnfahrt der Gefühle

    Mit diesem Werk nahm ich die Fortsetzung des Roman „Die silberne Spieldose“ zur Hand. Nach wenigen Seiten war die erschütternde Geschichte des ersten Teils wieder vermaßen präsent, das man meinte man hat das erste Buch gerade erst ausgelesen und gleich mit dem zweiten Band weiter gemacht. Erzählt wird diese Geschichte in drei Strängen die parallel zueinander laufen.


    Strang eins beginnt achtzehn Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Dort begibt sich Lilian auf die Suche nach der Wahrheit um ihre Schwester Emma. Diese soll in London bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sein. Lilian möchte wissen was mit ihrer Schwester geschehen ist, bevor sie mit ihrem Verlobten Sam für immer nach Südafrika zieht, um dort ein neues gemeinsames Leben zu führen. Vater und Großmutter hat die in Kapstadt bereits wiedergefunden. Nun soll das letzte Kapitel Gestalt annehmen. Was wurde aus Emma.

    In London setzte sie alle Hebel in Bewegung die sie finden konnte, auch beim Suchdienst des Roten Kreuzes hat sie sich gemeldet. Dort saß ein sehr engagierter Herr und tat das was ihm möglich war.


    Strang zwei erzählt von Ceara die in Dublin lebt, sie wird sehr gequält von Ängsten und Albträumen, doch sie erfährt sehr herzliche Unterstützung von ihrer Adoptivmutter und ihrem sehr liebevollen Ehemann Aidan. Nachdem sie sich durchgerungen hat ärztliche Hilfe anzunehmen, beginnen ihre Träume sich auszuweiten. Ceara ist handwerklich sehr begabt und hat die Möbeltischlerei ihres Adoptivvaters übernommen. Sie beginnt eine kleine Holzschachtel zu bauen, die sie immer weiter verziert, mit einem Muster das in ihrem Träumen immer wieder vorkommt. Auch eine bestimmte Melodie schleicht sich immer öfter in ihre Gedanken. Ceara hatte nach einer Explosion in Kindertagen ihr Gedächtnis verloren, nun scheint sich diese Amnesie Teilchen für Teilchen aufzulösen. Das macht Ceara mehr Angst als sie es für möglich gehalten hat. Auch Ceara begibt sich zum Suchdienst des Roten Kreuzes und will endlich mehr erfahren. Wer war sie wirklich.


    Strang drei entführt uns zu Lotte nach Kapstadt, sie ist die Großmutter von Lilian und muss mit ansehen wie die Apartheid immer weiter um sich greift. Als sie einer jungen schwarzen Mutter hilft, muss auch Lotte erfahren, zu was diese weißen Menschen fähig sind. Doch Lotte lässt sich nicht so einfach auf ein Abstellgleis schieben.


    Dieses Buch habe ich in sehr kurzer Zeit ausgelesen, und ich hatte noch bei keinem anderen Buch eine solche Achterbahnfahrt der Gefühle. Freude, Wut, Trauer und bodenlose Erleichterung. Und das alles auf nur 300 Seiten. Mina Baites ist für mich eine Künstlerin an der Feder. Ihre Art zu schreiben entführt mich in kürzester Zeit mitten ins Geschehen ihrer Geschichten. In dieser Form hat das noch kein anderer Autor bei mir geschafft.

    Ich vergebe kristallklare fünf von fünf Sternen. 

    Reihenfolge der Bände:


    01. Die silberne Spieldose

    02. Träume aus Silber

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    Die-Rezensentins avatar
    Die-Rezensentinvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte um die jüdische Familie Blumenthal geht weiter!!
    Die Geschichte um die jüdische Familie Blumenthal geht weiter!!

    Die Geschichte der jüdischen Familie Blumenthal habe ich schon in `Die silberne Spieldose` verschlungen, doch manche Fragen blieben am Ende offen.

    Umso begeisterter war ich, als ich nun die Fortsetzung in den Händen hielt.

    Lilian, aufgewachsen bei Adoptiveltern, hat erst vor kurzem ihren leiblichen Vater wiedergefunden. Und sie möchte unbedingt herausfinden, wie ihre Schwester Emma gelebt hat, die bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sein soll.

    Außerdem gibt es noch Großmutter Lotte, die sich in Kapstadt während der Apartheidpolitik sehr engagiert für Schwarze einsetzt. In den 60er Jahren wurde das von der weißen Bevölkerung aber nicht toleriert, was Lotte schon bald schmerzhaft zu spüren bekommt.

    In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Ceara kennen, die auch adoptiert wurde und es wird schnell klar, um wen es sich handelt.

    `Träume aus Silber` hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste Teil. Den Schreibstil empfand ich viel einfacher und es ging mir auch alles zu glatt. Nach so vielen Jahren und mehreren Namensänderungen werden alle Hindernis mühelos überwunden und alles fügt sich plötzlich wie ein Puzzlespiel zusammen und passt genau.

    Der erste Teil `Die silberne Spieldose` war sehr spannend und voller Dramatik, wobei ich in `Träume aus Silber` alles etwas zu vorhersehbar fand.

    Trotzdem ließ sich das Buch gut lesen und hat auf jeden Fall vier Sterne verdient!

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    Kristall86s avatar
    Kristall86vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur ein Knaller! Ich bin restlos begeistert!
    Träume aus Silber

    „Träume aus Silber“ ist die Fortsetzung des Romans „Die silberne Spieldose“. Wir schreiben das Jahr 1963. Lilian Morrison ist einfach nur glücklich das sie endlich ihre Familie in Kapstadt wiedergefunden hat. Es war ein langer und steiniger Weg dorthin. Aber nun, endlich, ist es soweit und sie sind alle wieder vereint. Dennoch hängt Lilian der Verlust ihrer Schwester Emma noch sehr an und die Trauer um sie ist groß. Aus diesem Grund reist sie nach London. Lilian entdeckt dabei nur Dinge die alles irgendwie in ihrem Leben verändern. Musste das wirklich sein? In der Zwischenzeit gerät Lottes Oma in Südafrika zwischen die Fronten der Apartheid. Sie setzte sich für Schwarze ein. Aber das wird nicht gern gesehen. Zeitgleich in Dublin fertigt die Tischlerin Ceara ein hölzernes Spielkästchen an um ihre Alpträume endlich zu vergessen und sie zu verdrängen. Alle drei Damen verbindet ein bestimmtes Stück... Ohne den ersten Teil gelesen zu haben muss ich gestehen, bin ich total gefesselt! Es ist ein ganz grandioses Buch mit vielen besonderen Highlights. Hier geht es um ein wenig mehr als die üblichen Geschichten. Die Historie lebt auf! Die geschichtlichen und politischen Aspekte zur damaligen Zeit in Afrika werden unheimlich klar und deutlich dargestellt. Mit viel Feingefühl wird alles ineinander verwoben. Die ganze Art wie alles sich zusammenfügt ist einfach nur großartig. Die Charaktere sind mit so viel Hingabe dargestellt das man sie nur mögen kann und irgendwie auch zu einem Teil von ihnen wird. Dieses Buch strotz an vielen Stellen nur so vor Emotionen und ich muss gestehen, ich habe an einigen Stellen richtig doll geheult. Der klare und unverschnörkelte Schreibstil fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite! Ich war richtig überwältigt als ich es ausgelesen hatte. Ein richtiges wahres Meisterwerk! Absolute und ganz klare Leseempfehlung!

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 5 Monaten
    Der Traum von der Spieldose

    Nachdem Lilian mit Hilfe der silbernen Spieldose ihres Großvaters endlich ihre Familie wiedergefunden und einige Zeit mit Vater, Großmutter und Freunden in deren neuer Heimat Kapstadt verbracht hat, lassen sie die Gedanken an ihre ältere Schwester Margarethe alias Emma nicht los. Sie möchte diese unbedingt ebenfalls finden und reist mit Freund Sam und Vater Peter nach London, um dort mit der Suche zu beginnen, während sie mit Sam ihre Brücken in London abbaut, um gemeinsam nach Kapstadt überzusiedeln. Durch das rote Kreuz erfahren sie, dass Emma bei der Familie Murphy als Pflegekind gewohnt hat und bei einem Bombenangriff ums Leben kam. Doch diese Informationen sind nicht einwandfrei, da sich auch die Polizei für den Fall interessiert, denn Emmas Totenschein wurde von einem Arzt ausgestellt, der wegen Dokumentenfälschung ins Gefängnis musste. Bei der Suche begegnet Lilian weiteren Pflegekindern der Murphys und erhält immer mehr Spuren, das Emma doch noch am Leben ist. Werden sich die Schwestern doch noch einmal in den Armen liegen und die Familie endlich vereint sein? Und welche Rolle hat die silberne Spieldose diesmal?

    Mina Baites hat mit ihrem Buch „Träume aus Silber“ die Fortsetzung ihres Romans „Die silberne Spieldose“ vorgelegt, der dem Vorgänger in punkto Spannung und Gefühl in Nichts nachsteht. Der Handlung kann man zwar ohne Kenntnisse des ersten Bandes gut folgen, aber es wäre zu empfehlen, den ersten Teil zu lesen aufgrund der familiären Geschichte und der Beziehungen der Protagonisten untereinander. Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd, bildhaft und ebenso gefühlvoll, der Leser steigt schon mit dem spannenden Prolog in die Handlung ein, der einem während der atemberaubenden Handlung immer wieder ins Gedächtnis kommt. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, die eine lässt den Leser teilhaben an Lilians Nachforschungen in England, der zweite berichtet von Großmutter Lottes Leben in Kapstadt und der dritte gibt Einblick in das Leben der irischen Schreinerin Ceara Foley. Durch den Wechsel der Perspektiven wird die Spannung immer weiter in die Höhe geschraubt und gleichzeitig fügen sich nach und nach alle Puzzlesteine zu einem vollständigen Bild zusammen. Die Autorin hat auch für diesen Roman wieder gründliche Hintergrundrecherche betrieben und neben Themen wie traumatische Verdrängung durch einschneidende Erlebnisse, den Verkauf von Kriegswaisen auch den Rassismus in Südafrika Teil ihrer Handlung werden lassen. Mina Baites alias Ines Klockmann ist eine Meisterin darin, den Leser die Gefühlswelt ihrer Protagonisten auf sehr einfühlsame und lebendige Weise zu beschreiben, dass diese beim Lesen fast greifbar sind.

    Die Charaktere wurden liebevoll und individuell ausgearbeitet und mit Leben versehen. Sie wirken durchweg real und authentisch, der Leser fühlt sich ihnen auf besondere Weise verbunden, als wären sie enge Freunde oder Familienangehörige und kann sich gut in sie hineinversetzen. Lilian ist eine liebenswerte und lebenslustige Frau, die endlich den Großteil ihrer Familie wiedergefunden hat. Der Verlust ihrer älteren Schwester nagt an ihr wie ein Stachel, was ihr genug Hartnäckigkeit verleiht, die Suche nach ihr zu intensivieren. Aufgrund ihrer freundlichen Art öffnen sich ihr schnell einige Türen, hinter denen sie Hilfe findet. Sam ist ein warmherziger Mann, der seine zukünftige Frau in jeder Lebenslage unterstützt. Vater Peter lässt den Verlust seiner ältesten Tochter nicht los, er hofft, sie doch noch einmal in die Arme zu schließe. Lotte ist eine resolute Frau, die sich aufopferungsvoll für die Schwachen und Benachteiligten einsetzt, aber nicht gefeit ist vor dem Hass und dem Neid der anderen. Friedrich weicht nicht von ihrer Seite und hat in Lotte auf seine alten Tage noch die Liebe gefunden. Ceara lebt mit Ehemann Aidan und Mutter Rhonda in Ballygall, einem Vorort von Dublin. Sie hat Gedächtnislücken und große Narben am Körper. Sie fürchtet sich vor Menschenmengen und hat sich bisher sämtlichen Behandlungen in Bezug auf ihre Ängste und Albträume verweigert, so dass fast ihre Ehe auf dem Spiel steht. Die anderen Protagonisten stützen die Handlung und geben ihr weitere Spannung. Die absolute Hauptrolle aber hat wieder einmal die silberne Spieldose inne, die sich mal als Original, mal als Nachbildung aus Holz wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht und das Bindeglied für die Familienzusammenführung ist.

    „Träume aus Silber“ ist ein wunderschöner historischer Roman über die Suche nach geliebten Menschen, alte Erinnerungen und schwere Schicksalsschläge. Die Geschichte berührt von der ersten Zeile an und klingt noch lange nach, wenn die letzte Seite gelesen ist. Absolute Leseempfehlung für eine besonders gelungene Lektüre!

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