Minerva Die Göttin und Ich: Erzählungen einer moderen Hexe

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Inhaltsangabe zu „Die Göttin und Ich: Erzählungen einer moderen Hexe“ von Minerva

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  • Rezension zu "Die Göttin und Ich: Erzählungen einer moderen Hexe" von Minerva

    Die Göttin und Ich: Erzählungen einer moderen Hexe

    Tialda

    15. February 2011 um 16:45

    x Autor: Minerva Trudimonia x (Original-) Titel: Die Göttin und ich – Erfahrungen und Geschichten aus dem Leben einer modernen Hexe x Genre: Erfahrungen x Erscheinungsdatum: Mai 2007 x 132 Seiten x Veth Verlag x ISBN: 3939972045 x Erste Sätze: Liebe Leserin, warum soll mein Hexenbuch anders sein, als die unzähligen anderen, die mittlerweile die Buchläden bevölkern?? Nun gut, vielleicht bin ich nun auch so jemand und auch nur so eine „Autoren Hexe“, die die Welt nicht braucht, da es auf dem Hexen Buch Markt (ich nenne diesem mal so) scheinbar unendlich viele Bücher gibt. Klappentext (und worum es geht): Es ist kein gewöhnliches Hexenbuch, sagt die Autorin. Minerva, selbst schon seit Jahren praktizierende Hexe und mehrfache Mutter, beschäftigt sich in ihrem Buch mit den kleinen, angeblich unscheinbaren und weniger beachteten Dingen auf dem Lern und Lebens Pfaden in die alte Religion der Göttin und auf den weg zu einer Hexe. Aber gerade diese sind wichtig, wie sie immer wieder in ihren Vorträgen dazu erfahren hat. Die Autorin beschreibt hier ihre ganz eigene Initiation zur Hexe und zeichnet mit viel Humor und Ironie auf, wie es ist, eine moderne Hexe zu sein und dies in der Öffentlichkeit zu leben. Wie reagiert die Umwelt auf eine heidnische Familie und wie geht die Verwandtschaft und der Freundeskreis mit dem Bewusstsein um, in ihrer Mitte eine Hexe und Naturreligiöse Familie zu haben? Wie lebt man den Hexenglauben mit der Familie und in der Partnerschaft. Minerva berichtet unter anderem über ihre eigene Initiation zur Hexe und beschreibt die verschiedensten Rituale und Begegnungen mit ihren ganz persönlichen Elementarwesen. Sie erzählt von Erlebnissen mit ihren Kindern und ihrer Umgebung, gibt der Leserin wertvolle Tipps und Anhaltspunkte für den Alltäglichen Gebrauch mit einem Magischen Leben. Beschreibt Heidnische Feste und Gebete für Familien und erzählt kleine Hexengeschichten aus ihrem Leben. Dies und mehr beschreibt sie teilweise aus einem selbstironischen Blickwinkel und liefert somit wichtige Hinweise um der Interessierten Leserin Kraft zu geben ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Erkenntnisreich für Einsteigerinnen in den Hexenkult und mit einem „Wieder- erkennungswert“ für gesetzte Hexen. Rezension: Mja.. wo fang ich da an… – selten habe ich so ein chaotisches Buch gelesen. Was ich an Rechtschreib- und Grammatikfehlern im Klappentext als nicht so schlimm empfand, schlug mir dann schon im Vorwort mit voller Wucht entgegen. So wird gleich zu Anfang klar, dass der Veth Verlag, der für das Lektorat zuständig war, diesen Job leider absolut nicht drauf hat (allein „Lektorat“ wurde mit zwei r geschrieben). Das Niveau auf dem wir uns befinden liegt auf dem eines schlechten Grundschul-Deutsch-Schülers, denn nicht einmal die einfachsten Rechtschreibregeln, wie z. B. dass/das werden beherrscht. Zudem ist die Kommasetzung eine Katastrophe und geht so weit, dass Sätze teilweise sinnentstellt werden. Das Schlimme ist, dass ich hier keineswegs übertreibe und wirklich noch nie ein Buch gelesen habe, das so unangenehm zu lesen war – von einem angenehmen Lesefluss kann man hier nur träumen. Weiter geht es mit störenden Wiederholungen, wie z. B., dass es sich bei diesem Buch um „kein gewöhnliches Hexenbuch“ handelt – so ließe sich das dreiseitige Vorwort eigentlich auf eine Seite zusammenfassen. Teilweise wiederholen sich ganze Absätze, auch im weiteren Verlauf des Buches… Ein weiterer Störfaktor ist, dass es kein Konzept gibt. Alles ist wild zusammengewürfelt und es gibt absolut keine Struktur. Beginnt das Buch mit „Liebe Leserin“, sollte man meinen, Minerva erzählt von sich und spricht in der weiblichen Form die Leser an – es soll ja ein Buch für Frauen sein, wie sie mehrfach betont. Doch es geht munter als „Kuddelmuddel“ weiter. „Wir Hexen (bzw. uns)“, „ihr Hexen“, „die Hexen (bzw. sie)“ und „er/sie mit seinem/ihrem“ und dann spricht sie auch mal nur von sich allein – alle Formen sind vorhanden und verwirren den Leser völlig. Was wohl mit dem Buch an sich weniger zu tun hat, aber trotzdem unangenehm auffällt ist, dass Minerva gerne über andere schimpft. Die bösen Christen, die ihr „Hexe“ hinterher- und in den Laden hineinrufen und Hexen, die ihren Glauben anders Leben als sie sich das vorstellt, von denen man sich am besten „blöde Kuh“ denken soll, um nur ein paar ihrer „Widersacher“ zu nennen. So sagt sie auf der einen Seite, man solle sein eigenes Ding durchziehen und an anderer Stelle widerspricht sie sich selbst, indem sie rät, als Hexe möglichst unerkannt zu bleiben (und bloß kein schwarz zu tragen). Ich kenne Minerva Trudimonia nicht persönlich – aber die ganze Sache wirft nicht unbedingt ein angenehmes Bild auf die Autorin. Jedoch gibt es auch ein paar, wenn auch wenige, Kapitel, die ich ganz gut fand – wenn man die Rechtschreibung und die Grammatik für einen Augenblick vergisst. „Die Göttin und ich“ ist eines der wenigen Bücher über den Hexenkult, in dem etwas über den Glauben in der Familie, bzw. mit Kinder steht. Einige Tipps sind ganz interessant. Was bei mir noch Anklang fand, war die Erklärung was es mit den jeweiligen Jahreskreisfesten auf sich hat, bei dem auch der geschichtliche Hintergrund Erwähnung findet. Außerdem gibt es ein Kapitel über die Gefahren im Umgang mit Magie – was meiner Meinung nach jedes Buch über dieses Thema haben sollte. So hat sich das Buch von einem Stern gerade noch auf zwei gerettet. Fazit: Chaotisches Buch ohne Struktur mit einigen, aber leider wenigen, brauchbaren Kapiteln. Im Gesamten ist es aber durch die miese Grammatik und die sinnentstellende Satzzeichensetzung keine Freude dieses Werk zu lesen.

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