Das Echo

von Minette Walters 
3,6 Sterne bei158 Bewertungen
Das Echo
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Inhaltsangabe zu "Das Echo"

Es ist schon seltsam, dass in der Garage der wohlhabenden Architektin Amanda Powell eines Tages ein Stadtstreicher tot aufgefunden wird. Noch seltsamer ist aber, dass Amanda die Bestattungskosten für den Unbekannten übernimmt. Das findet zumindest der Journalist Michael Deacon. Amanda und ihre mysteriöse Geschichte faszinieren ihn so sehr, dass er Nachforschungen anstellt. Und dabei gerät er immer tiefer in das Labyrinth einer düsteren Vergangenheit ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442475582
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:410 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:18.07.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.03.2010 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor 3 Jahren
    Rezension zu "Das Echo"

    Inhaltsangabe:

    Zu Anfangs wird die Geschichte von Billy Blake erzählt, der in einer vornehmen Wohnanlage von London scheinbar durch Verhungern den Tod in einer Garage findet. Die Besitzerin der Garage, Amanda Powell, bezahlt seine Bestattung und hat scheinbar ein großes Interesse daran, herauszufinden, wer Billy Blake, der Obdachlose, wirklich war.

    Minette Walters erzählt dann die Geschichten von Fällen, wo Männer spurlos verschwanden und seither nicht mehr aufgetaucht waren. Die Fakten sind so verschieden und doch wird sofort klar, das es eine Verbindung zwischen diesen Fällen gibt.

    Schließlich, ein halbes Jahr nach Billy Blakes Tod, wird der frustrierte und desillusionierte Journalist Michael Deacon auf den Fall aufmerksam. Er beginnt seine Recherchen zunächst halbherzig, doch als er der resoluten und wohlhabenden Architektin Amanda Powell gegenüber sitzt, um sie über die Vorgänge zu befragen, spürt er, das mehr hinter der Sache steckt. Denn es drängt sich jedem sofort die Frage auf, warum Billy Blake ausgerechnet ihre Garage für seinen Tod auswählte und warum nahm er nicht die Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe, wenn er noch fünf Tage dort gelebt hatte? Und wer war er eigentlich wirklich?

    Mühselig beginnt Michael Deacon die Puzzle-Teile mit Hilfe eines halbwüchsigen Obdachlosen und seines Kollegen Barry zusammen zu setzen und auch wenn es den Anschein gibt, so spielt jede Person in diesem Wirrwarr an Fakten und Fragen eine besondere Rolle. Schließlich stellt Michael Deacon erschüttert fest, daß Billy Blake der Schlüssel zwischen Amanda Powell und den Fällen der verschwundenen Männer ist.

    Mein Fazit:

    Ich war furchtbar neugierig auf diesen Roman. Selten lese ich Krimis und ich war angenehm überrascht, wie sehr ein Buch dieses Genres mich fesseln kann. Allerdings muß ich auch zugeben, das ich die erste Hälfte des Romanes immer nur häppchenweise gelesen habe, was unweigerlich zur Folge hatte, das ich die ganzen detailgetreuen Fakten und Fragen nicht immer auseinanderhalten konnte.

    Aber als das Buch eine entscheidene Wende nahm, ließ ich es nicht mehr aus der Hand, bis ich es ausgelesen hatte. Und hinterher hatte man ein ganz klares Bild von den ganzen Geschehnissen. Ein empfehlenswerter Roman für jeden, der sowohl detailgetreue Krimis als auch gute Milieustudien mag.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2000.

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    Armillees avatar
    Armilleevor 4 Jahren
    Komplex

    Minette Walters schreibt immer komplex. Ich muss schon aufpassen, wie sich alles zusammensetzt. Ich habe von Mrs. Walters noch kein uninteressantes Buch gelesen...!

    Hier geht es um den durchgeknallten Obdachlosen Billy Blake, der sich bei Amanda Power in die Garage legt, um dort - neben einer Kühltruhe mit Lebensmitteln - zu verhungern.
    Die Romanfigur Michael Deacon ist ein 2 x geschiedener Journalist, mit einer schwierigen Familie im Hintergrund und einem weichen Herz.
    Mir hat das gefallen, wie seine Sicht auf Dinge und Ereignisse lagen. Er ist intelligent und hat Humor und ich bin ihm gerne bei seinen Recherchen auf den Seiten gefolgt.
    Alles in Allem ein Buch, dass ich empfehlen kann.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Echo" von Minette Walters

    Wie immer ein richtig gut gelungener Thriller dieser Autorin.
    Ein tolles Verwirrspiel um den Selbstmord eines Landstreichers in einer Garage, oder war es doch der verschollene Ehemann der Garagenbesitzerin?
    Ein spannendes Psychospielchen, das wie immer ohne große Effekte auskommt.

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    leserins avatar
    leserinvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Echo" von Minette Walters

    In ihrer Garage findet die Architektin Amanda Powell die Leiche eines verhungerten Obdachlosen. Sie läßt ihn auf ihre Kosten verbrennen und bestatten.
    Der Journalist Michael Deacon, verfaßt einen Bericht über Obdachlosigkeit in seiner Stadt und interessiert sich auch für die mysteriöse Geschichte des verhungerten Stadtstreichers. Aufgrund dieser Recherchen deckt der Journalist die Zusammenhänge auf, daß die Leiche der seit Jahren verschwundene Ehemann Amandas sein könnte.....
    Spannend geschrieben, die einzelnen Charaktere wurden gut dargestellt.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Echo" von Minette Walters

    Eine Frau und die Schatten der Vergangenheit. Eines Morgens findet die erfolgreiche Architektin Amanda Powell in der Garage ihres exklusiven Anwesens die Leiche eines verhungerten Stadtstreichers. Offensichtlich hat der völlig verwahrloste Mann Selbstmord begangen, denn in Reichweite des Toten waren die Lebensmittel der Hausherrin gelagert. Tief verstört übernimmt Amanda die Bestattungskosten des Unbekannten - aus Pietätsgründen, wie sie später aussagen wird. Mit der Zeit scheint der unheimliche Zwischenfall in Vergessenheit zu geraten. Bis eines Tages Michael Deacon auftaucht, ein Journalist, der Recherchen für einen Artikel über Obdachlose betreibt. Fasziniert von der attraktiven Amanda und brennend interessiert an der mysteriösen Geschichte, stellt Deacon Nachforschungen über die Identität des Stadtstreichers an - und entdeckt, daß Amandas Schicksal auf tragische Weise mit dem des Toten verbunden sein könnte. Denn alle Anzeichen sprechen dafür, daß es sich dabei um den Finanzmakler James Streeter handelt, Amandas Ehemann, der vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist
    Dieses Buch zeigt einmal mehr, dass man mit " wenig Handlung" und "wenig Blutvergiessen" einen tollen, spannenden Krimi schreiben kann, der den Spannungsbogen viel durch frühere Geschehnisse aufbaut und den Leser sehr schön mit in die Welt des Zweifels zieht. Der Sprachstil ist ganz flüssig , das Buch sehr gut zu lesen und Minette Walters bescheibt sehr schön anschaulich, das Leben in England.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Echo" von Minette Walters

    Wieder einmal ein sehr spannender und psychologisch ausgefeilter Roman von Minette Walters. Ich liebe ihre Bücher, weil sie es immer wieder schafft mich zu fesseln.

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    elchys avatar
    elchyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Echo" von Minette Walters

    Ein Obdachloser sucht sich zum Sterben die Garage einer Frau aus, die eine besondere Vergangenheit zu haben scheint. Ein Journalist geht der kuriosen Geschichte nach. Die Frage "Warum hat sich der Obdachlose ausgerechnet diese Garage dieser Frau ausgesucht?" bringt ihn so weit seine eigentliche Arbeit hinten an zu stellen und recherchiert so lange bis er die Lösung hat. Dabei lernt er einen obdachlosen Teenager kennen, der den Obdachlosen sehr gut kannte und viel über ihn erzählen kann. Der Journalist nimmt diesen sogar nachher auf. Jedoch zieht sich die Geschichte etwas und ist leider nicht wirklich spannend geschildert. Zwischendurch ist es auch etwas wirr geschrieben. Familienprobleme des Journalist werden auch beschrieben, die aber eigentlich eher überflüssig sind. Das Ende ist ebenfalls unspektakulär. Insgesamt würde ich die Geschichte zu flach bezeichnen. An sich ist die Thematik nicht schlecht. Ich hab mir nur viel mehr Spannung gewünscht.

    Die ersten Bücher die ich von Minette Walters gelesen habe waren "Die Bildhauerin" und "Im Eishaus". Auch wenn das schon ein paar Jahre her ist erinnere ich mich daran wie begeistert und wie gefesselt ich von den Geschichten war. Daraufhin habe ich die ersten Bücher von Minette Walters gelesen und bin total enttäuscht. Ich habe mittlerweile alle Bücher von Minette Walters hier stehen und hoffe, dass die folgenden Bücher besser werden.

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    swoopys avatar
    swoopyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Echo" von Minette Walters

    Gerade die Verschachtelung macht den großen Reiz dieses Romans aus. Hier sind wirklich mal alle grauen Zellen gefragt und man kommt kaum umhin, im Buch ab und zu zurück zu blättern. Das Schöne bei Minette Walters ist jedoch, dass sie immer alles auflöst und die Auflösungen auch nachvollziehbar sind. Ich finde dies ist einer ihrer besten Romane. Ich habe ihn inzwischen schon dreimal gelesen. Das zweite mal in großem Abstand zum ersten, da wusste ich kaum noch was. Das dritte Mal dann relativ dicht ach dem zweiten und doch war es wieder spannend. Es kommt so sehr auf die Details an. Macht einfach Spaß!

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    Jadzia
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    gaspode

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