Minette Walters Das Echo

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Inhaltsangabe zu „Das Echo“ von Minette Walters

ein schwer zu durchschauender Krimi

— detlef_knut
detlef_knut

Etwas schwach für Minette Walters, aber doch lesenswert

— Wolfhound
Wolfhound
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  • ein schwer zu durchschauender Krimi

    Das Echo
    detlef_knut

    detlef_knut

    19. January 2016 um 15:46

    Ein vor sechs Jahren verschwundener Betrüger, ein vor sechs Monaten verhungerter Obdachloser, ein Journalist, der von seinem Chef gedrungen wird, endlich mal wieder eine große Story zu schreiben, die sich für die Zeitung lohnt. So könnte man die Eckpunkte dieses Romans der englische Schriftstellerin Minette Walters benennen. Er beginnt damit das in der Garage der wohlhabenden Architektin Amanda Powell eines Tages ein Stadtstreicher tot aufgefunden wird. Dem ersten Anschein nach ist er verhungert. Merkwürdig ist aber, dass die Architektin die Bestattungskosten für diesen Unbekannten übernimmt. Dies findet besonders der Journalist Michael Deacon, auf der Suche nach einer großen Story. Sein Interesse ist geweckt, um an dem Schicksal des Stadtstreichers dran zu bleiben. Es dauert nicht lange, da stößt Deacon auf den Ex-Ehemann von Amanda, der vor sechs Jahren nach einem aufgeflogenen Betrugsskandal spurlos verschwunden ist. Hat der verschwundene Ehemann etwas mit dem Obdachlosen zu tun? Neben dem besonders gut verschachtelten Plot hat mir die Figur des Michael Deacon sehr zugesagt. Er ist keiner der nach Karriere strebenden Journalisten, sondern einfach nur ein besonnener Typ, der eine gute Arbeit abliefern möchte. Vor Jahren ist ihm seine Frau davongelaufen, weshalb es schließlich auch zum Zerwürfnis mit seiner Mutter kam. Er lebt allein in seiner Wohnung und führt ein einsames Single-Dasein. Doch bei seinen Recherchen trifft er auf den 14jährigen Kerry, der ebenfalls unter den Stadtstreicher lebt. Der Junge ist beeindruckt von dem Respekt, den ihm der ältere Mann zollt. Kerry schließt Deacon schließlich ins Herz. Doch diese Zuneigung ist keine Einbahnstraße. Deacon bietet dem jungen Unterkunft in seiner Wohnung an. Diesem Duo schließt sich letztendlich noch ein Kollege von Deacon an. Dieser Kollege hat irgendwie seine Pubertät verschlafen und verfügt deshalb über eigenartige sexuelle Gelüste. Auch ihm gewährt Deacon Unterkunft seiner Wohnung. Die Konstellation dieses Dreiergespanns beinhaltet jede Menge Konfliktstoff, andererseits aber auch Grund genug für humorvolle Szenen und Dialoge. Minette Wolters ist ein schwer zu durchschauender Krimi gelungen. Die Hauptfiguren des Romans sind authentisch und letztendlich sympathisch, auch wenn es sich dabei um Täter handeln sollte. Die Dialoge sind zum Teil humorvoll und es macht Spaß, den Leuten "zuzusehen", wie sie sich in ihrem Chaos verstricken. In ein lesenswerter Roman. © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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  • Das Echo

    Das Echo
    Wolfhound

    Wolfhound

    03. May 2014 um 22:23

    Das Echo beschreibt den Tod und dessen Folgen eines Obdachlosen. Die Leiche eines Obdachlosen wird in der Garage der erfolgreichen Architektin Amanda Powell gefunden. Die Architektin übernimmt, laut späteren Aussagen, die Bestattungskosten aus Pietätgründen. So nehmen die Dinge ihren Lauf und es wächst langsam Gras über die Sache. Bis der Journalist Deacon auftaucht und Fragen stellt. Warum hat sich der Obdachlose Blake ausgerechnet die Garage von Frau Powell ausgesucht? Und was ist aus ihrem vor Jahren verschwundenen Mann geworden? Interessant ist auch die Tatsache, dass Gelder verschwunden sind. War der Obdachlose vielleicht der verschwundene Ehemann von Amanda Powell? Es entstehen im Laufe der Geschichte immer wieder Fragen, die auch nicht immer direkt aufgeklärt werden. Trotzdem kommt nicht so richtig ein vernünftiger Spannungsbogen auf. Frau Walters bemüht sich zwar, teilweise wirkt der Aufbau aber recht wirr und unübersichtlich. Fast geht auch der rote Faden verloren, unterstützt durch Zeitungsausschnitte und Polizeimeldungen. Meiner Meinung nach nicht der beste Walters, aber trotzdem ist das Buch es wert, gelesen zu werden.

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  • Das Echo von Minette Walters

    Das Echo
    itwt69

    itwt69

    14. September 2013 um 19:52

    Sehr verwirrend und gerade einmal durchschnittlich-ein Krimi, der mich nicht vom Hocker gerissen hat. Die Story ist allerdings originell. 2,5*