Minette Walters Der Nachbar

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Inhaltsangabe zu „Der Nachbar“ von Minette Walters

In einer Sozialsiedlung nahe bei Southampton herrscht helle Aufregung: Ein Sexualstraftäter soll in dem Viertel einquartiert worden sein – in den Augen der Anwohner ein Skandal. Als dann auch noch ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, kippt die Erregung in Hass um. Aufgebrachte Bürger toben auf den Straßen und verwandeln die Gegend in einen wahren Hexenkessel. Die Bilanz: drei Tote und zahllose Verletzte. Unversehens werden auch die junge Ärztin Sophie Morrison und Polizeiinspektor Tyler in die Ereignisse hineingezogen – und noch immer tappt die Polizei über den Verbleib des Kindes im Dunklen …

guter Krimi

— Julitraum
Julitraum

Der Roman ist extrem lesenswert und bietet eine gute Unterhaltung.

— detlef_knut
detlef_knut

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  • in den Starßen von Southampton

    Der Nachbar
    detlef_knut

    detlef_knut

    22. February 2015 um 11:29

    Sicherlich, es war nur eine Frage der Zeit, bis ich einen Roman von Minette Wolters in den Händen halte. Bei meiner Englandaffinität muss schließlich ein solcher Roman von mir gelesen werden. Die britische Schriftstellerin ist dafür bekannt, dass ihre Krimis und Thriller einen starken britischen Charakter aufweisen. Ihr Roman "Der Nachbar" erschien 2001 und verbindet auf hervorragende Weise die Kriminalermittlung um ein vermisstes Mädchen mit einem gänzlich anderen Thema. Darum geht es in dem Roman: In der Sozialsiedlung Bassindale bei Southampton schlägt bei der Bevölkerung die Aufregung in Chaos um. Ein zehnjähriges Mädchen ist verschwunden. Die Leute sind besorgt. Da sickert dank einer Sozialarbeiterin durch, dass in der Siedlung ein Sexualstraftäter unter einer neuen Identität einquartiert worden war. Die Erregung der Leute um das Verschwinden des kleinen Mädchens schlägt um in Hass. In Demonstrationen wollen sie ihrer Wut freien Lauf lassen. Doch unter die Demonstranten mischen sich auch randalierende Jugendliche. Unter Alkohol- und Drogeneinfluss basteln sich die Jugendlichen Benzinbomben und wollen diese gegen den Kinderschänder, den sie für den Entführer des kleinen Mädchens halten, einsetzen. Das kleine Viertel verwandelt sich in einen Hexenkessel. Es gibt Tote und zahllose Verletzte. Während ein großes Polizeiaufgebot unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers versucht wird, der Lage in dem Viertel Herr zu werden, forciert eine kleine Einsatzgruppe der Polizei die Ermittlungen im Falle der verschwundenen Amy. Die Autorin hat den Roman in zwei Parallelhandlungen aufgeteilt. Da ist zum einen der Strang um die Ausschreitungen in dem Sozialviertel und zum anderen die Jagd und Suche nach dem Mädchen und ihrem Entführer. Gespickt wird die Handlung immer wieder mit Protokollen von der Polizei, die dem Ganzen den Hauch einer Liveberichterstattung geben. Vom Polizeihubschrauber aus wird die ganze Szenerie beobachtet und immer wieder ein Überblick über die Randalierer gegeben. Als die Randalierer das Oberwasser gewinnen, geraten selbst die Initiatoren der Demonstrationen in das Fadenkreuz dieser Rowdys. Der erste Tote allerdings ist selbst einer von den Randalierern, der durch seine eigene Benzinbombe in Brand gerät. Die hilfsbereite Ärztin gerät in die Fänge des Sexualstraftäters und seines Vaters. Dieser ist polnischer Abstammung und geht wahrlich nicht zimperlich mit der Ärztin um. Auch das gesamte Chaos im Viertel ist bildhaft beschrieben und versetzt den Leser in eine chaotische Ausnahmesituation. Chronologisch parallel erfährt der Leser von der Suche nach den zehnjährigen Mädchen. Dabei kommt es immer wieder sporadisch zu Kontakten mit den Leuten im Ausnahmezustand. Informationen werden hin und her gegeben. Aber zu einem wirklichen Zusammenführung beider Stränge wird es nicht kommen. Beide Stränge sind aufregend und spannend. In beiden Handlungsverläufen werden die Ursache für das Verschwinden des Mädchens aufgezeigt. Die Aufmachung des Taschenbuches ist ansprechend. Neben den Protokollen der Polizei ist gleich zu Beginn eine Karte des Stadtteils mit den Straßen abgebildet, auf die der Leser immer wieder zurückgreifen kann, wenn die Straßennamen in der Handlung beschrieben werden. Das Flair der englischen Stadt und der englischen Landschaften kommt ausreichend rüber. Darauf liegt sicherlich nicht das Hauptaugenmerk der Schriftstellerin, aber wer die Großstädte in England kennt, kann eine gute Vorstellung von dem Sozialviertel bekommen. Die südenglische Stadt Southampton macht darin keinen Unterschied. Der Roman ist extrem lesenswert und bietet eine gute Unterhaltung. © Detlef Knut, Düsseldorf 2015

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  • enttäuschendes Buch

    Der Nachbar
    Engelchen07

    Engelchen07

    04. January 2015 um 20:19

    Das Buch beginnt mit der Sozialarbeiterin Fay, die sich bei einer "Klientin" verplappert und preisgibt, dass in der Straße ein Sexualstraftäter eingezogen ist. Dann lernt man die Familienumstände des verschwundenen Mädchens kennen... Leider kommt bei dem Buch überhaupt keine Spannung auf, da die einzelnen Passagen viel zu ausführlich und mit unnötigem Geplänkel in die Länge gezogen werden. Ich hab das Buch nach ca. 150 Seiten abgebrochen, weil ich absolut nicht in die Geschichte reingekommen bin, bedingt durch die vielen Nebensächlichkeiten.

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  • Rezension zu "Der Nachbar" von Minette Walters

    Der Nachbar
    Babyface

    Babyface

    08. August 2012 um 21:56

    nach etwa 150 seiten zur seite gelegt, nervend, langweilig

  • Rezension zu "Der Nachbar" von Minette Walters

    Der Nachbar
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    08. November 2009 um 17:58

    In einer Sozialsiedlung nahe bei Southampton herrscht helle Aufregung: Ein Sexualstraftäter soll in dem Viertel einquartiert worden sein – in den Augen der Anwohner ein Skandal. Als dann auch noch ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, kippt die Erregung in Hass um. Aufgebrachte Bürger toben auf den Straßen und verwandeln die Gegend in einen wahren Hexenkessel. Die Bilanz: drei Tote und zahllose Verletzte. Unversehens werden auch die junge Ärztin Sophie Morrison und Polizeiinspektor Tyler in die Ereignisse hineingezogen – und noch immer tappt die Polizei über den Verbleib des Kindes im Dunklen … Ein sehr ungewöhnliches Buch, weil es kein typischer Krimi ist..nur in der Rahmenhandlung um Amy. Aber sehr spannend zu lesen. Ein bisschen unglaubwürdig, finde ich , weil ich mir nicht sicher bin , ob sich die Menschen wirklich so verhalten würden..und ein paar Zufälle zuviel gibt es auch. Aber ansonsten KLASSE

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  • Rezension zu "Der Nachbar" von Minette Walters

    Der Nachbar
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2009 um 14:59

    Bassindale Estate ist ein Sozialbau, in dem die Familien oft gegen ihren Willen von den Ämtern einquartiert werden. Die Straße ist wie ein U angelegt und wirkt wie eine Festung. Die Sozialarbeiter gehen ein und aus. Als sich eine von ihnen verquasselt und preis gibt, dass ein Sexualstraftäter in die Straße einquartiert worden ist, horchen die Bewohner auf und suchen nach dem Mann. Die Gerüchte heizen die Gemüter auf bis es zum Aufstand kommt. Dr Sophie Morrison, eine junge Ärztin, gerät durch Zufall zwischen die Fronten. Ich finde das Buch nicht ganz so gut wie die anderen, auch wenn es spannend zu lesen war. Das Thema der sozialen Unruhen ist nicht ganz mein Ding, aber ich konnte das Buch auch nicht aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Der Nachbar" von Minette Walters

    Der Nachbar
    frlsmilla

    frlsmilla

    11. March 2009 um 20:10

    ein bischen sehr konstruiert, zuviele handlungsstränge

  • Rezension zu "Der Nachbar" von Minette Walters

    Der Nachbar
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2007 um 12:32

    Ein wirklich fesselnder Krimi von Minette Walters. Gelungen und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.