Der Schatten des Chamäleons

von Minette Walters 
3,4 Sterne bei67 Bewertungen
Der Schatten des Chamäleons
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Positiv (32):
Mambos avatar

Wie immer von M. Walters auch diesmal ein sehr spannender Psychothriller. Ein junger Leutnant wird beim einsatz im Irak schwer verletzt und ...

Kritisch (11):
Minervas avatar

Ich war enttäuscht, diese Geschichte ist m.M.n. ihr Geld nicht wert.

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Inhaltsangabe zu "Der Schatten des Chamäleons"

Das packende Psychogramm eines Mannes, der die Kontrolle über seine Seele verloren hat

Charles Acland erleidet eine schwere Kopfverletzung, die nicht nur sein Gesicht zeichnet, sondern vor allem seine Seele zutiefst verwundet. Der bisher als heiter und offen geltende Charles entwickelt sich zu einem unberechenbaren Mann, der seine Umwelt terrorisiert. Das Beängstigende: Charles ist sich seiner Persönlichkeitsveränderung bewusst, steht aber seinen eigenen Ausbrüchen vollkommen hilflos gegenüber. Als er nach einer Auseinandersetzung mit einem Mann in den Verdacht gerät, mit einer Mordserie in Verbindung zu stehen, sind weder er noch die Polizei sich sicher, ob er der gesuchte Killer ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442467969
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:10.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.03.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    fantagirohs avatar
    fantagirohvor 5 Jahren
    Die dunkle Seite der Persönlichkeit

    harles Acland kommt aus dem Irak-Krieg mit einer schweren Kopfverletzung, die sein Gesicht entstellt hat, zurück. Außerdem wurden die restlichen Truppenmitglieder getötet. Nach seiner Rückkehr wird er im Krankenhaus behandelt. Er ist übermäßig aggressiv und neigt zu Gewaltausbrüchen. Während seines Krankenhausaufenthalts und auch nach seiner Entlassung wird er mehr oder weniger von verschiedenen Psychologen betreut. 
    Gleichzeitig erschüttert eine Mordserie die Stadt die offensichtlich eine Gemeinsamkeit, nämlich das die Opfer schwul oder bi waren und vor ihrer Ermordung gefoltert wurden. 
    Auf Grund seiner abweisenden und aggressiven Art und weil er immer dort aufzutauchen scheint, wo die Polizei gerade ermittelt fällt der Verdacht auf Ihn. 

    Meine Meinung: 
    Die Mordserie wird auf den letzten Seiten aufgeklärt mit überraschender Wendung. Mehr möchte ich nicht verraten. Aber Minette Walters hat es wieder mal geschafft, eine spannende Psycho-Studie niederzuschreiben. Ich kann nicht verhehlen, dass ich den Charakter des Charles bis über der Hälfte des Buches nicht leiden konnte,ja das er mich teilweise selbst aggressiv gemacht hat. Besonders toll fand ich an dem Buch, dass ab und an Berichte oder Ermittlungs-/Vernehmungsprotokolle aufgeführt waren. Dadurch hat man das Gefühl bekommen zu wissen wie in solchen Fällen Psychologen und Kriminalbeamte arbeiten. 

    Es ist nicht über die Maßen spannend, aber sehr interessant.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: weniger Psychothriller, mehr Durchstolpern
    Krieg hat viele Gesichter

    Wie sehr kann ein Krieg einen Menschen verändern? Das ist nach den ersten kapiteln die Frage, die man sich stellt. Der Lieutnant ist vor seinem Einsatz ein scheinbar lebenslustiger Mensch und wird danach  plötzlich zum Tyrann. Stück für Stück lernt man ihn in dem Buch besser kennen und erfährt immer mehr von ihm und seinem Leben. Bald stellt man fest, dass sein Trauma nicht erst im Krieg begonnen hat. Auch von psychologischer Seite bekommt man immer wieder einen kleinen Einblick. Ich fand das Buch in dem Sinne gut aufgebaut, da mittendrin auch immer mal wieder ein Polizeibericht oder Zeitungsartikel abgedruckt ist, die die Dinge beleuchten, die im Hintergrund laufen. Trotzdem habe ich mir etwas mehr versprochen für einen Psychothriller.

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    Thrillerverschlingers avatar
    Thrillerverschlingervor 5 Jahren
    Was passiert hier eigentlich?

    Hallo ihr Lieben,

    ein wahrlich gelungener Psychothriller! Du weißt nicht, ob der Psychopath auch wirklich ein Mörder ist. Du weißt nicht, wenn er vertrauen, noch wer ihn vertrauen kann. Hüte dich auch nur einen Menschen näher zu kommen.

    Es ist wirklich spannend geschrieben und durch die Tatsache, das Charles keine Frauen an sich heranlässt, aber ständig mit ihnen konfrontiert wird verleiht der Geschichte etwas fragwürdiges, dass aber auch gleichzeitig leicht verführerisch ist. Die Tatsache, dass ihn niemand glaubt und er seine Geheimnisse nicht preisgeben möchte, lässt Charles noch mehr in die Rolle des undurchsichtigen, des erschreckenden und angsteinjagenden Menschen geleiten.

    Wirklich lesenswehrt!

    Viele Grüße
    Simone

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    steffi1004s avatar
    steffi1004vor 5 Jahren
    Rezension zu Minette Walters- Der Schatten des Chamäleons

    Naja, als Psychothriller würd ich es nicht gerade bezeichnen. Es fängt eigentlich ganz spannend an. Ein Soldat, der schwer verwundet wird und dann unter einer Persönlichkeitsstörung leidet. Man hätte so viel mehr aus dieser Story rausholen können, aber die Charaktere dümpeln einfach nur rum und der Spannungsbogen lässt schon nach 20 min. nach.
    Schade, nicht lesenswert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Inhalt:
    Ein Soldat, schwer verwundet durch einen Anschlag, wir zurück nach England, seine Heimat verlegt. Dort durchlebt er eine medizinische Tortur, um wieder "hergestellt" zu werden.
    Dann gerät er ins Visier der Polizei, die ihn verdächtigt, seltsame Morde begangen zu haben. Er scheint der Polizei der richtige Kandidat zu sein, da er durch die Kriegsverletzung an seiner neuen Persönlichkeit stark zu knacken hat...
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    Keine Besonderheiten.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte:
    Tritt auf der Stelle und kommt nur selten vom Fleck
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    Tja, lesen konnte ich es es. Es fehlte der Geschichte aber ziemlich an Spannung und "Würze".
    Das erste Drittel des Buches ist mehr eine Beschreibung der Genesung des Protagonisten. Und die ist ziemlich kleinschrittig und zäh. Einfach auch uninteressant.
    Dann erst gerät der Soldat ins Blickfeld der Polizei und trotzdem wird das Buch nicht wirklich spannen, was m.E. daran liegt, dass die Morde "so nebenbei" passieren und eigentlich nicht wirklich für meinen Geschmack mit dem Kern der Geschichte in Berührung kommen...
    Also, eher ein Reinfall, dieses Buch.
    ** ** ** ** ** ** ***

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    Minervas avatar
    Minervavor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Ich war enttäuscht, diese Geschichte ist m.M.n. ihr Geld nicht wert.
    Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Spannung? Psychothriller?
    Davon war zumindest in den Klappentexten die Rede..
    Leider wurde ich enttäuscht.
    Die Geschichte geht um den 26-jährigen Soldaten Charles Acland der mit schweren Verletzungen aus dem Irakkrieg gekommen ist. Er entzieht sich seiner Eltern und dem Psychotherapeut. Zunächst scheint es als ob er nur auf seine Ex-Verlobte Jen reagiert, hier aber mit starker Abscheu und Verachtung.
    Dann kommt Acland aus der Reha, er veersucht wieder in die Militärlaufbahn einzusteigen - doch mit seinen entsteltem Gesicht vergebens..
    Plötzlich passieren ein paar Morde um ihn herum und er scheint zweifelsfrei in die Schusslinie der ermittelnden Polizei gekommen zu sein..
    Doch hängt dies alles zusammen?!
    War leider nichts für mich!

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Zum Buch:
    Der Schatten des Chamäleons – Minette Walters
    ISBN: 978-3-442-46796-9
    Verlag: Goldmann Taschenbücher
    Seiten: 448
    Veröffentlicht: Mai 2010

    Zum Inhalt:
    Das Fremde in dir. Wehe, wenn es erwacht!
    Das Böse hat viele Gesichter. Wer kennt unser wahres Ich? Sind wir vielleicht nicht der, der wir zu sein glauben?
    Als der junge Lieutenant Charles Acland bei einem Einsatz im Irak eine schwere Kopfverletzung erleidet, wird er umgehend in ein Hospital in Birmingham überführt. Doch nicht nur sein Gesicht ist für immer gezeichnet von dem traumatischen Erlebnis – auch seine Seele ist zutiefst verwundet. Gequält von furchtbaren Alpträumen und ohne Perspektive für sein weiteres Leben, entwickelt sich der bisher als heiter und offen geltende Charles zu einem unberechenbaren Mann, der seine Umwelt mit Ausbrüchen unkontrollierbarer Aggression terrorisiert. Er zieht nach London, doch dort gerät erschon bald ins Visier der Polizei, die im Fall eines kaltblütigen Serienmörders ermittelt. Und alles weist darauf hin, dass Acland mit den Taten in Verbindung steht …

    Fazit:
    Was ich an Minette Walters Romanen mag, ist das sie nie 0815 sind. Man fängt in diesem Buch an zu lesen und lernt erst Charles Acland kennen. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber nicht langweilig und erst spät erfährt man um welche böse Tat es eigentlich geht. Mir macht das Spaß, es könnte aber einigen Lesern nicht so gehen, weil es wirklich lange braucht bevor man weiß um was es wirklich geht. Die ersten Kapitel nimmt man nämlich nur Teil an der Reha von Acland und lernt einen verbitterten, stark verwundeten und aggressiven Menschen kennen. Wegen dieser langen Entwicklung muss ich auch fairerweise einen Stern abziehen, wegen der Entwicklung und weil ich aus unerfindlichen Gründen zwar sehr interessiert war, aber oft nach einigen Abschnitten einfach aufhören musste zu lesen. Dafür fand ich keinen Grund, aber es störte das Lesevergnügen.
    4 Sterne für Minette! :D

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    Z
    zbaubfvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    solch ein langeweiliges Buch habe ich selten gelesen, da ist ein Telefonbuch ja spannender. Was soll dieser Sog. Psychothriller ?? Als Einschlafhilfe taugt er und für den Papierkorb.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ein unterhaltsamer, stellenweise sehr zum Nachdenken anregender Roman, der aber beim besten Willen nicht als Psychothriller bezeichne...
    Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Eine Welt aus den Fugen
    .
    Für den 26-jährigen Charles Acland bricht nach dem Aufwachen im Krankenhaus in Birmingham eine Welt zusammen. Der Soldat ist der einzige Überlebende eines Bombenanschlags im Irak. Seine eine Gesichtshälfte ist zerstört, sein linkes Auge hat er verloren und eine Fortsetzung seiner Soldatenlaufbahn im aktiven Dienst nicht möglich. Hinzu kommt, dass er mehr durch Zufall in den Fokus der Ermittlungen um einen Serientäter gerät. Denn Charles kann zu allen Opfern eine Verbindung nachgewiesen werden und so ist er für Inspector Jones bald schon der Hauptverdächtige.
    .
    Der vorliegende Psychothriller von Minette Walters kann absolut nicht als dieser bezeichnet werden. Vielmehr handelt es sich hier um die Geschichte eines zerstörten Lebens. Charles Acland ist ein extrem introvertierter junger Mann, der auf körperliche Berührungen jedwelcher Art mit einem extrem aggressiven Verhalten reagiert. Ganz besonders extrem ist dies Frauen gegenüber zu beobachten. Durch diese Aggressivität macht er sich natürlich bei Inspector Jones zum Verdächtigen, zumal die Mordopfer alle brutal erschlagen wurden. Hinzu kommt, dass Charles auch sehr aggressiv auf seine Ex-Verlobte Jen reagiert, die während seines Krankenhausaufenthaltes wieder den Kontakt zu ihm gesucht hatte und Charles diesen Besuch recht brutal beendete.
    .
    Somit baut sich anfangs absolut keine Spannung auf, sondern man lernt erst einmal sehr ausführlich den Protagonisten kennen. Dies ist zwar durchaus interessant, stellenweise unterhaltsam, dann wieder sehr nachdenklich und teilweise auch sehr mysteriös beschrieben, hat jedoch nichts mit einem Thriller zu tun. Dieser zeigt sich erst ab dem Mittelteil, aber selbst hier zieht die Spannung jetzt nicht sehr an und die Geschichte plätschert eigentlich mehr oder weniger dahin, wobei einzig die Neugier einem an das Buch bindet. Denn die Story ist schon sehr komplex angelegt und man möchte in jedem Fall wissen, um wen es sich bei dem Serienmörder handelt. Zumal bis zum Schluss nicht klar ersichtlich ist, um wen es sich hierbei handelt, auch wenn der Kreis der mutmaßlichen Täter recht klein gehalten ist.
    .
    Ihre Charaktere, allen voran Charles, sind von der Autorin sehr facettenreich beschrieben. So bleibt gerade das Verhalten von Charles lange Zeit für den Leser unerklärlich und man kann auch in Bezug auf seine Unschuld nie ganz sicher sein, auch wenn die Tatzeitpunkte eigentlich dafür sprechen, dass er es nicht gewesen sein kann. Besonders gut finde ich die Figur von Jackson gelungen, eine engagierte Ärztin, die nach außen hin die coole, harte Lesbe spielt und in Wirklichkeit doch ein weiches, sehr mitfühlendes, fürsorgliches Herz hat.
    .
    Fazit: Ein unterhaltsamer, stellenweise sehr zum Nachdenken anregender Roman, der aber beim besten Willen nicht als Psychothriller bezeichnet werden kann.

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    Samarkants avatar
    Samarkantvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    langweilig, uninspiriert und vorhersehbar

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