Minette Walters Der Schatten des Chamäleons

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Inhaltsangabe zu „Der Schatten des Chamäleons“ von Minette Walters

Das packende Psychogramm eines Mannes, der die Kontrolle über seine Seele verloren hat

Charles Acland erleidet eine schwere Kopfverletzung, die nicht nur sein Gesicht zeichnet, sondern vor allem seine Seele zutiefst verwundet. Der bisher als heiter und offen geltende Charles entwickelt sich zu einem unberechenbaren Mann, der seine Umwelt terrorisiert. Das Beängstigende: Charles ist sich seiner Persönlichkeitsveränderung bewusst, steht aber seinen eigenen Ausbrüchen vollkommen hilflos gegenüber. Als er nach einer Auseinandersetzung mit einem Mann in den Verdacht gerät, mit einer Mordserie in Verbindung zu stehen, sind weder er noch die Polizei sich sicher, ob er der gesuchte Killer ist.

Das war kein Psychothriller!!!

— viviilovee

weniger Psychothriller, mehr Durchstolpern

— cvcoconut

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    Der Schatten des Chamäleons

    fantagiroh

    27. February 2014 um 23:07

    harles Acland kommt aus dem Irak-Krieg mit einer schweren Kopfverletzung, die sein Gesicht entstellt hat, zurück. Außerdem wurden die restlichen Truppenmitglieder getötet. Nach seiner Rückkehr wird er im Krankenhaus behandelt. Er ist übermäßig aggressiv und neigt zu Gewaltausbrüchen. Während seines Krankenhausaufenthalts und auch nach seiner Entlassung wird er mehr oder weniger von verschiedenen Psychologen betreut.  Gleichzeitig erschüttert eine Mordserie die Stadt die offensichtlich eine Gemeinsamkeit, nämlich das die Opfer schwul oder bi waren und vor ihrer Ermordung gefoltert wurden.  Auf Grund seiner abweisenden und aggressiven Art und weil er immer dort aufzutauchen scheint, wo die Polizei gerade ermittelt fällt der Verdacht auf Ihn.  Meine Meinung:  Die Mordserie wird auf den letzten Seiten aufgeklärt mit überraschender Wendung. Mehr möchte ich nicht verraten. Aber Minette Walters hat es wieder mal geschafft, eine spannende Psycho-Studie niederzuschreiben. Ich kann nicht verhehlen, dass ich den Charakter des Charles bis über der Hälfte des Buches nicht leiden konnte,ja das er mich teilweise selbst aggressiv gemacht hat. Besonders toll fand ich an dem Buch, dass ab und an Berichte oder Ermittlungs-/Vernehmungsprotokolle aufgeführt waren. Dadurch hat man das Gefühl bekommen zu wissen wie in solchen Fällen Psychologen und Kriminalbeamte arbeiten.  Es ist nicht über die Maßen spannend, aber sehr interessant.

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  • Krieg hat viele Gesichter

    Der Schatten des Chamäleons

    cvcoconut

    01. August 2013 um 06:36

    Wie sehr kann ein Krieg einen Menschen verändern? Das ist nach den ersten kapiteln die Frage, die man sich stellt. Der Lieutnant ist vor seinem Einsatz ein scheinbar lebenslustiger Mensch und wird danach  plötzlich zum Tyrann. Stück für Stück lernt man ihn in dem Buch besser kennen und erfährt immer mehr von ihm und seinem Leben. Bald stellt man fest, dass sein Trauma nicht erst im Krieg begonnen hat. Auch von psychologischer Seite bekommt man immer wieder einen kleinen Einblick. Ich fand das Buch in dem Sinne gut aufgebaut, da mittendrin auch immer mal wieder ein Polizeibericht oder Zeitungsartikel abgedruckt ist, die die Dinge beleuchten, die im Hintergrund laufen. Trotzdem habe ich mir etwas mehr versprochen für einen Psychothriller.

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  • Was passiert hier eigentlich?

    Der Schatten des Chamäleons

    Thrillerverschlinger

    17. July 2013 um 17:11

    Hallo ihr Lieben, ein wahrlich gelungener Psychothriller! Du weißt nicht, ob der Psychopath auch wirklich ein Mörder ist. Du weißt nicht, wenn er vertrauen, noch wer ihn vertrauen kann. Hüte dich auch nur einen Menschen näher zu kommen. Es ist wirklich spannend geschrieben und durch die Tatsache, das Charles keine Frauen an sich heranlässt, aber ständig mit ihnen konfrontiert wird verleiht der Geschichte etwas fragwürdiges, dass aber auch gleichzeitig leicht verführerisch ist. Die Tatsache, dass ihn niemand glaubt und er seine Geheimnisse nicht preisgeben möchte, lässt Charles noch mehr in die Rolle des undurchsichtigen, des erschreckenden und angsteinjagenden Menschen geleiten. Wirklich lesenswehrt! Viele Grüße Simone

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  • Rezension zu Minette Walters- Der Schatten des Chamäleons

    Der Schatten des Chamäleons

    steffi1004

    23. May 2013 um 11:02

    Naja, als Psychothriller würd ich es nicht gerade bezeichnen. Es fängt eigentlich ganz spannend an. Ein Soldat, der schwer verwundet wird und dann unter einer Persönlichkeitsstörung leidet. Man hätte so viel mehr aus dieser Story rausholen können, aber die Charaktere dümpeln einfach nur rum und der Spannungsbogen lässt schon nach 20 min. nach.
    Schade, nicht lesenswert.

  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2013 um 19:24

    Inhalt: Ein Soldat, schwer verwundet durch einen Anschlag, wir zurück nach England, seine Heimat verlegt. Dort durchlebt er eine medizinische Tortur, um wieder "hergestellt" zu werden. Dann gerät er ins Visier der Polizei, die ihn verdächtigt, seltsame Morde begangen zu haben. Er scheint der Polizei der richtige Kandidat zu sein, da er durch die Kriegsverletzung an seiner neuen Persönlichkeit stark zu knacken hat... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte: Tritt auf der Stelle und kommt nur selten vom Fleck ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Tja, lesen konnte ich es es. Es fehlte der Geschichte aber ziemlich an Spannung und "Würze". Das erste Drittel des Buches ist mehr eine Beschreibung der Genesung des Protagonisten. Und die ist ziemlich kleinschrittig und zäh. Einfach auch uninteressant. Dann erst gerät der Soldat ins Blickfeld der Polizei und trotzdem wird das Buch nicht wirklich spannen, was m.E. daran liegt, dass die Morde "so nebenbei" passieren und eigentlich nicht wirklich für meinen Geschmack mit dem Kern der Geschichte in Berührung kommen... Also, eher ein Reinfall, dieses Buch. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Minerva

    Spannung? Psychothriller? Davon war zumindest in den Klappentexten die Rede.. Leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte geht um den 26-jährigen Soldaten Charles Acland der mit schweren Verletzungen aus dem Irakkrieg gekommen ist. Er entzieht sich seiner Eltern und dem Psychotherapeut. Zunächst scheint es als ob er nur auf seine Ex-Verlobte Jen reagiert, hier aber mit starker Abscheu und Verachtung. Dann kommt Acland aus der Reha, er veersucht wieder in die Militärlaufbahn einzusteigen - doch mit seinen entsteltem Gesicht vergebens.. Plötzlich passieren ein paar Morde um ihn herum und er scheint zweifelsfrei in die Schusslinie der ermittelnden Polizei gekommen zu sein.. Doch hängt dies alles zusammen?! War leider nichts für mich!

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Monja

    16. March 2012 um 21:29

    "Im Schatten des Chamäleon" ließ mich einiges an beklemmender Spannung erwarten. So rechnete ich zum Beispiel mit Handlungen, die nicht gleich klar einzuschätzen sind oder auch mit tiefen Einblicken in die Abgründe der menschlichen Seele. Während der Lektüre konnte ich jedoch nichts von jenem Schatten entdecken, lediglich die Unberechenbarkeit des Chamäleons fand sich in der Geschichte wieder - nämlich derart, dass Walters Protagonist, Lieutnant Charles Acland, bis zur letzten Seite mindestens genauso undurchsichtig bleibt, wie seine Weggefährtin Dr. Jackson, deren weicher Kern sich nur hin und wieder unter einer harten Schale erahnen lässt.

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2011 um 18:19

    Zum Buch: Der Schatten des Chamäleons – Minette Walters ISBN: 978-3-442-46796-9 Verlag: Goldmann Taschenbücher Seiten: 448 Veröffentlicht: Mai 2010 Zum Inhalt: Das Fremde in dir. Wehe, wenn es erwacht! Das Böse hat viele Gesichter. Wer kennt unser wahres Ich? Sind wir vielleicht nicht der, der wir zu sein glauben? Als der junge Lieutenant Charles Acland bei einem Einsatz im Irak eine schwere Kopfverletzung erleidet, wird er umgehend in ein Hospital in Birmingham überführt. Doch nicht nur sein Gesicht ist für immer gezeichnet von dem traumatischen Erlebnis – auch seine Seele ist zutiefst verwundet. Gequält von furchtbaren Alpträumen und ohne Perspektive für sein weiteres Leben, entwickelt sich der bisher als heiter und offen geltende Charles zu einem unberechenbaren Mann, der seine Umwelt mit Ausbrüchen unkontrollierbarer Aggression terrorisiert. Er zieht nach London, doch dort gerät erschon bald ins Visier der Polizei, die im Fall eines kaltblütigen Serienmörders ermittelt. Und alles weist darauf hin, dass Acland mit den Taten in Verbindung steht … Fazit: Was ich an Minette Walters Romanen mag, ist das sie nie 0815 sind. Man fängt in diesem Buch an zu lesen und lernt erst Charles Acland kennen. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber nicht langweilig und erst spät erfährt man um welche böse Tat es eigentlich geht. Mir macht das Spaß, es könnte aber einigen Lesern nicht so gehen, weil es wirklich lange braucht bevor man weiß um was es wirklich geht. Die ersten Kapitel nimmt man nämlich nur Teil an der Reha von Acland und lernt einen verbitterten, stark verwundeten und aggressiven Menschen kennen. Wegen dieser langen Entwicklung muss ich auch fairerweise einen Stern abziehen, wegen der Entwicklung und weil ich aus unerfindlichen Gründen zwar sehr interessiert war, aber oft nach einigen Abschnitten einfach aufhören musste zu lesen. Dafür fand ich keinen Grund, aber es störte das Lesevergnügen. 4 Sterne für Minette! :D

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    zbaubf

    23. January 2011 um 12:14

    solch ein langeweiliges Buch habe ich selten gelesen, da ist ein Telefonbuch ja spannender. Was soll dieser Sog. Psychothriller ?? Als Einschlafhilfe taugt er und für den Papierkorb.

  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Bellexr

    04. November 2010 um 10:30

    Eine Welt aus den Fugen . Für den 26-jährigen Charles Acland bricht nach dem Aufwachen im Krankenhaus in Birmingham eine Welt zusammen. Der Soldat ist der einzige Überlebende eines Bombenanschlags im Irak. Seine eine Gesichtshälfte ist zerstört, sein linkes Auge hat er verloren und eine Fortsetzung seiner Soldatenlaufbahn im aktiven Dienst nicht möglich. Hinzu kommt, dass er mehr durch Zufall in den Fokus der Ermittlungen um einen Serientäter gerät. Denn Charles kann zu allen Opfern eine Verbindung nachgewiesen werden und so ist er für Inspector Jones bald schon der Hauptverdächtige. . Der vorliegende Psychothriller von Minette Walters kann absolut nicht als dieser bezeichnet werden. Vielmehr handelt es sich hier um die Geschichte eines zerstörten Lebens. Charles Acland ist ein extrem introvertierter junger Mann, der auf körperliche Berührungen jedwelcher Art mit einem extrem aggressiven Verhalten reagiert. Ganz besonders extrem ist dies Frauen gegenüber zu beobachten. Durch diese Aggressivität macht er sich natürlich bei Inspector Jones zum Verdächtigen, zumal die Mordopfer alle brutal erschlagen wurden. Hinzu kommt, dass Charles auch sehr aggressiv auf seine Ex-Verlobte Jen reagiert, die während seines Krankenhausaufenthaltes wieder den Kontakt zu ihm gesucht hatte und Charles diesen Besuch recht brutal beendete. . Somit baut sich anfangs absolut keine Spannung auf, sondern man lernt erst einmal sehr ausführlich den Protagonisten kennen. Dies ist zwar durchaus interessant, stellenweise unterhaltsam, dann wieder sehr nachdenklich und teilweise auch sehr mysteriös beschrieben, hat jedoch nichts mit einem Thriller zu tun. Dieser zeigt sich erst ab dem Mittelteil, aber selbst hier zieht die Spannung jetzt nicht sehr an und die Geschichte plätschert eigentlich mehr oder weniger dahin, wobei einzig die Neugier einem an das Buch bindet. Denn die Story ist schon sehr komplex angelegt und man möchte in jedem Fall wissen, um wen es sich bei dem Serienmörder handelt. Zumal bis zum Schluss nicht klar ersichtlich ist, um wen es sich hierbei handelt, auch wenn der Kreis der mutmaßlichen Täter recht klein gehalten ist. . Ihre Charaktere, allen voran Charles, sind von der Autorin sehr facettenreich beschrieben. So bleibt gerade das Verhalten von Charles lange Zeit für den Leser unerklärlich und man kann auch in Bezug auf seine Unschuld nie ganz sicher sein, auch wenn die Tatzeitpunkte eigentlich dafür sprechen, dass er es nicht gewesen sein kann. Besonders gut finde ich die Figur von Jackson gelungen, eine engagierte Ärztin, die nach außen hin die coole, harte Lesbe spielt und in Wirklichkeit doch ein weiches, sehr mitfühlendes, fürsorgliches Herz hat. . Fazit: Ein unterhaltsamer, stellenweise sehr zum Nachdenken anregender Roman, der aber beim besten Willen nicht als Psychothriller bezeichnet werden kann.

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Tine1307

    17. October 2010 um 13:47

    Ein super Buch, kann ich nur empfehlen. Minette W. schreibt überhaupt toll

  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Samarkant

    07. September 2010 um 12:38

    langweilig, uninspiriert und vorhersehbar

  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Querbeetleserin

    24. February 2010 um 17:03

    Ein junger Soldat wird bei einem feindlichen Angriff schwer verletzt und ist seitdem furchtbar entstellt.Er wird in einer Klinik behandelt,doch keiner findet richtig Zugang zu ihm,auch nicht sein behandelnder Arzt.Auffällig ist seine Abneigung gegen Frauen,gleichzeitig fällt auch seine aggressive Art negativ auf.Durch mehrere Zufälle gerät er bald in den Verdacht,der sogenannte "Schwulenmörder"zu sein.Alles scheint zu passen,doch ist er es wirklich? Dieser Krimi ist eigentlich eher ein Psychothriller,denn hier geht es mehr um zwischenmenschliches und seelisches. Auf jeden Fall ein Buch mit spannendem Ausgang.

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    Malibu

    10. November 2009 um 14:57

    Leutnant Acland wacht schwerverletzt und ohne Erinnerung im Krankenhaus auf. Sein Gesicht ist zudem noch schwer entstellt, doch ihm fehlt jede Erinnerung. Ihm wird ein Psychiater zugewiesen, der ihn so lange betreuen soll und seinen Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen. Auch hat er eine große Abneigung gegen Frauen und deren Berührungen und geht ihnen sorgsam aus dem Weg oder beschimpft sie. Langsam aber sicher kommt man dahinter, wer der Leutnant eigentlich ist und was ihm geschehen ist. Er war beim Militär beschäftigt und ist mit zwei Kameraden in einen Hinterhalt geraten, seine beiden Kameraden sind dabei gestorben, was Acland immernoch sehr zu schaffen macht. Doch das wird nicht das einzige bleiben, was ihm zu schaffen macht - er wird bald verdächtigt, der Schwulenkiller zu sein, da die Daten anscheinend genau passen zu seinen Aufenthalten in London. Die Polizei kommt immer wieder auf ihn. Wie verdächtig ist Acland und ist er der Täter oder will ihm jemand was in die Schuhe schieben oder ist es gar ein merkwürdiger Zufall? Anfangs dachte ich, das sei gar kein Krimi und ich hätte mich geirrt laut Klappentext, da weicht das Buch schon etwas ab. Doch zwischen den Kapiteln kamen dann immer wieder Polizei- und Zeitungsberichte, in denen es um den "Schwulenkiller" ging. Minette Walters hat einen flüssigen, lockeren tollen Schreibstil, in den man schnell zu versinken droht. Das Buch verspricht nicht zu viel, es zeigt einem psychische Abgründe auf und über manches ist man wirklich sehr erschreckt. Man rätselt selber die ganze Zeit, ob Acland etwas mit den Morden zu tun hat oder nicht, auch wenn er einem doch eigentlich sympathisch erscheint, auch wenn er ein komischer Kauz ist. Das Buch bereitet einem schlaflose Nächte, da man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht und deswegen einfach nicht aufhören kann zu lesen. Ein super Werk der Autorin!

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  • Rezension zu "Der Schatten des Chamäleons" von Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

    melli.die.zahnfee

    08. November 2009 um 18:12

    Lieutenant Charles Acland kann sich an nichts mehr erinnern. Völlig entstellt liegt er in einem Krankenhaus in Birmingham, und nun zeigt ihm eine Krankenschwester, wie er mit Hilfe einer Drogenpumpe seine schier unerträglichen Schmerzen in den Griff bekommen soll. Sie werden hier nicht lange genug an dem Apparat hängen, um abhängig zu werden, sagt ihm die Krankenschwester: Glauben Sie mir. Aber Charles Acland glaubt ihr nicht. Er erkannte schlagartig, dass er keiner Frau traute, heißt es im Roman Der Schatten des Chamäleons der britischen Bestseller-Autorin Minette Waters, hatte allerdings keine Ahnung, warum das so war. Allmählich offenbart sich Aclands Vorgeschichte. Als Kommandeur eines zwölfköpfigen Spähtrupps hatte er den Auftrag, den Übergängen der Aufständischen zwischen Irak und Iran auf die Spur zu kommen. Auf der Straße von Bagdad nach Basra geriet sein Konvoi in einen Hinterhalt, seine Kameraden wurden von einem unkonventionellen Sprengkörper zerfetzt. Kein Wunder, dass Acland einen Psychiater braucht. Aber bald könnte er auch noch einen Anwalt brauchen. Nicht nur wird der zuvor als freundlich und zuvorkommend bekannte Mann, dessen unkontrollierte Gewaltausbrüche seine Umwelt mehr und mehr befremden, im letzten Moment daran gehindert, im Streit einen Mann zu erschlagen: Er hat auch kein Alibi für die Zeit, in der ein wahnsinniger Massenmörder in London, wohin er gezogen ist, sein Unwesen treibt... Ein sehr schöner Krimi. Völlig anders, als der Klappentext erwarten lässt baut Minette Walters hier einen Spannungsbogen um Charles herum, der Hauptverdächtiger ist, aber gegen den Zweifel bestehen. Man ist sich als Leser auch nie wirklich sicher, ob er nun schuldig ist oder nicht. Der Protagonist ist sehr ungewöhnlich beschrieben, was dem Buch zusätzliche Spannung verleiht. Wie immer schreibt Minette Walters gefühlsbetont und akkurat. Klasse.

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