Die Bildhauerin

von Minette Walters 
4,0 Sterne bei331 Bewertungen
Die Bildhauerin
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detlef_knuts avatar

Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen.

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Sehr spannend

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Inhaltsangabe zu "Die Bildhauerin"

Als bester Kriminalroman des Jahres mit dem Edgar-Allan-Poe- Preis ausgezeichnet

Olive Martin sitzt wegen einer grausamen Tat im Gefängnis: Sie hat zugegeben, ihre Mutter und ihre Schwester ermordet und dann zerstückelt zu haben. Unter ihren Mitgefangenen ist Olive wegen ihrer Ausbrüche gefürchtet, und ihre Beschäftigung mit Knetpuppen, in die sie Nadeln sticht, hat ihr die Bezeichnung Die Bildhauerin eingetragen. Die Journalistin Rosalind Leigh ist gewarnt, als sie das Gefängnis betritt, um Olive zu treffen. Doch schnell stößt sie auf eine Reihe von Ungereimtheiten, und die beiden Frauen begeben sich auf eine gefährliche Reise in die Vergangenheit ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442473403
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.10.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.02.2010 bei Random House Audio erschienen.

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen.
    Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen.

    Minette Walters arbeitete viele Jahre als Redakteurin in London bevor sie das fiktive Schreiben begann. Ihr erster Roman "Im Eishaus" wurde sofort zum internationalen Bestseller und als bestes Krimidebüt ausgezeichnet. Der vorliegende Roman "Die Bildhauerin" ist ihr zweiter Roman und erhielt den Edgar-Alan-Poe-Preis. Walters lebt mit ihrer Familie in Hampshire und ihre Romane spielen häufig in und um Southampton im  Süden Englands.
    Als Bildhauerin wird die mehr als übergewichtige Oliv Martin im Gefängnis bezeichnet. Sie sitzt bereits seit fünf Jahren hier, weil sie gestanden hat, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester in der Küche des elterlichen Hauses ermordet zu haben. Den Beinamen Bildhauerin hat sie von den anderen Gefängnisinsassinnen und Wärterinnen erhalten, weil sie Puppen aus Modelliermasse knetet und diese gelegentlich wie Voodoopuppen mit Nadeln durchsticht. Als Oliv vor fünf Jahren das Geständnis ablegte, gab es keine weiteren Tatverdächtigen ohne Alibi, deshalb waren die Ermittlungen schnell abgeschlossen und auch die Gerichtsverhandlung ging rasant über die Bühne. Allenfalls die Begleitumstände waren bemerkenswert da die 23jährige von Presse und Öffentlichkeit als Monster gebrandmarkt wurde, ihre Hässlichkeit aufgrund ihrer Leibesfülle passte geradezu perfekt zu der Grausamkeit der Tat.
    Auch im Gefängnis ist sie so etwas wie eine Diva. Ihre Mitgefangenen trauen sich nicht, sie etwas härter anzupacken. Oliv hat sich damit eine Rolle zugelegt, mit der sie sich lästige Menschen vom Leib hält.

    Die Journalistin und Schriftstellerin Rosalind Leigh hat von ihrem Verleger den Auftrag bekommen, ein Buch über einen bizarren Fall zu schreiben. Eigentlich widerstrebt es ihr, solch ein Auftragswerk zu schreiben, doch dann stößt sie auf Olive Martin und auf deren dunkles Geheimnis. Sie entdeckt immer mehr Ungereimtheiten, die so gar nicht zu dem ansonsten klaren Fall passen. Rosalind macht sich auf den Weg, deren Unschuld zu beweisen.
    Doch bis zum Ende des Romans kann sich der Leser nicht sicher sein, ob die Beweiskette, die die Schriftstellerin aufstellt, lückenlos ist. Das wird immer wieder zwischendurch klar. Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Über große Teile verfolgt der Leser die Handlungen der Schriftstellerin Rosalind und sieht alles aus mehreren Blickwinkeln. Er kann ihr dabei gut folgen und mit ihrer Meinung einhergehen. In dem Moment aber, wenn der Erzähler lediglich den Raum um die Bildhauerin ausleuchtet, wird ein komplett anderes Bild wiedergegeben. So verwundert es nicht, dass am Ende des Romans, der bis dahin einen glücklichen Verlauf nahm, dem Leser das Schaudern über den Rücken läuft.
    Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen. Eine unterhaltsame Milieustudie aus den Arbeitervierteln der südenglischen Hafenstadt.

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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    PascalTheChameleons avatar
    PascalTheChameleonvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Zunächst ein wenig schleppend, dann jedoch hochspannend. Und ein absolut angsteinflößendes Ende.
    Was ist Lüge, und was ist Wahrheit?

    Nach "Die Schandmaske" mein zweiter Minette Walters, und ich muss sagen: er hat mich genauso beeindruckt wie der erste. 

    Nachdem der erste Teil, so in etwa 80 Seiten, etwas schleppend war, ging es danach hoch her. Besonders haben mir die gut ausgearbeiteten Charaktere gefallen, die sehr eigen waren und wenig Klischee aufweisen. Sie entwickeln sich weiter, nicht überhastet, sondern Stück für Stück und bleiben sich treu. 
    Der Plot ist unglaublich verworren. Minette Walters setzt nicht auf hochmoderne Fingerabdruck- und DNA-Analyse, sondern auf das Aufspüren von Menschen und deren Aussagen. Sie setzt aufs Zuhören, aufs Nachdenken. 
    Zwischenzeitlich stellt sich immer wieder Verwirrung ein. Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Was widerspricht sich, was passt, wer steckt mit wem unter einer Decke?
    Und nachdem der Leser in Sicherheit gewiegt wird, ein Ende und eine Lösung sieht - kommt der Epilog. Und das ist der beste Epilog, den ich bisher je gelesen habe, und der es schafft, in einer halben Seite alles in Frage zu stellen, was im gesamten Buch geschah. 

    Ein richtig krasser Psychothriller ist es zwar nicht, aber furchteinflößend ist es dank seines Schlusses und des blutigen Mordfalls, von dem das Buch ausgeht, schon.
    Sehr gut! Zu empfehlen, wenn es auch ein etwas älterer Schmöker ist ;)

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    BeaMilanavor 5 Jahren
    Olive Martin mit dem Beile, hackt ihre Mutter in zehn Teile.

    Rosalind Leigh, eine Schriftstellerin, muss ein Buch über eine Mörderin schreiben – sonst lässt ihr Verleger sie fallen. Angewidert sitzt sie im Gefängnis der unglaublich fetten Olive gegenüber, vor der alle Angst haben, weil sie ihre Mutter und ihre Schwester brutal abgeschlachtet und in Stücke gehackt hat. Roz ahnt, dass die Frau trotz ihres Geständnisses unschuldig ist, und so beginnt sie mit journalistischer Akribie und detektivischem Gespür den Fall zu recherchieren und über die Frage nach dem Warum auch die Whodunit-Frage zu lösen. Mehr will ich zur Handlung nicht verraten.

    Was diesen klassisch aufgebauten Krimi besonders und einzigartig macht, sind vor allem die differenzierten, zum Teil gebrochenen Charaktere aus dem englischen Arbeitermilieu. Die psychologische Beobachtungsgabe, mit der die Autorin bis in die inneren Tiefen ihrer Figuren dringt, und der fein gewebte Spannungsaufbau, der bis zum überraschenden Ende hält, haben mich sehr beeindruckt.
    „Die Wahrheit liegt innerhalb eines, kleinen, bestimmten Umkreises, doch der Irrtum ist immens.“

    Für die »Die Bildhauerin« hat Minette Walters den Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres 1994 erhalten.


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    3vorDreis avatar
    3vorDreivor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Das übliche „wer war's“-Spiel steht in dieser Story zunächst nicht zur Debatte, denn der Mord, der hier im Zentrum steht, liegt bereits einige Jahre zurück. Eine Täterin gibt es auch: Olive Martin hat ihre Mutter und Schwester getötet, mit einer Axt zerstückelt und die Tat gestanden. Die Schriftstellerin Roz wird nun, Jahre nach dem Mord, der Südengland erschütterte, von ihrer Verlegerin auf den Fall angesetzt. Die reißerische Story soll ihrer mäßig dahin dümpelnden Karriere einen Push verleihen – der letzte Versuch, bei dessen Scheitern der Verlag sie fallen lassen würde. Widerwillig begibt sich Roz also auf die Spurensuche und fördert dabei allerlei widersprüchliche Aussagen zutage, die so gar nicht zusammenpassen wollen.

    So sieht die Grundkonstellation aus. Und es ist beinahe unnötig zu erwähnen, dass am Ende nichts mehr so ist, wie es am Anfang schien. Oder doch? Wer weiß. Twist über Twist, Verstrickung über Verstrickung ergeben am Ende viele Puzzlestücke, die in gewissen Konstellationen schon zusammenpassen – meistens jedoch ein Bild der völligen Verwirrung liefern. Das ist bis zu einem gewissen Grad schon gut gemacht. Wenigstens dann, wenn man wie ich nichts gegen komplizierte Plots hat. Und doch: Minette Walters treibt dieses Spiel selbst für meinen Geschmack an die Schmerzgrenze. Ich fand das Buch stellenweise wirklich spannend aber aus diesen Gründen leider eher durchwachsen.

    Eine vollständige Rezension zu dem Buch könnt Ihr auf meinem Blog lesen: 3vordrei.wordpress.com

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Inhalt:
    Eine junge Frau ruft die Polizei: Sie hat ihre geliebte Schwester und gehasste Mutter zu Hause ermordet, zerstückelt und aufs brutalste entstellt. Sie gesteht und alles ist klar - oder doch nicht?
    Eine Autorin bekommt von ihrem Verlag Druck, mal wieder ein erfolgreiches Buch zu schreiben. Und weil ihr kein Thema einfällt, bekommt sie den Auftrag über die Mörderin zu schreiben.
    Und bei ihren Recherchearbeiten fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf.

    Ist die Mörderin gar nicht der Mensch, für den alle sie halten?
    Oder ist sie so gewieft und schafft es den Eindruck eines Opfer zu vermitteln um ihre Strafe zu umgehen?

    Vieles ist klar. Vieles wird klarer und verliert doch an Profil...
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    Keine Besonderheiten.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte:
    Die Geschichte hat das ein oder andere mal Schwierigkeiten vom Fleck zu kommen. Es entstehen m.E. Längen, die es etwas anstrengend machen.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    Das Tolle an diesem Buch: Die Autorin schafft es dem Leser deutlich zu machen, dass alles klar und doch nichts klar ist.
    Wer der Mörder ist, wird schnell hinterfragt, bis er deutlich feststeht, um dann doch wieder fallen gelassen zu werden...
    Mein bisher bestes Buch von Walters.
    ** ** ** ** ** ** ***

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    Morgoth666s avatar
    Morgoth666vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Dieses Buch schafft es, einen sofort in den Bann zu ziehen!Spannend und knallhart, ohne jedoch übertrieben zu sein. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher von Minette Walters.

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    janett_marposnels avatar
    janett_marposnelvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Erst mochte ich Olive Martin, die Bildhauerin, wie sie von den Gefängnisinsassen und –Wärtern genannt wurde, überhaupt nicht, aber im Laufe der Geschichte gewann sie Stück für Stück meine Sympathie. Das ging sogar soweit, dass ich, am Anfang überzeugt von der Schuld an dem Mord ihrer Mutter und Schwester, im Laufe des Buches sogar abgelehnt und gehofft habe, dass sie es bitte nicht gewesen sein soll. Der Autorin gelingt es hervorragend, einen in die Geschichte hineinzuziehen und zwingt den Leser die Seiten immer schneller umzublättern, um endlich erfahren zu können, wer denn nun der Mörder oder die Mörderin tatsächlich ist. Daumen hoch!

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Ein sehr gelungener Thriller, in dem es wirklich viel um Psychologie und falsche Fährten geht.
    Es hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es wegzulegen fällt schwer, denn mit jeder neuen Seite, die man liest, werden die eigenen Theorien zu den grausamen Morden wiederlegt; man verläuft sich in die offensichtliche Indizien, um am Ende des Buches wieder einmal eines Besseren belehrt zu werden.
    Und von der Idee her- genial und mal was Anderes.
    Ein super spannendes Buch.

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    Zhunamivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Das Buch beginnt gleich mit knallharten Fakten. Eine junge Frau, Olive Martin, fettleibig, unansehnlich und unsympathisch, macht Schlagzeilen, weil sie ihre Schwester und ihre Mutter ermordet und mit der Axt zerlegt. Sie wird daraufhin verurteilt und soll den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen. Nur auf Anweisung ihres Verlegers hin, wird eine junge Journalistin darauf angesetzt, ein Buch über die Person Olive und den Mord zu verfassen. Als sie bei ihren Recherchen auf Ungereimtheiten in diesem Fall stößt, ergibt sich für sie plötzlich persönliches Interesse an diesem Fall. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, spannend und abwechslungsreich und wartet mit einigen Überraschungen auf. Klare Leseempfehlung.

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    RudeLadys avatar
    RudeLadyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Ein Buch, welches mir von vielen Seiten förmlich aufgedrängt wurde und so landete es eines schönen Tages in meinem SuB-Regal und blieb dort auch erst mal ne Weile.
    Vor ein paar Tagen überkam mich dann aber doch endlich das Verlangen nach diesem Buch und ich hatte es auch ziemlich schnell verschlungen.
    Die Journalistin Roz soll ein Buch über Olive schreiben, die wegen Mordes an ihrer Mutter und ihrer Schwester im Gefängnis sitzt. Roz beginnt, sich mit ihr zu treffen und langsam, aber sicher kommen ihr Zweifel, dass Olive die Tat tatsächlich begangen hat. Und so macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder...

    Ein wirklich sehr spannender Krimi! Die Handlung ist sehr kurzweilig und schnell, man rast förmlich durch die Seiten. Jedoch sollte ein wenig Konzentrationsfähigkeit schon gegeben sein, denn es kommen unheimlich viele verschiedene Personen vor, von denen keine wirklich unwichtig ist, die man sich also möglichst alle merken sollte. Da ich dies vor Beginn der Lektüre nicht wusste, hatte ich irgendwann Probleme, die Namen den richtigen Personen zuzuordnen. Da ich dann aber nicht auf Anhieb die Stelle im Buch wiederfand, an der die betreffende Person zum ersten Mal vorkam, hab ich mich vor allem an der Schlüsselszene des Buchs schwergetan, der Handlung zu folgen, was ich natürlich sehr schade finde, denn so entging mir natürlich einiges.
    Zudem ist ein weiteres Problem des Buchs eben, dass so viele verschiedene Charaktere vorkommen. Denn mit seinen knapp 400 Seiten lässt die Lektüre nicht genug Platz, um einer wirklich tiefgreifende Entwicklung der Personen Raum zu bieten. In meinen Augen fand diese so einfach viel zu schnell statt, was mich an einigen Stellen wirklich sehr irritiert und auch genervt hat, weil das Buch ansonsten einfach zu gut ist, um sich so einen Faux-pas zu leisten. So fasst Roz schon nach dem ersten Treffen so viel Vertrauen zu einer ihr fremden Person, dass sie in einer Krisensituation zu ihr flüchtet und dort schläft. Oder auch eine aufkeimende (und ernst gemeinte) Liebschaft entwickelt sich viel zu schnell. Das sind einfach Dinge, die unrealistisch und somit störend sind.

    Jedoch möchte ich nicht den Eindruck erwecken, dass das Buch nur schlechtes an sich hat. Abgesehen von diesen Mängeln war ich sehr angetan vom Aufbau der Geschichte. Denn die Spannung ist mit das wichtigste an einem solchen Buch und diese aufzubauen ist Minette Walters sehr gut gelungen. An den meisten Stellen wäre es mir sehr schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, was für mich immer wieder ein großes Kompliment an einen Autor ist.

    Trotzdem muss ich den negativen Punkten auch Tribut zollen und so landet das Buch nicht auf meiner persönlichen Bestseller-Liste. Es hat mir aber dennoch einen Geschmack des Schreibtalents der Autorin gegeben und deshalb werden sicher noch einige Werke von ihr in meinem Regal landen!

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