Minette Walters Die Bildhauerin

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Inhaltsangabe zu „Die Bildhauerin“ von Minette Walters

Als bester Kriminalroman des Jahres mit dem Edgar-Allan-Poe- Preis ausgezeichnet

Olive Martin sitzt wegen einer grausamen Tat im Gefängnis: Sie hat zugegeben, ihre Mutter und ihre Schwester ermordet und dann zerstückelt zu haben. Unter ihren Mitgefangenen ist Olive wegen ihrer Ausbrüche gefürchtet, und ihre Beschäftigung mit Knetpuppen, in die sie Nadeln sticht, hat ihr die Bezeichnung Die Bildhauerin eingetragen. Die Journalistin Rosalind Leigh ist gewarnt, als sie das Gefängnis betritt, um Olive zu treffen. Doch schnell stößt sie auf eine Reihe von Ungereimtheiten, und die beiden Frauen begeben sich auf eine gefährliche Reise in die Vergangenheit ...

Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen.

— detlef_knut

Sehr spannend

— LionsAngel

ausgezeichnet

— Julitraum

Zunächst ein wenig schleppend, dann jedoch hochspannend. Und ein absolut angsteinflößendes Ende.

— PascalTheChameleon

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Spannung pur!

anna-lee21

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Spannung von der ersten Seite an. Der Schluss gefiel mir zwar nicht, aber 5 Sterne für atemloses Lesevergnügen.

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  • Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen.

    Die Bildhauerin

    detlef_knut

    08. May 2016 um 14:40

    Minette Walters arbeitete viele Jahre als Redakteurin in London bevor sie das fiktive Schreiben begann. Ihr erster Roman "Im Eishaus" wurde sofort zum internationalen Bestseller und als bestes Krimidebüt ausgezeichnet. Der vorliegende Roman "Die Bildhauerin" ist ihr zweiter Roman und erhielt den Edgar-Alan-Poe-Preis. Walters lebt mit ihrer Familie in Hampshire und ihre Romane spielen häufig in und um Southampton im  Süden Englands. Als Bildhauerin wird die mehr als übergewichtige Oliv Martin im Gefängnis bezeichnet. Sie sitzt bereits seit fünf Jahren hier, weil sie gestanden hat, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester in der Küche des elterlichen Hauses ermordet zu haben. Den Beinamen Bildhauerin hat sie von den anderen Gefängnisinsassinnen und Wärterinnen erhalten, weil sie Puppen aus Modelliermasse knetet und diese gelegentlich wie Voodoopuppen mit Nadeln durchsticht. Als Oliv vor fünf Jahren das Geständnis ablegte, gab es keine weiteren Tatverdächtigen ohne Alibi, deshalb waren die Ermittlungen schnell abgeschlossen und auch die Gerichtsverhandlung ging rasant über die Bühne. Allenfalls die Begleitumstände waren bemerkenswert da die 23jährige von Presse und Öffentlichkeit als Monster gebrandmarkt wurde, ihre Hässlichkeit aufgrund ihrer Leibesfülle passte geradezu perfekt zu der Grausamkeit der Tat. Auch im Gefängnis ist sie so etwas wie eine Diva. Ihre Mitgefangenen trauen sich nicht, sie etwas härter anzupacken. Oliv hat sich damit eine Rolle zugelegt, mit der sie sich lästige Menschen vom Leib hält. Die Journalistin und Schriftstellerin Rosalind Leigh hat von ihrem Verleger den Auftrag bekommen, ein Buch über einen bizarren Fall zu schreiben. Eigentlich widerstrebt es ihr, solch ein Auftragswerk zu schreiben, doch dann stößt sie auf Olive Martin und auf deren dunkles Geheimnis. Sie entdeckt immer mehr Ungereimtheiten, die so gar nicht zu dem ansonsten klaren Fall passen. Rosalind macht sich auf den Weg, deren Unschuld zu beweisen. Doch bis zum Ende des Romans kann sich der Leser nicht sicher sein, ob die Beweiskette, die die Schriftstellerin aufstellt, lückenlos ist. Das wird immer wieder zwischendurch klar. Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Über große Teile verfolgt der Leser die Handlungen der Schriftstellerin Rosalind und sieht alles aus mehreren Blickwinkeln. Er kann ihr dabei gut folgen und mit ihrer Meinung einhergehen. In dem Moment aber, wenn der Erzähler lediglich den Raum um die Bildhauerin ausleuchtet, wird ein komplett anderes Bild wiedergegeben. So verwundert es nicht, dass am Ende des Romans, der bis dahin einen glücklichen Verlauf nahm, dem Leser das Schaudern über den Rücken läuft. Spannung pur mit interessanten Figuren, die erst zueinander finden müssen. Eine unterhaltsame Milieustudie aus den Arbeitervierteln der südenglischen Hafenstadt. © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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  • Was ist Lüge, und was ist Wahrheit?

    Die Bildhauerin

    PascalTheChameleon

    12. March 2015 um 18:12

    Nach "Die Schandmaske" mein zweiter Minette Walters, und ich muss sagen: er hat mich genauso beeindruckt wie der erste.  Nachdem der erste Teil, so in etwa 80 Seiten, etwas schleppend war, ging es danach hoch her. Besonders haben mir die gut ausgearbeiteten Charaktere gefallen, die sehr eigen waren und wenig Klischee aufweisen. Sie entwickeln sich weiter, nicht überhastet, sondern Stück für Stück und bleiben sich treu.  Der Plot ist unglaublich verworren. Minette Walters setzt nicht auf hochmoderne Fingerabdruck- und DNA-Analyse, sondern auf das Aufspüren von Menschen und deren Aussagen. Sie setzt aufs Zuhören, aufs Nachdenken.  Zwischenzeitlich stellt sich immer wieder Verwirrung ein. Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Was widerspricht sich, was passt, wer steckt mit wem unter einer Decke? Und nachdem der Leser in Sicherheit gewiegt wird, ein Ende und eine Lösung sieht - kommt der Epilog. Und das ist der beste Epilog, den ich bisher je gelesen habe, und der es schafft, in einer halben Seite alles in Frage zu stellen, was im gesamten Buch geschah.  Ein richtig krasser Psychothriller ist es zwar nicht, aber furchteinflößend ist es dank seines Schlusses und des blutigen Mordfalls, von dem das Buch ausgeht, schon. Sehr gut! Zu empfehlen, wenn es auch ein etwas älterer Schmöker ist ;)

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  • Olive Martin mit dem Beile, hackt ihre Mutter in zehn Teile.

    Die Bildhauerin

    BeaMilana

    02. March 2014 um 22:55

    Rosalind Leigh, eine Schriftstellerin, muss ein Buch über eine Mörderin schreiben – sonst lässt ihr Verleger sie fallen. Angewidert sitzt sie im Gefängnis der unglaublich fetten Olive gegenüber, vor der alle Angst haben, weil sie ihre Mutter und ihre Schwester brutal abgeschlachtet und in Stücke gehackt hat. Roz ahnt, dass die Frau trotz ihres Geständnisses unschuldig ist, und so beginnt sie mit journalistischer Akribie und detektivischem Gespür den Fall zu recherchieren und über die Frage nach dem Warum auch die Whodunit-Frage zu lösen. Mehr will ich zur Handlung nicht verraten. Was diesen klassisch aufgebauten Krimi besonders und einzigartig macht, sind vor allem die differenzierten, zum Teil gebrochenen Charaktere aus dem englischen Arbeitermilieu. Die psychologische Beobachtungsgabe, mit der die Autorin bis in die inneren Tiefen ihrer Figuren dringt, und der fein gewebte Spannungsaufbau, der bis zum überraschenden Ende hält, haben mich sehr beeindruckt. „Die Wahrheit liegt innerhalb eines, kleinen, bestimmten Umkreises, doch der Irrtum ist immens.“ Für die »Die Bildhauerin« hat Minette Walters den Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres 1994 erhalten.

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    3vorDrei

    04. February 2013 um 20:54

    Das übliche „wer war's“-Spiel steht in dieser Story zunächst nicht zur Debatte, denn der Mord, der hier im Zentrum steht, liegt bereits einige Jahre zurück. Eine Täterin gibt es auch: Olive Martin hat ihre Mutter und Schwester getötet, mit einer Axt zerstückelt und die Tat gestanden. Die Schriftstellerin Roz wird nun, Jahre nach dem Mord, der Südengland erschütterte, von ihrer Verlegerin auf den Fall angesetzt. Die reißerische Story soll ihrer mäßig dahin dümpelnden Karriere einen Push verleihen – der letzte Versuch, bei dessen Scheitern der Verlag sie fallen lassen würde. Widerwillig begibt sich Roz also auf die Spurensuche und fördert dabei allerlei widersprüchliche Aussagen zutage, die so gar nicht zusammenpassen wollen. So sieht die Grundkonstellation aus. Und es ist beinahe unnötig zu erwähnen, dass am Ende nichts mehr so ist, wie es am Anfang schien. Oder doch? Wer weiß. Twist über Twist, Verstrickung über Verstrickung ergeben am Ende viele Puzzlestücke, die in gewissen Konstellationen schon zusammenpassen – meistens jedoch ein Bild der völligen Verwirrung liefern. Das ist bis zu einem gewissen Grad schon gut gemacht. Wenigstens dann, wenn man wie ich nichts gegen komplizierte Plots hat. Und doch: Minette Walters treibt dieses Spiel selbst für meinen Geschmack an die Schmerzgrenze. Ich fand das Buch stellenweise wirklich spannend aber aus diesen Gründen leider eher durchwachsen. Eine vollständige Rezension zu dem Buch könnt Ihr auf meinem Blog lesen: 3vordrei.wordpress.com

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2012 um 12:14

    Inhalt: Eine junge Frau ruft die Polizei: Sie hat ihre geliebte Schwester und gehasste Mutter zu Hause ermordet, zerstückelt und aufs brutalste entstellt. Sie gesteht und alles ist klar - oder doch nicht? Eine Autorin bekommt von ihrem Verlag Druck, mal wieder ein erfolgreiches Buch zu schreiben. Und weil ihr kein Thema einfällt, bekommt sie den Auftrag über die Mörderin zu schreiben. Und bei ihren Recherchearbeiten fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf. Ist die Mörderin gar nicht der Mensch, für den alle sie halten? Oder ist sie so gewieft und schafft es den Eindruck eines Opfer zu vermitteln um ihre Strafe zu umgehen? Vieles ist klar. Vieles wird klarer und verliert doch an Profil... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte: Die Geschichte hat das ein oder andere mal Schwierigkeiten vom Fleck zu kommen. Es entstehen m.E. Längen, die es etwas anstrengend machen. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Das Tolle an diesem Buch: Die Autorin schafft es dem Leser deutlich zu machen, dass alles klar und doch nichts klar ist. Wer der Mörder ist, wird schnell hinterfragt, bis er deutlich feststeht, um dann doch wieder fallen gelassen zu werden... Mein bisher bestes Buch von Walters. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    Morgoth666

    11. October 2012 um 20:28

    Dieses Buch schafft es, einen sofort in den Bann zu ziehen!Spannend und knallhart, ohne jedoch übertrieben zu sein. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher von Minette Walters.

  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    janett_marposnel

    29. January 2012 um 15:09

    Erst mochte ich Olive Martin, die Bildhauerin, wie sie von den Gefängnisinsassen und –Wärtern genannt wurde, überhaupt nicht, aber im Laufe der Geschichte gewann sie Stück für Stück meine Sympathie. Das ging sogar soweit, dass ich, am Anfang überzeugt von der Schuld an dem Mord ihrer Mutter und Schwester, im Laufe des Buches sogar abgelehnt und gehofft habe, dass sie es bitte nicht gewesen sein soll. Der Autorin gelingt es hervorragend, einen in die Geschichte hineinzuziehen und zwingt den Leser die Seiten immer schneller umzublättern, um endlich erfahren zu können, wer denn nun der Mörder oder die Mörderin tatsächlich ist. Daumen hoch!

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    vormi

    28. October 2011 um 22:06

    Ein sehr gelungener Thriller, in dem es wirklich viel um Psychologie und falsche Fährten geht. Es hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es wegzulegen fällt schwer, denn mit jeder neuen Seite, die man liest, werden die eigenen Theorien zu den grausamen Morden wiederlegt; man verläuft sich in die offensichtliche Indizien, um am Ende des Buches wieder einmal eines Besseren belehrt zu werden. Und von der Idee her- genial und mal was Anderes. Ein super spannendes Buch.

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    Zhunami

    13. August 2011 um 19:20

    Das Buch beginnt gleich mit knallharten Fakten. Eine junge Frau, Olive Martin, fettleibig, unansehnlich und unsympathisch, macht Schlagzeilen, weil sie ihre Schwester und ihre Mutter ermordet und mit der Axt zerlegt. Sie wird daraufhin verurteilt und soll den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen. Nur auf Anweisung ihres Verlegers hin, wird eine junge Journalistin darauf angesetzt, ein Buch über die Person Olive und den Mord zu verfassen. Als sie bei ihren Recherchen auf Ungereimtheiten in diesem Fall stößt, ergibt sich für sie plötzlich persönliches Interesse an diesem Fall. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, spannend und abwechslungsreich und wartet mit einigen Überraschungen auf. Klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    RudeLady

    10. September 2010 um 20:38

    Ein Buch, welches mir von vielen Seiten förmlich aufgedrängt wurde und so landete es eines schönen Tages in meinem SuB-Regal und blieb dort auch erst mal ne Weile. Vor ein paar Tagen überkam mich dann aber doch endlich das Verlangen nach diesem Buch und ich hatte es auch ziemlich schnell verschlungen. Die Journalistin Roz soll ein Buch über Olive schreiben, die wegen Mordes an ihrer Mutter und ihrer Schwester im Gefängnis sitzt. Roz beginnt, sich mit ihr zu treffen und langsam, aber sicher kommen ihr Zweifel, dass Olive die Tat tatsächlich begangen hat. Und so macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder... Ein wirklich sehr spannender Krimi! Die Handlung ist sehr kurzweilig und schnell, man rast förmlich durch die Seiten. Jedoch sollte ein wenig Konzentrationsfähigkeit schon gegeben sein, denn es kommen unheimlich viele verschiedene Personen vor, von denen keine wirklich unwichtig ist, die man sich also möglichst alle merken sollte. Da ich dies vor Beginn der Lektüre nicht wusste, hatte ich irgendwann Probleme, die Namen den richtigen Personen zuzuordnen. Da ich dann aber nicht auf Anhieb die Stelle im Buch wiederfand, an der die betreffende Person zum ersten Mal vorkam, hab ich mich vor allem an der Schlüsselszene des Buchs schwergetan, der Handlung zu folgen, was ich natürlich sehr schade finde, denn so entging mir natürlich einiges. Zudem ist ein weiteres Problem des Buchs eben, dass so viele verschiedene Charaktere vorkommen. Denn mit seinen knapp 400 Seiten lässt die Lektüre nicht genug Platz, um einer wirklich tiefgreifende Entwicklung der Personen Raum zu bieten. In meinen Augen fand diese so einfach viel zu schnell statt, was mich an einigen Stellen wirklich sehr irritiert und auch genervt hat, weil das Buch ansonsten einfach zu gut ist, um sich so einen Faux-pas zu leisten. So fasst Roz schon nach dem ersten Treffen so viel Vertrauen zu einer ihr fremden Person, dass sie in einer Krisensituation zu ihr flüchtet und dort schläft. Oder auch eine aufkeimende (und ernst gemeinte) Liebschaft entwickelt sich viel zu schnell. Das sind einfach Dinge, die unrealistisch und somit störend sind. Jedoch möchte ich nicht den Eindruck erwecken, dass das Buch nur schlechtes an sich hat. Abgesehen von diesen Mängeln war ich sehr angetan vom Aufbau der Geschichte. Denn die Spannung ist mit das wichtigste an einem solchen Buch und diese aufzubauen ist Minette Walters sehr gut gelungen. An den meisten Stellen wäre es mir sehr schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, was für mich immer wieder ein großes Kompliment an einen Autor ist. Trotzdem muss ich den negativen Punkten auch Tribut zollen und so landet das Buch nicht auf meiner persönlichen Bestseller-Liste. Es hat mir aber dennoch einen Geschmack des Schreibtalents der Autorin gegeben und deshalb werden sicher noch einige Werke von ihr in meinem Regal landen!

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2010 um 20:16

    Nun habe ich das dritte Buch von Minette Walters gelesen. Und was soll ich sagen: nachdem ich eigentlich nach den ersten beiden - "Die Schandmaske" und "Wellenbrecher" - ziemlich bedient war, gefiel es mir. Die Spannung, die ich von einem Krimi erwarte, war bis zum Schluss gegeben und sogar das Ende läßt die zentrale Frage eigentlich offen: hat Olive Martin ihre Mutter und Schwester getötet und zerstückelt? Hat sie nur ein Spiel mit der Journalistin Roz Leigh gespielt? Ist sie das Monster, wofür sie alle jahrelang hielten oder doch ein Justizopfer? All die störenden Aspekte waren in diesem Buch kaum vorhanden. Ja - auch hier ist der Stil der Autorin nicht zu verkennen, auch hier gibt es Passagen, die banal und platt wirken (vor allem am auflösenden Ende), aber insgesamt hat mir der ganze Plot und auch die Schreibweise wesentlich besser gefallen. Wieder einmal schickt Minette Walters eine neue Ermittlerin ins Rennen. Diesmal handelt es sich gar nicht um einen Kriminalbeamten, sondern um eine Journalistin, die selbst privat aufgrund eines Schicksalschlages ziemlich am Ende ist. Sie wird beauftragt, einen Roman über die inhaftierte Olive Martin zu schreiben. Während ihrer Recherchen stößt sie auf massive Ungereimtheiten. Das Geständnis von Olive widerspricht teilweise den forensischen Untersuchungen, warum hat Olives Vater keine Partei für seine Tochter ergriffen und warum zogen die Nachbarn auf einmal so schnell weg ohne ihre neue Adresse zu hinterlassen? Lüge und Wahrheit kann man bis zum Schluss nicht immer klar unterscheiden. Auch der ehemalige Polizist Hal hat ein Geheimnis, welches auf Umwegen ebenfalls mit dem Fall zu tun hat. Durch dessen Figur kommt sogar noch eine kleine Liebesgeschichte auf. Insgesamt ist dies ein gelungener Krimi, auch wenn Minette Walters nicht zu meinen Lieblings-Krimi-Autoren werden wird. Mein Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2010 um 15:21

    Dieser Roman gefällt mir von Minette Walters mit Abstand am besten. Es lebt von den Hauptfiguren; eine die der anderen Unschuld beweisen will und die andere, die auf ihrer Schuld beharrt. Beide Protagonisten machen eine nachvollziehbare Entwicklung durch, die durch die Indizien für die Unschuld der Bildhauerin gestützt werden. Ganz besonders gut haben mir die vielen Richtungswechsel in der Ermittlung gefallen, die einem immer wieder zu denken gaben. Ein Muss für alle Krimifans!

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    melli.die.zahnfee

    08. November 2009 um 19:33

    Lediglich den auf Druck ihres Verlegers hin besucht die Londoner Journalistin Rosalind Leigh die Inhaftierte Olive Martin auf, die verurteilt wurde, weil sie gestand, Mutter und Schwester brutal ermordet zu haben. Bei ihrem Besuch ist die Journalistin mehr und mehr fasziniert von der "Bildhauerin", die im Zuchthaus für ihre Tobsuchtsanfälle bekannt ist und auch dafür, dass sie ununterbrochen Figuren knetet und mit langen Nadeln spickt. Da Leigh den Eindruck hat, dass die Inhaftierte, die selbst immer wieder ihre Schuld betont, lügt, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an und stößt auf so manche Ungereimtheiten, auch im Hinblick auf die Arbeit der Polizei im entsprechenden Fall. Sehr spannend und , wie ich finde, auch sehr gesellschaftskritisch. Ein Buch , dass ich so schnell nicht aus der Hand legen konnte. Schön geschrieben und ein Beispiel dafür, dass man micht immer zig Leichen braucht um Spannung zu erzeugen. Eher ein Krimi der leisen Töne, aber der Spannungsbogen ist permanent gut.

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    swoopy

    12. September 2009 um 00:39

    Minette Walters Minette Walters, geboren 1949, arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Hampshire, England. Auszug aus dem Titelverzeichnis: Eishaus Die Bildhauerin Die Schandmaske Dunkle Kammern Das Echo Wellenbrecher Schlangenlinien In Flammen Der Nachbar Fuchsjagd Zum Buch: Die eigene Mutter und Schwester zu erschlagen, ihnen dann den Kopf abzuhacken und sie völlig zu zerstückeln - ein Verbrechen, wie man es sich grausiger kaum vorstellen mag. Der Meinung war auch das Gericht, als es Olive Martin zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt hat. 6 Jahre später soll Rosalind Leigh auf Wunsch ihres Verlages ein Buch über diesen Fall schreiben. Nur mit Widerwillen lässt sie sich darauf ein, die Vorstellung, diesem menschlichen Ungetüm gegenübertreten zu müssen, flößt ihr Angst ein. Zu ihrer Überraschung merkt sie aber, dass sie Olive Martin trotz ihrer abstoßenden Hässlichkeit sympathisch findet. Und je länger sie sich mit ihrer Geschichte befasst, umso mehr Ungereimtheiten fallen ihr auf. Olive hatte nach der Tat sofort ein umfassendes Geständnis abgelegt, das von niemandem bezweifelt worden war. Aber wie passt diese Tat, und die Aussage, dass sie nie eine enge Beziehung zu ihrer Schwester gehabt haben sollte, zu den Auskünften, die Rosalind einholt? Da war immer die Rede von der Fürsorge und Zärtlichkeit, die Olive in Bezug auf die kleine Schwester an den Tag gelegt hatte. Und war Amber wirklich dieses bezaubernde Geschöpf, als das sie gerne gesehen wurde? Mit jeder Information, die Rosalind dem Puzzle hinzufügt, stärkt sich ihre Vermutung, dass der erste Eindruck täuschen kann. Und dass viele Alibis nicht überprüft worden waren... Außerdem, was Rosalind nie vermutet hätte - die Begegnung mit Olive führt dazu, dass sie auch die Schatten in ihrer eigenen Vergangenheit lansam ruhen lassen kann... Wenn man einen Krimi nach ein paar Jahren wieder liest und ihn immer noch spannend findet - dann kann man sich entweder nicht mehr an den Plot erinnern, oder er ist so geschickt aufgebaut, dass die eigentlich schon bekannte Lösung nicht der einzige Reiz zum Weiterlesen ist. Bei der "Bildhauerin" handelt es sich eindeutig um einen Krimi der zweiten Kategorie. Olive Martin ist hässlich, undurchschaubar, gemein - und sie lügt. Sie ist überraschend intelligent, sensibel und zutiefst verletzlich. Bis zuletzt weiß man nicht, was an der von ihr erzählten Version nun wahr ist oder Lüge - und auch nach der letzten Seite gibt es keine endgültige Gewissheit. Warum hat sie bis nach dem Tod ihres Vaters gewartet, bis sie ihre Geschichte erzählt hat? Er wäre der Einzige gewesen, der ihre Version hätte widerlegen können. Ich jedenfalls konnte mich bis zuletzt nicht entscheiden, ob ich ihr nun glauben sollte oder nicht, ob sie mir sympathisch ist, oder ob sie wirklich nur ihre gesamte Umwelt manipuliert.

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  • Rezension zu "Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Die Bildhauerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2009 um 14:45

    Rosalind Leigh, eine Journalistin, bekommt den Auftrag eine Story über Olive Martin zu schreiben. Diese soll auf grausame Weise ihre Mutter und ihre Schwester umgebracht haben. Im Gefängnis nennt man Olive die Bildhauerin, weil sie Figuren herstellt und Nadeln hineinsticht. Rosalind interviewt Olive und stellt Nachforschungen zu ihren Angaben an. Ihr kommen Zweifel an der Schuld. Ein bis zum Ende spannendes Buch, das man zusammen mit einem schönen Getränk auf dem Sofa eingekuschelt geniessen sollte.

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