Die Schandmaske

von Minette Walters 
3,9 Sterne bei246 Bewertungen
Die Schandmaske
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (180):
heges avatar

"In insomnia veritas" (Cooper). Nicht reißerisch, aber tief. Eine Gesellschaftsstudie in Form eines Kriminalromans.

Kritisch (12):
BettyBlue81s avatar

Zu langatmig. Und das eigentliche Thema um das es im Buch geht, geht im laufe der Story irgendwie immer mal wieder verloren... schade.

Alle 246 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Schandmaske"

Die junge Ärztin Sarah Blakeney ist schockiert als sie die Leiche ihrer Patientin Mathilda Gillespie sieht, denn die Tote trägt eine makaber geschmückte mittelalterliche Schandmaske. Während Polizei und Familie von Selbstmord ausgehen, ist Sarah nicht bereit. diese Erklärung hinzunehmen. Doch dann stellt sich heraus, dass Mathilda sie zur Alleinerbin gemacht hat und Sarah gerät unter Mordverdacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800092505
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:623 Seiten
Verlag:Ueberreuter
Erscheinungsdatum:01.01.2007
Das aktuelle Hörbuch ist bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne54
  • 4 Sterne126
  • 3 Sterne54
  • 2 Sterne10
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    BettyBlue81s avatar
    BettyBlue81vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Zu langatmig. Und das eigentliche Thema um das es im Buch geht, geht im laufe der Story irgendwie immer mal wieder verloren... schade.
    Buchrezension - Die Schandmaske

    Titel: Die Schandmaske

    Autorin: Minette Walters

    Inhalt:
    Die junge Ärztin Sarah Blakeney ist schockiert als sie die Leiche ihrer Patientin Mathilda Gillespie sieht, denn die Tote trägt eine makaber geschmückte mittelalterliche Schandmaske. Während Polizei und Familie von Selbstmord ausgehen, ist Sarah nicht bereit. diese Erklärung hinzunehmen. Doch dann stellt sich heraus, dass Mathilda sie zur Alleinerbin gemacht hat und Sarah gerät unter Mordverdacht.


    Rezension:
    Der Klappentext dieses Buches klang sehr vielversprechend und er weckte auch durchaus Spannung und auch Neugierde auf das Buch. Also wollte ich es unbedingt lesen.

    Aber ich muss leider sagen, das ich das Buch doch eher ernüchternd finde.


    Die Protagonisten waren zwar gut durchdacht und auch auf ihre Weise sympatisch oder auch nicht.

    Aber die Story an sich fand ich etwas langatmig und sie driftete irgendwie auch immer wieder vom eigentlich Thema, dem Mord an Mrs. Gillespie, ab. Es wurden zu viele Klischees versucht abuzdecken, wodurch der Story zwischendurch immer wieder die Spannung verloren geht.

    Es tauchen im Laufe der Story auch immer wieder Figuren auf, von denen mir aber irgendwie keiner wirklich greifbar schien. Sie wirken alle konturlos und passen meines Erachtens teilweise nicht wirklich ins Bild.


    Zum Ende wird Mord statt vom Ermittler, von einem der anderen Protagonisten aufklärt und der Mörder ist plötzlich jemand der im Buch kaum und wenn nur blass erwähnt wurde.

    Es wirkte auch im letzten drittel alles irgendwie nur noch hingeklatscht und erweckte den Eindruck das man mit der Story plötzlich schnell zum Ende kommen müsse. Erst zog sich die Story gefühlt endlos hin und dann plötzlich, Bähm! kommt allen aufeinmal die Erleuchtung.


    Ich hatte mir in bisschen mehr von diesem Krimi versprochen.

    Diese Buch konnte mich leider nicht begeistern.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Inhalt:
    Mathilda wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Und es scheint ziemlich inszeniert zu sein, denn sie hat einen Vogelkäfig auf dem Kopf und einen Blumenkranz um ihr Haupt.
    Das lässt schnell darauf schließen, dass es Mord war, denn ein Selbstmord hätte ihr diese Inszenierung nicht ermöglicht.
    Die Suche nach dem Mörder wird in eine Richtung gelenkt, als bekannt wird, dass nicht die Familienangehörigen erben, sondern Mathildas Ärztin, die sie erst seit einem Jahr kennt. Und nicht nur das ist erstaunlich, sondern auch, dass es eine ordentliche Summe ist, die Sarah, die Ärztin, erbt.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    Keine Besonderheiten.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte:
    Ja, leider steht die Geschichte ziemlich auf dem Schlauch.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    Trotzdem die Geschichte schwierig für meinen Geschmack anfängt - fast zu viele Personen zu Beginn - entwickelte sich langsam das Interesse, das Buch zu Ende zu lesen.
    Spannung gibt es kaum, finde ich,aber das Ende eröffnet doch ungewöhnliche Perspektiven und Motive und es ist anders, als gedacht...?!
    Das der Zeitstrang sich kaum entwickelt, macht es etwas Mühsam, aber letztendlich geht es doch.
    ** ** ** ** ** ** ***

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Mein zweiter Krimi von Minette Walters und er hat mich noch mehr davon überzeugt, daß ich ein sehr altmodisches und verstaubtes Bild von englischen Krimis habe.
    Ich fand ihn fesselnd, abwechslungsreich und geistreich.
    Auch die Kombination aus einer Verstorbenen mit besonders spitzer Zunge, und dadurch nicht besonders beliebt, und der jungen Ärztin, die als Alleinerbin eingesetzt ist, fand ich sehr reizvoll.
    Ein sehr lesenswerter Krimi.

    Kommentieren0
    40
    Teilen
    Armillees avatar
    Armilleevor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Nicht die beste Geschichte von Mrs. Walters. Sie wollte einfach zuviele Klischees abdecken.
    Dagegen sind die Protagonisten gut durchdacht, symphatisch und authentisch.
    Die Dialoge sind ausufernd. Jede noch so kleine Möglichkeit wird von alles Seiten beleuchtet. Mehr Handlung hätte der Spannung gut getan.
    Martha Gillespie war eine sehr unangenehme Frau und von ihrer Umgebung gehasst und verabscheut. Keiner wollte etwas mit ihr zu tun haben. Anhand ihrer Tagebucheinträge, die immer wieder mal zwischendurch dem Leser präsentiert wurden, war es auch kein Wunder. Martha hatte viele unangenehme Geheimnisse.
    Das Finale war für mich nicht wirklich überraschend.

    Was bei dieser TB-Ausgabe so richtig störend war..: die kleine Schriftgröße. Die Briefe und Tagebucheinträge in kursiv konnte ich nur mit Lupe entziffern. Nix für schwache Augen...!

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Rhiannon83s avatar
    Rhiannon83vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    "der perfekte „aha“ Effekt"

    Es geht um Dr. Sarah Blakeney, die zu dem Schauplatz eines grausigen Verbrechens gerufen wird und zwar an ihrer Patientin Mathilda Gillespie.
    Im Laufe der Ermittlungen gerät sie, sowie ihr Mann und die Tochter der Verstirbenen in das Visier der Polzei. Nicht zuletzt der Tatsache wegen, dass die alte Dame der jungen Ärztin ihr gesamtes Vermögen vermacht hatte.

    Also Minette Walters schafft es den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen, bis zur letzten Seite.
    Während man liest spekuliert man wer der Mörder sein könnte.
    Bis zur letzten Seite wird man gebannt und ist um so überraschter über den "Ahhhhh - Effekt".
    Doch überzeugt euch selbst, die Geschichte ist fesselnd und sehr gut geschrieben. Ich kann das Buch Liebhabern eines guten Krimis zu empfehlen.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    TheSaints avatar
    TheSaintvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Ein Mord an einer bösartigen alten Lady. Ein englisches Dorf ergeht sich in allen möglichen Spekulationen und Hinterbliebene wie auch die behandelnde Ärztin der Toten werden in einen Strudel aus Geldgier, Inzest, körperlicher und geistiger Gewalt und Geheimnissen gezogen. Der Roman spielt mit den üblichen Stilmitteln und beweist uns abermals, daß die Reichen es wegen ihrer Intrigen und Geheimnisse mit all ihrem Geld viel viel schwerer haben als Otto Normalverbraucher. Der Schreibstil ist keineswegs schlecht, jedoch schreibt eine Frau und somit gibt es unsägliche Tempostopper wie Beziehungsprobleme, Fragen nach wahrer Liebe und ehelicher Verfehlungen und Kinderwünsche... Der Schluß stellt sich nach unnötigen Exkursen und 100 Seiten zu spät ein. Es gibt Spannenderes...

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    on diesem Buch habe ich vor Jahren eine fast schon euphorische Besprechung im Radio gehört. Dort wurde zwar das Hörbuch besprochen, aber da der Spannungsfaktor hoch gelobt wurde, dachte ich, auch das Buch müsse dem gerecht werden - ohne gute Story auch keine Hochspannung.

    Und ich muss sagen, ich bin ernüchtert. Leztes Jahr habe ich bereits "Wellenbrecher" von Minette Walters gelesen und war schwer enttäuscht. Ich fand die Geschichte banal, die Sprache fad und irgendwie wirkte alles konstruiert.

    Auch im vorliegenden Krimi hat mich die Handlung nicht überzeugen können. Aufgeklärt werden muss ein Mord an einer älteren Frau - Mathilda Gillespie. Gefunden wurde sie im Bad mit aufgeschnittenen Pulsadern und einer sogenannten Schandmaske auf dem Kopf, geschmückt mit Kräutern. Erst wurde von einem Selbstmord ausgegangen, aber schon bald stellen sich die Ermittler die Frage, ob das nicht alles inszeniert und ein Selbstmord vorgetäuscht wurde.

    Bereits hier kann ich den Gedankengang des Selbstmordes nicht nachvollziehen. Wer steckt sich schon lauter Kräuter in eine Maske, die man sich auf den Kopf setzt und wie soll man sich dann noch die Pulsadern aufschlitzen?

    Minette Walters hat in ihren Romanen nicht einen Kommissar, den sie in den folgenden immer wieder ermitteln läßt, untypisch für eine Krimiautorin. Cooper, der Ermittler in der "Schandmaske", bleibt blass, die eigentlichen Erkenntnisse erlangen eher andere Figuren, die sich anscheinend mehr für den Fall interessieren als dieser Kommissar.

    Zurück zur Handlung: Nutzniesser von Mathildas Tod ist vorrangig die behandelnde Ärztin Sarah Blakeney, die als Alleinerbin im Testament vermerkt ist. Alle wundern sich darüber, vor allem ihre direkten Angehörigen - die Tochter Joanne und die Enkelin Ruth - sowie Sarah selbst.

    Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Figuren hinzu, wobei mir keine wirklich greifbar wird. Alle scheinen blass und konturlos. Der Spannungsbogen, den die verschiedenen Verdachtsmomente der einzelnen Figuren erzeugen soll, ist nur sequentiell glaubwürdig.

    Am Ende bleibt ein Mörder, der kaum vorkommt und dessen Motiv mehr als fragwürdig ist. Auch die Darstellung der herzlosen Mathilde, die ihre Mitmenschen gern tyrannisierte und selbst eine schlimme Kindheit hatte, hat mich nicht berührt. Auf mich wirkt alles so konstruiert.

    Selbst die eingestreuten Weisheiten der Minette Walters, die vor allem die Emanzipation der Frau zum Inhalt haben, kommen aufgesetzt daher. Schade, die Freude auf das Buch war unbegründet.

    Nun liegt noch ein Buch von der Autorin in meinem Stapel zu lesender Bücher. Da es demnächst weiterreisen will, werde ich es bald lesen und wenn dieses keine deutliche Steigerung zu den anderen Werken darstellt, wird es wohl mein letztes von Walters sein.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Iras avatar
    Iravor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Rätselhaft, aber es dauerte so lange, um hinter den Rätsel zu kommen, dass ich die Geduld verloren und das Buch bei Seite gelegt hab...

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Als Mathilda Gillespie im Badezimmer ihres Landsitzes im kleinen englischen Ort Fontwell gefunden wird, ist sie bereits zwei Tage tot. Ihrer Ärztin Sarah Blakeney bietet sich ein grauenhafter Anblick, denn über Mathildas Kopf ist ein rostiger Metallkäfig gestülpt - eine mittelalterliche Schandmaske, die auch noch mit einem grotesken Blumenschmuck versehen ist. Die Polizei und die Familie vermuten einen Selbstmord hinter diesem bizarren Tod, doch als sich herausstellt, daß Mathilda ihre Ärztin zur Alleinerbin bestimmt hat, gerät Sarah unter schweren Mordverdacht. Ein Schlüssel zu der geheimnisumwitterten Vergangenheit der von vielen gehaßten Frau könnte ihr Tagebuch sein. Doch Mathildas höchst private Bekenntnisse sind spurlos verschwunden...
    Ein spannendes Buch, dessen Charaktere so lebendig gezeichnet sind, dass ich sie direkt vor mir sehen konnte. Das Thema mit der Schandmaske ist ein bisschen verworren und das tatmotiv fand ich ein bisschen sehr unglaubwürdig. Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen.

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Schandmaske" von Minette Walters

    Hatte das Buch eigentlich gekauft, weil ich vom Titel und dem Klappentext gefesselt war.
    Leider stellte sich die ein paar Mal vorkommende Schandmaske eher als Beziehungsdrama zwischen der Protagonistin und ihrem On-Off-Mann dar.
    Die Geschichte ohne dieses Drama wäre ja auch ganz ordentlich, wenn wenigstens das Ende plausibel wäre, aber selbst das ist leider nicht vorhanden.
    Fazit: Wer's unbedingt lesen möchte mag ich ein wenig unterstützen, den anderen wünsche ich gut verbrachte Freizeit.

    Kommentieren0
    11
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks