Minette Walters Die Schandmaske

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Inhaltsangabe zu „Die Schandmaske“ von Minette Walters

Alles im allen ist dieses Buch durchaus lesbar und bietet eine kleine Lektüre für Zwischendurch inklusive Mord und Familiengeschichte.

— tination

das buch zieht sich sooooo in die länge wann hört das auf ???? spannend aber laaanng

— sissy_noll

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  • Ein Mord für Zwischendurch

    Die Schandmaske

    tination

    11. March 2015 um 17:07

    Das Buch: In einem kleinen englischen Ort wird eine ältere Frau auf ihrem Landsitz tot aufgefunden. Auf den ersten Blick erscheint Suizid als Todesursache. Doch was soll die mit Blumen geschmückte Schandmaske, ein mittelalterliches Folterinstrument in Form eines Metallkäfigs, auf dem Kopf der Toten? Schnell wird das Testament eröffnet, doch es fällt anders aus als erwartet. Die Hausärztin erbt das gesamte Vermögen; Tochter und Enkelin hingegen gar nichts. Schnell fällt der Verdacht auf die drei. Doch wer war hat nun wirklich die Frau umgebracht? Fazit: Der Fund der Leiche eröffnet dieses Buch. Im Weiteren verfolgt man unterschiedliche Personen, doch so eine richtige Hauptfigur tut sich nicht auf. Vordergründig werden Sarah, die Ärztin, und Cooper, der Polizist, näher begleitet. Immer wieder führen die beiden Gespräche, auch mit Sarahs Ehemann. Und das zieht sich hin. Irgendwie erscheint es, als würde nichts passieren. Alle drehen sich im Kreis, jede in Frage kommende Person wird gründlich beleuchtet und ausführlich diskutiert, Mordtheorien ausgetauscht. Durch die eingestreuten und losen Tagebucheinträge von Mathilda, der Ermordeten, kommt man so auch der komplizierten und weitreichenden Familiengeschichte auf die Spur. Dieses enträtseln der Geschichte stellt sich weitaus spannender als die Mördersuche dar. Während des Lesens hatte ich irgendwann jede erwähnte Person im Verdacht, die gute Frau umgebracht zu haben. Und das ist ja wohl auch der Sinn des Buches, oder? Trotzdem, so richtig schlüssig ist das Ende nicht für mich. Es kommt zu plötzlich und ohne Erkenntnis.  Das kommt wohl daher, das die Testamentsache mit all den Erbschwierigkeiten zu lange im Vordergrund stand als der Mörder an sich. Alles im allen ist dieses Buch durchaus lesbar und bietet eine kleine Lektüre für Zwischendurch inklusive Mord und Familiengeschichte.

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