Minette Walters Im Eishaus / Die Bildhauerin

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Inhaltsangabe zu „Im Eishaus / Die Bildhauerin“ von Minette Walters

»Im Eishaus«: Handelt es sich bei der Leiche im Eishaus des englischen Landsitzes Streech Grange um die sterblichen Überreste des Hauherrn David Maybury? Seit zehn Jahren fehlt von ihm jede Spur... »Die Bildhauerin«: Die Journalistin Rosalind Leigh trifft im Gefängnis Olive Martin, die den Mord an ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester gestanden hat. Zusammen mit der »Bildhauerin« tritt Rosalind eine gefährliche Reise an in eine Welt voller dunkler Geheimnisse ...

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Wirklich absolut zu empfehlen. Sehr stimmig, gut recherchiert und spannend bis zu letzten Seite, so wie es sein soll.

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  • Die Bildhauerin

    Im Eishaus / Die Bildhauerin

    Nurija

    02. March 2014 um 19:44

    Die Bildhauerin hackt ihre Mutter in zehn Teile. Dieser Spruch geht Rosalind Leigh immer wieder durch den Kopf, als sie im Besprechungszimmer des Gefängnisses eben dieser Olive Martin gegenübersitzt. Rosalind soll ein Buch über die geständige Mutter- und Schwestermörderin schreiben, die vor sechs Jahren die Klatschspalten der Gazetten füllte. Zunächst missfällt ihr das sensationsheischende Projekt, doch ist es ihre letzte Chance bei ihrem Arbeitgeber, nachdem sie nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag in Untätigkeit und Melancholie verfallen war. Der neue Auftrag entpuppt sich schließlich tatsächlich als Lebenselixier für Rosalind. Nach anfänglicher Abneigung gegenüber der fettleibigen und wegen ihrer Aggressionen gefürchteten jungen Frau beginnt sie hinter der vermeintlichen Wahrheit der Akten und Worte eine noch tiefere Wahrheit zu erkennen. Charakterzeichnungen der Protagonisten sind interessant aber wiedersprüchlich. Ohne dass die Aufklärung des Verbrechens in den Hintergrund gerät und die Recherchen an Bedeutung verlieren, widmet sie sich besonders intensiv der Seelenwelt ihrer Figuren. Die Geschehnisse finden ihre Erklärung in der menschlichen Psyche vor dem Hintergrund einer typisch englischen kleinbürgerlichen Gesellschaft, Ein klares Schwarz-Weiß gibt es bei Minette Walters nicht: Gut und Böse verwischen und interessiereb mehr interessiert als eine idealistische Heldenfigur. Die Bildhauerin ist nach "Im Eishaus" mein zweiter Toman von Minette Walters und ich kann ih einfach nur weiterempfelen.

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  • Rezension zu "Im Eishaus /Die Bildhauerin" von Minette Walters

    Im Eishaus / Die Bildhauerin

    mira

    25. February 2011 um 18:01

    Vor zehn Jahren verschwand David Maybury spurlos. Die Polizei geht davon aus, dass Poebe Maybury ihren Mann ermordet hat - das einzige Problem die Leiche fehlt. Zehn Jahre später wird im Eishaus von Phoebe eine männliche Leiche gefunden. Handelt es sich hierbei um ihren vor Jahren verschwundenen Mann? Für Inspector Walsh ist der Fall klar, aber ist dies auch tatsächlich so? Dies war der erste Roman, den ich von Minnte Walters gelesen habe, aber bestimmt nicht der letzte. Durch den flüssigen Schreibstil ist man schnell im Geschehen drin. Die nötigen Hintergundinformationen erhält der Leser durch Zeitungsartikel, die einen guten Rückblick und Basisinformationen vermitteln.Die verschiedenen Charaktere werden authentisch dargestellt. So schafft es Walters innerhalb kürzester Zeit Sympathien zu den vermeindlichen Hauptverdächtigen aufzubauen während die Polizei -zumindest bei mir- über längere Strecken nicht gerade Sympathiepunkte sammelte. Abschließend kann ich sagen, dass Walters in ihrem Roman nebenbei gut verdeutlicht was Vorurteile gegen "Randgruppe" ( in dem Fall Homosexuelle) und falsche bzw. unvollständige Informationen anrichten können. Im Insgesamten habe ich das Buch mit einem Lächeln zur Seite gelegt und bin der Meinung, dass Walters ein gelungenes Ende gewählt hat auf das man - obwohl es eigentlich klar ist - durch die vielen Irrungen und Wirrungen doch nicht direkt kommt.

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