Die Geschichte der Schauspielerin und Moderatorin Minh-Khai Phan-Thi und ihrer Familie, die sich in zwei Kulturen abspielt. Man erfährt viel über die Geschichte und Kultur von Vietnam, über die Schwierigkeiten in zwei Welten zu Hause zu sein, und auch ein wenig über die bekannte Seite der Autorin. Beschrieben aus ihrer eigenen Sicht. Die Informationen über Vietnam wecken das Interesse an diesem doch recht unbekannten Land und seinen Traditionen und auch an der Dokumentation, die Minh-Khai Phan-Thi produziert hat. An keiner Stelle kommt Langeweile auf.
Die Autorin schreibt sehr berührend und persönlich, ein bisschen so, als würde sie einer neuen Freundin ihr Leben erzählen. Eigentlich möchte man gar nicht, dass das Buch zu Ende ist. Und natürlich muss es in meinem Regal bleiben.
Was mir ein bisschen fehlt, wäre ein kleiner Stammbaum, um mit all den Namen zurecht zukommen, zumal es vietnamesische Namen sind, die für einen Europäer vielleicht nicht ganz so leicht zu merken sind. Und was wirklich gefehlt hat, wäre eine Karte von Saigon im Buchdeckel. So könnte man die beschriebene Reise und die Aufenthalte in Vietnam besser nachvollziehen.


