Mio Junta Love Monster

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Inhaltsangabe zu „Love Monster“ von Mio Junta

Itsuki ist ein Macher: Er liebt seinen Nachhilfelehrer Akira und gesteht ihm prompt seine Liebe. Akira hingegen weiß nicht, wie ihm geschieht, und flüchtet überrumpelt aus der Situation. Doch irgendwas regt sich in seinem Herzen und er sieht ein, dass Weglaufen keine Lösung sein kann … Mit den Kurzgeschichten Love Monster, Love Hunter und Love Attack!

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    Love Monster
    Traumfeder

    Traumfeder

    08. September 2015 um 10:10

    Inhalt Bei einer Nachhilfestunde gesteht Itsuki seinem Jugendfreund Akira seine Gefühle. Keigo rettet den halb bewusstlosen Ryo, der danach mehr für ihn zu empfinden beginnt. Sota geht mit Minami eine Wette ein um Krankenschwestern kennen lernen zu können, doch es sind nicht die Frauen, die sein Herz höher schlangen lassen. Drei Paare, die trotz Schwierigkeiten und Missverständnisse versuchen zu einander zu finden. Meine Meinung Dieser Boys Love Manga, lässt sich in drei Geschichten aufteilen, die jeweils kurz erzählen, wie die Paare schließlich zusammen gefunden haben. Love Monster ist dabei die Geschichte von Akira und Itsuki. Sie sind seit ihrer Kindheit befreundet, doch der vier Jahre ältere Akira ist doch überrascht, als Itsuki ihm plötzlich seine Liebe gesteht. Akira weiß nicht recht, wie er reagieren soll, denn er ist nicht mehr sicher wie er fühlt. Es muss erst einiges geschehen, eher er selbst die Wahrheit erkennt. Love Hunter handelt von Keigo und Ryo. Eines Tages findet Keigo Ryo zusammen gebrochen auf der Straße. Er bringt ihn auf eine Bank bei einem Spielplatz und wartet bis es ihm besser geht. Ryo möchte sich revanchieren und versucht viel Zeit mit Keigo zu verbringen, schließlich hat er sich in seinen Retter verliebt. Love Attack ist die Geschichte von Sota und Minami. Sie sind beide Medizinstudenten, nur das Minamis Familie eine Klinik gehört. Sota möchte eigentlich einige Krankenschwestern von sich überzeugen, doch dann gesteht Minami ihm seine Gefühle. Kurz entschlossen, schließen sie eine Wetter ab. Doch Minami will alles tun um Sota von sich zu überzeugen. Junta Mio hat einen tollen Zeichenstil, mit dem sie den Geschichten Leben einhaucht. Die männlichen Protagonisten sind wirklich gut aussehend und mit interessanten Charakteren ausgestattet. Wobei Junta hier wirklich Wert darauf gelegt hat, dass die Semes und Ukes als solche erkennbar sind. Falls jemand mit diesen Begriffen nichts anfangen kann, damit sind die dominanten und unterwürfigen Partner gemeint. Seme steht für den dominanten Part, zumeist der Part, der den ersten Schritt macht und beschützerisch über seinem Partner steht. Uke ist der unterwürfigere Part, zumeist der nachgiebigere Teil in der Partnerschaft, der aber durchaus seine Meinung hat und sich nicht in allem fügt. Die Geschichten sind an sich wirklich süß, allerdings gefiel mir nicht, dass sie dann doch viel zu schnell zur Sache kamen. Klar, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, kann nicht all zu ausschweifend gestaltet werden. Aber mal ehrlich, müssen sie sofort miteinander schlafen? Von den drei Geschichten, gefielen mir Love Monster und Love Attack am Besten. Sie hatten tolle Charaktere und interessante Entwicklungen. Doch auch von diesen zwei, hatte Love Attack doch die Nase vorn. Sota und Minami waren einfach nur liebenswürdig. Love Hunter war hingegen die schwächste Geschichte von allen. Ryo hat mir als Charakter überhaupt nicht gefallen. Er wirkte verlogen und hat sich verstellt. Schon seltsam, dass er jemanden für sich gewinnen will, ohne sein wahre Ich zu zeigen. Wie zuvor erwähnt, gefällt mir der Zeichenstil. Die einzelnen Protagonisten hatten alle etwas eigenes, nicht nur im charakterlichen Sinne. Ich liebe die verschiedenen Gesichtsausdrücke, sie machen so viel von der Geschichte aus. Leider sind so manche Hintergründe dagegen dann doch etwas blass geworden. Ich werde mir trotzdem gerne ansehen, was Mio sonst noch gezeichnet hat, denn mir scheint, dass die Geschichten und der Zeichenstil noch viel Potenzial haben. Fazit Die drei Kurzgeschichten von Junta Mio sind interessant und durchaus lesenswert, wenn auch etwas schwächelnd. Der Zeichenstil hat was, die Geschichte selbst, ist aber eher für Menschen, die keine Probleme mit Homosexualität haben. Ich bin mir allerdings sicher, dass es durchaus bessere Boys Love Storys gibt.

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