Miquel Reina

 3.7 Sterne bei 15 Bewertungen

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Miquel ReinaLichter auf dem Meer
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Lichter auf dem Meer
Lichter auf dem Meer
 (15)
Erschienen am 01.02.2018

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GraceOMalleys avatar

Rezension zu "Lichter auf dem Meer" von Miquel Reina

Magisch
GraceOMalleyvor 2 Monaten

ich habe noch nie ein Buch gelesen das einen so fesselt, emotional auf eine Berg und Talfahrt mitnimmt und einem so zum Nachdenken über sein eigenes leben anregt. Darüber was wirklich wichtig ist im Leben.

es ist gespickt mit Magie, Gefühl, Spannung und viel tiefgreifenderem.
Das Ehepaar Grape wächst einem sehr schnell ans Herz und man friert, lacht und weint mit Ihnen. Ich musste nach diesem Buch noch lange über die beiden nachdenken und das ist etwas was für mich gute Protagonisten ausmachen ...wenn sie einem lange im Kopf bleiben genauso wie das Buch. 
Absolute Empfehlung meinerseits.

Fazit:
Absoluter hammer...und Taschentücher bereit halten...
gibt nur ein Wort dafür:
MAGISCH 
⭐⭐⭐⭐⭐

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Lichter auf dem Meer" von Miquel Reina

"Die Vergangenheit kann zu einer schweren Last werden"
R_Mantheyvor 5 Monaten

Was richtet ein schwerer Schicksalsschlag in Menschen an, und was bedeutet er für eine Liebe, wenn gefühlte oder wirkliche Schuld mit im Spiel ist? Darum geht es in dieser Parabel.

Mary Rose und Harold Grapes sollen morgen ins Altersheim verfrachtet werden, weil ihr Haus inzwischen direkt an einer Felsenklippe steht und demnächst wahrscheinlich sowieso in den Abgrund stürzen wird. Die örtliche Bürokratie hat deshalb ein Machtwort gesprochen. Doch in der letzten Nacht reißt ein Sturm das mit Seilen gesicherte Haus mit samt seinem vulkanischen Untergrund ins Meer und treibt es nach Norden ins Eis.

Der Autor erzählt dem verblüfften Leser diese sonderbare Geschichte und enthüllt dabei, was zwischen Mary und Harold in der Vergangenheit geschehen ist. Schließlich erleben die beiden in einer anderen Welt bei anderen Menschen, wie man anders als sie mit Verlusten umgehen kann.

Sieht man einmal davon ab, dass Mary Rose und Harold eine recht märchenhafte Reise hinter sich bringen und diese einen sehr langen Anlauf für die eigentliche Botschaft des Buches darstellt, dann kann man die Begeisterung verstehen, die dieser Roman bei vielen Menschen ausgelöst hat. Ich kann mich der Euphorie einiger Leser und Rezensenten zwar nicht völlig anschließen, fand das Buch aber in seiner Botschaft bemerkenswert. Ob man sie dann bei aller Begeisterung wirklich zu befolgen in der Lage ist, wenn es einen selbst trifft, scheint eine durchaus offene Frage zu sein.

Mary Rose und Harold zerbrachen nicht an ihrem Schicksal, aber es baute zwischen ihnen eine schier unüberwindliche Hürde auf, die sie nie einreißen konnten. Die ihnen am Ende ihrer merkwürdigen Reise offenbarte Alternative klingt überzeugend, verlangt jedoch Kräfte, die wohl nicht jeder entwickeln kann, wenn ihn nicht äußere Umstände dazu zwingen.

Es mag ja sein, dass diese Geschichte sich für manchen Leser als "magisch" anfühlt. Und vielleicht steht dieses Wort dann auch für "Märchen". Mir hätte eine mehr in die Tiefe gehende, lebensnähere Einbettung des Problems insbesondere dann besser gefallen, wenn sie ausführlicher, realistischer und facettenreicher die Tragik im Leben der Grapes und die verschiedenen Bewältigungsmöglichkeiten beschrieben hätte, die andere dafür gefunden haben.

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Lerchies avatar

Rezension zu "Lichter auf dem Meer" von Miquel Reina

Besser spät als nie...
Lerchievor 5 Monaten

Im Prolog ist zu lesen, wie ein älteres Ehepaar die letzte Nacht in ihrem Haus zu verbringen gedachte…
Sie hatten schon alles, oder fast alles, verpack, als der Bürgermeister des kleinen Ortes zu ihnen kam, und ihnen nochmal klarmachte, weswegen sie das Haus räumen mussten…. Und Harold dachte an den Brief, den sie bekommen hatten….
Es war ihre letzte Nacht in diesem Haus, so dachten sie. Aber es sollte anders kommen….
Als sie am nächsten Morgen erwachten, trieben sie in ihrem Haus auf dem Meer. Weit und breit kein Land in Sicht…
Nach einiger Zeit, in der vor allem ihr Wasser zur Neige ging, machte sich Harold an die Arbeit, und versuchte einen Generator zu bauen. Denn nur damit hatten sie eine Chance…
Als sie nach etlichen Wochen im Eis hängen blieben, blieb ihnen nur noch eine Möglichkeit: Sie hatte4n nämlich eine leichte Rauchfahne gesehen…
So lernten sie den Anführer von Nomaden kennen, der erst sehr misstrauisch war, doch seine kleine Tochter half ihnen, dass er ihre Geschichte glaubte…
Warum wollte das Ehepaar unbedingt mit zum Ende im Haus wohnen bleiben? Was war überhaupt der Grund des Auszugs? Geschah es nicht freiwillig? Was hatte in dem Brief gestanden, den Harold bekommen hatte? Wieso kam es anders als die beiden dachten? Wie konnte es geschehen, dass das Haus schwamm? Und dass sie am nächsten Morgen schon kein Land mehr sahen? Warum hatten sie nur mit einem Generator eine Chance? Mussten sie das Haus einfach treiben lassen, konnten sie die Richtung nicht ändern? Was hatte es mit dieser Rauchfahne auf sich? Wieso glaubte Amaks Tochter ihre Geschichte? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beanwrotet dieses Buch.

Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es hat einen angenehmen Schreibstil. Nichts bleibt unklar was Worte oder gar ganze Sätze betrifft. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Natürlich habe ich mich erst einmal gefragt, wie man so knapp vor einer Klippe überhaupt noch wohnen kann, wieso sie nicht schon früher weggegangen sind. Doch eigentlich war das Haus gut gesichert, wie der Leser feststellen wird. Und doch wurde es von der Klippe gerissen und landete im Meer. Mit Fundament. Mehr dazu nicht. Ich habe mich ja am Anfang gefragt, wie die zwei auf dem Meer überleben wollen. Dabei ging es mir weniger ums Essen als vielmehr um das Wasser. Doch schon da wurde ich überrascht. Wie, verrate ich ebenfalls nicht, will ja nicht spoilern. Der Leser dieser Rezi wird jetzt schon merken, dass ich das Buch sehr spannend fand, denn es gab so vieles, wo ich mich fragte, wie die beiden das nur machen wollen. Und diese Fragen wurden eben alle beantwortet. Am Ende sind die beiden dann zu einer Einsicht gekommen, die ich hier aber ebenfalls nicht verraten will, aber ich fand es sehr schön. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten, es war spannend von Anfang bis zum Ende und hat mich in seinen Bann gezogen, so dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl (auch wenn für mich am Ende eben doch noch eine Frage offen blieb).

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