Mira Bartók

 4.5 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Der Wunderling, Der Wunderling und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mira Bartók

Der Wunderling

Der Wunderling

 (27)
Erschienen am 29.09.2017
Der Wunderling

Der Wunderling

 (10)
Erschienen am 29.09.2017
Der Wunderling

Der Wunderling

 (0)
Erschienen am 29.09.2017

Neue Rezensionen zu Mira Bartók

Neu

Rezension zu "Der Wunderling" von Mira Bartók

zauberhafte Geschichte
Schnuppevor 3 Monaten

Zauberhafte Geschichte, die von Mechthild Großmann ausdrucksstark eingelesen wurde. Viele Figuren sind Fantasiewesen, so auch die Hauptperson: ein kleiner Erdling, ein Mischling aus Mensch und Fuchs, der zu seinem Leidwesen den Namen Nr. 13 trägt. Er wächst in einem furchtbaren Waisenhaus für Erdlinge auf, man hat den Eindruck selbst Oliver Twist hat es besser gehabt. Als er eine Freundin findet wendet sich für ihn vieles zum Besseren. Sie erzählt im von der Welt draußen und viele Geschichten, schließlich findet sie auch einen Namen für ihn: Arthur. Die beiden fliehen aus dem Waisenhaus. Bei allen Widrigkeiten können sie ihre Ehrlichkeit und Freundlichkeit bewahren und bestehen viele Abenteuer und finden neue Freunde. Als die Heimleiterin die Musik von der Welt verbannen will versucht Arthur alles um das zu verhindern. Eine schöne Geschichte für Kinder, die aber auch Erwachsene gut hören können.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Der Wunderling" von Mira Bartók

Ein wundervolles Buch, für jede Altersklasse
Losnlvor einem Jahr

Auf das Buch „Der Wunderling“ von Mira Bartók, bin ich durch sein außergewöhnlich schönes Cover gestoßen, welches mich direkt ansprach. Nicht nur die wundervolle Gestaltung des Buches konnte bei mir punkten, auch inhaltlich wird mir das Buch noch lange in Erinnerung bleiben

Bekannt als Nummer Dreizehn lebt eine einohrige, schüchterne Kreatur – halb Fuchs, halb Mensch – im Heim für Missratene Wesen. Unter dem grausamen Regime der Heimleiterin Miss Carbunkle muss Nummer Dreizehn endlose Schikanen über sich ergehen lassen. Doch er hütet ein Geheimnis, dessen wahre Ausmaße ihm erst bewusst werden, als er sich mit dem Vogel Trixi anfreundet. Er hört Geräusche, die kein anderer wahrnimmt – wie Mäuse in den Wänden flüstern, Bienen Nektar schlürfen und meilenweit entfernten Vogelgesang. Mit Trixis Hilfe entkommt er dem Waisenhaus und macht sich auf den Weg in die große weiße Stadt. Und mit jedem Schritt der Reise erkennt er, dass nur seine Begabung eine Katastrophe verhindern kann. Denn nur er ist der Wunderling.

Der Einstieg gestaltete sich für mich zunächst etwas schwierig. Die Situation vor Ort, mit seinen hilflosen Geschöpfen, bedrückte mich zunehmend und stimmte mich traurig. Ein jeder Bewohner des Heimes für Missratene Wesen, muss sich nicht nur mit einer Beeinträchtigung umgehen, sondern sich auch mit den bösartigen und endlosen Schikanen der Heimleiterin Miss Carbunkle auseinandersetzen.

Erst als sich Nummer Dreizehn, ein einohriges Wesen, halb Fuchs, halb Mensch, mit der kleinen Vogeldame Trixi anfreundet, gelingt es auch dem Leser, neue Kraft und Mut zu schöpfen. Trixi ist zuversichtlich, hoffnungsvoll, mutig und Nummer Dreizehn, erhält von ihr endlich seinen eigenen Namen: Arthur. Doch sein Geheimnis, Geräusche wahrzunehmen, die kein anderer hört, wird ihm erst richtig durch die Freundschaft zu Trixi bewusst. Mit ihrer Hilfe und seiner Begabung, können die beiden aus dem Waisenhaus fliehen. Auf ihrer Reise in die große Stadt, erwarten sie zahlreiche Abenteuer und die Suche nach seiner eigenen Identität verläuft äußerst beschwerlich. Als er jedoch Zeuge eines schrecklichen Komplotts wird, beginnt ein zermürbender Kampf um die Rettung der Musik. Doch nur er, der Wunderling, kann die Welt retten.

„>>Du bist der Wunderling. Es ist deine Bestimmung. Singe für die Einsamen, tröste die Verängstigten und wecke die Liebe in ihren schlafenden Herzen.<<“ ( S. 448 )

Der Erzählstil beginnt sehr traurig und düster. Die Atmosphäre wirkt sehr bedrückend und lässt den Leser schwermütig werden. Ich habe hierbei viel mit den Charakteren durchleben müssen. Emotionen wie Wut, Trauer, Fassungslosigkeit, überkamen mich und waren nicht leicht zu verkraften. Ich habe gehofft und gebangt, dass sich Arthurs Situation zum Positiven wendet. Am liebsten hätte ich ihn in gefährlichen Situationen, beschützt oder gar gewarnt. Diese Rolle übernimmt zum Teil Trixi.

Themen wie Einzigartigkeit, Freundschaft, Mut, Stärke und Hoffnung wurden in diesem Buch auf eine ganz besondere Art und Weise aufgegriffen und umgesetzt.

Der Autorin gelingt es zunehmend, mit wundervollen und magischen Worten, diese außergewöhnliche Geschichte im Herzen des Lesers zu verankern. Ich verspürte, wie sich die Wärme der Worte sich in mir ausbreiteten und habe mich schlussendlich völlig vereinnahmen und beeindrucken lassen.

Die bezaubernden Illustrationen, sind liebevoll gezeichnet und runden das Gesamtbild des Buches hervorragend ab.

Fazit

Mira Bartók hat mit ihrem Werk „Der Wunderling“, ein unglaublich faszinierendes Buch erschaffen, was mich durch seine Einzigartigkeit, tief beeindrucken konnte. Es wird sicherlich nicht den Geschmack eines jeden Lesers treffen, dennoch ist und bleibt es eine außergewöhnliche Reise, in eine märchenhafte Welt, die es sich für jede Altersgruppe zu lesen lohnt. Diese einmalige Kreativität, Umsetzung und Ausgestaltung kann ich daher nur weiterempfehlen.

Kommentare: 1
2
Teilen

Rezension zu "Der Wunderling" von Mira Bartók

Vom Außenseiter zum Helden
Meritamunvor einem Jahr

Inhalt:

Nummer Dreizehn – halb Mensch, halb Fuchs – lebt in einem tristen Waisenhaus für missratene Wesen. Er hat keine Erinnerung an seine Kindheit oder seine Eltern. Er hat noch nicht einmal einen Namen. Fast täglich ist Nummer Dreizehn den Schikanen der grausamen Heimleiterin Miss Carbunkle ausgeliefert. Doch seine beste Freundin Trixi steht ihm immer zur Seite. Sie gibt ihm den Namen Arthur und zum ersten Mal in seinem Leben Hoffnung auf ein besseres Leben. Zusammen mit ihr gelingt Arthur die Flucht aus dem Waisenhaus. Er macht sich auf die Suche nach seiner Herkunft und seinem Platz in der Welt.

Cover:

Schon von Anfang an habe ich mich in das Cover verliebt. Der verschnörkelte Schriftzug passt hervorragend zur märchenhaften Geschichte um den Wunderling Arthur. Außerdem finde ich es schön, dass auch er als Held des Buches das Cover ziert. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier eine tolle Umschlaggestaltung geliefert.

Meinung:

„Der Wunderling“ gehört für mich definitiv zur Rubrik Herzensbücher. Ich war wirklich überrascht, welche herzerwärmende, tiefgründige und besondere Geschichte sich hinter den Buchdeckeln verbirgt. Mira Bartók verzaubert den Leser mit ihrem bildhaften und detailverliebten Schreibstil. Schon der Einstieg transportiert uns in die Welt von Arthur. Die Tristesse und Eintönigkeit im Waisenhaus wird perfekt dargestellt. Man sieht förmlich die grauen Uniformen der Kinder vor sich und man spürt ihre Hilflosigkeit und Verzweiflung. Arthur versucht in dieser Umgebung einfach unsichtbar zu sein. Da er nur ein Ohr und keinen Namen besitzt, wird er täglich Opfer von Hohn und Spott. Als er die Kiwidame Trixi kennenlernt, wendet sich sein Schicksal. Mir gefällt es, dass sich die Autorin sehr viel Zeit mit dem Aufbau des Spannungsbodens lässt. In der ersten Hälfte bekommt man somit eine ausführliche Einführung in das Setting und die Charaktere. Ab der Flucht von Arthur und Trixi nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf und wird deutlich rasanter. Die fabelhaften Illustrationen runden das gesamte Buch ab.

Arthur ist ein liebenswerter Protagonist. Man fiebert mit ihm mit und man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen. Er wandelt sich vom schüchternen Jungen in einen starken Helden. Ich denke, dass die Werte Freundschaft, Mut und Hilfsbereitschaft sehr schön von ihm verkörpert werden und er ein kleines Vorbild ist.

Auch die Nebenfiguren werden durch Mira Bartóks Schreibstil lebendig und greifbar – so muss man Trixi einfach lieben und Miss Carbunkle abgrundtief hassen. Sie alle sind sehr detailliert gestaltet und bleiben dem Leser lang im Gedächtnis.

Mira Bartók arbeitet momentan am zweiten Band der Dilogie. Außerdem ist die Verfilmung von „Der Wunderling“ geplant. Ich bin schon sehr auf den Film und den finalen Band gespannt!

Fazit:

Die Geschichte um den Wunderling ist wirklich besonders. Sie konnte mich tief berühren und sehr unterhalten. Das Buch ist ein klarer Lesetipp von mir und bekommt somit volle 5 Ananas.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks