Der Wunderling

von Mira Bartók 
4,6 Sterne bei9 Bewertungen
Der Wunderling
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Wunderschöne Aufmachung, unübertroffene Erzählstimme und eine Geschichte voller Musik und liebenswerten Nebenfiguren.

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Eine zauberhafte Geschichte brillant inszeniert!

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Inhaltsangabe zu "Der Wunderling"

Bekannt als Nummer Dreizehn lebt eine schüchterne Kreatur – halb Fuchs, halb Mensch – in einem Heim für missratene und abscheuliche Wesen. Unter dem grausamen Regime der High Hats muss er endlose Schikanen über sich ergehen lassen. Doch er hütet ein Geheimnis, dessen wahre Ausmaße ihm erst bewusst werden, als er sich mit dem Vogel Trixi anfreundet: Er kann Geräusche hören, die kein anderer wahrnimmt. Ehe er sich’s versieht, wird er in Intrigen verwickelt, die nichts weniger als den Untergang der Musik zum Ziel haben. Und nur er – der Wunderling – kann diese Katastrophe verhindern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867423434
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Silberfisch
Erscheinungsdatum:29.09.2017
Das aktuelle Buch ist am 29.09.2017 bei Aladin erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lavendelknowsbests avatar
    Lavendelknowsbestvor einem Jahr
    Ein atmosphärisches Leseerlebnis


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    StSchWHVs avatar
    StSchWHVvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschöne Aufmachung, unübertroffene Erzählstimme und eine Geschichte voller Musik und liebenswerten Nebenfiguren.
    Mira Bartók - Der Wunderling

    Bei diesem Hörbuch hat mich die Sprecherin mit ihrer dunklen Märchenstimme mehr überzeugt, als der Text, aber der Reihe nach...

    Die Geschichte vom Wunderling erinnert nicht nur mich an ein altes Märchen, eine wundervoll ausstaffierte Fabel oder sogar Oliver Twist und andere Dickens Texte. Die vielen Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und wachsen einem als Zuhörer fast noch mehr ans Herz als unser Wunderling. Dass die Musik von CD zu CD immer mehr von Bedeutung ist, finde ich besonders spannend, denn tatsächlich gibt es Geschichten mit diesem Schwerpunkt nicht so oft.

    Die Aufmachung des Hörbuchs ist einfach traumhaft schön und die Sprecherin, wie bereits erwähnt, eine großartige Wahl.

    Den einen Minuspunkt gibt es von mir, da die Szenerie (vor allem zu Beginn) zum Teil wirklich trübselig ist, was einen als Zuhörer dann lange nicht loslassen will. Ansonsten sei gesagt, dass das Hörbuch mit jedem Kapitel schöner wird.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine zauberhafte Geschichte brillant inszeniert!
    Der finstere Plan

    Er trug im Laufe der Zeit viele Namen, doch am meisten gehasst hat der kleine Fuchs-Erdling „Nummer 13“. Seine schlimmsten Erlebnisse hatte er unter diesem Namen und mit ihm begann auch alles: im Waisenhaus von Mrs. Karbunkle. Zusammen mit seiner Freundin Trixie flieht das einohrige, schüchterne Wesen aus der bedrückenden Umgebung und hofft irgendwo seiner Familie und dem Ursprung der Musik in ihm auf die Spur zu kommen. Die Machenschaften der Waisenhausleiterin holen ihn allerdings ein und plötzlich müssen die beiden Freunde ein weltumfassendes Unglück abwenden!

    Eine zauberhafte Geschichte voller Fabelwesen, verrückter Einfälle, die an „Alice im Wunderland“ erinnern, tiefer Tragik und herzergreifender Szenen wie in „Oliver Twist“ und märchenhafter Elfenabenteuer wie in irischen Feenmärchen.  Das Abenteuer des rührenden Fuchslings ist eine gelungene Mischung bekannter Motive und origineller Ideen. Etwas ganz eigenes und immer wieder Vertrautes wird von Mechthild Großmann brillant in Szene gesetzt. Mal mit brüchiger Stimme, dann wieder herrisch-düster oder einfach böse verleiht sie jedem Charakter Individualität. Gerade da es in dieser Geschichte Musik geht, ist das Hörbuch ein besonderes und eindrucksvolles Erlebnis.

    Eines meiner Hörbuch-Highlights des Jahres! Eine großartige Geschichte, genial gelesen. Eine klare Hörempfehlung.

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    Mauelas avatar
    Mauelavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine fantastische Geschichte voller Zauber, die mich begeistert hat.
    Der Wunderling - Hörbuch

    Nr 13 ist ein kleiner, ängstlicher Erdling, halb Mensch, halb Fuchs, der in Miss Carbunkels Heim für missratene und abscheuliche Wesen ein weniger schönes Dasein fristet. Er wird nicht nur von der Heimleiterin schikaniert, sondern auch von den anderen Heimbewohnern gequält und geärgert. Als eines Tages ein kleines Vögelchen, das nicht fliegen kann, im Heim auftaucht, findet Nummer 13 endlich das was er sein Leben lang gesucht hat: einen Freund. Und gemeinsam fangen die beiden an von ihrer Flucht in eine bessere Zukunft zu träumen.

    Mich hat das Hörbuch Der Zauberling von Mira Bartók begeistert. Die Geschichte ist fantasievoll, voller Zauber und wunderbarer Ideen rund um die fantastischen Gestalten und Figuren der Geschichte. Einen besonderen Reiz bekommt das Hörbuch aber erst durch die rauchige, düstere und leicht herbe Stimme von Mechthild Großmann, die mit ihrer Wandlungsfähigkeit die einzelnen Figuren richtig zum Leben erweckt. 

    Mich persönlich hat das Heim für missratene Kreaturen kurz an ein KZ erinnert und die Heimleiterin an einen SS Aufseher, darum war die Geschichte für mich anfangs stellenweise sehr beklemmend und trotzdem unglaublich gut erzählt. Ich vermute, dass die Autorin diese Verbindung nicht im Sinn hatte, als sie die Geschichte geschrieben hat, denn schließlich handelt es sich ja um ein Kinderbuch. Aber genau aus dem Grund hat mich die Erzählung vermutlich als Erwachsene trotzdem total begeistert. 

    Von mir eine uneingeschränkte Hörempfehlung für alle Liebhaber der fantasievollen Geschichte, die mit fantastischen Wesen ein tolles Abenteuer erleben möchten.

    Kommentare: 1
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    Archers avatar
    Archervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Grausam und düster. Wie Oliver Twist mit Fell und einem Ohr. Konnte mich überhaupt nicht erreichen.
    Von Fuchslingen, flügellosen Vögeln und Mäuserittern

    Nummer Dreizehn ist ein Erdling, ein Geschöpf halb Mensch, halb Tier. Er sieht aus wie ein auf zwei Beinen gehender (junger) Fuchs, nur dass er menschlich denkt und spricht. Solange er denken kann, lebt er in Miss Carbunkles Heim für missratene Wesen, in dem Erdlingswaisen von der grausamen Heimleiterin nur für Arbeiten missbraucht werden. Sie dürfen keine Freude haben, sollen nur leiden und schuften. Eines Tages lernt Nummer Dreizehn Trixxi kennen, ein flügelloses Vögelchen, das ihm Geschichten und Märchen erzählt und ihm den Namen Arthur gibt. Gemeinsam beschließen die beiden Freunde zu fliehen und nach ihren Verwandten und/oder ihrer Bestimmung zu suchen. Auf der Flucht lernt Arthur nicht nur die Außenwelt und Torten, sondern auch Diebe, Gauner, Elfen, einen Mäuserich und Nachtkrähen kennen.

    Das ist mal wieder eine Fantasygeschichte, die ich mögen wollte. So richtig. Allein die Beschreibung klingt toll, und die ersten Rezensionen waren vielversprechend. Die Ideen fand ich klasse, aber die Umsetzung eher lala. Als könnte sich die Autorin nicht entscheiden, ob sie Prinzessin Lilifee oder doch lieber Oliver Twist schreiben wollte. Einerseits ist es superkindlich, wenn zum Beispiel der Elfenjunge auftaucht, andererseits supergrausam, wenn einer der Handlanger der Miss Carbunkle auch vor (versuchten) Mord nicht zurückschreckt. Oder wenn die Elfeneltern supernett die Kinder verköstigen und sie dann sehenden Auges in ihr Verderben schicken - da wollen sich mal eben zwei Elfjährige mit Verbrechern anlegen, über die ihnen ausgiebig berichtet wurden. Ach, was soll's, sind ja nur Erdlinge, wer braucht die schon. Wenn es keinen vernünftigen Ausweg mehr gibt, wird mal schnell ein uraltes Gesetz der Magie erwähnt, eine (Nacht)krähe kann tagsüber nicht fliegen, ein Manticor lebt in einem Stock ... der Wunderlichkeiten waren wahrhaftig viele, nur bezaubern vermochten sie nicht. Jedenfalls mich nicht. Wenn ich ehrlich bin, hat mich Arthur meistens ganz schön genervt; dafür, dass er der Held der Geschichte war, hat eigentlich immer nur Trixxi dafür gesorgt, dass die Story voranging, während er meistens schlaff irgendwie abhing oder rumheulte. Und was soll das mit der Suche nach einer Bestimmung? Die Message lautet: jeder hat eine. Echt mal? Wer sagt denn so was? Dumme Message, finde ich. Die Sprecherin klingt nach unendlich vielen Whiskys, Zigarren und durchgemachten Nächten, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist sie eigentlich ziemlich cool. 2,5/5 Punkten. 

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    heinokos avatar
    heinokovor einem Jahr
    Was für eine wunderbare Geschichte


    Angelockt wurde ich durch das von der Autorin selbst geschaffene fein gemalte, detailreiche, altmodische Cover. Und ich entdeckte eine wunderbare Geschichte, ein Buch, das sowohl Märchen als auch Fantasy-Roman ist, eine mehrschichtige Parabel, ein Jugendbuch ebenso wie ein Buch für Erwachsene.

    Der Erdling Nr. 13 wächst auf in einem Heim für missratene und abscheuliche Wesen unter der Leitung der hartherzigen Miss Carbunkel. Er muss viel erleiden an Ungerechtigkeiten, an Quälereien, an Schikanen. Aber er hat ein Geheimnis, nämlich die besondere und oft hilfreiche Fähigkeit, Geräusche zu hören, die andere nicht hören oder fremde Sprachen zu verstehen. Und er hört immer wieder eine Melodie – eine ferne Erinnerung. Er freundet sich an mit Trixie, einem Vögelchen, das nicht fliegen kann. Gemeinsam planen sie die Flucht in eine bessere Zukunft, eine Flucht, auf der es viele Gefahren zu bestehen gilt.

    Die tiefe und dabei sehr wandlungsfähige Stimme von Mechthild Großmann verleiht dem Hörbuch eine ganz besondere Intensität. Man taucht beim Zuhören völlig entrückt in eine andere Welt, leidet mit, träumt mit, wird in den Bann gezogen dank der geradezu suggestiv wirkenden Kunst des Lesens. Mechthild Großmann malt mit ihrer Stimme die Fülle der Bilder des Buches auf eine so intensive Weise, dass sich der Zuhörer in der Geschichte restlos verliert. Großartig!

     

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    M
    melsunvor einem Jahr
    Traumhaft schöne Geschichte

    Zuerst zum Cover, das ist wirklich wunderschön und passt perfekt zu der Geschichte. Nummer 13 ist zu sehen, das finde ich immer wichtig für Kinder, um sich mit den Protagonisten identifizieren zu können. Nummer 13, halb Mensch halb Fuchs, lebt im Heim für widerspenstige und missratene Wesen. Unter der strengen Leitung von Miss Carbunkle leidet er Tag für Tag. Doch er hat ein Geheimnis, er kann Geräusche hören, die sonst keiner wahrnehmen kann. Die Protagonisten sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden, man leidet mit Nummer 13, der im späteren Verlauf Arthur heisst, seine Freundin Trixie ist einfach nur ein tolles, liebes Wesen. Die Heimleitung lässt Wut in einem aufkommen, sie ist unsympathisch und kalt. Doch so richtig perfekt macht die Geschichte von Mira Bartók erst Mechthild Großmann. Ihre Stimme verleiht den Protagonisten ein Eigenleben, vermittelt eine düstere, etwas gruselige Stimmung, es passt einfach 100%. Die 5 CD´s mit über 380 Minuten Laufzeit sind in sehr kurze Kapitel unterteilt, was es den Kindern (und natürlich auch den Erwachsenen) sehr erleichtert, die zuletzt gehörte Stelle wiederzufinden. Alles in allem eine tolle Abenteuergeschichte für Kinder ab 10, die einen in die Welt von dem Wunderling mitnimmt.

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    portobello13s avatar
    portobello13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hier passt alles: Wunderschöne Geschichte, markante und trotzdem angenehme Stimme der Sprecherin sowie ein tolles Cover.
    Wunderschöne Geschichte

    Mira Bartók hat mit „Der Wunderling“ eine wunderschöne Geschichte verfasst – eine Geschichte über Freundschaft, Freiheit und Mut.Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein Mischwesen (halb Mensch, halb Fuchs), der auf Grund seines ungewöhnlichen Aussehens schlimme Schikanen erleiden muss. Er ist nicht nur äußerlich etwas Besonderes, denn er kann Geräusche hören, die kein anderer hört. Mit dieser Gabe ausgestattet findet sich ‚Nummer Dreizehn‘, der Held der Geschichte, schon bald in einem Abenteuer wieder, das er sich nicht hätte träumen lassen.

    Die Geschichte ist unglaublich schön geschrieben. Die Figuren sind allesamt liebevoll gezeichnet und (bis auf die Bösewichte) natürlich sehr sympathisch. Ich denke, besonders mit Nummer Dreizehn können sich viele Kinder identifizieren und durch ihn selbstbewusster werden.
    Mechthild Großmann mit ihrer markanten Stimme als Sprecherin für das Hörbuch auszuwählen war eine großartige Idee. Sie schafft es, den Figuren Leben einzuhauchen und gibt jeder ihren individuellen Klang.

    Auch wenn Hörbücher sonst nicht so mein Geschmack sind (ich lese einfach lieber selbst, als jemand anderem beim Lesen zuzuhören) - aber hier passt einfach alles zusammen: Eine wunderschöne Geschichte mit Herz, die markante und trotzdem angenehme Stimme der Sprecherin sowie das tolle Cover. Fünf Sterne!

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    M
    magkvor einem Jahr
    Wunderbar

    Der Wunderling von Mira Bartók ist die bezaubernde Geschichte von dem armen Erdling-Waisen Nummer 13, der später von seiner Freundin den Namen Arthur ( wie der Held ) erhält und seiner Flucht, seinen Abenteuern, seinen Freundschaften, Enttäuschungen, Freuden....
    Das Buch ist wunderbar zu lesen bzw. zu hören, man kann es gar nicht zur Seite legen und vergißt dabei, dass es in der Geschichte um ein Tier/Mensch Wesen,  um eine "mißratene Kreatur" handelt, es ein Kind , um das die Geschichte geht. Die Geschichte entführt in die Phantasiewelt, läßt einen mitfiebern und mitleiden. Nicht wenig trägt dabei die wunderbare Stimme von Mechthild Großmann bei, die dieses Buch vorliest und durch ihre Stimmlagen jedem Wesen einen eigenen Charakter verleiht. Ich habe lange Zeit kein so wunderschönes Höörbuch gehört.

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    "Modernes Märchen, nicht nur für Kleine. Vor allem, wenn es die wundervolle Mechthild Großmann vorliest.", HÖRZU, 22.12.2017

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