Mira Bluhm Hollys Manuskript

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Inhaltsangabe zu „Hollys Manuskript“ von Mira Bluhm

Mays Leben ändert sich schlagartig, als ihre Eltern sich scheiden lassen und sie mit ihrer Mutter umziehen muss. Zum Abschied bekommt sie von ihrer besten Freundin ein ganz besonderes Geschenk: Einen selbstverfassten Roman. Als sie das Manuskript aufschlägt, ahnt sie nicht, wie eng die Geschichte mit ihrem eigenen Leben verwoben ist.

Es war nicht einfach in die Geschichte rein zu kommen aber danach fand ich sie wirklich unterhaltsam :)

— IsiVital
IsiVital

Eine schöne Gesichte für Zwischendurch, die Spaß macht, zum Nachdenken anregt und dabei unglaublich niedlich ist.

— Anni-chan
Anni-chan

Eine tolle Story, die mich etwas verwirrt zurück lässt.

— Gwynny
Gwynny

Tolle Grundidee, die viel Potential nach oben hat. Leider konnte sie mich aber nicht voll und ganz überzeugen..

— anra1993
anra1993

Eine grandiose Grundidee mit so viel Potential, die mehr als überzeugend ist. Nur leider für mich persönlich viel zu oberflächlich.

— janina_schulz
janina_schulz

‚hollys manuskript‘ ist eine besondere Geschichte, packend und ergreifend - wie ein kleiner Schatz!

— JilAimee
JilAimee

Eine tolle Verknüpfung zweier Geschichten...

— Ruby-Celtic
Ruby-Celtic

Als Indie-Autor kann man auch mal mutig experimentieren. Genau das tut die Autorin mit dieser Geschichte. Mir hat das Ergebnis gefallen :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch welches mal was ganz anderes ist.

— Sabrina80
Sabrina80
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  • Eine interessante Geschichte für Zwischendurch

    Hollys Manuskript
    IsiVital

    IsiVital

    12. February 2016 um 13:57

    Inhalt: Mays Leben ändert sich schlagartig, als ihre Eltern sich scheiden lassen und sie mit ihrer Mutter umziehen muss. Zum Abschied bekommt sie von ihrer besten Freundin ein ganz besonderes Geschenk: Einen selbstverfassten Roman. Als sie das Manuskript aufschlägt, ahnt sie nicht, wie eng die Geschichte mit ihrem eigenen Leben verwoben ist. Quelle: Lovelybooks Meine Meinung: Vor einiger Zeit hat mich die Autorin dieses schönen Buchs angeschrieben mit der Frage, ob ich ihr Roman Hollys Manuskript lesen möchte! Nachdem ich die Leseprobe inhaliert hatte ^^ war ich wirklich neugierig und habe sehr gerne zugesagt. Ein Buch wie dieses haben ich wirklich noch nie gelesen, denn in Hollys Manuscript wird jedes einzelne Kapitel in drei verschiedenen Abschnitten eingeteilt. Das erste spielt in der heutigen Zeit und ist aus der Sicht von May geschrieben. Sie musste von ihrer gewohnten Umgebung wegziehen, nachdem sich ihre Eltern haben scheiden lassen und findet sich in ihrer neuen Welt nicht wirklich zurecht. Bevor Sie jedoch weggezogen ist hat sie von ihrer besten Freundin ein von ihr geschriebenes Manuscript erhalten um den es dann im zweiten Abschnitt geht. Es ist die Geschichte der liebenswürdigen Raven die, nachdem ihr Vater im Krieg gestorben ist, von ihrer Tante und Onkel in einem grausamen Waisenhaus abgeschoben wird und in der Vergangenheit spielt. Zum Schluss kommt dann noch der komische Abschnitt von diesen drei, in dem beide Geschichten, wie unterschiedlich diese auch sind, miteinander verbunden werden. Es ist so als würde May in die Geschichte von Raven eintauchen um ihr in diesem neuen und schweren Leben bei zu stehen. Am Anfang fand ich diesen Teil etwas verwirrend, nach zwei, drei Kapiteln stellte ich mir dann jedoch einfach vor, dass sich diese Konversationen im Kopf von May abspielen. Wie ihr unter dem Cover sehen könnt, hat dieses Buch extrem wenige Seiten und nachdem ich bereits 3 Kapitel gelesen hatte, konnte ich mir einfach nicht vorstellen wie die Autorin mit so wenigen verbleibenden Seiten die Geschichte beenden soll. Sobald ich es jedoch fertig gelesen hatte fand ich die Idee und die Umsetzung in so wenigen Seiten wirklich genial. Es endet sehr abrupt, so dass man als Leser/in einfach selber mit der Geschichte im Gedanken weitermachen kann! Es ist aber auch nicht so geschrieben, dass man ohne Informationen frustriert zurück bleibt :) Ein Manko an dieser Geschichte ist natürlich, dass die Autorin gar nicht die Zeit hatte uns die Charaktere richtig nahe zu bringen und detailliert zu beschreiben. Ich fand May und Raven wirklich liebenswürdig und nett, habe sie aber nicht genug kennen gelernt um sie auch gern zu haben. Auch die angedeutete Liebesgeschichte kam viel zu kurz, nach dem Ende hatte man die Möglichkeit diese einfach selber im Kopf weiter zu schreiben, dass ist jedoch nicht dasselbe. Fazit: Dieses Buch ist vor allem eine gute Möglichkeit um zwischen zwei dickeren, schwierigeren Geschichten eine kurzweilige Abwechslung zu erhalten. Die Idee mit den verschiedenen Abschnitten, die trotzdem zusammengehören, ist einzigartig und speziell und um wirklich zu verstehen wie das alles zusammen verknüpft ist, sollte man es einfach selber einmal lesen. Ich kann es somit jedem empfehlen der gerade etwas kurzes für Zwischendurch sucht, jedoch auch denen die selber in der gleichen Situation wie May stecken. Wer also gerade erst umziehen musste und sich in der neuen Umgebung noch nicht wirklich wohl füllt, hätte mit diesem Buch ganz sicher eine Geschichte die bei diesem Abschnitt im Leben vielleicht weiterhelfen könnte. 

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  • Rezension: Hollys Manuskript

    Hollys Manuskript
    Anni-chan

    Anni-chan

    25. January 2016 um 21:23

    Titel: Hollys Manuskript OT: / Autor: Mira Bluhm Verlag: Bookrix Ausstattung: E-Book Seiten: 91 Preis: 0,99 € ASIN: B00SGWZE8M Erscheinungstag: 18. Oktober 2015   Reihe: /   Kurzbeschreibung   Mays Leben ändert sich schlagartig, als ihre Eltern sich scheiden lassen und sie mit ihrer Mutter umziehen muss. Zum Abschied bekommt sie von ihrer besten Freundin ein ganz besonderes Geschenk: Einen selbstverfassten Roman. Als sie das Manuskript aufschlägt, ahnt sie nicht, wie eng die Geschichte mit ihrem eigenen Leben verwoben ist. (Quelle und Bild-Copyright bei der Autorin)   Äußere Erscheinung   Das Cover ist sehr verspielt. Man sieht May, die Protagonistin, wie sie verträumt in die Luft starrt. Der Hintergrund selbst ist mit allerlei Zeichnungen versehen, die aussehen, als wären sie in Kreide gemalt. Auch der Titel sieht so aus. Ein wirklich schönes Cover.   Meine Meinung   Das wohl besondere an diesem Roman ist die Einteilung der Kapitel in drei Teile (1.1, 1.2, 1,3 usw.). So wird nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern drei Geschichten. Im ersten Teil geht es um May, die nach der Scheidung ihrer Eltern umzieht und der es in ihrer neuen Stadt nicht gefällt. Im zweiten Teil verfolgen wir, wie May das namensgebende Manukskript liest. Da geht es dann um Raven, die in der Vergangenheit in ein Waisenhaus abgeschoben wird und auch mit einer neuen Sitation klar kommen muss. Der dritte Teil ist ein Tagtraum, wo May Ravens Rat sucht.   Ich wusste von Anfang an von der Einteilung, kann mir aber gut vorstellen, dass Verwirrung aufkommen kann, wenn man das nicht weiß. Auch wird die Stelle, wo sie das Manuskript bekommt, nicht beschrieben, weshalb ich doch ein wenig gestutzt habe.   Generall hat mir der Kontrast zwischen den Geschichten der beiden Mädchen gefallen, die obwohl sie anfänglich sehr unterschiedlich beginnen, doch ziemlich ähnlich sind. Beide kämpfen mit einer neuen Situation, in der sie sich nicht wohlfühlen und doch haben beide einen anderen Ansatz der Problembewältigung. Raven setzt auf das stumme Durchstehen, während May lieber rebelliert. Zusammen wären sie das perfekte Team.   Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und schön zu lesen. Sie schreibt aus der dritten Person und die verfolgt die Geschichten der beiden Protagonistinnen. Da das Buch nur 91 Seiten hat, lässt es sich bequem in einem Rutsch durchlesen.   Fazit   Eine schöne Gesichte für Zwischendurch, die Spaß macht, zum Nachdenken anregt und dabei unglaublich niedlich ist.   Bewertung   4,5/5   http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2016/01/rezension-hollys-manuskript-von-mira.html

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  • Tolle Idee, die aber mehr Potential hat

    Hollys Manuskript
    anra1993

    anra1993

    25. June 2015 um 10:13

    Das Cover ist simple und schön gestaltet. Vermutlich sehen wir darauf May und es handelt sich hierbei um Hollys Manuskript. In dem Roman begegnen wir zwei Handlungsstränge. Zum einen begleiten wir May, die ihr eigenes Leben meistern muss. Zum anderen liest May ein Manuskript, welches ihr von ihrer besten Freundin Holly geschrieben wurde.Mir persönlich hat das Manuskript besser gefallen, als die reale Geschichte, da dieses besser war.Leider waren die Handlungsstränge für mich etwas verwirrend. Manchmal hatte sich die Autorin dazu entschlossen, ohne Vorwarnung in das Manuskript einzusteigen. Zwar gab es dann immer wieder die Unterkapitel, aber trotzdem hatte ich Schwierigkeiten mich zurecht zu finden. Hinzu kommt, dass auch May eine Rolle in diesem Manuskript gespielt hatte, sodass ich manchmal erst nach den ersten Sätzen verstanden habe, in welcher Welt wir uns denn jetzt gerade befinden. Des Weiteren habe ich Mays Rolle in dem Manuskript nicht ganz verstanden. Sie taucht einfach auf und verschwindet wieder. Ein wenig Klarheit, was Mays Part in der Geschichte ist, hätte mir das Verstehen leichter gemacht.  Für mich war es oft verwirrend, den Handlungssträngen zu folgen, da sich beide Geschichten sehr ähneln, da das Manuskript so ähnlich einer Vorhersagung diente.  Mit der Protagonistin May, konnte ich mich leider nicht ganz so identifizieren, da viel zu wenig von ihr preisgegeben wurde und sie daher für mich ziemlich oberflächlich gehalten wurde. Ein wenig mehr Tiefe, hätte mir besser gefallen. Aber nun zu etwas Positivem. Ich finde die Idee des Buches sehr gut und ich denke, dass die Geschichte in ausgeschmückteren Weise wirklich Potential hätte. Das Ende kam sehr abrupt und war relativ kurz und ich denke, dass man da noch einmal Aasätzen könnte, da ich finde, dass die plötzliche Weltenwanderung noch einmal die Spannung gesteigert hatte.Die Manuskriptgeschichte an sich hat mir ganz gut gefallen, da sie leider nicht nur eine Geschichte ist, sondern oftmals die Realität, auch wenn es nicht direkt vor unserer Haustür passiert. Die Geschichte war sehr nett und etwas anderes und da die Autorin einen schönen Schreibstil hat und das Buch auch wirklich Potential hat, vergebe ich drei von fünf Kirschblüten!

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  • Wenn Deine Fantasie Dir hilft dich in der Realität zurecht zu finden…

    Hollys Manuskript
    Gwynny

    Gwynny

    09. June 2015 um 21:17

    FAKTEN Das Buch Hollys Manuskript von Mira Bluhm ist erstmals am 20.01.2015 bei BookRix erschienen. Es ist derzeit nur als eBook erhältlich. INHALT May will nicht aus dieser Wohnung, sie will das neue Leben mit ihrer Mutter nicht, die Schule und überhaupt alles nicht! Einzig das Manuskript ihrer besten Freundin Holly kann sie ablenken. Denn in der Hauptfigur dieser Geschichte findet sie eine emotionale Verbündete, fast eine Freundin. Gemeinsam scheinen sie sich zu stützen. May taucht ein in die Geschichte ihrer besten Freundin und lernt ihr Leben zu schätzen und die guten Seiten ihres Neustartes zu erkennen. Doch kann ein Manuskript alles verändern, kann eine Romanfigur eine Stütze in der Realität sein? SCHREIBSTIL/ FORM Die Geschichte ist in der in der Erzähl-Perspektive geschrieben. Da hier mehrere Charaktere mitwirken eine gute Wahl. Der Autorin ist eine gute Verwebung von Realität und Romanwelt gelungen. Oft wusste ich gar nicht, spielt sich das jetzt noch in der Realität ab, oder nicht? Die Idee vom Buch im Buch fand ich schön, sie hat immer eine Lockerung und Abwechslung reingebracht. Insgesamt ein tolles Buch. CHARAKTERE May Sie ist eine Jugendliche, die gegen ihre ganze Lebenssituation rebelliert. Doch sie ist lernfähig und beginnt zu erkennen, dass es auch gute Seiten im Leben gibt. Raven Sie eigentlich nur eine Romanfigur. Doch sie ist eine vom Leben gezeichnete junge Frau. Sie hat viel Mut und Herz, könnte sich damit eine Möglichkeit ergeben dem allen zu entfliehen? Die Charaktere sind alle mit Liebe erarbeitet und geben ein schönes Gefüge. Gerade die Anti-Haltung von May kann ich sehr gut nachvollziehen und finde sie authentisch. MEIN FAZIT Ein absolut tolles Buch, welches ich gerne empfehle. Gerade für Jugendliche, die auch mit einem Umbruch in ihrem Leben kämpfen müssen. Es könnte ein wenig helfen, die Sonnenseite wieder zu erkennen. Ich habe es gern gelesen, war nur zwischendurch etwas verwirrt durch die Wechsel und Gespräche zwischen Raven und May. Auch war mir das Ende etwas zu abrupt. Es tat dem Lesespaß jedoch keinen wirklichen Abbruch. Ich hätte gern die Geschichte von Raven noch etwas vertieft gehabt, sie klang sehr vielversprechend. Vielleicht bekommt sie ja eines Tages ein eigenes Manuskript J MEINE BEWERTUNG Hier gibt es 4 von 5 Sternchen ©Teja Ciolczyk, 09.06.2015 Lust auf mehr Rezensionen von mir? Hier geht es zu meinem Blog

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  • Eine gute Unterhaltung für zwischendurch, allerdings nicht mehr

    Hollys Manuskript
    AnnRoseStyle

    AnnRoseStyle

    17. May 2015 um 19:51

    Inhalt: Mays Leben ändert sich schlagartig, als ihre Eltern sich scheiden lassen und sie mit ihrer Mutter umziehen muss. Zum Abschied bekommt sie von ihrer besten Freundin ein ganz besonderes Geschenk: Einen selbstverfassten Roman. Als sie das Manuskript aufschlägt, ahnt sie nicht, wie eng die Geschichte mit ihrem eigenen Leben verwoben ist. Erster Satz: "May legte das Paket neben sich auf den Boden" Meine Meinung: In dem Buch "Hollys Manuskript" gibt es 3 Realitätsebenen. In der ersten Ebene ist May die Protagonistin. Sie ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt gezogen und möchte sich dort mit der Schule noch nicht anfreunden. Von ihrer Freundin Holly hat May zum Abschied ein Manuskript geschenkt bekommen. Die zweite Realitätsebene ist genau dieses Manuskript. Hier heißt die Protagonistin Raven. Sie wird von ihrer Tante und ihrem Onkel (bei welchen sie bis dahin gewohnt hat) in ein Weisenhaus geschickt und erwährt dort ein großes Geheimnis. Die dritte Ebene ist eine Ebene in der die beiden Protagonistinnen Raven und May sich unterhalten. Die Abgrenzung dieser 3 Ebenen ist suboptimal verlaufen. Die Kapitel sind zwar in 1.1 1.2 und 1.3 für die Ebenen unterteilt aber dadurch wird das mit den drei Ebenen nicht klar. Dies wird einen erst auf der Autorenwebsite richtig erklärt. Es wäre hilfreicher wenn man im Anfang des Buches schon steht das die 3 Ebenen existieren und wenn sie auch bildlich besser auseinander zu halten wären. Zum Beispiel durch unterschiedliche Schriftarten und Ausführungen.  Inhaltlich hätte ich gerne mehr über Holly die Verfasserin des Manuskriptes erfahren. Über sie habe ich in den Buch eigentlich nichts erfahren und es wäre interessant zu wissen, wie sie auf die Geschichte gekommen ist und ob sie mit Absicht so viele Parallelen zwischen May und Raven gemacht hat. Mein Fazit: Alles in allen ist das Buch eine gute Unterhaltung für zwischendurch, allerdings durch die nicht erklären drei Ebenen etwas verwirrend und für den Preis doch recht wenig Lesezeit. (Ich habe dieses Buch in weniger als eine Stunde durchgelesen.) Ich gebe den Buch 3 Rosen.

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  • Eine grandiose Grundidee mit so viel Potential

    Hollys Manuskript
    janina_schulz

    janina_schulz

    21. March 2015 um 10:58

    Bei „Holly Manuskript“ bin ich insgesamt mehr als zwiegespalten. Die Geschichte ist so völlig anders als das was ich bisher so gelesen habe. Jedes Kapitel ist in drei Abschnitte unterteilt. Im jeweils ersten Abschnitt begleiten wir das Mädchen May, das nach der Trennung ihrer Eltern umziehen muss und in einer fremden Stadt an einer grausigen Schule einen neuen Alltag meistern soll. Von ihrer besten Freundin Holly hat sie zum Abschied ein Manuskript bekommen, in dem sie immer wieder einige Seiten liest. Da beginnt für den Leser der Zweite Abschnitt – Ravens Geschichte. Man kann sagen, Ravens Leben verläuft ähnlich, wie das von May. Nur spielt es scheinbar zu einer ganz anderen Zeit, an einem seltsamen Ort und zu ganz anderen Bedingungen. Die Problematik beider Mädchen ist allerdings gleich. Im dritten Abschnitt treffen die beiden Mädchen aufeinander, diskutieren ihre Probleme und stehen sich mit Rat und Tat zur Seite. Wenn ich das richtig verstanden habe, spielt sich dieser Abschnitt in Mays Fantasie ab. Dieser Aufbau und die Idee zur Geschichte ist einzigartig, erfrischend anders und hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings kommt jetzt mein persönliches großes „ABER“. Denn wie man sich vielleicht denken kann, findet man auf rund 90 Seiten nicht viel Platz eine solche Geschichte mit Tiefe und den nötigen Emotionen zu schmücken. Alles in allem kratz die Story nur an der Oberfläche und handelt Mays Probleme systematisch ab bis sie sich mit ihrer neuen Situation zurecht gefunden hat. Auch wenn der Kern der Geschichte mehr als gelungen zum Ausdruck gebracht wurde, hat das Ganze wesentlich mehr Potenzial als gut 90 Seiten rüber bringen können. Ich bin mir sicher, dass man daraus locker einen mehrere hundert Seiten langen Roman schreiben könnte, der einen völlig von den Socken haut. Fazit & Bewertung Eine grandiose Grundidee mit so viel Potential, die mehr als überzeugend ist. Nur leider für mich persönlich viel zu oberflächlich. Ich hätte mi da so sehr etwas Gefühl und Dreidimensionalität gewünscht. 3***

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  • Ein Manuskript mit Herzblut und Liebe - vom Abschied, Umziehen, der ersten Liebe ...

    Hollys Manuskript
    JilAimee

    JilAimee

    26. February 2015 um 13:38

    Rezension: Ein Manuskript mit Herzblut und Liebe - vom Abschied, Umziehen, der ersten Liebe und anderen wichtigen Lebensabschnitten Mit ‚hollys manuskript‘ hat die liebe Mira einen sehr temporeichen, tiefgreifenden Kurzroman der etwas anderen Art geschaffen, der mich ins Grübeln gebracht und mir einige schöne Lesestunden geschenkt hat. ‚Etwas anders‘ deshalb, da es in ihm drei Ebenen der wahrnehmbaren Realität gibt, in die man in fließendem Wechsel eintaucht. Das heißt, da wäre zunächst einmal Mays Leben. Durch die Scheidung ihrer Eltern wird ihre Welt erschüttert und sie wird gezwungen mit ihrer Mom umzuziehen. Das bedeutet eine neue Umgebung, das Zurücklassen der alten Freunde, ein schwieriger Start neue Vertraute an der neuen, öden Schule zu finden und vor allem ein kleineres Zimmer. May muss lernen ihren Schmerz über die Trennung ihrer Eltern zu verarbeiten. Das resultiert zunächst in häufigem Schulschwänzen und der Rebellion ihrer Mutter gegenüber. „Dadurch bleibst du Außenseiter und sehnst dich nur noch mehr nach deinem alten Zuhause.“ Dass es so nicht weitergehen kann, merkt sie, als sie auf einen äußerst anziehenden Privatschüler trifft, der ihr den Kopf verdreht.   -          Aber wie soll May in ein geordnetes Leben zurückfinden, wenn es doch nie wieder so sein kann wie ihr bisheriges? -          Wird sie es schaffen, neue Freunde zu finden und in der Schule nicht den Anschluss zu verlieren? -          Wie soll sie sich dem schönen Unbekannten gegenüber verhalten, wenn sie noch keinerlei Erfahrung in dieser Hinsicht hat? Bei all diesen Fragen hilft ihr ihre beste Freundin Holly, die ihr zum Abschied ein selbstverfasstes Manuskript schenkt, das ihr in ‚dunklen‘ Stunden beistehen soll. Genau dieses Manuskript liefert uns in Miras Roman die zweite Ebene der Realität. Es geht um das Mädchen Raven aus einer weiter zurückliegenden Zeit, die nach dem tragischen Verlust beider Elternteile von ihrem Onkel und ihre Tante in ein Waisenhaus abgeschoben wird. Ein dunkler Ort, an dem ‚böse‘ Mädchen verschwinden und es kein Zurück in ein eigenes Leben mehr gibt. Oder vielleicht doch? „Vor ihren geschlossenen Lidern zogen all die Bilder und Eindrücke der vergangenen Tage vorbei. Die Nachricht, dass ihr Vater gefallen war.“ May jedenfalls liebt die Geschichte um Raven und entwickelt gemeinsam mit dem Leser eine Art Freundschaft zu der Heldin aus Hollys Manuskript. Eine Freundschaft, die ihr selbst in dunklen Stunden hilft und die nötigen Ratschläge für den Neustart, der da heißt ihr Leben, parat hält. Diese Freundschaft zwischen May und Raven ist so etwas wie eine Metaebene und dient hier als dritte Schicht unserer Wahrnehmung, in jener beider Leben miteinander verwoben werden und mehr gemein haben, als es zunächst scheint. Sie sind einander nicht nur beste Freundin und Trost, sondern auch Kraftspender und Zufluchtsort. Eben all das, was man als Leser auch häufig erfährt und spürt, wenn man in eine Geschichte vollends eintauchen kann.   Und das ist auch gerade der Grund, warum mir dieses Buch so sehr gefallen hat. Wer kennt es nicht, sich in einer Geschichte zu verlieren und mit den Hauptcharakteren wie mit guten Vertrauten zu agieren. Geschichten helfen oft über schwere Lebenssituationen hinweg und daher war es umso spannender mal ein solches Buch, das genau darauf seinen Schwerpunkt legt, lesen zu dürfen. Vielen lieben Dank für die Chance liebe Mira. Natürlich ist es für eine etwas jüngere Generation geschrieben bzw. stellen die einzelnen Charaktere Teenager im jungen Alter dar. Daher ist auch der Schreistil sehr locker, flockig leicht und einfach gehalten und die Geschichte innerhalb dieser Geschichte bedient sich auch genau diesem Schema um authentisch zu bleiben ohne dabei an Komplexität zu verlieren. Das hat dem ganzen sehr viel Charme verliehen und mir großen Spaß beim Lesen bereitet. Die einzelnen Personen sind zuckersüß durchdacht und auch das Cover finde ich passend und ansprechend, da ich mir Hollys Manuskript - innerhalb der Geschichte ja von einer ca. 14 Jährigen verfasst - genauso vorstelle. Der Ebenenwechsel der Geschichte macht diese sehr tiefgreifend und bedient mit Verlust, Liebe und Angstgefühlen viele wichtige Themen, die einem in jedem Alter begleiten. Dadurch, dass Mira eine sehr durchdachte Struktur von einzelnen Unterkapiteln (1. May / 2. Raven / 3. Beide) und wiederkehrendem Schemata hinsichtlich der verschiedenen Ebenen gewählt hat, verliert man nie den roten Faden und kann somit vollauf in diese schöne Geschichte eintauchen und sich mitreißen lassen. Lediglich am Ende hätte ich gerne ein paar Seiten mehr gelesen, vor allem, da sich Ravens Geschichte doch sehr abrupt löst. Dies ist aber keine Kritik, sondern einfach die Lust auf mehr. Abschließend kann ich sagen, dass die liebe Mira mit ‚hollys manuskript‘ eine besondere Geschichte geschrieben hat, die mehr als nur ein Leben wieder ins Gleichgewicht bringt und die man hüten möchte wie einen kleinen Schatz. Packend und ergreifend. Weiter so!   -- Jil Aimée

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  • Tolle Geschichte!

    Hollys Manuskript
    Sunangel

    Sunangel

    23. February 2015 um 19:41

    May ist wie jedes Scheidungskind am Boden zerstört, denn sie hat nicht nur ihren Vater verloren, sondern muss auch noch umziehen und somit hat sie auch keine Freunde mehr. May ist sehr nachdenklich und liebevoll, sie nimmt gerne Ratschläge an und versucht die auch umzusetzen. Sie musste einfach wieder ihr Gleichgewicht finden und ich finde es ist ihr sehr gut gelungen. Ich hätte gerne mehr über das Leben von May und den anderen Charakteren erfahren. Aber da die Geschichte sehr kurz ist, wurde es trotzdem so gut wie möglich ausgearbeitet. Ich persönlich hätte gerne noch weitergelesen, denn die Ereignisse überschlagen sich schon fast. Am Anfang war die Geschichte etwas verwirrend, denn zum einen geht es ja um May´s Leben und zum anderen spielt dieses Manuskript ja auch eine große Rolle. Ich hatte damit Schwierigkeiten, denn aufeinmal war man eben im anderen Leben und musste sich da erst zurecht finden.  Es werden zum Teil wirklich erschreckende Dinge erzählt, die man selber nicht erleben möchte und somit hatte ich wirklich Mitleid mit den Protagonisten. Manchmal hatte ich Gänsehaut, weil es mich sehr gefesselt hat. Fazit: Eine sehr temporeiche und interessante Geschichte, die sehr einfach zu lesen ist. Trotz des etwas schwierigen Themas fehlen die Gefühle nicht!

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  • Eine tolle Verknüpfung zweier Geschichten...

    Hollys Manuskript
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    23. February 2015 um 10:25

    Das Cover: Ich mag das Cover ganz gerne, wobei ich es nicht so ganz mit der Geschichte in Verbindung bringen kann. Aber ich denke, dass ist auch sehr schwierig da ja eigentlich zwei Geschichten in diesem Buch versteckt sind. Dennoch sagt mir das Cover ungemein zu, da es nicht zu grell sondern sehr schlicht und dennoch auffallend gestaltet wurde. Meine Meinung: Hollys Manuskript ist ein für mich mal ganz anderes Buch, dass seine Leserschaft bei ca. 2 Stunden Lesezeit in zwei verschiedene Leben hineinzieht Mira Bluhm erzählt die Geschichte von May und Raven in drei verschiedenen Ebenen. Trotz, dass man so von einer in die andere Ebene immer wieder wechseln muss, hat Mira es verstanden einen Übergang zu schaffen, der verständlich und keineswegs verwirrend ist. Ich konnte stets den Anschluss halten und an vorherige Punkte anschließen. Dazu war es unheimlich hilfreich, dass die Reihenfolge der aufgezeigten Ebenen immer dem gleichen Muster entsprachen. So war es ebenfalls sehr einfach, nicht die Orientierung zu verlieren. In der ersten Ebene wird die Geschichte von May erzählt, man könnte sagen die Realität. May zieht mit ihrer Mutter um und muss somit ihre beste Freundin Holly zurücklassen. Als Abschiedsgeschenk erhält sie von ihrer Freundin ein Manuskript, welches einen ganz besonderen Inhalt enthält. Am neuen Wohnort fühlt sich May leider gar nicht wohl und zieht sich immer mehr zurück, sodass Freundschaften gerade zu Beginn nicht zustande kommen. In der zweiten Ebene geht es um die Geschichte von Raven, welche in Hollys Manuskript beschrieben wurde. Raven muss ins Waisenhaus, da ihr Vater im Krieg gefallen ist und ihre Tante und ihr Onkel sie nicht weiter durchfüttern können und wollen. Schnell bemerkt man, dass es in diesem Waisenhaus sehr ruppig und gefühllos zugeht. Doch findet Raven einen Ausweg?.. Die dritte Ebene ist im Grunde eine fiktive Ebene, welche glaube ich jeder Leser kennt. Es ist die Phase, in welcher man mit seinen Gedanken mitten in der Geschichte steckt. Man hat die Charaktere vor Augen und versucht ihnen in den Hintern zu treten oder einfach ihnen zu helfen. Doch nicht allzu oft, können auch sie helfen gerade wenn das jeweilige Buch Werte vermittelt. In dieser Ebene treffen Raven und May aufeinander und versuchen sich gegenseitig Kraft zu geben. Ich finde, dass die Geschichte sehr gut aufgebaut wurde. Der rote Faden hat sich super durchgezogen, trotz dass in verschiedenen Ebenen geschrieben wurde. Ich wurde stets unterhalten, habe durchaus auch etwas Gänsehaut bekommen und wurde mit einer ganz anderen Art von Buch überrascht. Man kann sich sowohl in Raven als auch May sehr gut hineinfühlen und versteht, wie schwer es ist sich in den neuen Umgebungen zu Recht zu finden. Die Charaktere sind alle recht liebevoll gestaltet worden, sodass ich mir ein gutes Bild machen konnte. Neben der Geschichte über die Eingewöhnungsphase gibt es auch zwei kleine Liebesgeschichten, die gerade gegen Ende hin den Hauptpart übernehmen. Hierbei muss ich sagen, dass mir die Liebesgeschichte von May ganz gut gefällt. Sie wurde gut gewählt, wenn sie auch noch etwas hätte mehr ausgearbeitet werden können. Dennoch habe ich mich damit gut gefühlt, da ich mir vorstellen konnte es könnte tatsächlich so passieren. Ravens Liebesgeschichte hat mich eher etwas abgeschreckt, da sie einfach zu unvorbereitet und von jetzt auf gleich aufgetaucht ist. Irgendwie konnte sie mich nicht mitnehmen. Es war für mich zu unrealistisch. ^^° Wenn ich so über Hollys Manuskript nachdenke, muss ich sagen dass ich ein paar sehr schöne Lesestunden verbringen konnte. Die Schreibweise ist flüssig, leicht verständlich und abholend. Ich konnte mich ohne große Anstrengung auf die Wörter konzentrieren und es bildete sich eine Geschichte vor meinen Augen und in meinen Gedanken. Mein Gesamtfazit: Ich würde diesem Buch auf alle Fälle 4 Sterne geben, da es eine süße Kurzgeschichte ist welche Hoffnung, Verzweiflung, Liebe und Angstelemente beinhaltet. Dazu enthält sie auch eine kleine Message, die schon jeder kennenlernen durfte wie ich meine. ;o)

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  • Zwei geschickt ineinander verflochtene Bücher

    Hollys Manuskript
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2015 um 18:36

    Kaum hatte ich die Geschichte angefangen zu lesen, konnte ich sie nicht mehr aus der Hand legen. Zu faszinierend war die Erzählweise um die 14-jährige May, die nach der Scheidung ihrer Eltern umziehen muss und dadurch auch ihre beste Freundin verliert. Aber Holly gibt ihr noch ein Manuskript zum Lesen mit ... Bücher im Buch sind kein bahnbrechend neues Stilmittel, aber trotzdem hat mich die Herangehensweise der Autorin fasziniert. Beide Geschichte entwickeln ein Eigenleben und beginnen, einander gegenseitig zu beeinflussen – zum Positiven für beide Protagonistinnen. May aus der Hauptgeschichte arrangiert sich mit ihrer Situation – Papa weg, ebenso die alte Schule und ihre beste Freundin, dafür öffnet sie sich für neue Kontakte. Und auch Raven, Protagonistin aus Hollys Manuskript, findet dank May einen Weg, ihr Leben zu meistern. Beide Geschichten sind geschickt ineinander verflochten, ohne zu verwirren. Das ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Auch die Figuren haben mir ausgezeichnet gefallen, auch wenn ihre Charakterisierung auf das Notwendige beschränkt bleibt. Bei einem Umfang von rund 100 Seiten wäre alles andere fehl am Platz gewesen. Sehr angenehm empfand ich auch die Sprache der Geschichte. Ich konnte mich fallen lassen und entspannt verfolgen, was mit May und Raven geschieht. Für meinen Geschmack ist das Buch wirklich lesenswert. Es ist handwerklich sehr gut gemacht und überrascht durch seine besondere Erzählform. Von mir gibt es dafür ein „Sehr gut“ und 5 Wertungspunkte. Mein Fazit: Wer auf kurze, ausgefallene Texte steht, ist hier genau richtig. Wirklich empfehlenswerte Indie-Literatur.

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  • Unbedingt lesen!

    Hollys Manuskript
    Bookilicious

    Bookilicious

    01. February 2015 um 19:27

    Inhalt Mary-Sue "May" 's Eltern lassen sich scheiden und sie und ihre Mutter ziehen in eine neue Stadt. Ihre beste Freundin macht ihr zum Abschied ein wertvolles Geschenk: sie schenkt ihr ein Manuskript, welches sie selbst geschrieben hat und ahnt nicht, welch wertvolles Geschenk sie ihrer Freundin damit macht. Durch Hollys Manuskript fühlt sich May ihrer Freundin etwas näher und erträgt so die Qualen ihrer neuen Schule etwas besser - indem sie sich aus der Schule stiehlt und im Park in Hollys Manuskript liest. Immer und immer mehr verliert sie sich in den Worten ihrer Freundin und träumt sich dabei selbst in die Geschichte... Erster Satz des Buches "May legte das Paket neben sich auf den Boden." Fazit "Hollys Manuskript" ist ein Roman der Autorin Mira Bluhm. Vor einiger Zeit fragte mich die Autorin selbst, ob ich gerne ihren Roman lesen und rezensieren möchte. Da mir der Inhalt zusagte, stimmte ich zu und so fix, wie mir die Autorin ein Rezensionsexemplar zukommen ließ, so fix las ich auch ihr Buch, denn die Kurzbeschreibung versprach nicht zuviel. Auf der ersten Seite begegnet mir direkt die Hauptprotagonistin May, die mit ihrer Mutter in eine neue Stadt ziehen muss. So recht kann sie sich jedoch mit dem Gedanken noch nicht anfreunden und anstatt zu packen, verbringt sie die Zeit lieber mit anderen Dingen. May scheint ein nettes, bodenständiges Mädchen zu sein, was uns im Verlauf des Buches auch immer wieder bestätigt wird. Recht schnell wird ihr klar, dass sie ihre beste Freundin Holly so schnell nicht wiedersehen wird und hält das Manuskript, welches sie ihr zum Abschied geschenkt hatte, in Ehren. In der neuen Schule, die wir als Leser auch schon bald "zu Gesicht" bekommen, ist May scheinbar mehr als unglücklich, was in Anbetracht der Situation dort nicht weiter verwunderlich ist. Nicht nur die Schule ist mehr als heruntergekommen, sondern auch die Lehrer und die Schulleitung scheinen sich nur wenig um das Mädchen, bzw. die Schüler im Allgemeinen zu kümmern, was nicht gerade zu einer entspannten Situation dort führt. Trotzdem muss man ehrlich sagen, dass May an ihrer Situation auch nicht ganz unschuldig ist, denn man gewinnt nicht unbedingt den Eindruck, als ob sie sich wirklich mit der neuen Schule vertraut machen wollte, geschweige denn neue Freunde dort finden möchte! Sie gibt sich keine Mühe, verzieht sich in die Ecke und zeichnet lieber auf ihrem Block herum anstatt ihre Banknachbarin oder andere Mitschüler anzusprechen. Bei der nächstbesten Gelegenheit macht sie sich auch noch aus dem Staub und liest im Park lieber in Hollys Manuskript, als sich ihrem Schicksal zu ergeben. Dadurch lernt sie schon bald Zac kennen, der nicht nur das Glück genießt, von seiner Mutter zuhause unterrichtet zu werden, sondern deswegen auch noch jeden Morgen mit seinem Hund im Park unterwegs sein kann, anstatt in der Schule zu sitzen. Die beiden sind sich direkt sympathisch und verabreden sich schon bald täglich. Recht schnell (jedoch nicht ganz ohne zutun der Schule) wird May bewusst, dass ihr Schulleben so nicht weitergehen kann und so beschließt sie, sich in Zukunft nicht nur mehr Mühe zu geben, sondern auch regelmäßig dort aufzutauchen. Deswegen verabredet sie sich schließlich erst Nachmittags mit Zac und bald kommen sich die beiden näher... Hollys Manuskript ist eine sehr interessante und verdammt spannende Angelegenheit, weswegen ich mich diesem hier auch extra widmen möchte. Wir befinden uns in einer früheren Zeit und Raven, das Mädchen, um das es in Hollys Manuskript geht, hat gerade erfahren, dass sie nicht länger bei Onkel und Tante leben darf. Nachdem ihre Mutter starb und nun auch der Vater im Krieg gefallen ist, sehen ihre nächsten Verwandten nun keinen besonderen Anlass mehr, das Mädchen weiter "durchzufüttern" und schieben sie ab, ins Waisenhaus. Das Waisenhaus ist für das arme, elternlose Mädchen die Hölle auf Erden und sie hält Augen und Ohren offen, um diesem Ort entfliehen zu können. Wundersamerweise findet sie schneller eine Möglichkeit, als sie gedacht hätte, doch von diesem Weg rät ihr Melody, ebenfalls ein Waisenhausmädchen, dringend ab. Doch Raven hat ihren eigenen Kopf und begibt sich damit in Gefahren, die sie nicht abzuschätzen weiß... Die Kapitel dieses Romanes bestehen jeweils aus den einzelnen Kapiteln und pro Kapitel noch aus 3 "Unterkapiteln". Diese beinhalten jeweils May's Geschichte, Raven's Geschichte und einem Zusammenschluss dessen, was sich mir erst sehr spät als Phase eröffnete, in der sich May wohl zu Raven in die Geschichte träumt! Anfangs waren mir diese Sequenzen sehr suspekt, denn es erfolgt ohne jegliche Erklärung oder Anlehnung an die Realität. Trotzdem fand ich diese Episoden immer sehr interessant und ohne sie wäre das Buch wohl einfach nicht dasselbe. Insgesamt gefällt mir sowohl die Idee, als auch die Aufmachung des Buches wahnsinnig gut und der Schreibstil sagte mir vom ersten Satz an zu. Die Charaktere sind interessant gestaltet, die Handlung ist schlüssig und das Buch lässt einen nach mehr verlangen! Der einzige Faktor, der mir an diesem Roman nicht gefiel, war die Tatsache, dass das Ende relativ abrupt kam und die Handlung deswegen viel zu rasant fortgeschritten ist. Daraus hätten man durchaus noch etwas mehr zaubern können, denn man erkennt definitiv das Potenzial der Autorin!

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  • Ein Buch welches mal was ganz anderes ist.

    Hollys Manuskript
    Sabrina80

    Sabrina80

    29. January 2015 um 12:39

    Erster Satz: "May legte das Paket neben sich auf den Boden." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. May muss mit ihrer Mutter umziehen nach der Scheidung ihrer Eltern. Das gewohnte Leben ändert sich komplett. Statt Brötchen vom Bäcker, gibt es nur nach haltbares aus dem Discounter, statt einer hübschen Schule, eine die komplett vollgeschmiert ist. Mit dem Unterrichtsstoff sind sie auch viel weiter, als wie in ihrer alten Schule. Sie beschließt nichts zu machen und schwänzt öfter die Schule. Der einzige Lichtblick in ihren jetzigen Leben ist das Manuskript, welches sie von ihrer Freundin Holly bekommen hat. Dort wird die Geschichte von Raven erzählt. Einen Mädchen, deren Eltern tot sind und die von ihrem Onkel und der Tante ins Waisenhaus abgeschoben wird... Meine Meinung Bei dem Buch war ich sofort vom Cover verzaubert. Das ist so wunderschön. Ich finde die Farben so toll. :) Die Geschichte an sich ist trotz das sie recht kurz ist sehr komplex. Jedes Kapitel ist in drei Teile eingeteilt. Im ersten erfahren wir was May gerade macht. Der zweite Teil handelt von dem Manuskript und somit von Ravens Geschichte. Im dritten Teil kommen May und Raven zusammen. Ich gebe zu, mit dem habe ich am meisten Schwierigkeiten gehabt. Das war mir nicht so ganz schlüssig, ob das ein Traum ist und was das überhaupt zu bedeuten hat. May tut sich sehr schwer mit ihren neuen Leben. Man muss aber auch dazu sagen, sie tut nichts dafür, das es schön werden könnte. Sie sitzt nur rum in der Schule, sofern sie nicht schwänzt, und mit ihren Mitschülern redet sie kein Wort, sondern geht allen aus dem Weg. So wird das mit neuen Freunden nichts. Ravens Geschichte war interessant, auch wenn ich nicht weiß wann und wo sie spielt. Ihr Vater starb im Krieg und sie kommt ins Weisenhaus zu den barmherzigen Schwester. Dort muss sie hart arbeiten und sie denkt nur an Flucht. Was ihr auch gelingt, mehr oder weniger. Da wo sie dann hinkommt, verwirrte mich ganz schön. Es entwickeln sich auch zwei Liebesgeschichten nebenbei. Sowohl May wie auch Raven lernen jemanden kennen und verlieben sich. Aber das passierte alles zu schnell, da hätte ich mir ein paar Kapitel mehr gewünscht. Fazit Ein Buch welches mal was ganz anderes ist. Sehr komplex, gleichzeitig auch sehr kurz und manchmal leicht verwirrend. Aber es bescherte mir ein paar sehr interessante Lesestunden.

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