Mira Grant Feed - Viruszone

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Inhaltsangabe zu „Feed - Viruszone“ von Mira Grant

Im Jahr 2014 geschieht das Unbegreifliche: Künstlich hergestellte Viren entweichen aus einem Labor und verbinden sich zu einem neuen Krankheitserreger, der die Toten zum Leben erweckt. Millionen Menschen sterben, als eine Flut von Zombies die ganze Welt überrennt. Zwanzig Jahre nach dem Ausbruch sind die Internetblogger Georgia und Shaun Mason auf der Suche nach den Hintergründen der Epidemie. Als Senator Peter Ryman sie bittet, ihn bei seiner Wahlkampagne zu begleiten, sagen die beiden sofort zu. Doch dann kommt es zu einem Zombie-Angriff, der eindeutig auf Sabotage zurückzuführen ist. Eine gefährliche Jagd beginnt.

Bloggen, Politik in Zeiten eines Zombievirus - eine Geschichte mit Potenzial.

— EatTheSpider
EatTheSpider

Blogger, Politiker und Zombies. Eine gute Mischung!

— Zeilenleben
Zeilenleben

Die ersten 50 Seiten sind der Kracher! Dann schwindet die schriftstellerische Rafinesse zugunsten unnötiger Wiederholungen. Langatmig!

— EFST79
EFST79

Ich hätte nie gedacht das Zombie Bücher mich fesseln können, aber doch, das geht!! Definitiv Empfehlenswert!!!

— Unique_Avid_Reader
Unique_Avid_Reader

Spannend und gut geschrieben. Stellenweise etwas langatmig, aber im Grossen und Ganzen doch lesenswert.

— amelancholytown
amelancholytown

Ein wunderbarer, spannender, gesellschaftskritischer Roman über das Blogger-Nachrichtengeschäft, über Politik, über ein (Über-)Leben mit Zombies. Sehr empfehlenswert, wenn man sich vorher bewusst macht, auf was man sich einlässt. Dann kann man nicht enttäuscht werden. Für hardcore Zombie-Splatterfans ist das Buch eher nichts. Ich empfehle das ungekürzte Hörbuch, hervorragend gesprochen von Tanja Geke.

— Niniji
Niniji

Ganz ehrlich kein einfaches Buch, definitiv tiefsinniger als es einem ein "Zombie" Buch erwarten lässt. Ich habe es als Hörbuch gehört und fand es so nicht so langatmig, wie man es vielleicht als Buch empfindet. Ich finde es faszinierend wie sich die Autorin mit den Themen auseinandergesetzt hat, allerdings sollte man vorher wissen, was da auf einen zu kommt.

— sleepingbeauty
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    Feed - Viruszone
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 13:09

    In Feed/Viruszone sind Krankheiten wie Krebs und die ewig lästigen Erkältungen durch Viren besiegt worden. Dummerweise sind sich die beiden Virenstämme etwas zu nah gekommen und haben die unangenehme Nebenwirkung mitgebracht, dass tote Menschen nicht tot bleiben, sondern als Zombies durch die Gegend schwanken und versuchen ihre Mitmenschen zu fressen.In dieser Welt begleiten wir die Geschwister Georgia und Shaun Mason, die einen Newsblog zum Thema Zombies betreiben. Denn die Blogosphäre hat in dieser Welt eine ganz andere Bedeutung bekommen seit die Toten wieder zum Leben erwachen. Die althergebrachten Medien wurden abgelöst durch Internetblogs und die Wahlkampagne des neuen Präsidenten wird von den aufsteigenden Bloggersternchen Georgia und Shaun begleitet.Die Welt ist gut durchdacht und das Vorhandensein der Zombies ist gut und nachvollziehbar erklärt. Dabei muss jeden klar sein, dass dieses Buch keine Zombie-Splatter Action beinhaltet, sondern sich eher mit den gesellschaftlichen Konsequenzen der Zombie Seuche auseinandersetzt. Das Buch ist aus Georgias Perspektive erzählt und sie erklärt den Leser ihre Welt. Massenveranstaltungen finden nur noch selten statt, da die Menschen Angst vor einer spontanen Virenvermehrung haben und auch jedes Haustier über 25kg kann den Virus auf Menschen übertragen. Dies alles wird in dem Buch gut vermittelt, die Gesellschaftsstrukturen, wie auch die neuartige Nachrichtenlandschaft werden anschaulich und gut erklärt.Die Sprache ist dabei einfach und die Länge der Sätze oft übersichtlich. Ab und an wird etwas saloppe Jugendsprache in den Text gestreut um das Ganze etwas aufzulockern. Teilweise wird nämlich etwas trocken über die Zombiewelt doziert ohne die Handlung dadurch voran zu bringen.Leider ist der Spannungsbogen in dem Buch nicht kontinuierlich hoch. Es gibt einige Längen, wodurch sich die 512 Seiten doch ganz schön in die Länge ziehen. Das Buch hätte gut und gerne um 200 Seiten gekürzt werden können und als Leser, hätte man wohl nicht viel verpasst. Richtige Zusammenstöße mit den allgegenwärtigen Zombies gibt es nur selten. Georgia und Shaun sind keine blutsverwandten Geschwister und ihre Beziehung zueinander ist schon als sehr eng zu beschreiben. Dabei leben beide eigentlich nur für ihren Job und nehmen es auch in Kauf dafür ihr Leben zu riskieren.Das Ende des Buches ist vorhersehbar, da es meiner Meinung nach schon auf den ersten Seiten auf genau dieses Ereignis zusteuert. Das finde ich aber nicht schlimm, da mich dann doch die Einzelheiten "des Ereignisses" am Ende interessiert haben und ich auch am Ball geblieben bin. Ein paar Überraschungen hat die Geschichte dann doch für mich bereitgehalten und obwohl sich manche Stellen wirklich in die Länge gezogen haben, konnte mich das Buch dann auch wieder packen.

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  • Nicht genutztes Potenzial

    Feed - Viruszone
    EatTheSpider

    EatTheSpider

    29. January 2016 um 19:41

    Die Story fängt spannend im Stil von The Walking Dead an: ein Geschwisterpaar inmitten von Zombies.  Lange hält sich die Spannung jedoch nicht. Plötzlich dreht es sich nur noch um das Bloggen zum Thema der Präsidentschaftswahl. Die Geschwister Georgia und Shaun reisen mit ihrem Kandidaten umher und gehen auf Stimmenfang. Das Blogger-Team wird von Buffy, dem Technik-Freak, komplettiert. Es dreht sich vor allem um die beste Darstellung des Kandidaten und die Anerkennung ihrer Newsseite unter den konventionellen Nachrichtenagenturen. Das Buch zieht sich an vielen Stellen wie Kaugummi, im ersten Drittel passierte so gut wie gar nichts, was einen an die Geschichte fesselt. Dabei geben die Themen viel Material her, um richtig Spannung zu erzeugen. Immerhin sind die Charaktere gut gelungen. Alle drei Hauptpersonen sind unterschiedlich mit ihren eigenen Macken, jedoch durch die Bank sympathisch. Auch wenn mir persönlich das Verhältnis zwischen den Geschwistern stellenweise zu "flirty" ist. Leider bin ich enttäuscht und werde die Reihe wohl nicht fortsetzen. Möglich, dass die Geschichte ab dem 2. Band erst richtig Fahrt aufnimmt, aber ich werde wohl lieber bei den Filmzombies bleiben.

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  • Zombies in der Blogoshäre

    Feed - Viruszone
    Zeilenleben

    Zeilenleben

    04. November 2015 um 13:29

    Meine Meinung: In Feed/Viruszone sind Krankheiten wie Krebs und die ewig lästigen Erkältungen durch Viren besiegt worden. Dummerweise sind sich die beiden Virenstämme etwas zu nah gekommen und haben die unangenehme Nebenwirkung mitgebracht, dass tote Menschen nicht tot bleiben, sondern als Zombies durch die Gegend schwanken und versuchen ihre Mitmenschen zu fressen. In dieser Welt begleiten wir die Geschwister Georgia und Shaun Mason, die einen Newsblog zum Thema Zombies betreiben. Denn die Blogosphäre hat in dieser Welt eine ganz andere Bedeutung bekommen seit die Toten wieder zum Leben erwachen. Die althergebrachten Medien wurden abgelöst durch Internetblogs und die Wahlkampagne des neuen Präsidenten wird von den aufsteigenden Bloggersternchen Georgia und Shaun begleitet. Die Welt ist gut durchdacht und das Vorhandensein der Zombies ist gut und nachvollziehbar erklärt. Dabei muss jeden klar sein, dass dieses Buch keine Zombie-Splatter Action beinhaltet, sondern sich eher mit den gesellschaftlichen Konsequenzen der Zombie Seuche auseinandersetzt. Das Buch ist aus Georgias Perspektive erzählt und sie erklärt den Leser ihre Welt. Massenveranstaltungen finden nur noch selten statt, da die Menschen Angst vor einer spontanen Virenvermehrung haben und auch jedes Haustier über 25kg kann den Virus auf Menschen übertragen. Dies alles wird in dem Buch gut vermittelt, die Gesellschaftsstrukturen, wie auch die neuartige Nachrichtenlandschaft werden anschaulich und gut erklärt. Die Sprache ist dabei einfach und die Länge der Sätze oft übersichtlich. Ab und an wird etwas saloppe Jugendsprache in den Text gestreut um das Ganze etwas aufzulockern. Teilweise wird nämlich etwas trocken über die Zombiewelt doziert ohne die Handlung dadurch voran zu bringen. Leider ist der Spannungsbogen in dem Buch nicht kontinuierlich hoch. Es gibt einige Längen, wodurch sich die 512 Seiten doch ganz schön in die Länge ziehen. Das Buch hätte gut und gerne um 200 Seiten gekürzt werden können und als Leser, hätte man wohl nicht viel verpasst. Richtige Zusammenstöße mit den allgegenwärtigen Zombies gibt es nur selten. Georgia und Shaun sind keine blutsverwandten Geschwister und ihre Beziehung zueinander ist schon als sehr eng zu beschreiben. Dabei leben beide eigentlich nur für ihren Job und nehmen es auch in Kauf dafür ihr Leben zu riskieren. Das Ende des Buches ist vorhersehbar, da es meiner Meinung nach schon auf den ersten Seiten auf genau dieses Ereignis zusteuert. Das finde ich aber nicht schlimm, da mich dann doch die Einzelheiten "des Ereignisses" am Ende interessiert haben und ich auch am Ball geblieben bin.  Ein paar Überraschungen hat die Geschichte dann doch für mich bereitgehalten und obwohl sich manche Stellen wirklich in die Länge gezogen haben, konnte mich das Buch dann auch wieder packen. Wahrscheinlich werde ich auch den zweiten Band der Trilogie lesen, da ich neugierig bin wie es nach dem Ende des ersten Teils weiter geht. Die Autorin zeigt sich bei der Gestaltung ihres Endes durchaus mutig und ich bin gespannt was sie im Endeffekt daraus macht. Fazit: Dies ist mein erstes "Zombiebuch" und ich habe daher keine Vergleichsmöglichkeiten. Der Horroranteil ist in der Geschichte so gut wie nicht vorhanden und wer genau das sucht, wird sehr enttäuscht von der Geschichte sein. Durch die nachvollziehbare Erklärung der Zombieseuche bekam das Buch aber einen unterschwelligen Horror für mich, da sich das Ganze doch recht plausibel anhörte. Insgesamt gebe ich Feed/Viruszone dreieinhalb Sterne. Ich musste mich zwar durch die ein oder andere Länge kämpfen aber das Buch konnte mich trotzdem gut unterhalten.

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  • Der Preis der Wahrheit

    Feed - Viruszone
    Tallianna

    Tallianna

    22. June 2015 um 13:20

    Die Geschwister Georgia und Shaun Mason leben in einer Welt, in der Zombies zur täglichen Realität geworden sind, seid zwei genetisch veränderte Viren – die das Leben der Menschen eigentlich besser machen sollten – aufeinander getroffen sind und die Toten nicht mehr tot bleiben. Beide sind Blogger aus Überzeugung und als sie und ihr Team den Präsidentschaftskandidaten bei seiner Tour begleiten dürfen, ist das wie ein beruflicher Lottogewinn. Dann passieren dem Präsidentschaftstross seltsame Dinge und ehe sie sich versehen sind sie mitten drinnen in den Intrigen der Politik. Plötzlich steht nicht nur ihre journalistische Integrität auf dem Spiel, sondern auch ihr Leben. Wie man an der, für mich, längeren Zusammenfassung sehen kann, ist dieses Buch ungeheuer komplex aufgebaut. Im Vordergrund stehen weniger die Zombies und wie es dazu kam, sondern eher, was die ständige Angst vor dem Ausbruch des Virus mit den Menschen und der Gesellschaft macht. Wie viel persönliche Freiheit opfert man, um in vermeintlicher Sicherheit leben zu können? Wie weit darf man gehen, wenn man dieser Bedrohung ausgesetzt ist? Ist es z. B. legitim, sämtliche große Säugetiere auszurotten, nur weil sie den Virus in sich tragen könnten? Darf man den Einzelnen opfern, um die Masse zu schützen? Diese und weit mehr fragen wirft das Buch beim Lesen auf, ohne sie jedoch definitiv zu beantworten. So hat jeder Charakter seine ganz eigene Meinung dazu, was man tun darf und was nicht. Schließlich wird auch gezeigt, was die Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten dem betreffenden Menschen und seiner Familie abverlangen kann. Auch wenn diese Art Kritik immer nur am Rande mitschwingt, ist sie mit feinem Gespür doch sehr gut zu vernehmen. Die durch den Virus völlig veränderte Gesellschaft hat auch die beiden Hauptprotagonisten Georgia und Shaun Mason geprägt. Als Kinder, die nach dem großen Ausbruch des Virus aufgewachsen sind, sehen sie die Welt anders, als all jene, die wissen, was sie verloren haben. Durch ihre (Adoptiv)Eltern sind sie mit der Welt des Bloggens, Posierens für Kameras und der Jagd nach Quoten groß geworden, ohne viel menschliche Nähe zu bekommen, außer von sich selbst. Dadurch wird diese extreme Bindung der beiden Geschwister zueinander schön beleuchtet. Beide Charaktere finde ich wunderbar ausgearbeitet und schlüssig erzählt. Ihre Ängste und ihre Wünsche werden durch jede Zeile transportiert und deutlich. Dieser Teil der Trilogie wird fast durchweg aus der Sicht von Georgia erzählt, die das ganze mit so viel trockenem Humor tut, dass ich mich stellenweise kaum halten konnte vor lachen. Aber auch die ernsteren Töne, gerade gegen Ende, wirken durchaus glaubwürdig und waren stellenweise so intensiv, dass es mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Auch die anderen Charaktere sind nicht weniger schön und nachvollziehbar beschrieben worden, egal, zu welcher Seite sie nun gehören. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind immer schlüssig. Schön fand ich auch, dass dieses Buch ganz ohne irgendwelche romantischen Liebesbeziehungen auskam. Ich sage nicht, dass diese ein Buch zwangsläufig schlecht machen, aber allzu oft verkommen diese Beziehungen zu einem Klischee und wirken aufgesetzt. Die Liebe, die Shaun und Georgia als Geschwister füreinander empfinden, ist so stark, dass alles weitere die Geschichte zu sehr überfrachtet hätte. „Feed: Viruszone“ ist somit der erste Teil der „Newsflesh“ Trilogie. Es ist wirklich schon lange her, dass ich bei der Lektüre eines Buches anfing, zu weinen, aber hierbei ist es geschehen. Das katapultiert dieses Buch in meine persönliche Top Ten der besten Bücher und lässt mich nach dem zweiten Teil Ausschau halten.

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  • Feed- Viruszone von Mira Grant

    Feed - Viruszone
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit Feed- Viruszone habe ich mich mal an eine andere Art von Genre gewagt - ein Mix aus Dystopie, Fantasy und Sience-Fiction - mit der ich aber leider gar nicht zurecht gekommen bin. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass jeder, der Bücher mag, in dem es um Technik und Zombies geht, dieses Buch vermutlich sehr mögen wird, und meine Rezension absolut nicht nachvollziehen kann. Ich aber habe gerade an diesen Themen leider keinen Gefallen gefunden, sodass mich das Interesse an diesem Buch nach und nach immer mehr verlassen hat. Mir tut das sehr leid für das Buch, denn wie ich eben schon andeuten wollte, ist es eigentlich ein sehr gutes und super spannendes Buch für Sience-Fiction-Fans. Die Autorin schreibt mit einem sehr flüssigen und ansprechenden Schreibstil, sodass sich das Buch an sich sehr angenehm und schnell lesen lässt. An den richtigen Stellen baut sie Elemente ein, die den Leser hellhörig werden lassen und Spannung erzeugen. Die eingefügten Blog-Einträge der Protagonisten in regelmäßigen Abständen lockern das ganze Geschehen auf, und sorgen für angenehme Abwechslung. Auch die Protagonisten sind der Autorin gut gelungen. Sie hat einen abenteuerlichen, einen bodenständigen und einen freakigen Charakter geschaffen, die sich gegenseitig wunderbar ergänzen und für Interessierte mit Garantie für Lesespaß sorgen! Zur Geschichte hingegen kann ich persönlich nicht viel Positives sagen. Ich habe im Laufe der Geschichte gemerkt, dass Zombies in Büchern für mich keine Spannung erzeugen, und zudem ist mir die gesamte Geschichte zu politisch geworden. Irgendwann ging es nur noch um den Präsidentschaftskandidaten, und deren richtige Präsentation im Internet. Die Technik spielt in diesem Buch eine große Rolle, sodass Dinge wie Kameras, Computer und Anschlüsse immer präsent sind. Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, was aber am Thema lag. Schreibstil und Charaktere sind der Autorin wunderbar gelungen, aber dennoch werde ich die Trilogie nicht zuende lesen.

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    • 2
    NiWa

    NiWa

    27. February 2014 um 21:49
  • Rezension "FEED-Viruszone" - Mira Grant

    Feed - Viruszone
    Amenea

    Amenea

    01. February 2014 um 17:12

    Zuerst fiel mir der zweideutige Titel ins Auge, dann das einfache, aber passende und ausdrucksstarke Cover. Ich schlug den Roman auf und begann zu lesen ... und konnte nicht mehr aufhören. Vom ersten Moment an war ich wie gefesselt in dieser Zukunft, in dieser Welt, in der es keine Krankheiten außer des Virus‘ gibt. Ich habe noch kein Buch gelesen, das die Thematik der Blogger in sich aufgenommen hat und das hat mir sehr gut gefallen. Durch den bildhaften Schreibstil ist man mitten im Geschehen und kann sich die Handlungen vorstellen, er ist passend zu Georgias Charakter. Die lebhaften Charaktere sind alle anders, unterscheiden sich in vielen Details, die Schwächen und Stärken kristallisieren sich nach und nach heraus. Georgia und Shaun sind die totalen Gegensätze: Geschwister oder nicht, sie passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Der Humor und ihr gegenseitiger Umgang ist so menschlich, dass ich mir die beiden in unserer Zeit vorstellen kann. Das Team, das die beiden leiten, wird immer weiter vorgestellt und die neuen Charaktere besitzen wiedererkennungswert. Die Idee mit dem Virus ist nicht neu, die Umsetzung allerdings schon. Durch unerwartete Wendungen, Todesfälle und Schockmomente wird die Spannung angeheizt und bleibt immer bestehen. Die vielen Szenenwechsel haben mir sehr gut gefallen, sodass mehr von dem Zustand im Jahre 2040 preisgegeben wird. Obwohl es leicht zu lesen ist, regt es an vielen Stellen trotzdem zum Nachdenken an, da so viele relevante Themen behandelt werden. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einzelne Szenen z.B. im Pferdestall zu wenig beschrieben werden. Einfach überwältigend. Lebhafte Charaktere und ein Virus machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, inklusive vieler unerwarteter Todesfälle.

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  • Ein absolutes Highlight

    Feed - Viruszone
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    19. August 2013 um 15:18

    Im Jahr 2014 geschieht das Unglaubliche. Zwei Viren, eigentlich zur Behandlung von Krebs sowie der gewöhnlichen Erkältung gedacht, verbinden sich zu einem neuen Virus. Unaufhaltsam verbreitet sich die Infektion in der Welt. Millionen Menschen sterben. Und erwachen dank des Virus wieder zum Leben. Wandelnde, seelenlose Körper, deren gesamtes Dasein nur von einem einzigen Ziel getrieben wird: Die Infektion immer weiter zu verbreiten. Fast 26 Jahre später hat “The Rising” alles verändert. Ganze Staaten sind an die Zombies verloren gegangen, und die Bedrohung die vom Kellis-Amberlee Virus ausgeht ist noch immer präsent und hat das Denken und Handeln der Bevölkerung von Grund auf verändert. Denn ob man nun von einem Infizierten gebissen wird oder eines natürlichen Todes stirbt – das im Organismus verankerte Virus führt dazu, dass man als einer von ihnen, den Untoten, den Zombies, zurückkehrt. Georgia Mason und ihrer Bruder Shaun tun das, was sich ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr traut. Sie verlassen ihr Haus und wagen sich vor in die gefährlichsten Gebiete. Und sie berichten darüber. Denn die beiden sind Teil einer neuen Generation von Internetbloggern. Wo Georgia sich ganz klar nur auf Fakten bezieht, ist Shaun ganz der risikofreudige Draufgänger. Eine Mischung, die sie bekannt und beliebt gemacht hat in der Bloggergemeinde. Nicht verwunderlich also, dass sie die Chance bekommen, der Wahlkampftour von Senator Peter Ryman zu folgen und darüber zu berichten. Doch der Weg des eventuell zukünftigen Präsidentschaftskandidaten ist mit Verrat, Anschlägen und Schicksalsschlägen gespickt… und Georgia und Shaun befinden sich inmitten der wohl größten und gefährlichsten Story ihres Lebens. “Feed” ist der erste Teil der “Newsflesh“-Trilogie von Mira Grant. Hinter dem Pseudonym steckt die amerikanische Autorin Seanan McGuire, die einigen bereits durch ihre October Daye Reihe bekannt sein wird. Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben ist schwer, denn dieses Buch ist so unfassbar genial, dass ich mich mit Lobeshymnen überschlagen könnte, ohne tatsächlich etwas wesentliches auszusagen. Blogger sind die neuen, denn sie sind die wenigen, die sich tatsächlich mit den Untoten auseinander setzen, die live das berichten, was die Medien versuchen zu verschweigen. Wo die staatlichen Medien Regeln zu folgen haben, sind die Blogger frei. Wenn man von den benötigten Genehmigungen für das Betreten gewisser Gebiete absieht. “We’re the all-purpose opiate of the new millenium: We report the news, we make the news and we give you a way to escape when the news becomes too much to handle.” Ruhm ist alles, und selbst der Tod des einzigen leiblichen Sohnes wird vermarktet, um höhere Bewertung für den eigenen Blog zu bekommen. Georgia ist ein Newsie, eine Journalistin, die sich in ihrem Blog “Images May Disturb You” ganz klar auf Tatsachen bezieht, die klar berichtet was geschieht, ohne großartige Ausschmückungen und blumige Formulierungen. Ihr Bruder Shaun hingegen ist ein Irwin, ein Draufgänger, der die Gefahr bewusst sucht und auf seinem Blog “Hail To The King” darüber berichtet, oftmals verbunden mit Videomaterial. Gemeinsam mit Buffy, die eher romantische Geschichten und Gedichte zur aktuellen Situation und den wandelnden Toten schreibt, gründen sie ihren Alpha-Blog “After the End Times”. Ihre Eintrittskarte zur wohl größten Chance ihres Lebens. Die von Grant geschaffenen Charaktere weisen eine Tiefe und Persönlichkeit auf, die mich von der ersten Seite an fasziniert und begeistert. Georgia fungiert hier hauptsächlich als Ich-Erzählerin, und wie es in ihrer Natur liegt, berichtet sie ohne Ausschmückungen, teils sogar recht trocken, jedoch unglaublich fesselnd und mit einer guten Prise Ironie. Und sie wächst ans Herz. Genauso wie ihr Bruder Shaun, der bereits auf der ersten Seite beweist, dass er nicht umsonst Irwin geworden ist, denn ein klein wenig lebensmüde muss man für diese Berufung sein. Und auch Buffy mit ihrer verträumten Art und ihrem Hang für Technologie ist ein Charakter für sich, der nicht etwa nur als Lückenfüller fungiert, sondern ganz klar seinen Teil zur Geschichte beiträgt. Ganz fantastisch sind hierbei die Einblicke in die persönlichen Blogs der Charaktere, die sich am Ende eines jeden Kapitels finden, und die nicht nur der gesamten Geschichte an sich noch mehr Tiefe verleihen, sondern auch den Hauptpersonen noch eine Funken mehr Persönlichkeit einhauchen. Und gerade diese Blogausschnitte haben mir mehr als nur einmal einen Schauer über den Rücken gejagt. Vor dem Hintergrund eines Virus, der die Toten wieder auferstehen und als hungrige Zombies zurückkehren lässt, entfaltet sich hier ein Roman der etwas anderen Art. “Feed” ist keinesfalls ein actiongeladener Zombiethriller, auch wenn die Bedrohung durch die Untoten auf jeder Seite präsent ist. Die Politik spielt hier eine ganz klare Rolle, ist doch die Reise des Präsidentschaftskandidaten Ryman hier Hauptbestandteil der Handlung. Georgia, Shaun und Buffy sollen im Auftrag von Ryman selbst über das berichten, was sie sehen, ob es nun zu seinen Gunsten ist oder nicht. Doch Politik ist mit Risiken verbunden. So treffen Sabotage und diverse Attacken das Team hart und drohen die Kampagne und ihre Teilnehmer zu gefährden. Grants gesamtes Werk ist von Referenzen an die Popkultur durchzogen. So ist Georgia nach George Romero benannt, der nach dem Ausbruch des Virus mit dem von ihm geschaffenen Filmmaterial wie “Night of the Living Dead” und “Dawn of the Dead” ganz ungewollt zum Retter der Menschheit wurde. Die Menschen wussten wie sie gegen die Untoten vorgehen konnten. Zumindest in der Theorie. Jahre nach dem Ausbruch des Virus sind immer noch ganze Gebiete, wie zum Beispiel Alaska oder Santa Cruz, noch immer als Zombie Territorien gekennzeichnet und zum Teil ganz an die Infizierten verloren. “Feed” verspricht viel und bietet so viel mehr, wenn man sich darauf einlässt. Ein Buch, das mich von der ersten Seite an fesselte und begeisterte. Mira Grant gelingt es den Leser so tief in ihre Geschichte hineinzuziehen, sodass man mit ihren Charakteren jubelt, weint, lacht und bangt. Ein Sog, dem man sich nicht einziehen kann, und der mich mehr als nur einmal dazu brachte, das Buch vor Verzweiflung fast durch den Raum zu werfen. Ein absolutes Highlight.

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  • Beeindruckend und spannend

    Feed - Viruszone
    evilein

    evilein

    16. August 2013 um 12:00

    Amerika in der Zukunft - die Menscheit ist durch eine Virusinfektion stark dezimiert und lebt in abgesicherten Gebieten.  Infizierte sterben und stehen als eine Art Zombie wieder auf, getrieben von dem Drang zu fressen und die Infektion weiter zu verbreiten . So weit - so gut - nicht unbedingt mein Thema, dachte ich. Die Zombies sind aber eigentlich auch gar nicht das Thema und treten sehr schnell in den Hintergrund. Die packende und rasante Reise eines Blogger-Teams mit einem Präsidentschafts-Kandidaten und politische Verwicklungen die über Leichen gehen, machten dieses Buch für mich so gut. Alle fünf Sterne dafür, denn mehr gab es ja nicht zu vergeben - schade.

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  • Bloggen, Zombies und eine Tour durch Amerika

    Feed - Viruszone
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    23. June 2013 um 11:01

    Georgia und Shaun Mason sind Blogger aus Leidenschaft. Für eine gute Schlagzeile und hohe Quoten begeben sie sich auch mal in Gefahr – und die Gefahr heißt in diesem Fall: Zombies. Denn durch die Mutation eines Virus, der den Krebs und den Schnupfen besiegt hat, kommt es nach dem Tod oder dem Biss eines Zombies zum sog. Erwachen. Und Georgia und Shaun haben es sich zur Aufgabe gemacht, darüber zu informieren und aufzuklären. Als sie das Angebot erhalten, Senator Rymann auf seiner Tour durch Amerika zu begleiten, damit er sich als Präsidentschaftskandidat vorstellen kann, nehmen sie diesen mit Freuden an. Die Quoten müssen ja hochgetrieben werden. Aber je länger sie unterwegs sind, umso mehr kommen sie eine Verschwörung näher, in welcher das Zombievirus als Waffe eingesetzt wird Da ich selbst Bloggerin bin, fand ich die Idee umso interessanter, ein Buch aus Sicht von Bloggern zu schreiben. Und dass es eigentlich nebenbei noch um Zombies geht, machte die Geschichte perfekt. Na ja, so ganz perfekt fand ich das Buch dann letztendlich doch nicht, da sich meiner Meinung nach manches sehr in die Länge gezogen hatte und im Vordergrund wirklich nur die Jagd um die höchste Quote stand. Außerdem fand ich manches eher verwirrend als bedeutend aussagend. So waren mir die unwahrscheinlich vielen Namen ein Dorn im Auge. Es ist klar, dass eine Wählerstimmenfang-Tour eines möglichen Präsidentschaftskandidaten durch Amerika mit einem großen Stab an Sicherheitsleuten, Pressemenschen und sonstigen Personen, die ein Senator zum Überleben braucht, mit einem Haufen von Namen durchsetzt ist, doch hätte man manche Personen, die überhaupt nicht wichtig für die Geschichte waren, einfach weglassen können. Ansonsten fand ich die Geschichte dann doch recht interessant. Gerade die Beziehung zwischen den Geschwistern Georgia und Shaun, die sich zeitweise auch ohne Worte verstehen, fand ich sehr gut dargestellt. Sie können sich blind aufeinander verlassen. Allerdings fand ich es erschreckend, die die beiden mit ihren jungen Jahren so verbissen und vor allem so zynisch geworden sind. Dies liegt aber an der Erziehung ihrer Stiefeltern, selbst Journalisten, denen die Quoten einfach wichtiger sind, als alles andere. Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Es wird aus der Sicht von Georgia erzählt, immer wieder unterbrochen von Blogbeiträgen von Georgia, Shaun und ihrer Kollegin Buffy. Im Vordergrund steht eben das Bloggen und die Quotenjagd. Aber auch das Zwischenmenschliche, gerade zwischen Georgia und Shaun. Die Verbundenheit der beiden zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und am Ende kommt ein Schocker, weil ich wirklich nicht damit gerechnet hätte, das gerade dies passiert. Was, kann ich nicht verraten. Erst im Laufe des Buches wird genau klar, warum es Zombies eigentlich gibt, wie sie entstehen und vor allem, auf was man alles aufpassen muss, damit man selbst keiner wird. Fazit: Ein Buch, das mit gerade etwas gespalten zurücklässt. Aufgrund der sarkastischen und zynischen Bemerkungen und der Machart her, sehr empfehlenswert. Aufgrund der Längen und verwirrenden Momente mehr etwas für Zombie- und Blogger-Fans.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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    • 1046
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    "Die Newsflesh-Trilogie"  "Feed - Viruszone" "Deadline - Tödliche Wahrheit" "Blackout - Kein Entrinnen" Über die Autorin Mira Grant ist in Nordkalifornien aufgewachsen, wo sie auch heute noch in einem alten Farmhaus lebt. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Schwäche für Horrorfilme. 2010 wurde Mira mit dem John W. Campbell Award als beste neue Autorin ausgezeichnet. Klappentexte FEED Im Jahr 2014 geschieht das Unbegreifliche: Künstlich hergestellte Viren entweichen aus einem Labor und verbinden sich zu einem neuen Krankheitserreger, der die Toten zum Leben erweckt. Millionen Menschen sterben, als eine Flut von Zombies die ganze Welt überrennt. Zwanzig Jahre nach dem Ausbruch sind die Internetblogger Georgia und Shaun Mason auf der Suche nach den Hintergründen der Epidemie. Als Senator Peter Ryman sie bittet, ihn bei seiner Wahlkampagne zu begleiten, sagen die beiden sofort zu. Doch dann kommt es zu einem Zombie-Angriff, der eindeutig auf Sabotage zurückzuführen ist. Eine gefährliche Jagd beginnt ... DEADLINE Nach dem Tod seiner Schwester leidet Shaun Mason unter Depressionen. Doch das Leben geht weiter, und als Leiter einer Nachrichtenorganisation hat Shaun alle Hände voll zu tun. Bis eines Tages eine Mitarbeiterin des CDC bei Shaun auftaucht, die behauptet, wichtige Informationen über das Zombievirus zu besitzen, das die ganze Welt verändert hat. Und kurz darauf kommt es zu einem neuen, rätselhaften Ausbruch des Virus ... BLACKOUT Die Ermittlungen rund um die Wahl von Präsident Ryman nehmen eine ungeahnte Wendung. Das Team von Shaun Masons Nachrichtenagentur muss den Kampf gegen verrückte Wissenschaftler, Zombies und abtrünnige Regierungsagenten aufnehmen, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Inhaltsangabe Im Jahr 2014 gelingt es einem Forscher ein Virus zu entwickeln, das den Krebs besiegt. Zeitgleich, aber an einem anderen Ort, wird ein Virus geschaffen, das alle Menschen vom Schnupfen befreit. Getrennt voneinander bewirken diese genau das, was sie sollen. Niemand hat mehr Krebs oder einen einfachen Schnupfen. Nun passiert das schlimmste, womit niemand gerechnet hat: Die zwei völlig unterschiedlichen Viren treffen aufeinander, mutieren gemeinsam, verschmelzen und es entsteht im menschlichen Körper ein neuer Virus. Krebs und Schnupfen werden zwar immer noch geheilt, allerdings erwachen die Toten wieder zum Leben und bedrohen nun die noch Lebenden. Ganze Städte werden überrannt und von der Regierung aufgeben. Nach zwanzig Jahren hat sich die Menschheit mit den Zombies arrangiert. Niemand geht mehr vor die Tür und das Leben spielt sich größtenteils im Netz ab. Dadurch verändern sich auch die Nachrichten und Bloggen steht ganz oben auf der Liste der Seiten, die die meisten Quoten haben. Und genau das machen auch die zwei Hauptfiguren Georgia und Shaun Mason mit ihrem Team. Sie bloggen Nachrichten, sie bloggen wie sie Zombies mit Stöcken piksen und sie bloggen Gedichte über Zombies. Um sich nun in der Bloggerwelt zu etablieren, begleiten sie den neuen Präsidentschaftsanwärter auf seiner Wahlkampftour. Auf dieser Tour decken sie eine Regierungsverschwörung auf, die so weitreichende Kreise zieht, das die Autorin Mira Grant ( http://miragrant.com/ ) alles in drei Bücher gepackt hat. Am Ende gibt es einen großen, völlig unerwarteten Knall! Meine Meinung Durch Zufall fielen mir die Bücher in die Hände. Der ganze Hype um die Zombies hat auch mich erwischt und nach dem ich doch dieses und jenes Buch darüber gelesen hatte, hab ich eigentlich gar nicht mehr viel erwartet. Was will man auch schon mit menschfressenden Zombies anders machen? Aber ich hatte mich mehr als getäuscht! Über den Inhalt aller Bücher möchte ich eigentlich gar nicht so viel verraten. Wer auf politische Verschwörungen der verschlungensten Art steht, daneben nichts gegen ein paar echt hartnäckige Zombies hat und mit einem sehr hohen Sprachniveau klar kommt, ist hier genau richtig. Die „Newsflesh-Trilogie“ ist nichts, was man mal schnell zwischendurch lesen sollte. Ich habe alle drei Bücher am Stück gelesen und bin mir sicher, wenn ich sie noch mal lesen sollte, entdecke ich Dinge, die beim ersten Lesen untergangen sind. Der Leser versteht wirklich alle Zusammenhänge erst am Ende des dritten Buches. Nun werden die Bücher als Zombie-Romane gehandhabt. Wer aber auf blutrünstige, menschenfressende Killermaschinen hofft, ist hier falsch. Ja, die Zombies kommen hier und dort vor, aber es geht in erster Linie darum, wie die Menschheit sich mit dieser Art von unerwarteter Plage nach 20 Jahren arrangiert hat. Wie sieht das Leben aus, wenn man nicht mal schnell von einer Stadt in die andere fahren kann? Die Autorin hat nichts dem Zufall überlassen und man sieht während des Lesens, wie das Leben in dieser Art und Weise aussieht. Wie groß die Veränderungen sind und wie anpassungsfähig die Menschen eigentlich sein können, wenn sie es wollen. Man fragt sich während des Lesens, wer die eigentlichen Zombies sind und ob die Wiedergeburt eine gerechte Strafe für so manchen sein könnte. Mira Grant erstellt außerdem ein völlig neues Bild der Zombies. Kennt man sie als umherstöhnende, nach Menschenfleisch gierende, aber total hirnlose Kreaturen, machen sie bei der Autorin eine faszinierende Entwicklung durch. Es gibt unterschiedliche Stadien und je mehr Zombies auf einem Fleck sind, desto schlauer werden sie und planen direkte Angriffe auf Menschen, die sich in ihre Nähe verirrt haben. Ich war von Anfang  an mit Begeisterung beim Lesen dabei, hab auch bei unerwarteten Wendungen, die die Autorin immer wieder einbaut, mehrmals laut fluchen müssen und eine Packung Taschentücher als Buchbeilage ist auch nicht schlecht. Die Figuren sind mit so viel Liebe erschaffen worden, dass man sogar die „Bösen“ sympathisch finden muss. Ohne Probleme baut Mira Grant direkt am Anfang Spannung auf und hält diese bis zum Ende des dritten Bandes. Fazit Diese Trilogie ist nicht einfach nur ein Buch, das man nach dem Lesen zuschlägt und weglegt. Diese Geschichte geht viel tiefer und ist erschreckend nah an der Realität dran, dass man hier und da schon ins Grübeln kommen kann, ob es wirklich nur eine Geschichte ist. Die Atmosphäre überzeugt auf ganzer Linie. Wer Zombiebücher mag, ist hier genau richtig. Wer dazu noch auf Thriller und politische Verschwörungen steht, kommt mit Sicherheit auf seine Kosten. Nur zu empfehlen! Viel Spaß beim Versinken in einer erschreckend, realitätsnahen Zombiewelt

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  • Rezension zu "Feed" von Mira Grant

    Feed - Viruszone
    Niniji

    Niniji

    21. February 2013 um 11:21

    Ca. 26 Jahre in der Zukunft: Zombies bevölkern die Erde, doch das Leben geht weiter - nur anders, angepasster an die wandelnden Untoten. Darüber berichten die zwei Geschwister Shaun und Georgia und deren Freundin Buffy auf ihrem (ihren) Blog(s). Die neue Art der Nachrichtenübermittlung, nachdem die Leute vor lauter Angst lieber zu Hause bleiben, statt sich vom Zeitungskiosk Printmedien zu kaufen. Das ist die Basis des Romans. Hinzu kommt darin eingebettet die Berichterstattung der drei über den Wahlkampf des Präsidentenanwärters, mit dessen Team sie durch das infizierte Amerika fahren. Es erwarten einen durchaus brenzlige Begegnungen und Kämpfe mit Zombies, allerdings längst nicht so splattermäßig wie in manch anderem Zombieroman. Vielmehr ist dieses Buch sehr sozial- und gesellschaftskritisch und behandelt viele Aspekte des Lebens, die auch heute (wenn auch mit anderem Hintergrund) ihre Gültigkeit haben. Ich muss gestehen, dass ich den Anfang zwar ganz nett, jedoch nicht wirklich fesselnd fand. Ich brauchte eine Weile um mit den Charakteren der Protagonisten zurechtzukommen, da sie alle sehr speziell und mitunter schwierig sind. Aber je länger man liest bzw. hört, desto mehr taucht man in die Geschichte ein und gewinnt die Personen lieb. Jede auf seine verschrobene Art und Weise. Hatte ich noch zu Beginn nicht unbedingt den dringenden Wunsch weiterzuhören, so änderte sich das ca. ab der Hälfte des Hörbuchs. Die Spannung steigert sich stetig und entlädt sich sehr emotional. Zumindest war das meine Reaktion am Ende. Hier ein Tipp von mir: Lest nicht den Klappentext des zweiten Teils der Trilogie, bevor ihr den ersten zu Ende gelesen habt! Denn der spoilert enorm! Die Sprecherin Tanja Geke liest grandios. Ich bin ja sowieso ein Fan von ihr. Sie bekommt so feine Akzentuierungen hin, so dass sie für alle Protagonisten eine andere Vorlesestimme hat. Vorlesestimme deshalb, da meist aus den Blogberichten vorgelesen wird. Ich hatte zwar gerade am Anfang etwas Mühe mich einzufinden, da erst am Ende eines Eintrags der Verfasser genannt wird, aber mit der Zeit konnte ich es dank ihrer Betonung gut herraushören. Fazit Ein wunderbarer, spannender, gesellschaftskritischer Roman über das Blogger-Nachrichtengeschäft, über Politik, über ein (Über-)Leben mit Zombies. Sehr empfehlenswert, wenn man sich vorher bewusst macht, auf was man sich einlässt. Dann kann man nicht enttäuscht werden. Für hardcore Zombie-Splatterfans ist das Buch eher nichts. Ich freue mich sehr auf die nächsten Teile: "Deadline" und "Blackout".

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  • Rezension zu "Feed" von Mira Grant

    Feed - Viruszone
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2012 um 20:56

    Ich bin durch Zufall an Feed gekommen. Ich war nämlich zuerst im Besitz von Deadline und bemerkte das es ein 2. Band ist, also husch schnell Feed besorgt. Der Anfang von Feed ist sehr interessant. Man wird in eine Welt eingeführt in der die Angst regiert, die Blogger die Nachrichten machen und die größte Gefahr nicht das Rauchen, sondern Zombies sind. Es ist ein wirklich cooler Ansatzpunkt für eine Zombie-Dystropie. Ein sehr netter Zusatz sind die Blogeinträge zu jedem Kapitel, so dass es sich anfühlt als wäre man Teil dieser Gemeinschaft. Ich finde die Charaktere alle miteinander sehr sympatisch und das Storysetting ist cool in die Welt eingebaut. Man wird Schrittweise in die Welt eingeführt. Man lernt erst das Zombieproblem kennen, dann die Blogger und der Hintergrund warum es so viele Blogger gibt und man erfährt warum andere Wörter wie Quoten, Newsies und Irwins so wichtig sind. Anfangs hatte ich keine Ahnung in welche Richtung dieses Buch gehen soll, da ich ja weiterhin es oft vermeide Klappentexte vor dem Lesestart nochmal zu Lesen. Ich hab auf eine Zombie-Dystropie gewartet und plötzlich war das doch eher ein Polit-Thriller mit Zombies. Das war aber gar nicht schlecht so, denn ich fand die Geschichte sehr spannend. Man liest wegen den Zombies und wird von dem Thriller gefesselt und frisst sich nur so durch die Seiten. Auf die 3 Hauptcharaktere von Feed möchte ich noch mal genauer eingehen. Da gibt es George… eigentlich heißt sie Georgia, in der Zeit der Zombies sind Namen die auf den großen George Romero verweisen sehr beliebt… George ist Newsie des Blogs nach dem Jüngsten Tag, was nichts anderes bedeutet, sie ist die Reporterin. George hat eine typische Krankheit der Zeit, retinales KA. KA bedeutet Kellis-Amberlee und das ist die Virenkombination die die Zombifizierung auslöst. Wenn die Viren schlafen können sich Reservoirkrankheiten bilden, bla bli blub… das wird alles in Teil 2 wichtig… retinales KA heißt das George “Zombie-Augen” hat. Die Viren erweitert die Pupillen, so weit das normales Licht sehr schmerzhaft ist und sie deswegen hinter der Sonnenbrille lebt. Sie ist jung, bissig und sehr klug. Nachrichten sind ihr wichtig, sie treibt ihre Crew an. Shaun ist Geogias Bruder. Er ist der Irwin des Blogs. Irwin bezieht sich auf den Crocodile Hunter Steve Irwin. Irwins sind Risktaker und sein Job ist es quasi Zombies mit einem Stock zu pieksen. Er ist sehr lustig und ich mag ihn sehr gerne. Dann ist da noch Buffy, sie heißt eigentlich Georgette, ist jedoch blond und nennt sich selbst nach einer wohlbekannten Serie vor dem “Erwachen” ihr habt ja bestimmt keine Ahnung was für eine Serie sie meint! ;) Buffy ist eine Fiktive, sie schreibt Gedichte und Geschichten die auch im Blog veröffentlich werden, aber Buffy ist die Königin der Nerds. Sie ist eine Hackerin vor dem Herrn und kümmert sich um die Technik von nach dem jüngsten Tag. Dieses Trio belebt die Geschichte weil all ihre Marotten die Geschichte sehr menschlich und nachvollziehbar machen. Jeder Verlust ist spürbar und schmerzhaft. So schmerzhaft, das ich das Ende Feed eigentlich gar nicht lesen wollte. Ich hab mich richtig auf den 2. Teil gefreut, den ich sofort danach gelesen habe. Fazit: Ich kann Feed sehr empfehlen. Zombiefans, aber auch normale Thrillerfans kommen auf ihre Kosten. Wenn man beides mag? BINGO! Die Geschichte ist sehr spannend, voller sympatischer Figuren und bietet eine gute Einführung in die Geschichte und Zombies.

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  • Rezension zu "Feed" von Mira Grant

    Feed - Viruszone
    Lenchen94

    Lenchen94

    11. July 2012 um 00:51

    Tja, Feed ist ein Buch, über das man nicht zu viel verraten darf. Jedes bisschen würde einem mehr die Spannung rauben, bei diesem Buch ein wahres Verbrechen ... Geht, wenn möglich, ohne Vorwissen an das Buch heran! Ansonsten ist es nicht halb so spannend! Die Story bewegt sich auf allerhöchstem Niveau. Ich glaube ich habe noch nie einen so sorgfältig ausgearbeiteten Weltenentwurf gesehen. Es gibt so viele Details, so viele Kleinigkeiten, die die Geschichte so unglaublich glaubhaft machen. Die Geschichte beschäftigt sich nicht damit, möglichst effektiv Zombies umzubringen oder die Menschen ums Überleben kämpfen zu lassen. Feed ist eine Geschichte über Politik und Pressefreiheit, die eben in einer zombiegeplagten Welt spielt. Fast schon ein Politthriller mit Zombies. Diese existieren hier schons seit etlichen Jahren und die Menschen haben (mehr oder weniger) gelernt, mit ihnen zu leben. Die Gesellschaft hat sich angepasst und die Menschen ebenso. Die lebenden Toten sind hier nicht das Hauptgericht, sondern eher der Teller, auf dem es serviert wurde. Die Story ist zu jeder Sekunde absolut glaubhaft und erschreckend realistisch. Hier gibt es keine Ausschmückungen oder Verschnaufpausen. Obwohl das Buch 500 Seiten lang ist, ist es durchgehend nüchtern und sachlich. Das liegt wohl auch an den Hauptcharakteren: Den Geschwistern Georgia und Shaun. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Shaun ist der Draufgänger, der nichts lieber macht, als Zombies mit einem Stock zu pieksen und Georgia ist die knallharte Frau, die nach der Wahrheit sucht. Zudem ist sie der Kopf der Mannschaft und das Buch ist hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben. Georgias Sichtweise ist die einer abgebrühten Journalistin und sie bringt selten Gefühle mit ins Spiel. Stellenweise war mir ihre Sicht dann doch eine Spur zu nüchtern. Aber so ist Georgia und sie macht auch keinen Hehl daraus, oder wie sie sagen würde: "haltet eure Meinungen verdammt nochmal aus meinen Nachrichten raus!" Solche Journalisten braucht die Welt! Wir bekommen auch einiges von ihrem Bruder Shaun mit, jedoch hat er bei mir nie die Verbundenheit geweckt, die ich Georgia habe zukommen lassen. Sprachlich ist es (selbst auf Deutsch) nicht ganz einfach und Anfangs hatte ich doch den einen oder anderen Absatz zweimal lesen müssen, um auch nichts zu verpassen. Die Sätze sind teilweise ein wenig lang und verschachtelt. Daher läd dieses Buch nicht zum einfachen "berieseln" ein. Man sollte seinen Kopf wirklich bei der Sache haben, sonst kann sich der Charme von "Feed" erst gar nicht entfalten. Die Geschichte baut sich recht langsam auf und hat auch im Mittelteil ihre zähen Abschnitte. Das tut der allgemeinen Spannung jedoch keinen Abbruch. Spätestens beim letzten Drittel waren meine Fingernägel nur noch Stumpen! Mira Grant weiß, wie man einen Leser fesseln kann, auch wenn anfangs recht wenig davon zu spüren gewesen ist. Hier kommt wieder der Appell: Lest das Ende nicht zuerst! Es würde euch alles verderben! Ich habe beim Ende Rotz und Wasser geheult und das bei einem Buch, das fast schon als nüchterner Politthriller durchgehen kann ... Mira Grant spielt hier mit unseren Emotionen und lässt uns Seite für Seite umblättern, ohne das wir uns dem wirklich bewusst sind. "Feed" ist im Fazit kein einfaches Buch gewesen. Es ist sachlich, nüchtern und durch seine glaubhafte Welt und der herrlich abgebrühten Protagonistin einfach nur realistisch. Das Buch hat einen zähen Anfang und auch im Mittelteil gibt es einige Längen, aber dennoch ist "Feed" einfach nur fesselnd und in allen Punkten glaubhaft. Von den Charakteren hätte ich mir im Endeffekt ein klein wenig mehr erhofft, aber es gibt ja noch zwei Folgebände ... Ich kann "Feed" absolut jedem empfehlen, der spannende und zudem intelligente Leseunterhaltung sucht, auch denjenigen, die nicht die größten Untoten-Fanatiker sind. Ich fiebere jetzt schon der Fortsetzung entgegen! Definitiv ein Highlight! Wertung Story: 5/5 Charaktere: 4/5 Sprache/Schreibstil: 4,5/5 Emotional: 4,5/5 Endwertung: 4,5/5 Altersempfehlung: 16 Jahre

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  • Rezension zu "Feed" von Mira Grant

    Feed - Viruszone
    Seitenakrobatin

    Seitenakrobatin

    05. June 2012 um 00:34

    Zum Inhalt (Klappentext): >>Wir haben den Krebs besiegt und den Schnupfen ausgerottet. Aber dabei haben wir etwas Grauenhaftes erschaffen, das nicht aufzuhalten ist: ein Virus, das die Toten wiederauferstehen lässt.<< Fast drei Jahrzehnte nach dem >>Erwachen<< sind die Blogger Georgia und Shaun Mason der größten Schlagzeile ihres Lebens auf der Spur: einer Verschwörung, deren Drahtzieher nicht davor zurückschrecken, das Zombievirus als Waffe einzusetzen. Sie müssen die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn es sie das Leben kostet . . . Meine Meinung zum Buch: Wenn ich mir den Klappentext durchlese, könnte das Buch so toll sein. Leider kam es anders als gedacht. Die Zombies waren nur so eine Art Randthema. Es kam hier mal ein Zombie vor und da mal einer, aber es war nicht so durchgehend wie gewünscht. Das Hauptaugenmerk richtete sich voll und ganz auf die beiden Hauptcharaktere Georgia und Shaun. Wie sie in der Welt der Lebenden, Toten und der Blogger, zusammen mit ihren Freunden zurechtkommen. Die Figuren die Mira Grant erschaffen hat waren für mich nicht mehr als Marionetten in einem Puppenspiel. Keiner der Charaktere, seien es die Haupt- oder Nebencharakter, konnten mich begeistern, noch mit ihnen mitfühlen. Die Untoten versprühten mehr Lebensfreude als sie. Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen schon springt mich ein Blog-Eintrag an. Was nicht der letzte sein sollte. An jedem Ende eines Kapitels findet man diese Einträge von Georgia, Shaun, Rick oder Buffy. Wenn es ab und zu diese Einträge zu finden gäbe, fänd ich das nicht schlimm. Nur leider besteht das komplette Buch aus das Thema >Der Blog und seine Blogger<. Was muss ich tun um viele Blog-Aufrufe zu haben und wie setze ich das um? Natürlich einigen Zombies den Tod schwer machen und die selbigen provozieren. Und schon schießen die Quoten nach oben. Buch beendet . . . Falsch! Selbstverständlich müssen Menschen in solchen Büchern sterben (und wieder auferstehen). Und an dem Punkt kommen die Zombies für etwas längere Zeit ins Spiel. Die Abwechslung die viel zu selten ist und der Gastauftritt der Untoten hatten mich immer wieder mit Freude erfüllt. Yeahh endlich passiert was, schoss mir durch den Kopf. Besonders zum Ende des Buchs hin viel mir auf, dass die Geschichte an Fahrt aufnahm und mich die letzten Seiten mitgerissen haben ohne, dass ich mir wünschte dass es bald vorbei sei. Zu schade dass der letzte Teil des Buchs nicht alles rausreißen konnte. Mein Fazit: Ein Zombie-Roman der es aus meiner Sicht nicht verdient hat so genannt zu werden.

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