Mira Lobe , Winfried Opgenoorth Hokuspokus in der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Hokuspokus in der Nacht“ von Mira Lobe

Still und dunkel steht das Haus da, alle schlafen. Nur die Maus Marlene ist wach. Dann kommt der alte Mugelmann, der wieder mal nicht schlafen kann. Und nach der Reihe tauchen alle auf: der Klaus, der Gärtner, der Fritz, die Fanni, der Clown, Frau Rundlich, der Mops, Habakuk und Nepomuk, die Ruth und die Wanda, und – als special guest – das Krokodil. Immer lauter wird’s und bunter, bis schließlich der Spuk zu Ende ist. Die Lichter gehen aus und das Haus steht wieder da wie am Anfang: still und dunkel.

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  • Rezension zu "Hokuspokus in der Nacht" von Mira Lobe

    Hokuspokus in der Nacht
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    09. August 2012 um 08:36

    Mira Lobe wurde 1913 als Hilde Mirjam Rosenthal in Görlitz geboren. Germanistik und Kunstgeschichte wollte sie nach ihrer Schulzeit studieren, doch als Jüdin war ihr das untersagt. Sie schließt die Textil- und Modeschule in Berlin ab und wandert 1936 nach Palästina aus, als ihr der Judenhaß der Nazis zu gefährlich wurde. Ihre Mutter, Großmutter und Schwester sollten später noch rechtzeitig nachkommen. Sie heiratet 1940 den Schauspieler und Regisseur Friedrich Lobe. Als sie 1943 mit ihrer Tochter Claudia schwanger ist und die Nachrichten aus Europa und Asien immer schrecklicher werden, fängt sie mit dem Schreiben an und hört bis zu ihrem Lebensende nicht mehr damit auf. 1951 kommt sie mit ihrem Mann nach Wien, nach der Schließung des kommunistischen Theaters, das ihn engagiert hatte, leben sie für einige Monate in Ost-Berlin am Deutschen Theater der DDR, bevor sie das Heimweh kurze Zeit später wieder zurück nach Wien treibt. Ab dieser Zeit veröffentlich Mira Lobe jährlich bis zu drei Kinderbücher, insgesamt über 100. Viele davon werden mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem das 1972 zuerst erschienene Das kleine Ich-bin-Ich, das seither viele Generationen von Kindern zur Ausbildung eines gesunden Selbstbewusstseins motiviert hat. Das vorliegende Buch „Hokuspokus in der Nacht“ erzählt eine Geschichte, die sich der Wiener Illustrator Winfried Opgenoorth ausgedacht und gezeichnet hat, und die, wie bei vielen anderen Kooperation der beiden, Mira Lobe etwa fünf Jahre vor ihrem Tod in Verse gefasst hat. „Still und dunkel steht das Haus- Ganz verlassen sieht es aus. Von Keller bis Dach Ist gar niemand wach. Nur Marlene, die Maus, guckt zum Fenster hinaus und schnuppert und lacht in der Nacht“ Und dann wird langsam deutlich, dass in dem Haus noch andere Menschen wohnen und arbeiten. Da ist der Klaus im Erdgeschoß, der Gärtner, Fritz, der Fiedler in seiner Dachkammer, die rote Fanni mir ihrer Trompete, ein Clown und viele mehr. Auf jeder Seite – immer wieder ist dasselbe alte schlossähnliche Haus abgebildet – kommen mehr fantasievolle Personen hinzu. Und es ist für die kleinen Kinder, denen diese Reime vorgelesen werden, eine große Freude, sie immer wieder neu zu entdecken und mit ihren Fingern auf sie zu zeigen. Am Ende, als alle miteinander ein großes Fest feiern, bevor das Haus wieder in die Stille der Nacht zurückfällt, hat man sie alle auf einem Bild zusammen. Ob das Kind die Namen behalten hat? Nach mehrmaligem Vorlesen, das mit Sicherheit gefordert wird, bestimmt. Ein schönes Bilderbuch mit wunderbaren Reimen.

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  • Rezension zu "Hokuspokus in der Nacht" von Mira Lobe

    Hokuspokus in der Nacht
    Christine_Rettl

    Christine_Rettl

    30. July 2012 um 01:40

    Ein dunkles Haus in der Nacht , in dem die Bewohner nach und nach erwachen, und mit jeder Doppelseite etwas Wundersames geschieht - bis dann später allmählich alle Lichter wieder ausgehen. Nur Marlene, die Maus, bleibt noch wach. Marlene, die Maus, geht spaziern vor dem Haus. Da beugt sich der Klaus zum Fenster hinaus und schneidet, schnipp-schnapp, ein paar Blaublüten ab. Und keiner weiß, warum er das macht in der Nacht. Die letzte Zeiile "in der Nacht" wiederholt sich von Seite zu Seite. Kinder ab drei Jahren lieben die Bilder und die Verse und lernen sie spielerisch auswendig. Ein von Winfried Opgenoorth zauberhaft illustriertes Bilderbuch mit wunderbaren Versen von Mira Lobe. Eines der schönsten Bilderbücher, die ich kenne.

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