Mira Valentin Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)

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Inhaltsangabe zu „Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)“ von Mira Valentin

Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal. *** Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.

Ein vielversprechender Auftakt <3 Lesen lohnt sich definitiv!!!

— Pingu1988
Pingu1988

Diese Geschichte sollte gelesen werden!

— NiQue
NiQue

Bildgewaltig und mitreißend! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten

— Sandra251
Sandra251

Wortgewaltig und atemberaubend düster. Eine Geschichte, die von Anfang bis Ende fesselt

— Fuchsiah
Fuchsiah

Aufwühlende, emotionale und epische Geschichte, die durch eine großartige Sprache und eine atemberaubende Handlung besticht. Grandios!!!

— alice14072013
alice14072013

Faszinierender Weltenbau, komplexe Charaktere, aufregende Handlung. Gefühlschaos vorprogrammiert!

— jaymixtape
jaymixtape
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  • Ein sehr vielversprechender Auftakt :-)

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    Pingu1988

    Pingu1988

    12. June 2017 um 09:21

    Vorweg kann ich schonmal sagen: Lest dieses Buch – es lohnt sich! :) *** "Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal. Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.“ Der Klapptext sagt eigentlich schon alles wichtige zum Inhalt ;)*** Die Grundidee der Story gefällt mir schon mal sehr gut ^^ Auch Mira Valentins Schreibstil war locker und leicht zu lesen und vor allem auch sehr bildhaft – Kopfkino lässt Grüßen ;) Schnell wurde mir klar, das wird eine tolle, spannende Reise durch Enyador – und so war es dann auch ;) Die Geschichte wird abwechselnd von verschiedenen Charakteren erzählt – so lernt man sie gut kennen, kann ihre Handlungen besser nachvollziehen, die Gefühle verstehen und man gewöhnt sich sehr schnell an alle. Sie sind alle so verschieden und gehen ihren eigenen Weg. Ich persönlich mag den Erzähler-Wechsel sehr gerne da man, wie schon gesagt, die Charaktere gut kennenlernt, es abwechslungsreich bleibt und vor allem fesselt es noch mehr an ein Buch – man will ja schließlich immer wissen, wie es mit dem oder der anderen weitergeht ;) Das passiert aber auch nur, wenn die Story gut durchdacht wurde, der Leser nicht „verwirrt“ bzw. man irgendwie keinen Sinn/ kein Ziel erkennt. Mira Valentin hat ihre Geschichte sehr gut durchdacht ;) Schnell wird klar, dass sich trotz der verschiedenen Geschichten die Wege der Protagonisten auf die eine oder andere Weise wieder kreuzen werden und ich bin sehr gespannt, was noch alles passieren wird und womit ich noch überraschen werde :) Ich bin mir nicht ganz sicher, wie viele Teile es geben wird... ich hoffe jedoch: Viele :D Ich glaube nämlich, dass diese Saga süchtig machen kann :) Tja... eine tolle Storyidee, interessante Charaktere, eine tolle Welt, Kopfkino und eine Ziege ^^ … Was soll ich sagen? Alles dabei, was ein gutes Buch ausmacht ;) Mir hat „Die Legenden von Enyador“ wirklich sehr sehr gut gefallen und ich freu mich auf die Fortsetzung :)

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  • Ein gelungener Auftakt!

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    NiQue

    NiQue

    02. May 2017 um 21:50

    Die Legende von Enyador – Mira Valentin Das Buch ist der erste Teil der „Enyador“ Reihe erschien erstmals im März 2017 Genre: Fantasy Kapitellänge: Lang Perspektive: Verschiedene Protagonisten „Erzähler - Sicht“ Ich bin durch Wälder geritten und gewandert, teilweise sogar geflogen. Auf diesen verschiedenen, aber dennoch eine verbindende Reise habe ich eine unglaubliche Welt kennenlernen und auskundschaften können. Ich war ein Mensch, ein Magier, eine Tochter des Elbenkönigs und der Sohn des Elbenkönigs, ebenso war ich etwas, was ich erst habe kennenlernen müssen. Während meiner Reise begegnete ich unter anderem Drachen, Dämonen, diversen übernatürlichen Wesen und einer weißen Ziege, die zu einem treuen Gefährten wurde. Auf der Suche nach meinen Freunden und Familienmitgliedern, verblieb mir kaum Zeit zum durch schnaufen. Neues galt es zu Entdecken, oder Hürden zu überwinden. Auf diesem Weg halfen mir meine sehr unterschiedlichen, treuen und weniger treuen Gefährten deutlich. Ebenso habe ich diese besser kennenlernen können, und ihre schwächen und stärken größtenteils gut herausfinden können. Als die Reise dann vorerst für mich endete, war ich ziemlich erschrocken darüber, mittendrin eine Pause einlegen zu müssen. Umso mehr freue ich mich darüber, meine Reise bald wieder fortsetzen zu können (ich hoffe es jedenfalls). Cover&Titel Mir gefällt das Cover sehr gut, und es ist ziemlich Aussagekräftig. Der Titel ist passend gewählt, und gefällt mir ebenso gut. Fazit Der Schreibstil vom Buch hat mir sehr gut gefallen, auch die verschiedenen Perspektiven sind sehr gut gelungen, und gaben einen guten „rundum“ Einblick. Hin und wieder fand ich es mal etwas schwierig, mich daran zu Erinnern, wer nun wo gerade steckte und was tat. Dies jedoch legte sich immer wieder. Die Storyline hat mir sehr gut gefallen, sie folgte ihrem Pfad und blieb durchgehend Interessant, Aufregend und Abenteuerhaft. Die Protagonisten waren hervorragend herausgearbeitet und waren mir größtenteils Sympathisch. Auch die Nebenfiguren haben ihre Präsenz gut genutzt. Ich vergebe hierfür 5/5 Sterne.

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  • go tristan :D

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    muse-thalia

    muse-thalia

    22. April 2017 um 16:51

    Mira hat eine neue Welt erschaffen, sie ist sehr detailliert und verwinkelt jeder hat sein eigenes Kapitel die sich abwechseln, und in der es keine Gnade gibt. In Enyador herrscht Hoffnungslosigkeit, besonders unter den Menschen. Eine düstere und dunkle Welt ist Enyador, über die aber jeder herrschen will, da frag ich mich doch warum :D. Ein langer Kampf beginnt in Enyador. Elben, Drachen und Dämonen kämpfen um die Macht, ohne dass es jemals einen eindeutigen Sieger gibt. Die Drachen waren zuerst da sie wollten Feuer, die Dämonen wollten gegen das Feuer immun sein und die Elben wollten Schwerter schmieden um die Dämonen zu besiegen. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, sie wurden gezwungen ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen zu schicken. Die Elben ziehen von Dorf zu Dorf und veranstalten eine Auswahl, nur die besten werden in die Sklaverei aufgenommen. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, besonders einem, dem Hauptmann der Elben, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Tristan hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte. Durch sein Wiedersetzen wurde erst die Prophezeiung erweckt. Es bilden sich Reisegefährten, die sich eigentlich hassen. ihr werdet die Geschichte lieben. Sie ist für jeden der gern Herr der Ringe gelesen hat und weiterhin mit Drachen und Co Arbenteuer erleben möchte.

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  • Bildgewaltig und mitreißend! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    Sandra251

    Sandra251

    15. April 2017 um 17:11

    Bildgewaltig und mitreißend! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten"Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal. Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben."Mira Valentin hat mit ihrem neuen Buch wieder eine bemerkenswerte Welt erschaffen, die komplett durchdacht und dadurch umso besser vorstellbar ist."Die Legende von Enyador" erzählt von vier Völkern, die sich bereits seit Jahrhunderten bekämpfen ohne dass es jemals einen eindeutigen Sieger gibt. Alles beginnt mit den Söhnen der vier Königreiche, die alle, um einander zu besiegen einem Zauberer das opfern sollten, was an ihnen das Beste war. So wurde der Prinz des Ostens, im Tausch gegen seinen unbeugsamen Willen, der erste Drache.Der Prinz des Nordens, opferte seine Schönheit, für die Unempfindlichkeit gegen das Feuer der Drachen und wurde zum Dämon.Der Prinz des Westens, opferte seine Liebe, seinen Humor und seine Lebenslust, wurde zum Elben und erhielt die Fähigkeit Schwerter zu schmieden, die die Haut der Dämonen durchdringen konnten und wurde unempfindlich gegen die Macht der tödlichen Dämonenblicke.Auch der letzte Menschen König schickte seinen Sohn, den Prinzen des Südens aus um mehr Macht zu Erlangen. Doch dieser Prinz war mutiger und sein Wille unbeugsamer, als der der anderen Prinzen und so beschloss er nicht seine Besten Eigenschaften aufzugeben. Als Belohnung für seine Standhaftigkeit und seinen Mut erhielt er einen Teil der Magie des Zauberers und die Aufgabe die Menschen Enyadors vor den anderen Völkern zu bewahren.Ich finde die Idee einfach großartig und den Schreibstil einfach mitreißend, beachtlich und spannend.Jedes Kapitel erzählt aus der Sicht einen anderen Protagonisten, so begleitet der Leser von Anfang an die Menschen Tristan, Kay und Agnes, lernt die Elben Isora und Istariel kennen und die Drachenmädchen Saphira und Shooks sowie den Dämonen Thul.Wie gewohnt erleben wir durch Mira Valentins Schreibstil einen wahren Gefühlscocktail. Was Tristan erlebt ist unglaublich grausam und aufregend zugleich, man beginnt gewisse Protagonisten abgrundtief zu hassen und entwickelt einen Beschützerinstinkt für andere. Einige Protagonisten entwickeln sich vom stillen Mäuschen zur starken Persönlichkeit und wieder andere entwickeln einfach beeindruckende Mächte. Was ich auch ganz besonders toll finde ist der absolute Liebling im Buch- der weiße Teufel Gweilo ;-) einfach genial, witzig und liebenswert.Beeindrucken ist auch, das Mira nicht irgendwelche Zaubersprüche in einer bisher unbekannten Sprache gewählt hat, sondern Worte, bei den man direkt sie Macht spürt, wenn man sie liest.Eine Legende die jeder kennt wird ebenfalls in ihrer Geschichte verwoben und neu erzählt. Eines der vier Völker bekommt eine ganz neue Rolle, die den Leser schockiert, unbegreiflich ist, dadurch schockiert und genau deshalb noch viel beeindruckender ist.Es gibt viele Schockmomente, Szenen die einem das Herz schmelzen lassen, Ereignisse in denen man selbst gerne zum Drachen werden würde, um alles zu verbrennen und Protagonisten die man ins Herz schließen kann. Die Beschreibungen sind Bildgewaltig und eindrucksvoll und wenn sich auch noch eine Autorin wie Mira Valentin mit der talentierten Illustratorin wie Lucy-Mae Tatzel und einem, nein DEM Coverdesigner Alexander Kopainski zusammen tut, dann ist es keine Frage mehr, ob man sich "Die Legende von Enyador" holt und die Geschichte lebt.

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  • Ein wundervoller Auftakt

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    Fuchsiah

    Fuchsiah

    20. March 2017 um 15:53

    Wer Mira Valentins Talente Reihe kennt, weiß, wie bildgewaltig und fesselnd sie schreiben kann. Hoch war also die Chance, dass mich auch dieses Mal der Schreibstil und die Geschichte voll und ganz überzeugen würden und ich sollte nicht enttäuscht werden.Sie hat mich in eine Welt entführt, in der es keine Gnade gibt, eine düstere und dunkle Welt. Eine Welt, voller Hoffnungslosigkeit?Magie und alte Wesen reichen sich die Hände, wie also konnte ich da als alter Fantasyhase nein sagen? Richtig, gar nicht und schon von Beginn an wurde ich als Leser in den Bann gezogen.Es ist wohl auch dem Schreibstil der Autorin zu schulden, dass über dem ganzen Buch die Spannung lastete. Ich rechnete immer damit: Jetzt, ja jetzt müsste doch etwas passieren, doch sie ließ mich zappeln. Diese Spannung sorgt auch dafür, dass ich die Geschichte innerhalb von ein paar Tagen gelesen habe.Alles beginnt mit einem Jungen, der vielleicht dazu bestimmt ist, Großes zu bewirken und die Reise von manch anderem "Fabelwesen" miteinander verweben wird. Mira schafft dabei eine ganz eigene und neuartige Welt, so detailliert und verwinkelt, dass es Spaß macht, immer wieder etwas Neues zu entdecken. Zudem führt sie die Leser gekonnt in diese neue Welt ein, so dass nicht der Eindruck entsteht, man würde schlichtweg in das kalte Wasser geworfen.Mira Valentin verknüpft hier die Fantasyelemente gekonnt mit einer düsteren, dunklen Welt, gerade diese Kombination hat mir richtig gut gefallen.Sie gestaltet etwas Bekanntes: Ein Junge, der die Hoffnung trägt und die Fabelwesen zu etwas komplett Neuem um, von dem ich zu Beginn des Buches nicht ein Mal geträumt hätte.Wendungen, die mich als Leser in Atem gehalten haben. Die Dunkelheit, die alles zu übermannen droht und doch gibt es dort den kleinen Keim der Hoffnung. - Dort wo es Schatten gibt, gibt es auch Licht und dort wo die Düsternis das Licht zu verdrängen vermag, gibt es eine Kerze, die auch noch der dunkelsten Finsternis trotzt. Genau das sagt das Buch für mich aus.Besonders gut fand ich die Perspektivenwechsel, die es mir als Leser wirklich erleichtert haben, die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen zu verstehen und genießen zu können. Genau aus diesem Grund konnte ich die Beweggründe der Personen so gut nachvollziehen und das finde ich bei einer solchen Geschichte immer sehr wichtig. Die Figuren sind unterschiedlich und vielschichtig und, was ich besonders wichtig finde, sie sind nicht perfekt. Gerade das hat mich vermutlich so sehr mitfühlen lassen.Für jeden Fantasy-Fan ein MUST READ.Wortgewaltig und einfach nur spannend bis zum Schluss. Wieder ein Mal hat es die Autorin geschafft, mich direkt zu Beginn an sich zu fesseln.Mira, du hast mich an der Angel wie ein kleiner zappelnder Fisch und bin gespannt auf mehr!

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  • Der Auftakt einer ganz besonderen Saga

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    KristiesBookcreed

    KristiesBookcreed

    19. March 2017 um 09:48

    Das dieses Buch nicht vergleichbar sein wird mit den "Talenten" habe ich geahnt und so bin ich auch herangegangen.Wie an einen neuen Autor, völlig ohne jegliche Erwartungen. Lustigerweise, war das Resultat des Buches das selbe, wie bei den "Talenten"... ich war fertig mit mir und der Welt und habe den Mund nicht mehr zubekommen und das ist sehr gut, denn selten schafft ein Buch so etwas.Gleich zu Beginn, ich bin kein Fan von High-Fantasy und genau zu sein mache ich immer einen riesigen Bogen um diese Sparte, weil mir das meistens too much ist und ich schnell genervt bin von all dem PiPaPo. Doch hier blieb all das aus, denn hier war einiges anders, als man es gewohnt ist... z.B. die Drachen, aber dazu sage ich lieber mal nichts ;-)Der Prolog bietet in seiner Form einen guten Einstieg in die Geschichte und die Welt und man kann sich quasi kurz "eingewöhnen, aber danach geht es sofort los.Die Geschichte an sich ist anders geschrieben, als wir es von Mira gewohnt sind, denn sie ist in der Verganhenheitsform geschrieben und auch die Erzählperspektive ist mit einer personellen Erzählweise anders, als bisher gekannt. Was das lesen aber total interessant macht, denn es macht das Buch anders und hebt es klar von den "Talenten" ab.Auch, dass kapitelweise ein anderer Handlungsstrang erzählt wird, trägt zu einem besonderen Leseerlebnis bei, wobei für mich jeder dieser Handlungsstränge und jede Person, die ihn durchlebt, gleich wichtig sind. Man lernt sie zu Anfang kennen und folgt ihnen bis zum Schluss, keiner fällt irgendwann einfach unter den Teppich.Die Handlung und die Charaktere sind jedes für sich und beides zusammen sehr detailreich und so komplex, dass es schwer ist sie hier zu beschreiben, ohne zuviel zu verraten. Aber soviel sei gesagt:Die Charaktere sind jeder für sich besonders und sehr liebevoll gestaltet.Die Handlung ist so facettenreich und spannend, dass sie einen nicht mehr loslässt.Jedes noch so kleine Detail hat dieses Buch zu etwas gemacht, dass mich wirklich überrascht hat!Vielleicht bringt mich dieses Buch dazu mehr High-Fantasy eine Chance zu geben.Jedenfalls bringt es mich dazu meine lieben und seltenen 6 von 5 Sternen auszupacken.Wohlverdient <3

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  • Alles Leid beginnt mit dem Streben nach Macht. Doch oft keimt im Verborgenen der Samen der Hoffnung!

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    alice14072013

    alice14072013

    15. March 2017 um 21:30

    „Todfeinde werden einander zeichnen. Und die Gezeichneten werden Wächter sein.... Denn die Wächter werden über die Lande herrschen. Dämon, Drache, Mensch und Elb, vereint im Blute der Wahrhaftigkeit.“ S. 172 Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eine epische Geschichte zu finden, die dich in den ersten Zeilen fest in ihre Klauen nimmt, gnadenlos mitreißt und dich bis zur letzten Zeile ohne jegliche Längen, ohne Atempause nicht mehr loslässt? Eins zu Fünfzig? Eins zu Hundert? Ich kann es nicht genau sagen. Aber es passiert nicht häufig, dass einige Werke genau dieses Phänomen in mir auslösen. Bei „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin wusste ich es instinktiv vom ersten Moment, als ich es aufschlug. „Niemand wagte es, den Elben in die Augen zu sehen. Die Jungen standen zitternd in Reih und Glied. Schneeflocken umspielten ihre gesenkten Häupter und setzten weiße Mützen darauf, wie zum Hohn. Vor Sonnenaufgang waren sie bereits auf dem Dorfplatz zusammengetrieben worden, doch die Elben warteten auf das Licht.“ S.10 Zeilen die vom ersten Augenblick erschrecken und den Leser in eine angespannte Haltung bringen. Ich wurde entführt in eine düstere, hoffnungslose und brutale Welt, in der es keine Gnade für die Schwäche des Einzelnen gibt. In der schonungslos unterjocht wird, im Bestreben nach Macht und Reichtum, in der keine Hoffnung auf Gefühl und Liebe scheint. Ich habe die Geschichte mit feuchten Händen begonnen, von den beklemmenden ersten Worten an den Atem angehalten und erst wieder Luft geholt, als ich am Ende angelangt war. Mira Valentin hat den Auftakt zu ihrem ersten wirklich epischen High Fantasy Roman mit einer Gefühlsgewalt und einem Reichtum an Bildern und überraschenden Entwicklungen geschrieben, der mich sowohl erstaunt als auch überwältigt hat. Ich kann nicht anders, als andächtig meinen Hut zu ziehen, vor der Geschichte, die aus ihrer Fantasie entsprungen ist...... Inhalt: Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal. ***Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben. Meinung: „ Denn Waisen hatten nur einen Lebenszweck: anstelle derer zu sterben, die man liebte.“ Zitat S. 10 Entstanden aus einem Fehler, den einst die vier Könige Enyadors aus dem Bestreben nach einer allumfassenden Macht begingen, haben die von den Elben bezwungenen Menschen nur noch einen Zweck im großen Krieg der Völker aus Drachen, Dämonen, Elben und Menschen zu erfüllen. Die Heranwachsenden aus den Dörfern und Städten werden als Kriegssklaven verschleppt, ein schrecklicher Blutzoll, den die gefühllosen Elben fordern, ein sicheres Todesurteil, um in vorderster Front im Kampf gegen Dämonen und Drachen verheizt zu werden. „Aus seinem Mund klang es wie der Urteilsspruch eines Richters. Und genau das war er – Richter über das Leben, Herr über das Wehklagen, Komponist des Todeslieds.“ Zitat S. 11 In ihrer Not ziehen die Menschen Waisen in ihren Familien auf, um sie anstelle ihrer eigenen Kinder in den sicheren Tod zu schicken. Gefühllos, grausam, erschreckend. „Das ist das Problem mit Hoffnungslosigkeit....Sie macht Menschen zu Monstern. Es wird nicht mehr lange dauern und wir fallen alle übereinander her.“ Zitat S. 19 Wir begleiten den ergreifenden, emotionalen und harten Weg der Jungen, auf die die Auswahl in diesem einen, besonderen Jahr fällt. Unter ihnen Tristan, dessen Wille niemals seinen Stolz zu verlieren vielleicht die Geschichte Enyadors neu schreiben wird und dessen Handeln auf schicksalhafte Weise das Leben von einigen wenigen Elben, Drachen, Menschen und Dämonen verknüpfen soll, die alle ihre ganz eigene zielführende Rolle für ein neues Zeitalter einnehmen werden. „ Die Zeit ist gekommen. Es beginnt!“ Zitat S. 102 Mira Valentin hat mit Enyador eine zugleich wundervolle, vielschichtige und detailliert ausgearbeitet Welt entworfen. Sie verwebt gekonnt uns aus dem Genre bekannte Völker und Wesen in einen völlig neuartigen Kontext und zaubert ihre eigenen fantasievollen Ideen und Schöpfungen hinzu. Entstanden ist eine bildgewaltige, düstere und beklemmende Welt, die gleichzeitig erschreckt, wie sie auch fasziniert. Ich konnte mich manchmal nicht entscheiden, ob ich mich gerne in die magischen Schattenwälder oder die prächtige Elbenfestung Aelfstan gewünscht hätte, oder ob ich lieber schreiend vor all den schrecklichen Dingen, die im Verborgenen lauern weggelaufen wäre. Denn in allem, so schön es auf dem ersten Blick anmutet, so faszinierend es scheint, wohnt etwas Grauenvolles, Bedrohliches oder Bedrückendes, das den Leser zurückweichen lässt. Hoffen lässt aus dem Alptraum zu erwachen, in dem er sich plötzlich befindet. „»Das Elbenschloss?« Agnes schluckte. Von diesem Schloss hatte sie schon gehört. Es hieß, es erstrecke sich über einer Schlucht, hoch oben im Feengebirge. Kein menschliches Auge könne seine Schönheit erblicken, ohne zu weinen.“ Zitat S. 54 „Aus dem Augenwinkel sah er ein schwaches Leuchten hinter sich. Er drehte sich blitzschnell um und erschrak: Das Laub, auf dem er gelegen hatte, schien plötzlich zu glühen. Kleine Flämmchen stiegen orangerot glimmend daraus empor. Sie sammelten sich auf Augenhöhe mit ihm, einige davon schwebten gar auf ihn zu, als wollten sie ihn näher betrachten. Er fühlte das Zittern der Ziege an seinem Bein. Beim ersten Anblick der Flämmchen hatte sie sich schutzsuchend an ihn gedrückt. »Was ist das?«, flüsterte ..., wohl wissend, dass niemand ihm Antwort geben würde. Aber die brauchte er auch nicht. Eine Stimme, tief in seinem Inneren, wusste es bereits, mit einer Gewissheit, die ihn selbst erschreckte. Dies war das Verhängnis tausender Wanderer, die letzte Sehnsucht jedes Menschen. Der glimmende Tod. Er war gekommen, um ihn zu holen. Seine Lippen formten den Namen ehrfürchtig und voller Gewissheit. »Irrlichter.«“Zitat S. 46 Das Leben der Völker Enyadors ist grausam, brutal und manchmal hoffnungslos. Überschattet von einem Krieg, der weder Gefühle, noch Freundschaften zuzulassen scheint. Nie kann man sich sicher sein, nicht verraten zu werden. Es ist ein Kampf ums Überleben, in dem es keine Liebe zu geben scheint. „ Liebe ist eine Erfindung der Menschen. Sie macht sie schwach und bringt nur Leid über sie....“ Zitat S. 105 „Liebe gibt es nicht. Sie ist eine Gauklerin, die dich kurz erfreut und dann weiterzieht. Hör auf, von ihr zu träumen.“ Zitat S. 106 Und doch gibt es in dieser dunklen Welt die lichtvollen Momente, das seltene Lachen und die wenigen glücklichen Augenblicke, die uns beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und den Charakteren einen Schimmer der Hoffnung schenken. Der grandiose Weltenaufbau und die wirklich spannende Handlung werden von einem absolut bildhaften und emotionalen Schreibstil getragen. Mira Valentin gelingt es, mit ihren Worten Bilder in meinen Kopf zu zaubern, welche die mal wunderschöne, mal erschreckend grausame und harte Welt vor meinem inneren Auge zum Leben erweckte. Die Umgebung, die vielen fremdartigen Wesen und die Szenen der Handlung erwachten und wurden für mich Realität. Es war, als ob ich mich in der Handlung selber befunden habe. Mal wollte ich dort staunend verweilen und allzu oft am liebsten wegsehen, wenn Folter und Misshandlung nicht mehr auszuhalten waren. „Es schneite nun immer stärker. Doch selbst die Schneeflocken schienen den Anführer der Elben zu fürchten. Sie umwehten ihn ehrfürchtig, keine landete auf seiner alabasterfarbenen Haut.“ Zitat S. 12 Aber noch wichtiger ist die Emotionalität einer Geschichte. Ich muss beim Lesen fühlen können. Ich will spüren, was die Protagonisten in den einzelnen Szenen erleben, was sie aushalten müssen, welche Ängste sie begleiten. Ich möchte die Stimmungen, die Atmosphäre einfangen können, in der ich mich in den einzelnen Szenen gerade befinde. Was ich beim Lesen dieser Geschichte erfahren durfte, hat mich schlichtweg überwältigt. Ich war nicht der stumme Beobachter, sondern ich habe Schmerzen am eigenen Körper gefühlt, habe mich Ängsten ausgesetzt, als wären es in diesem Moment meine eigenen. Ich habe gehofft und durfte glückliche Momente erleben und an vielen Stellen habe ich schallend gelacht. Es ist die Tatsache, hier nicht mehr stiller Beobachter, sondern selber Teil der Geschichte zu sein, die das Leseerlebnis so großartig und besonders machen. Mira Valentin hat beim Lesen gelebte Emotionen erschaffen und ich habe ihr jede Gefühlsregung ihrer Protagonisten, jede Stimmung abgekauft. Chapeau! „Es zischte. Beißender Dampf stieg empor, als Tristans Haut schmolz. Ein Schmerz, so grausam und roh wie kein anderer, jagte durch seinen Körper. Gellend drang ein Schrei an seine Ohren, von irgendwoher. Die Sinne schwanden ihm. Seine Faust verkrampfte sich. Der Moment. Der Moment, um es zu beenden. Er schloss die Augen.“ Zitat S. 93 In gleichem Maße wie die Autorin ein gutes Gespür für Emotionalität hat, so zeichnet sie besondere und herausragende Charaktere, mit einem absoluten Wiedererkennungswert. Sie erzählt hier in wechselnder Perspektive aus der Sicht einiger bedeutender Charaktere, deren Handlungsstränge sie geschickt zusammenfügt. Was sich am Anfang kompliziert anhört, ist genial durchdacht. So prägen sich die Protagonisten, so verschieden sie auch sein mögen, perfekt ins Gedächtnis des Lesers. Wir lernen sie kennen und verstehen ihre Beweggründe. Sie alle erhalten eine wahre Gefühlstiefe und schleichen sich somit sehr schnell in das Herz des Lesers, so tief, dass wir beginnen uns um sie zu ängstigen, mit ihnen zu fühlen und sie am liebsten alle nie wieder gehen lassen würden. Ob es die Menschen, die Elben, besondere Dämonen oder Drachen sind. Sie sind uns wichtig und tragen einen wichtigen Teil des Geschehen. Ich würde sie gerne alle in ihren Eigenarten herausgreifen, aber das wäre an dieser Stelle zu viel. Daher möchte ich einfach zwei benennen, die mir besonders ans Herz gewachsen sind. Tristan, ein Waisenjunge, der tapfer seinem Los entgegensieht, einmal als Kriegssklave der Elben rekrutiert zu werden und im Drachenfeuer zu enden. Er war für mich der stärkste Charakter von allen, der sich immer sein Mitgefühl bewahrt hat und trotz all der schrecklichen Konsequenzen seinen Kopf für Schwächere hinhält und anderen Trost spenden kann. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich an seiner Stelle geweint habe für das Leid, das er erfahren muss. Gleichzeitig habe ich ihn dafür bewundert, dass er niemals seinen Stolz verliert und seinen unbändigen Willen, auch wenn ich an einigen Stellen gerne den Kopf gegen die Wand geschlagen hätte aus Verzweiflung über seine Entscheidungen. Tristan hat mich wahnsinnig berührt in meinem tiefsten Inneren. „Damals, als du Agnes und mir diesen Rat gegeben hast, wurde mir klar, dass es das Einzige ist, was uns noch bleibt. Die Elben haben uns unsere Freiheit genommen. Aber unseren Stolz können sie uns nicht nehmen und nur darauf kommt es an.“ Zitat S. 89 „Das Einzige, was er noch hatte, waren sein bröckelnder Stolz und ein Fläschchen voller Gift“ Zitat S. 90 Istariel, der scheinbar gefühllose Elb von höherer Geburt, dessen Fassade schon in den ersten Szenen bröckelt und seinen wahren Charakter freilegt. Für mich war er die zweite tragische Figur. Was auch immer er versucht, er bleibt der „Unwürdige“ in den Augen seiner Familie. Derjenige, der nie die erste Wahl war und niemals besonders sein wird. Bis ihm bewusst wird, welche Bestimmung ihm wirklich in diesem Krieg zufällt. Und dennoch hat er noch einen langen Weg vor sich und muss lernen, seinen Gefühlen zu vertrauen. Ich hätte ihn manchmal gerne in den Arm genommen. Aber viel wichtiger, er hat mein Herz sofort gestohlen. „ Sein Blick traf ihren und zum ersten Mal ließ sie es zu, dass er bis in ihre Seele drang. Wärme breitete sich entlang seines Rückens aus. Die Welt erstrahlte in einem neuen, sanftmütigeren Licht. Er spürte die Sonne auf seiner Haut.“ Zitat S. 120 Die vielschichtigen Charaktere der Autorin sind in dieser Geschichte manchmal deutliche Sinnbilder für die Abgründe der Seele. So erlebt man die Antagonisten, denen ich all ihre Grausamkeiten sofort abgekauft habe, die mir immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken gejagt haben. Aber einige Protagonisten sind auch Sinnbilder für die höheren Werte, die wir selber leben können. Hier werden sehr deutlich Machtstreben, Hochmut, Hass und sinnlose Folter, dem aufopferungsvollen Einstehen für Schwächere, schuldbewusstem Handeln und dem Agieren aus wahrer Liebe entgegengestellt. Manchmal fehlerhaft und unwissend, manchmal berührend und immer authentisch. Gerade weil jeder Protagonist mit seinen eigenen Schwächen und Zweifeln kämpft und sehr oft aus emotionalen Gründen Entscheidungen getroffen werden, sind sie uns alle sehr nah. Wir fühlen sofort mit ihnen. Hasst sie entweder aus tiefstem Herzen oder bangt, hofft, leidet, trauert und liebt mit ihnen. Ich habe die gesamte Gefühlspalette durchlaufen und mich nicht selten einfach machtlos gefühlt. Dabei kann ich gar nicht beschreiben, was ihr Erleben mit mir gemacht hat. Emotionen werden hier beim Lesen gelebt und ich habe jetzt schon Angst, vor eventuellen Verlusten, die ich wahrscheinlich nicht verkraften werde. Viele Szenen deuten das an. Denn niemand ist sicher, diesem Krieg nicht zum Opfer zu fallen. Es gibt kein besseres Gefühl als ein Buch, das mich selber tief in meiner eigenen Seele trifft und mich zum Nachdenken anregt. Wenn ein Autor das leistet, dann werde ich sein Buch nie wieder vergessen. Die eigentliche Handlung ist teilweise sehr düster und bedrückend. Die Geschehnisse sind nicht selten sehr hart. Und doch schaffte es die Autorin auch sehr humorvolle Passagen einzubringen, die der Handlung ein wenig das Bedrohliche nehmen konnten und mir nötige Atempausen verschafften. Denn zu diesen Pausen kommt man nur bedingt, da die Geschichte von den ersten Zeilen an wahnsinnig spannend und von hohem Tempo ist. Die einzelnen Perspektiven spannen interessante Handlungsfäden, die geschickt durch fiese kleine Cliffhanger am jeweiligen Ende dem Leser keine Ruhe lassen, bis man nicht weiß, was als nächstes passiert. Ich weiß nicht, wie oft ich laut meinen Frust heraus gebrüllt habe, weil ich genau in dem Moment, als meine Nägel fasst herunter gebissen waren, aus der Szene gerissen wurde und am liebsten sofort weitergeblättert hätte... Nein, an ein Weglegen ist nicht zu denken. Nicht einmal ansatzweise. Ich bin begeistert, wie konsequent und rund Mira Valentin die einzelnen Fäden laufen lässt, am Ende sehr geschickt zu einer Einheit verknüpft und dabei niemals den roten Faden verliert. Aber nach all meinen Lobreden war es letztendlich die Aussage des Buches, die seine wahre Größe zeigt und die es aus einer Masse anderer herausstechen lässt: Lass nicht Hochmut und ein Streben nach Macht dein Leben bestimmen. Stehe auf und kämpfe für das was wirklich zählt im Leben. Mitgefühl und die Liebe zu anderen. Bewahre dir deinen Stolz, egal was sich dir in den Weg stellt. Und vor allem: Lasse dich niemals brechen!! Eine Aussagen, die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten. „Und die wichtigste Lektion dabei ist: Egal, was geschieht, lass nicht zu, dass sie dich brechen!“ Zitat S. 16 Fazit: Die Geschichte ist ein imposantes Zusammenspiel von eindrucksvollen Charakteren die etwas ganz Eigenes haben, eine Persönlichkeit mit hohem Wiedererkennungswert, tiefen und greifbaren Emotionen, einer faszinierenden, bildgewaltigen und erschreckenden Welt und einer Handlung, die dem Leser den Atem raubt. Es verspricht etwas ganz Großes zu werden und epischen Charakter zu bekommen, der hoffentlich ganz viele Leser begeistern wird, so wie sie mich in ihren Bann gezogen hat. Dieses Buch wurde in wunderbaren Worten gemalt. Es berührt in der Seele und lässt dich nie wieder los! Fünf Sterne sind nicht annähernd genug... Danke für alle Ängste; Schmerzen und tiefe Gefühle, die ich erleben durfte! „ Magie war etwas Wundervolles, denn sie stülpte die Seele desjenigen nach außen, der sie benutzte.“ Zitat S. 189 Mira Valentin hat uns ihre Seele in der Magie ihres Buches gezeigt.

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  • Ein Must-Read!

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    jaymixtape

    jaymixtape

    15. March 2017 um 20:14

    Meine Meinung Handlung Die Welt von Enyador versinkt im Krieg. Die verschiedenen Völker kämpfen um die Vorherrschaft. Der Waisenjunge Tristan wird von seiner Ziehfamilie getrennt und in die Gewalt der Elben gegeben. Sie halten die die Menschheit als Sklaven und schicken in den Krieg gegen die Drachen und Dämonen. Der Wille, sich niemals brechen zu lassen, treibt ihn an. Immer wieder widersetzt er sich den Elben. Eine alte Prophezeiung gerät ins Rollen. Die Handlung wird uns aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Unterschiedliche Handlungsstränge laufen nebeneinander her, sie treffen sich an unerwarteten Stellen, um sich dann plötzlich wieder zu trennen. Dadurch gibt sich eine Komposition ohne gleichen. Es ist das typische Auf und Ab der Gefühle, das wir von Mira schon kennen, hassen und lieben. Alles gleichzeitig, es lässt den Leser einfach so viel fühlen. Zu viel. Es gab einen Punkt, an dem ich sauer war! So sauer! Wieso? Warum tut sie mir das an? Aber da war immer dieser grüne Ast der Hoffnung. Ich war hin und hergerissen und einfach nur in der Geschichte gefangen! Zu viel, zu schnell und doch nicht genug. Was mich immer fasziniert, ist ein guter Weltenbau. Enyador zeugt gerade davon. Die vier Völker, der Menschen, Elben, Dämonen und Drachen, haben eine gemeinsame Geschichte, die immer von Machtkämpfen geprägt war. Diese halten noch immer an. Mir gefällt das Zusammenspiel der Völker wahnsinnig gut, die Ausstattung mit Stärken und Schwächen. Die einfache Definition, die nicht immer so einfach ist. Man erfährt so viel über das Leben der einzelnen Völker und doch nicht genug. An dieser Stelle möchte ich die Besonderheit der Drachen einführen. Wer Vorurteile gegenüber Drachen hegt, sollte das Buch nicht zur Seite legen, sondern sich von Mira überraschen lassen. Das kann sie gut! Außerdem habe ich mit einigen Hintergründen absolut nicht gerechnet. Plottwists der feinsten Art. Charaktere Es gibt so viele Charaktere, die ich an dieser Stelle benennen kann und sollte. Zu Beginn möchte ich aber anführen, dass Mira eine Fülle an Charakteren bietet, bei dem jeder Leser auf seine Kosten kommt. Wir als Blogger konnten uns schnell entscheiden, wer wen angeleckt hat und wir sind uns ausnahmsweise nicht in die Quere gekommen (kommt nicht oft vor). Deswegen an dieser Stelle: Tristan ist meins. Bitte. Dankeschön. Dieser Charakter hat es mir angetan. Sein Herz. Sein Mut. Seine Stärke. Er lässt sich nicht brechen. Er geht seinen Weg, er hält den Kopf hoben. Hach, hier habe ich auch mein Ship gefunden. Istariel hat mich ebenfalls sehr fasziniert. An dieser Stelle möchte ich nicht verraten, wer oder was er ist. Das muss jeder Leser selbst herausfinden. Neben Tristan möchte ich noch seine Geschwister Agnes und Kay ansprechen. Obwohl Tristan kein Blutsverwandter ist, ist die Liebe und die Verbundenheit groß. Kay nimmt Großes auf sich, um seinen Geschwistern zu folgen. Er scheut vor nichts. Er bezeugt Stärke. Auf andere Weise als Tristan, aber nicht weniger. Außerdem hat er einfach den besten Begleiter. Wie oft hat der mich zum Grinsen gebracht. Agnes ist ein junges Mädchen, mutig und mit einer frechen Klappe. Dennoch sehr feinfühlig, was ihr Gegenüber anbelangt. Es gibt noch so viele weitere Charaktere, die alle eigentlich erwähnt werden müssten, weil sie es verdienen. Die Konstellationen sind großartig. Schmunzeln ist an der ein oder anderen Stelle vorprogrammiert. Schreibstil Mira hat sich von ihrer gewöhnlichen Perspektive getrennt. Statt Ich-Perspektive Präsens, haben wir verschiedene personale Erzähler. Das passt natürlich sehr viel besser in das Setting. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Mira mit ihren Worten in fremde Welten entführen kann. Ihre Worte lassen Enyador und seine Bewohner zum Leben erwachen. Mein Fazit: „Die Legenden von Enyador“ ist der Auftakt von Mira Valentins neuem Fantasy-Epos. Mich hat die Welt völlig für sich eingenommen. Ebenso die Charaktere. Ein faszinierender Weltenbau trifft auf spannende Wendungen und tiefgründige Charaktere. Er hat mich in ein Gefühlschaos gestürzt, auf dem ich nur ungern erwacht bin. Warum kann ich nicht direkt weiterlesen? Ein Must-Read für Fantasy-Fans! Und ich warte sehnsüchtig auf den zweiten Teil und erinnere mich immer wieder daran, mich niemals brechen zu lassen.

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  • Ein grandioser Auftakt der begeistert !!

    Die Legende von Enyador (Enyador-Saga 1)
    Line1984

    Line1984

    15. March 2017 um 11:19

    Ich hatte schon zwei Bücher der Autorin gelesen und war gespannt was mich wohl in den neusten Werk von ihr erwarten wird.Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb und das Cover ist ein absoluter Traum.Ich begann mit dem lesen und war sofort im Geschehen drin.Das Buch beginnt mit einem überaus spannenden Prolog der mich begeistert hat. Ich war neugierig was mich wohl noch erwarten würde. Ich muss sagen ich hatte hohe Erwartungen.Doch nun nach dem lesen kann ich sagen, WOW!Was für ein grandioser Auftakt dieser besonderen Fantasy Reihe.Wieder schaffte es die Autorin mich völlig zu begeistern.Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nicht so viel verraten, nur so viel:Einst herrschten die Menschen über Enyador, doch die Gier und Machtbesessenheit der Menschen wurde zu groß.Fort an wärt ein unerbittlicher Krieg zwischen den Elben, den Dämonen und den Drachen.Die Überlebenden Menschen wurden unterworfen. Doch damit nicht genug, jeder Erstgeborene Sohn wird als Sklave in den Krieg geschickt.Doch Tristan ist anders, egal was er erleiden muss er lässt sich nicht brechen, er widersetzt sich seinen Unterdrückern und gibt nicht auf.Das er damit eine uralte Prophezeiung wieder zum Leben erweckt hätte er nie für möglich gehalten.....Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen.Innerhalb weniger Zeilen war schon mitten in der Story drin. Die Autorin weiß wie sie ihre Leser in den Bann der Story ziehen kann.Dieses Buch entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.Ich habe dieses Buch in Rekordzeit verschlungen was anderes war mir gar nicht möglich.Die Charaktere sind wundervoll gestaltet.Tristan ist mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen, durch seinen Mut und seine Stärke hat er mein Herz im Sturm erobert.Doch auch all die anderen Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen.Die Handlung ist sehr fesselnd und spannend.Das Ende war für mich stimmig und passte richtig gut. Es hat zum Glück keinen richtigen Cliffhanger vielmehr bleibt viel der Fantasie überlassen.Viele Fragen sind noch offen und ich bin mehr als gespannt wie es weiter geht.Ich freue mich schon jetzt unglaublich auf den zweiten Band der Reihe und kann es kaum erwarten auch diesen zu lesen.Klare Empfehlung!Fazit:Mit "Die Legende von Enyador" ist der Autorin ein Fantasy Roman gelungen der mich völlig begeistert hat! Überzeugende Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und eine Handlung die spannenden ist und fesselt überzeugten mich auf ganzer Linie!Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

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