Die Wächter von Enyador

von Mira Valentin 
4,9 Sterne bei17 Bewertungen
Die Wächter von Enyador
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Tolle Fortsetzung, die Geschichte bleibt spannend.

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Wer "Game of Thrones" mag, wird auch "Enyador" lieben!

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Inhaltsangabe zu "Die Wächter von Enyador"

Vier Wächter.
Vier Völker.
Eine zerstörerische Liebe.

***

Die Prophezeiung hat sich offenbart und die Wächter sind auf dem besten Weg, Enyador zu einen. Doch Tristans Liebe zu der Elbenprinzessin Isora steht dem Frieden im Wege. Nicht nur die zerbrechlichen Bündnisse der vier Völker drohen daran zugrunde zu gehen, sondern auch die Einheit der Menschen untereinander. So stehen Tür und Tor offen für Verrat aus den eigenen Reihen ... und die Schicksalsgöttin spinnt ihre dunkelsten Fäden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746069173
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:392 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:19.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Elisabeth_Kahlevor einem Monat
    Herausragende Fortsetzung

    Wie schon der erste Teil bin ich auch vom zweiten komplett begeistert.  Das Buch aus der Hand zu legen war mir nicht möglich so sehr hat mich das Buch gefesselt.  Mira hat ein Gespür dafür Menschen an ihre Bücher zu fesseln. Sehr schön finde ich auch die kleinen Zeichnungen die im Buch auftauchen. Mit Spannung bis zum Schluss ist definitiv zu rechnen. Jetzt muss ich mir definitiv den 3. Teil besorgen damit ich weiß wie es weiter geht.

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    Lila-Buecherweltens avatar
    Lila-Buecherweltenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wer "Game of Thrones" mag, wird auch "Enyador" lieben!
    Grandiose High Fantasy

    Meine Meinung:
    Wow, ich fühle mich gerade nach dem Lesen des zweiten Bands von „Enyador“ als wäre ich selbst mit den Charakteren durch deren Welt gestreift, als hätte ich selbst an den Kämpfen teilgenommen. Denn genauso fertig bin ich gerade.
    Mira Valentin hat es wieder einmal geschafft, mich völlig in ihre Geschichte zu ziehen und sie so bildgewaltig und mitreißend zu erzählen, dass man sich wirklich wie ein Teil davon fühlt.

    Die Figuren sind alle so unterschiedlich und auf ihre Art jeder für sich authentisch. Dadurch, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschildert bekommen, ergibt es ein umfassendes Bild, das es dem Leser erlaubt, noch tiefer in das Geschehen einzutauchen. In manchen Büchern empfinde ich ein so häufiges Wechseln der Erzählsicht als störend, unnötig und nicht gerade vorteilhaft für die Bindung, die man zu den Figuren schaffen will. Aber hier? Hier ist das genaue Gegenteil der Fall. Mit sind dadurch nämlich alle Charaktere ans Herz gewachsen und das passiert höchst selten bei dieser Form des Erzählens.

    Die Handlung ist so durchdacht, überraschend und teilweise schockierend, dass ich mich hin und wieder etwas an „Game of Thrones“ erinnert fühle. Niemand darf sich hier jemals sicher fühlen.
    Unglaublich wie scheinbar unwichtige Handlungsstränge etwas später plötzlich doch ins Gewicht fallen. Wie klug hier alles durchdacht ist und sie grandios alles zusammenkommt.
    Was das Ganze dann noch besonders spannend macht: man kann sich nie sicher sein, dass dem Lieblingscharakter nichts schlimmes passiert. Mira Valentin hat keine Skrupel ihre Figuren umzubringen, da bin ich mir sicher…

    Fazit:
    Ein grandioses High Fantasy Epos, das absolut lesenswert ist. Wer „Game of Thrones“ liebt, wird auch „Enyador“ lieben.

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    Rajets avatar
    Rajetvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: High Fantasy vom Feinsten - hier stimmt alles! einfach nur lesen und in eine magische Welt eintauchen.
    Vier Völker, vier Wächter und eine Liebe die alles zerstören kann.

    Schon Band 1 der Reihe war High Fantasy vom Feinsten und wird super in Band 2 weiter geführt. Es belgeiten uns die Protagonisten aus Teil 1 und viele magische Wesen wie Drachen, Hexen und Elben, naja auch Menschen. Und hat somit alle Zutaten die man benötigt im Genre. Ein weiterer magischer und spannender Teil der Reihe.

    Der Schreibstil ist wie schon bei Teil 1 flüssig und spannend, mit jeder Seite steigt die Spannung mehr.

    Das Cover ist in einem schönen blau gehalten. Ich liebe auch die Drachen am oberen Rand des Rahmen und auch der Rahmeninhalt passt super – sage nur Schwert.

    Der Klappentext macht megagespannt auf den 2.Teil der Reihe und der Leser wird nicht enttäuscht werden.

    Fazit:
    Diese High Fantasy Reihe kann gut mit den alten Klassikern mithalten! Ein Paket das bis ins kleinste abgestimmt ist: Cover, Klappentext und Roman. Und ich freue mich jetzt auf den nächsten Teil der Reihe – wie geht es mit unseren Protagonisten weiter? Wird sich trotz aller Widrigkeiten die Prophezeiung erfüllen?

    Zum Inhalt:
    Jetzt hat sich die Prophezeiung offenbart: Vier Wächter und vier Völker.
    Die Wächter müssen sich finden und auf den Weg machen um Enyador zu einen. Doch Tristans Liebe zu der Elbenprinzessin Isora steht dem Frieden im Wege. Nicht nur die zerbrechlichen Bündnisse der vier Völker drohen daran zugrunde zu gehen, sondern auch die Einheit der Menschen untereinander. So stehen Tür und Tor offen für Verrat aus den eigenen Reihen ... und die Schicksalsgöttin spinnt ihre dunkelsten Fäden.

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    Mel_Amanyars avatar
    Mel_Amanyarvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Tragik der ein oder anderen Liebesgeschichte begleitet uns durch das Buch
    Die Tragik der ein oder anderen Liebesgeschichte begleitet uns durch das Buch

     Auch in diesem Buch war Miras wunderbarer Schreibstil wieder spürbar. Das Buch war so schnell vorbei, dass ich mich nun frage wo die Zeit geblieben ist und wann es endlich weiter geht? ;-)

    Man fällt mit einer Rückblende direkt wieder rein in die Geschichte und ist mittendrin statt nur dabei, dabei merkt man ganz schnell, dass nicht alle verbliebenen Hexer Eliyahs Einstellung teilen und das Zeitalter der Wächter einläuten wollen.

    Auch die Tragik der ein oder anderen Liebesgeschichte begleitet uns durch das Buch, was ich stellenweise emotional schon echt hart fand, und obwohl ich es nicht so gern mag wenn Romanzen zuviel Raum bekommen, hat Mira das richtige Maß gefunden mich nicht zu verschrecken sondern mich weiterhin am Ball zu halten.

    Ganz wundervoll fand ich auch die Illustrationen, die an der ein oder anderen Stelle eingestreut waren. Ich überlege gerade, ob ich sie in meiner Rezension zum ersten Teil schon lobend erwähnt hatte, denn dort gab es sie natürlich auch schon <3

    Einen Ausschnitt habe ich wieder für Euch, der mich schmunzeln ließ.

    =================================================

    >>Ich brauche niemanden, der mich stützt<< beschwerte er sich.

    >>Ich stütze dich doch nicht. Wir machen jetzt das, was Istariel immer sagt - florieren!<<

    >>Flanieren<<, verbesserte er sie.

    =================================================

    Ich vergebe wieder total begeisterte ⭐⭐⭐⭐⭐

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    Shaylanas avatar
    Shaylanavor 8 Monaten
    Spannende Fortsetzung

    Die Prophezeiung hat sich offenbart und die Wächter sind auf dem besten Weg, Enyador zu einen. Doch Tristans Liebe zu der Elbenprinzessin Isora steht dem Frieden im Wege. Nicht nur die zerbrechlichen Bündnisse der vier Völker drohen daran zugrunde zu gehen, sondern auch die Einheit der Menschen untereinander. So stehen Tür und Tor offen für Verrat aus den eigenen Reihen – und die Schicksalsgöttin spinnt ihre dunkelsten Fäden. 

    Während man im ersten Teil noch alle Charaktere auf ihren Wegen kennengelernt hat, finden sie in Teil 2 unweigerlich zusammen. Leider war bei mir das Lesen von Teil 1 etwas länger her, weshalb ich mich trotz der kleinen Chronik am Anfang, nicht mehr an alle Charaktere erinnern konnte. Und das sind im Nachhinein betrachtet ziemlich viele. Die Handlung steigt so prompt ein, dass man glauben könnte alles gehört noch zum ersten Teil. Keine Rückblenden oder Erklärungen. Irgendwann habe ich in Teil 1 etwas nachschlagen müssen, da ich nur noch etwas von einem Liebestrank wusste, aber nicht mehr die genaue Konstellation. 

    Etwas Glück wird in diesem Buch kaum einem Vergönnt. Ständig kommt etwas dazwischen, dass die Handlung vorantreibt. Wenn ich eine Karte zeichnen müsste, von wo nach wo wer reist, würde das ein ziemlich wirres Konstrukt abgeben. Das hält die Spannung und man leidet förmlich mit den Charakteren mit. So richtig viel Tiefgang, wie im ersten Teil, habe ich jedoch bei keinem verspürt. Dafür waren es vermutlich einfach zu viele wichtige Erzählpersonen. Das fand ich etwas schade.

    An Kreativität und Fantasie fehlt es dem Buch in keinerlei Hinsicht. Schattenwälder, raffgierige Eltern, eine unbekannte Macht, die für die nötige Vorfreude auf Teil 3 sorgt und einige verzwickte Liebesgeschichten. Dabei führt Mira Valentins Schreibstil einen durch die mittelalterliche Fantasywelt, als wäre man hautnah dabei. Mit viel Liebe zum Detail sind die einzelnen Rassen und Klassen ausgestattet. 

    Etwas schwächer als Teil 1, aber ein dennoch spannendes Buch mit einer einmaligen Welt voller Magie, Intrigen und alten Feindschaften. Und Helden wie du und ich: Helden, die niemals gedacht hätten, dass sie einmal dazu bestimmt sein würden, die Welt zu retten. 

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Temporeiche Handlung mit tieferen Einblicken in die Enyador-Welt und seine magischen Bewohner
    Temporeiche Handlung mit tieferen Einblicken in die Enyador-Welt und seine magischen Bewohner

    Band 2 hat mir noch besser gefallen als der Auftaktband und ist mir damit 5 Sterne wert. Auf die märchenhaft-magisch-düstere Atmosphäre konnte ich mich gut einlassen und habe diese sehr genossen.
    Eine Inhaltszusammenfassung gibt es zwar nicht, dennoch habe ich - auch dank des Personenverzeichnisses - den Anknüpfungspunkt zu jeder einzelnen Perspektive während des Lesens gut wiedergefunden.
    Die Fantasy-Welt ist komplexer geworden. Neben Menschen, Drachen, Elben und Dämonen gewinnen mit Harpyien, Wyvern, Geisterwölfen und Irrlichtern zusätzliche mystische Wesen an Bedeutung, was mir gut gefällt.
    Auch die Handlung wird umfangreicher, es geschieht an unterschiedlichen Schauplätzen ziemlich viel, sowohl was Geheimnisse-lüften und Intrigenspiel als auch dramatischer Kampf und Flucht angeht.
    Gefühlt weniger vorhersehbar, es gibt spannende Wendungen und Überraschungen. Alte Rätsel werden von neuen abgelöst, das Spekulieren über Hintergründe und Motivlagen macht großen Spaß.
    Obendrein wird die Charakterzeichnung intensiviert, wodurch viele Figuren lebensechter wirken und den Mitfühlfaktor erhöhen. Das gelingt nicht bei jeder Figur, was angesichts der hohen Taktung an Actionsequenzen, des rasanten Erzähltempos und der Vielzahl der Akteure aber auch viel verlangt wäre. Meine Lieblinge sind weiterhin Tristan, Marron, Shook und Thul. Möglicherweise habe ich einen Faible für unvollkommene, kämpferische, innerlich hin- und hergerissene, streckenweise düstere Charaktere. Dabei kann man sich faszinierenderweise nie sicher sein, in welche Richtung sie sich entwickeln. Die romantischen Gefühle für Agnes und Greta vermögen mich immer noch nicht so richtig zu überzeugen, sind aber zauberhaft mitzuverfolgen. Ich würde mir wünschen, dass im Finale beide über sich hinauswachsen.
    Das i-Tüpfelchen wäre es, wenn Mira Valentin den personalen Erzählstil mehr zum Ausdruck bringen würde, indem Stimmungs- und Gefühlslagen mehr textlichen Raum erhalten und im jeweiligen Sprach- und Gedankenmuster mehr Alleinstellungsmerkmale berücksichtigt werden, anhand derer man noch deutlicher spürt, wen man aktuell begleitet. Das macht z. B. die Fantasy-Bücher von Sam Feuerbach besonders reizvoll, auch wenn diese im direkten Vergleich weniger Handlung zu bieten haben.
    Das Cover ist erneut grandios geworden. Ich freue mich auf Band 3 und Abschlussband 4.

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    Corpuss avatar
    Corpusvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Fortsetzung der Fantasyreihe
    Eine spannende Fortsetzung der Fantasyreihe

    Inhalt:
    DIE GROßE HIGH-FANTASY-SAGA DER GEWINNERIN DES KINDLE STORYTELLER-AWARDS 2017

    Vier Wächter.
    Vier Völker.
    Eine zerstörerische Liebe.

    ***

    Die Prophezeiung hat sich offenbart und die Wächter sind auf dem besten Weg, Enyador zu einen. Doch Tristans Liebe zu der Elbenprinzessin Isora steht dem Frieden im Wege. Nicht nur die zerbrechlichen Bündnisse der vier Völker drohen daran zugrunde zu gehen, sondern auch die Einheit der Menschen untereinander. So stehen Tür und Tor offen für Verrat aus den eigenen Reihen – und die Schicksalsgöttin spinnt ihre dunkelsten Fäden.

    Meine Meinung:
    "Die Wächter von Enyador" hat mir wie schon Band 1 wieder sehr gut gefallen und war auch von Anfang bis zum Ende eine spannende Geschichte.
    Der Schreibstil war wieder sehr flüssig zu lesen.
    Auch in diesem zweiten Band der Enyador-Saga wird die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt, zwischen denen es hin und her springt. Das hat mir auch sehr gut gefallen. 
    Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren auch sehr gut dargestellt. So konnte man jeden einzelnen der Charaktere besser kennenlernen und auch noch besser in die Geschichte hinein kommen. Ganz besonders habe ich hierbei mit Tristan und Kay mitgefiebert. 
    Die Geschichte war von Anfang an spannend und hat mich bis zum Schluss gepackt. Es war noch spannender und düsterer als Band 1. 
    Hier lernt man auch den Schattenwald noch besser kennen und vor allem die düsteren Wesen darin. 
    Auch das Cover sticht sehr hervor und fällt sofort ins Auge. Ich finde es noch schöner als das Cover von Band 1, da das Schwert sehr hervorgehoben wird. 
    Die Illustrationen im Buch waren auch sehr gut gezeichnet und haben die Charaktere und die Szenen sehr gut dargestellt. 
    Ich bin auf jeden Fall neugierig auf den dritten Teil und ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht.

    Fazit:
    Alles in allem war "Die Wächter von Enyador" ein spannender Fantasyroman, der mich vom Anfang bis zum Ende begeistern konnte, noch spannender als der erste Band war und mich neugierig auf die Fortsetzung macht.

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    alice14072013s avatar
    alice14072013vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der wenigen Bücher, die ich als magisch bezeichnen würde! Es kommt über uns mit der Gewalt eines Orkans und bewegt uns zutiefst.
    Verliere nie dein Ziel aus den Augen und vor allem nicht dich selbst!

    Ein Land seit Jahrhunderten im Krieg. Versunken in Grausamkeit und Leid.
    Vier Völker, die sich gegenseitig bekämpfen und versklaven.
    Ein König, der seit zweihundert Jahren versucht die Völker zu vereinen und an seinen eigenen Gefühlen scheiterte.
    Bis ein neues Zeitalter beginnt, das Zeitalter der Wächter.
    Und damit die Hoffnung auf Frieden....

    »Wir haben es nicht geschafft, die Völker zu vereinen. Ich habe es nicht geschafft. Und deshalb ist nun eure Zeit angebrochen, das Zeitalter der Wächter.«  Zitat aus dem Buch

    Doch werden die Wächter den ersehnten Frieden bringen? Werden sie die Hoffnungen, gestützt auf eine uralte Prophezeiung erfüllen können? Und welche Opfer müssen sie bringen, um ihre Aufgabe zu meistern? Wie viel von sich selbst werden sie aufgeben und verlieren auf ihrem Weg? Überzeugungen, Persönlichkeit, ihre Liebe...

    Das sind die Fragen, mit denen sich „Die Wächter von Enyador“ beschäftigt. Eingebettet in eine faszinierende Handlung aus Kampf, Schmerz, Trauer, Hass, viel Gefühl und eine zugleich grausame, erschreckende wie wunderschöne Welt, die uns den Atem raubt. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint und nie kann man sich sicher sein. Der zweite Band um die Saga von Enyador lebt von unerwarteten Ereignissen und Wendungen, von emotionalem Handeln und zweifelhaften Entscheidungen, die wir nicht immer verstehen möchten und die uns manchmal sprachlos zurücklassen. Charaktere entwickeln sich weiter, verändern sich durch die Last und das Leid, das sie erfahren. Und der Leser wird dazu gezwungen sich ein Urteil über sie zu bilden, denn innere Zerrissenheit, Verlust, Intrigen, Misstrauen, Verrat, Mitgefühl, Liebe, Aufopferung oder bedingungslose Loyalität  werden ihm schonungslos durch ihr Erleben offenbart. Selten hat eine Geschichte mich so sehr in meinem Inneren erschüttert und getroffen wie diese Fortsetzung. Ich war nicht vorbereitet, konnte keine Entwicklung vorhersehen und war so sehr persönlich ins Geschehen einbezogen, dass mich jegliche Gefühle wie ein Hammerschlag getroffen haben, dem ich nicht ausweichen konnte. Die Spannung schraubt sich unaufhörlich in die Höhe, gönnt uns nur selten die Zeit aufzuatmen. Und ich wage es zu sagen, dass „Die Wächter von Enyador“ den ersten grandiosen Band noch einmal übertroffen hat.
    Die Handlung schreitet unbarmherzig fort. Nebel lichten sich und Fragen finden scheinbar Antworten.
    Und dennoch musste ich am Ende feststellen, dass ich nichts weiß und doch eine furchtbare Ahnung habe....
    „Lass nicht zu, dass sie dich brechen.“ Wie kann der Leitspruch aus dem ersten Band eingehalten werden, wenn doch alle Erlebnisse in seiner Fortsetzung etwas anderes vermuten lassen?

    »Furcht vor dem Unbekannten schafft keine Freunde« , Zitat aus dem Buch

    Inhalt:

    Vier Wächter.
    Vier Völker.
    Eine zerstörerische Liebe.

    ***

    Die Prophezeiung hat sich offenbart und die Wächter sind auf dem besten Weg, Enyador zu einen. Doch Tristans Liebe zu der Elbenprinzessin Isora steht dem Frieden im Wege. Nicht nur die zerbrechlichen Bündnisse der vier Völker drohen daran zugrunde zu gehen, sondern auch die Einheit der Menschen untereinander. So stehen Tür und Tor offen für Verrat aus den eigenen Reihen – und die Schicksalsgöttin spinnt ihre dunkelsten Fäden.

    Meinung:

    „Der Wald hatte sich auf unbestimmbare Art verändert, seit sie ihn zum letzten Mal durchquert hatten. Istariel merkte es an der Gänsehaut auf seinen Armen, noch bevor sein Geist registrierte, dass etwas Seltsames um sie herum vorging(....) Es war, als hielte alles um sie herum den Atem an – das undurchschaubare Dickicht neben ihnen, die fast schwarzen Baumkronen über ihnen, das Getier zu beiden Seiten des Weges. Nirgendwo rauschte ein Bach, keine Vögel zwitscherten, nicht einmal eine Grille zirpte in diesem Wald. Im Grunde, redete sich Istariel ein, war das nichts Außergewöhnliches. Der Schattenwald war von Grund auf böse und lebensfeindlich. Es war ein verfluchter Wald, der nur verfluchte Kreaturen hervorbrachte.“ Zitat aus dem Buch

    Ein Jahr ist es her, dass ich die düstere Welt Enyadors betreten habe, die mich damals in ihren all ihren detailliert beschriebenen Facetten sowohl schockiert als auch fasziniert hat. Und schon nach wenigen Zeilen wusste ich, Enyador hat nichts von seiner Faszination auf mich verloren. Obwohl sich schon sehr früh das bekannte Zittern wieder einstellte, war es wie Nachhause kommen, an einen Ort den ich gleichzeitig sowohl fürchte, als auch liebe. Die Welt, die Mira Valentin zum Leben erweckt ist gewaltig, gewinnt immer mehr an düsterer Schönheit, lässt uns staunen und schaudern zugleich. Es ist erstaunlich, wie sich vor unserem geistigen Augen immer wieder neue Landschaften und Lebensräume erschließen, Kreaturen und Schreckensgestalten unseren Weg kreuzen, denen niemand je begegnen möchte und deren Bann man sich dennoch nicht entziehen kann. Enyador nimmt durch Mira Valentins schier grenzenlose Kreativität ein immer gewaltigeres und bis ins Detail beschriebene Ausmaß an, das sich in grandiosen Bildern in meinem Kopf entfaltete, als würden wir einen Film schauen. Auf unbeschreibliche Art erwachte Enyador zum Leben. Offenbarte die grausamen Kriegslager der Dämonen mit ihren mittelalterlichen Hinrichtungsmethoden und ihrer bedrückenden Lebensform, in der unterworfene Drachen und versklavte Menschen ihren skrupellosen Herren unter würdelosen Bedingungen dienen müssen. Zeigte die verarmten Dörfer der Menschen, die in ihrer Not nicht davor zurückschrecken, das zu verraten und zu verkaufen, was ihnen lieb ist. Wenn man von Liebe sprechen darf. Denn Verzweiflung und permanenter Überlebenskampf machen hart und unberechenbar. Und schließlich führen sie uns in eine an Schönheit kaum zu überbietende Welt der Elben, unter deren Fassade jedoch kein Herz schlägt, sondern Kälte und Hass lauert. Furcht, Schrecken, Bedrückung und eine ständige Angespanntheit verfolgen den Leser auf seinem Weg. Lassen hinter jeder Biegung einen neue Gefahr befürchten und keinen Raum beruhigt auszuatmen. Und doch hat Enyador eine magische Anziehungskraft und entfaltet seine ganz eigene düstere Schönheit, die uns überwältigt. Mir fehlen schon fast die Worte, um zu beschreiben, warum diese Welt in ihrem immer gigantischeren Umfang eine solche Faszination auf mich ausübt. Es scheint, als würde sie stetig wachsen und hat noch lange nicht all ihre Schauplätze offenbart. Und immer wieder zeigt sich hinter all dem Grauen ein kleines Licht, wunderbare Naturereignisse, und ein Funke Hoffnung, der im Verborgenen schlummert und uns zeigt, was uns erwarten würde, wäre Enyador nicht in Krieg und Hass zerrissen.  

    »Todfeinde werden einander zeichnen.
    Und die Gezeichneten werden Wächter sein.
    Denn die Wächter werden über die Lande herrschen.
    Dämon, Drache, Mensch und Elb, vereint im Blute der Wahrhaftigkeit«  

    »Menschen sind feige, doch ihr Wächter nicht.
    Drachen sind beugsam, doch ihr Wächter nicht.
    Elben sind kalt, doch ihr Wächter nicht.
    Dämonen sind hässlich, doch ihr Wächter nicht.«


    Die Handlung setzt nahezu unmittelbar im Anschluss an „Die Legende von Enyador“ an. Ein Teil der im Verborgenen bewahrten Prophezeiung  scheint sich zu erfüllen. Unter fast aussichtslosen Bedingungen finden sich die Wächter, die zuvor einige Gefahren und innere wie äußere Kämpfe überstehen mussten, die sie gezeichnet und geprägt haben. Doch können sie auch tatsächlich zueinander finden? Gehen ihre eigenen Ziele und Werte in die gleiche Richtung und dienen ihrer gemeinsamen Aufgabe, oder schwelen verborgen in ihrem Inneren die ureigenen Sehnsüchte, Selbstzweifel, Neid, widersprüchliche Gefühle, Misstrauen, Wut und Hass, die es erschweren sich einem gemeinsamen Ziel zu unterwerfen? Und wie können sie dann die Völker einen, deren Jahrhunderte alter Hass tiefe, unüberwindliche Gräben gezogen hat?

    „Mit einem Mal war die Atmosphäre zwischen ihnen so vergiftet, dass sie das Gefühl, neben dem hochexplosiven, unsterblichen Hexerkönig zu reiten, beinahe schon genoss. Zumindest war Eliyah der Einzige in ihrem Kreis, der seinen Gefühlen noch freien Lauf ließ.“ Zitat aus dem Buch

    Oder liegt die Wahrheit in einer Aussage, die schon Frankfort Moore (1855-1931) traf?
    „Das stärkste Band der Freundschaft ist ein gemeinsamer Feind“

    Ihr Weg führt sie über einen schmalen Grat zwischen dem Wunsch nach Frieden, dem Stolz etwas bewirken zu können, Loyalität und Liebe, aber auch der Angst vor dem Ungewissen, der eigenen Unsicherheit, der inneren Unzufriedenheit sich Entscheidungen beugen zu müssen und Opfer zu bringen. Er ist geprägt von Kampf, Schmerz und Verlust und manch einer wird sich dadurch verändern.

    „Ein düsterer Schatten zog sich über ... Gesicht, so finster, wie sie es selten bei ihm erlebt hatte. Was auch immer ihm in den letzten Wochen widerfahren war, es hatte seine Seele verdunkelt, sie konnte es ganz deutlich sehen.“ Zitat aus dem Buch

    Manchmal scheint es die Verantwortung als schwere Last auf den Schultern zu sein, die den einen zu zerbrechen droht. Der Verlust und das Leid, das die Seele verdunkelt. Oder liegen die Gründe viel tiefer verborgen?
    Manch einer kämpft mit dem Wunsch seinen erlernten Werten zu folgen und dennoch etwas anderes zu empfinden. Widersprüchliche Gefühle, die er sich nicht eingestehen will und die Angst nicht dazuzugehören, schaffen eine innere Zerrissenheit, lassen ihn aus plötzlichem Gefühl und Trotz handeln und verursachen Misstrauen.

    „»Magie folgt ihren eigenen Gesetzen. Und wie es aussieht, ist sie der Meinung, Menschlichkeit wäre doch nicht das Schlechteste, was unserem Land widerfahren konnte. Ihr Wächter habt all die Eigenschaften, die Beltain euren Vorfahren geraubt hat. Elben können lieben, Drachen werden unbeugsam, Dämonen schön. Und darüber hinaus verfügt ihr über jene Fähigkeiten, die euch voreinander schützen: Drachenfeuer und Dämonenblicke können euch nichts anhaben. Aber die Waffen eurer Feinde – Feuer, Mondstahl und tödliche Blicke – habt ihr nicht bekommen. Ihr seid dafür gemacht, Frieden zu schaffen, nicht Krieg zu führen.«“ Zitat aus dem Buch

    Und dennoch versucht ein unsterblicher König sie auf den richtigen Weg zu führen, der den Frieden bringen soll. Wenn auch nicht immer ganz verständlich für mein lesendes Herz. Ich kann nicht sagen, wie oft ich ihn verflucht und gehasst habe für seine Entscheidungen und Taten, aber gleichzeitig auch bewunderte für seine Konsequenz.

    „»Aber immer wenn ich kurz davor war aufzugeben, habe ich mir den Wahlspruch des Hauses Dornstrang in Erinnerung gerufen. So habe ich mich Tag für Tag weitergeschleppt.«
    »Auf ewig ungebrochen!«“ Zitat aus dem Buch

    „Unsere Soldaten hatten einen Kodex damals, als das Reich der Menschen noch in voller Blüte stand«, sagte er. »Darin hieß es, jede edle Tat sei eine edle Tat, unabhängig davon, ob sie erfolgreich war oder nicht.«
    »Die Elben sagen, nur diejenige Tat sei edel, die auch ein glorreiches Ende nach sich zieht«“ Zitat aus dem Buch


    Die Handlung ist gespickt mit schockierenden Momenten, dramatischen Kampfszenen und Verrat. Hinzu kommt der innere Kampf der Charaktere, der im ersten Band noch nicht so vordergründig war. Dadurch wirkt die Geschichte fast noch düsterer als vorher. Wir erleben Wendungen, die wir nie vorausahnen konnten und halten vor Furcht den Atem an. Manche Szenen bringen uns an den Rand der Verzweiflung und lassen die Tränen fließen. Dadurch schraubt sich die Spannung in den Bereich der Schmerzgrenze und lässt uns kaum die Zeit zu Atem zu kommen. Und nie können wir uns sicher sein, dass unsere Fragen zur Gänze beantwortet werden. Die Autorin wirft uns die Häppchen gekonnt zu, nur um uns dann wieder vor neue Rätsel zu stellen. Denn eigentlich wissen wir noch lange nicht, wohin uns die Reise führt. Dieser Aufbau ist so geschickt wie genial, denn in dem Moment, an dem das Wort „Ende“ erscheint, verflucht man die Tatsache, dass man an dieser Stelle nicht weiterlesen kann. Denn während die Wächter für ihre Bestimmung kämpfen und Opfer bringen müssen, scheinen die Völker nicht tatenlos zuzusehen und in all den vagen Anzeichen von Bündnissen und Verrat, scheint sich eine weitaus dunklere und gefährlichere Macht zu erheben, die droht alles zu vernichten.

    „Es war eine uralte Macht gewesen, gegen die Kay nichts ausrichten konnte, voll zerstörerischer Kraft, das hatte er genau gespürt. Eine grausame Gewissheit überkam ihn: Das Zeitalter der Wächter brachte einen Feind mit sich. Einen Feind, der aus dem Norden kam und die Uneinigkeit der vier Völker nutzen würde, um die Macht an sich selbst zu reißen. Wenn sie jetzt auch nur eine falsche Entscheidung träfen, könnte sie das alle ins Verderben führen.“ Zitat aus dem Buch

    Nichts fasziniert beim Lesen mehr, als die eigene Angst.
    Angst um liebgewonnene Charaktere, Angst um erhoffte Beziehungen, Angst vor ungewollten Entwicklungen.
    Mira Valentin beherrscht das Spiel mit dem Phänomen der Angst auf erschreckende, wie begeisternde Weise. Man will innehalten, die Augen verschließen, möchte lieber keine Gewissheit und kann doch nicht aufhören, ehe man genau diese bekommt. Die Nerven sind zum Zerreißen gespannt und Fluch und Liebe für das Geschehen liegen hier sehr dicht beieinander.
    Dies wird auf großartige Weise verstärkt, indem sie uns vielen verschiedenen Charakteren aus deren  Sicht und Erleben folgen lässt. Dadurch laufen nicht nur die Fäden auseinander, schaffen phasenweise Cliffhanger, die uns verzweifeln lassen, um dann wieder stimmig und geschickt zusammengeführt zu werden. Sondern sie öffnet uns zudem die Seele ihrer Protagonisten und lässt es nicht einmal im Ansatz zu, dass sie uns nicht nahe gehen. Denn sie schreibt so eindringlich, bildhaft und tiefgründig, dass die Emotionen uns überfluten beim Lesen. Wir wollen uns die Haare raufen für Entscheidungen, können nicht verstehen und sind dennoch im Innersten so berührt und erschüttert, dass wir mit jedem einzelnen leiden und zittern. Egal wie sehr ein Protagonist polarisiert, wie viele Fehler er macht, wir verzeihen sie alle, weil das Menschliche in den Vordergrund rückt und wir sie alle in unserem Herzen fest einschließen. Sie leben, werden zu realen Gefährten, die wir begleiten und niemals kampflos aufgeben werden. Selbst diejenigen nicht, die sich zu verlieren scheinen.

    „Wenn du mich fragst, ist das zu viel des Guten. Vielleicht ist er gar nicht so unbrechbar, wie wir alle denken. Womöglich ist es genau das, was ihn eines Tages brechen wird.“ Zitat aus dem Buch

    Ich bin tatsächlich überrascht, dass die Autorin es geschafft hat neben meinen favorisierten Protagonisten Istariel und Tristan, die ich in Band 1 näher beleuchtet habe, klammheimlich einen weiteren in meinem Herzen fest zu verankern.
    Thul der Dämon, der auf so herrlich trotzige und sture Weise innerlich zerrissen ist und einfach nicht wahrhaben will, dass er doch eigentlich das Herz am richtigen Fleck trägt. Was hat das Kerlchen mich Nerven und Haare gekostet. Gleichzeitig zum Lachen gebracht und zu Tränen gerührt. Ich bewundere es, wie man so facettenreiche Charaktere schaffen kann, denen man immer wieder verzeiht.

    „Das Gefühl, das Thul bei diesen Worten überkam, war abgrundtiefe Zerrissenheit. Sein Leben lang hatte er sich nichts anderes gewünscht, als ein Krieger der Schreckensarmee zu sein, ein Teil des Clans, kein Ausgestoßener, mit dem niemand sich abgeben wollte, aus Angst, selbst verstoßen zu werden. Und nun dachte er wahrhaftig darüber nach, all das aufs Spiel zu setzen. Für einen Drachen, der ihm noch nicht einmal gehorchte.“ Zitat aus dem Buch

    „»Aber jetzt sind wir am richtigen Ort, das denkst du doch, oder? Hier in diesem Schutthaufen, wo alle mir misstrauen und man von mir verlangt, mit einem Schwert gegen Schattenkreaturen zu kämpfen, das eigentlich den Drang verspürt, seine Klinge in mein Herz zu versenken.«“ Zitat aus dem Buch


    Wenn ich eines aus diesem überragenden Buch mitgenommen habe, dann ist es die Tatsache, dass manche Dinge, die eigentlich gegensätzlich sein sollten, doch sehr nahe beieinander liegen. Der Weg vom Hochgefühl zum Schmerz ist nie sehr weit. Richtig und falsch gehen oft miteinander einher und auch die Begriffe gut und schlecht lassen sich nicht immer eindeutig definieren. Oft sind es Grauzonen und vieles wird von Emotionen bestimmt, die uns überwältigen und gegen die wir einfach machtlos sind. Ich denke die Autorin wollte uns in ihrer Geschichte mitteilen, dass das Leben selten einem Plan folgt. Dennoch sollten wir nie unser Ziel aus den Augen verlieren und vor allem sollten wir eines nicht tun:
    Wir sollten niemals uns selbst verlieren!

    „Von der höchsten Spitze des Elfenschlosses aus starteten sie ihren Erkundungsflug gen Westen, ließen die Schlucht von Aelfstan und die Wälder des Feengebirges hinter sich, wo hunderte von Geisterwölfen, Harpyien und Wyvern darauf warteten, in den Krieg zu ziehen. Bei diesem Anblick überkam den Wächter der Dämonen ein sonderbares Gefühl, fast so als durchflute ihn die Wärme einer eigenen kleinen Sonne in seinem Herzen. Er musste sehr genau in sich hineinfühlen, bis er begriff, dass es Stolz war, der ihn durchdrang. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er das Gefühl, dass es sich tatsächlich lohnte, für etwas zu kämpfen.“ Zitat aus dem Buch

    Fazit:

    Ich kann „Die Wächter von Enyador“ mit vielen Schlagworten beschreiben und es würde dennoch nicht ausreichen, meine Gefühle auszudrücken.
    Das Buch ist faszinierend, bildgewaltig, komplex und wahnsinnig emotional. Es wurde in wundervollen Worten geschrieben, die unsere Eindrücke fest in unseren Köpfen verankern. Die Geschichte zeigt uns das gesamte schriftstellerische Können seiner Autorin, die es schafft, Gegensätze zu vereinen. Grauen und Schönheit, Licht und Schatten, Liebe und Hass, Angst und Hoffnung, traurige und humorvolle Momente. „Die Wächter von Enyador“ ist eines der wenigen Bücher, die ich als „magisch“ bezeichnen würde und die mit der Gewalt eines Orkans über uns kommen.

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    Natalie2886vor 9 Monaten
    Ein Meisterwerk

    Rezension Die Wächter von Enyador

    Buch Details:

    Autor: Mira Valentin
    Titel: Die Wächter von Enyador
    Seitenanzahl: 406
    Formate: Taschenbuch, eBook

    Meinung zum Buch:

    Die Wächter von Enyador ist der 2. Teil der Enyador Reihe. Das Cover ist optisch wunderschön und wurde dem des ersten Teils sehr gut angepasst. Ein magischer Blauton vereint mit einem mystischen Bild, lassen nur schwer erraten wie es in der Fortsetzung weiter geht, ein echtes Schmuckstück.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und gut verständlich. Szenen in denen Gewalt und Erotik vorkommen machen das Buch nur lebendiger. Die Mischung ist perfekt gelungen, nicht zu viel oder zu wenig.

    Ein kurzer Prolog gibt einen kleinen Einblick auf das was kommen wird. Aber zu viel verraten wird nicht.
    Jedes Kapitel wird wie gewohnt von den verschiedenen Protagonisten im Wechsel erzählt. Manche sind kürzer andere sind länger gehalten. Doch genau ebendies macht jedes Kapitel so einzigartig und spannend.

    Die Protagonisten des ersten Teils sind auch hier wieder dabei, stetig wachsen sie an ihren Aufgaben und müssen sich teilweise unvorstellbaren Herausforderung stellen. Wie schon im ersten Teil sind die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Jeder auf seine Art und Weise einzigartig. Die Veränderungen der Charaktere wurde sehr gut umgesetzt und macht unglaublich viel Spaß sie zu lesen. Doch nicht alle Charaktere gehen hierbei den Weg des guten oder finden ihr Glück. Genau dies ist so wunderschön gemacht und zeigt wie detailreich und real die Protagonisten sind.

    Mit einer Länge von ca 400 Seiten passt sich Teil 2 auch an seinen Vorgänger an. Es sind ebenfalls wieder wunderschöne Illustrationen zu finden sowie eine Karte am Anfang.

    Fazit zum Buch:

    Die Legende von Enyador war für mich schon ein grandioser High Fantasy Roman zu Mira‘s neuer Enyador Reihe. Doch mit Die Wächter von Enyador schafft es die Autorin noch eins oben drauf zu setzen. Ich war gespannt und zugleich fasziniert, welche Steigerung man hier erfährt.

    Viele Wendungen und eine stetige Kapitel Spannung machen das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Es werden offene Fragen aus Teil 1 aufgeklärt, wenngleich auch wieder neue Rätsel und Fragen entstehen. Genau deshalb ist die Fortsetzung für mich ein absolutes Highlight im High Fantasy Bereich.

    Schon jetzt freue ich mich auf weiteres aus der Welt von Enyador. Ich kann nicht genug von dieser Welt bekommen. Man verschlingt förmlich jedes Kapitel da man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht.

    Zu keiner Zeit kam Langeweile in dem Buch für mich auf. Auch der Einstieg viel mir sehr leicht da ich Band 1 noch nicht allzu lange davor gelesen hatte. Es gibt unzählige interessante Handlungen und Gespräche die einen entweder lachen und schmunzeln oder weinen und verzweifeln lassen.

    Die altertümliche Sprache in Kombination mit fantastisch ausgearbeiteten Schauplätzen waren für mich stets bewundernswert und sehr detailliert. Man hat das Gefühl selbst in der Welt von Enyador zu Leben.

    Große Rätsel und Aufgaben stehen bevor, ein Geheimnis das sich preisgegeben hat und ein neues das es aufzudecken gilt. All dies lassen mein Fantasy Herz höher schlagen.

    Die Wächter von Enyador ist für mich eine Fortsetzung die zeigt wie sehr die Autorin daran gearbeitet hat den Lesern etwas zu präsentieren das keineswegs langweilig oder gar uninteressant ist. Eine Steigerung zu Band 1 wurde von Mira hervorragend geschafft und lässt auf einen weiteren Spitzen Nachfolger hoffen.

    Ich vergebe für die Wächter von Enyador
    5 Rezi Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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    Lubig2s avatar
    Lubig2vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: http://aliswerk.blogspot.de/2018/01/die-wachter-von-enyador-rezension.html
    ganz großes Kino!

    Ein wunderbar gelungener Folgeband zu „Die Legende von Enyador“:
    Schon das erste Buch hat mich begeistert und das zweite hält was das erste verspricht.

    Der Spannungsbogen bleibt bis zuletzt erhalten und man leidet mit den Figuren mit.
    Sehr gut hat mir die Erzählweise gefallen. Mira Valentin schreibt die einzelnen Kapitel aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten. Dadurch gewinnen wir einen differenzierten Eindruck von den jeweiligen Sichtweisen und Geschehnissen. Der Autorin gelingt es meisterhaft die zarten, sanften Töne mit den rauen zu kombinieren. Dabei kommt keine Seite zu kurz und sowohl die zauberhaften Szenen, wie auch die groben, bleiben glaubhaft.

    Im Vergleich zum ersten Teil entwickeln sich die Personen weiter. Manche nicht unbedingt positiv, was aber die Geschichte voranbringt.

    Fazit:
    Perfekte Fortsetzung zu "Die Legende von Enyador". Ich freue mich jetzt schon auf Band III.

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