Miranda Beverly-Whittemore

 4 Sterne bei 232 Bewertungen
Autorin von Bittersweet, June und weiteren Büchern.
Autorenbild von Miranda Beverly-Whittemore (© David Burnett)

Lebenslauf von Miranda Beverly-Whittemore

Miranda Beverly-Whittemore wurde 1976 als Tochter eines Anthropologen geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie im Senegal, bevor sich die Familie in Vermont niederließ, wo auch ihr Roman Bittersweet spielt. 2007 erhielt sie den Janet Heidinger Kafka Prize. Miranda Beverly-Whittemore lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.

Alle Bücher von Miranda Beverly-Whittemore

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Buchformat:
Cover des Buches Bittersweet9783458361473

Bittersweet

 (145)
Erschienen am 08.05.2016
Cover des Buches June9783458363484

June

 (79)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Vergissmeinnicht9783404922536

Vergissmeinnicht

 (4)
Erschienen am 15.05.2007
Cover des Buches Bittersweet, 2 MP3-CD9783844518207

Bittersweet, 2 MP3-CD

 (2)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Bittersweet9783844518597

Bittersweet

 (1)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Bittersweet9780007536672

Bittersweet

 (1)
Erschienen am 18.06.2015
Cover des Buches The Effects of Light9780446533843

The Effects of Light

 (0)
Erschienen am 15.10.2007
Cover des Buches June: A Novel9780553447705

June: A Novel

 (0)
Erschienen am 14.02.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Miranda Beverly-Whittemore

Neu

Rezension zu "June" von Miranda Beverly-Whittemore

-June-
MarySophievor einem Jahr

Handlung:
1955

Den Bewohnern St. Jude's steht ein aufregender Sommer bevor. Große Hollywood Stars kommen in die Stadt um dort einige Filmszenen zu drehen. Nur June lässt sich von der Stimmung nicht anstecken, sie steht kurz vor ihrer Hochzeit und will sich auf ihr künftiges Leben vorbereiten. Bis June durch einen Zufall den großen Frauenschwarm und Filmstar Jack Montgomery kennenlernt. Ihre Welt und ihre Pläne werden komplett auf den Kopf gestellt...


2015

Cassie hat das Haus ihrer Großmutter June in der Kleinstadt St. Jude geerbt. Sie ist ziellos, hat gerade eine Trennung hinter sich und kommt nur schwer über einen Streit vor dem Tod der Großmutter hinweg. Dazu kommen noch Sorgen um das Haus Two Oaks, es hat bessere Zeiten hinter sich und einige Reparaturen stehen an. Cassie kann sich nicht dazu aufraffen, sich darum zu kümmern. Eines Tages steht ein junger Herr vor der Tür und eröffnet Cassie, dass sie erneut geerbt hat. Von einer ihr vollkommen unbekannten Person...

Meinung:
Das Cover finde ich richtig schön, es ist herrlich altmodisch und nostalgisch. Mir gefallen die gedeckten und ruhigen Farben, dadurch fällt der Titel stark ins Auge und wirft die Aufmerksamkeit auf das Buch. Ein schönes Cover, dass mich auf den ersten Blick angesprochen hat und irgendwie besonders wirkt.


Lange Zeit stand das Buch auf meiner Wunschliste, Ende letzten Jahres habe ich es als Mängelexemplar in einen richtig guten Zustand gefunden und nun bin ich endlich dazu gekommen, mit dem Lesen zu beginnen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mal eine Leseprobe davon gelesen hatte und diese mir richtig gut gefallen hat. Doch als ich das Buch aufgeschlagen habe und mit der Lektüre begonnen habe, war ich nicht mehr ganz so begeistert von dem Anfang. Direkt am Anfang wird beschrieben, wie das Haus fühlt und auch lebt. Eine schöne Vorstellung, was ich an sich auch recht gut beschrieben fand. Bis dann Cassie ihren ersten Auftritt hatte. Cassie ist ein gewöhnungsbedürftiger und seltsamer Charakter, mit dem ich durchweg meine Probleme hatte und sie hat mir den Einstieg in den Roman auch erschwert.

Cassie lässt sich arg hängen und suhlt sich nur in ihrem Selbstmitleid über all das, was in ihrem Leben schief gelaufen ist. Ich war schnell genervt von ihr und war froh, als es den ersten Zeitsprung in das Jahr 1955 gab.

Zum Glück hat sich Cassie stark entwickelt und auf den vielleicht letzten 50 Seiten fand ich sie dann doch ziemlich in Ordnung und konnte mich besser mit ihr anfreunden. Ab einem bestimmen Moment hatte sich Cassie wieder besser im Griff und hat begonnen, wieder richtig zu leben und nicht nur zu existieren.


Dort war ich überrascht, es wurde schnell deutlich, dass sich die Geschichte mehr um Lindie, die beste Freundin von June dreht, als um diese. Anhand des Klappentextes waren meine Vorstellungen andere, damit hatte ich nicht gerechnet. Auch am Ende muss ich sagen, dass es mir besser gefallen hätte, mehr von June zu erfahren und die Dinge aus ihrer Sicht zu beschreiben. So kam die titelgebende Figur etwas zu knapp und ihr Charakter war dadurch auch zu steif und Abstand haltend. Mir fiel es schwer, zu ihr eine Bindung aufzubauen oder sie überhaupt einzuschätzen.

Lindie ist ein junger und ziemlich naiver Charakter, sie war eigentlich in Ordnung, wenn sie sich nicht so stark in das Leben anderer eingemischt hätte. Dadurch wirkte sie sehr jung und verletzlich, wollte, dass sich nichts ändert und ihr ganzes Leben so weitergeht, wie zu Zeiten des Filmdrehs. Gegenüber June war sie zu klammernd, an anderen Stellen fand ich ihre Art wieder niedlich. Für mich war Lindie der einzige Charakter, den ich mir auch bildlich vorstellen konnte und sie war am lebendigsten dargestellt.


Angenehm fand ich die Schreibweise, diese war anhaltend gut und einfach. Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen, ich hatte es innerhalb von vielleicht vier Tagen ausgelesen. Manchmal hatte ich ein paar Probleme mit den Namen von Nebencharakteren, diese wurden nur kurz genannt und dann tauchten sie erst nach einer längeren Zeit wieder auf. Da fiel es mir schwer, diese zuzuordnen und es wäre gut gewesen, wenn expliziter angegeben wäre, welche Rolle die Person spielt, d.h. ob sie Einwohner von St. Jude ist oder dem Filmteam angehört usw.

Manchmal tauchen einige Längen auf, in denen die Handlung stagniert und gefühlt gar nichts passiert. Dies war meist bei Cassies Abschnitten, manche Kapitel von ihr waren wie Lückenfüller um die Handlung zu strecken.

Vollkommen überflüssig empfand ich die Liebesgeschichte von Cassie mit einem plötzlich auftauchenden Gast. Das war doch etwas zu konstruiert und oberflächlich, echte Gefühle wurden keine an den Leser übertragen.

Fazit:

Ich hatte so große Hoffnungen, dass mir der Roman gefällt und ich hatte mich so auf das Lesen gefreut. Doch so richtig umhauen konnte mich die Handlung nicht. Dafür gab es doch einige Fakten, die mir nicht gefallen haben und das Lesen erschwert haben. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und es gibt für mich einiges an Verbesserungsbedarf.

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Rezension zu "Bittersweet" von Miranda Beverly-Whittemore

Reiche Snobs und ihre düsteren Familiengehemnisse
MademoiselleMeowvor einem Jahr

Unscheinbar, etwas moppelig und nicht gerade aus gutem Hause. Mabel fühlt sich nicht besonders wohl in ihrer Haut. Die einzige Person, die einen Hauch von Glamour in ihr Leben bringt, ist Genevra Winslow, Ev genannt, mit der sie sich an ihrer Universität ein Zimmer teilt. Nach und nach erarbeitet sich Mabel Ev‘s Anerkennung, bis sie dazu eingeladen wird, den Sommer auf der Familienresidenz der Winslows zu verbringen. Begeistert nimmt sie das Angebot an, nicht ahnend, mit welche düsteren Geheimnissen sie sich konfrontiert sehen wird.

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch kaufen soll. Mir schien es etwas zu sehr Teeni-Mystery zu sein, was gar nicht mehr mein Fall ist. Aber letztendlich habe ich es mir doch zugelegt, weil mich „dunkle Geheminisse“ immer gut unterhalten.
Doch schon auf den ersten Seiten wurde mir klar, dass ich mit den Charakteren nicht warm werden würde. Ich fand sie alle miteinander unglaubwürdig, unsympathisch, gemein oder naiv. Und manchmal alles zusammen. Das blieb leider auch bis zum Schluss so. Vermutlich soll man sich als Leser mit der durchschnittlichen, normalen Mabel identifizieren, deren tristes Leben durch die schillernde und reiche Familie Winslow eine krasse Wendung nimmt. Die Darstellung der Winslows und ihres Lifestyles fand ich sehr gelungen. Eine Art Prototyp einer versnobten Familie, die ihre eigene Verdorbenheit hinter Lügen und Intrigen zu verstecken versucht. Fast das gesamte Pack wirkt zwielichtig und launisch ist. Letzteres trifft vor allem auf Ev zu. Wer will schon mit so einer Person befreundet sein? Mabels Motiv war ihr Ziel, sich etwas mehr Ansehen und Freiheit zu verschaffen, was sie bei ihrer Familie nicht hat. Warum sie ihre eigene Familie so verabscheut, wird erst viel später erklärt und selbst da konnte ich ihr abartiges Verhalten, besonders ihrer Mutter gegenüber, nicht nachvollziehen. Tjaja, Wenn man die Charaktere eines Romans nicht leiden kann, ist es schwer weiterzulesen. So ging es mir bisher nur bei „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“.

Und doch hab ich bis zum bitteren Ende durchgehalten, denn was einen hier wirklich hält, ist die Story. Besser gesagt, das Geheimnis der Winslows. Man ist einfach so gespannt, was sich dahinter verbirgt, dass man ein Kapitel nach dem nächsten verschlingt. Ich habe ja so ziemliches alles vermutet. Zweitweise hatte ich ein bisschen Angst, dass sich das Ganze in einen schäbigen Vampir Roman verwandelt.Ein klein wenig Mystery hätte ich gar nicht verkehrt gefunden, denn man hat so ein großes Geheimnis aus dem Geheimnis gemacht, dass man was ganz großes als Auflösung erwartet hat. Und genau das war das Problem. Man hatte man Schluss so große Erwartungen, das man nur enttäuscht werden konnte. Die Auflösung fand ich irgendwie öde. Hat mich nicht beeindruckt. Und ich war froh, als ich es dann endlich durch hatte.Der Epilog war dann auch so weichgespült, dass die Qualität des ganzes Romans noch mehr gelitten hat. Unauthentische Charaktere, platte Dialoge, gewürzt mit einer ganz billigen Prise Erotik und einem Ende, dass das ganze Elend auch nicht wett machen konnte. Aber immerhin die Spannung wird gehalten.
Danke, einmal reicht.


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Rezension zu "June" von Miranda Beverly-Whittemore

June, Geschichte einer jungen Frau
anne_foxvor 2 Jahren

Der Roman entführt uns in das Jahr 1955, als eine Filmcrow in dem kleinen Ort einfällt indem June lebt. Zwischen ihr und dem Hauptdarsteller Jack Montgomery entwickelt sich eine Romanze. Die Folgen davon erlebt Cassie in der Gegenwart, da der Schauspieler ihr alles vermacht hat und nicht seiner Tochter Tara. Im Hergang dieser


Story wird man mit Liebe, Eifersucht, Verrat und auch Mord konfrontiert. Alles sehr lebensnah nur der Schreibstil aus dem
amerikanischen ist etwas holprig.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Bittersweetundefined
Hallo!
Bis zum 14.6. um 17:00 Uhr verlose ich 4 Bücher, darunter "Bittersweet", auf meinem Blog.
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr vorbeischauen und teilnehmen würdet.
https://warmersommerregen.wordpress.com/2015/06/01/%f0%9f%8f-%86%f0%9f%8e-100-beitrag-verlosung-%88%f0%9f%8e-%88%f0%9f%8f/

Viel Glück,
Sommerregen
1 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Bittersweetundefined

Eine perfekte Familie, zu viele perfekte Lügen

Die Winslows sind eine glamouröse Familie, schillernd, strahlend, perfekt. Scheinbar perfekt. Denn die Idylle ist trügerisch. "Bittersweet" ist ein packender Roman, gespickt mit haarsträubenden Wendungen, geschrieben von der Amerikanerin Miranda Beverly-Whittemore. Die Autorin erzählt darin von Mabel, einer Außenseiterin, die dazugehören möchte, Teil sein möchte dieser perfekten Welt – um jeden Preis.

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Mehr zum Buch:
Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden.

Auch die Autorin Miranda Beverly-Whittemore freut sich schon sehr auf ihre deutschen Leser!



Hier geht es zur Leseprobe!

Möchtet ihr dabei sein bei der Leserunde zu "Bittersweet" und mehr von den dunklen Geheimnissen der Winslows erfahren? Beantwortet uns einfach folgende Frage und nutzt die Chance auf eines der 25 Leseexemplare von "Bittersweet" von Miranda Beverly-Whittemore, die wir gemeinsam mit dem Insel Verlag für eine Leserunde und das gemeinsame Lesen und Diskutieren vergeben*:

Wie weit würdet ihr gehen, um ein glamouröses Leben führen zu können? Was würdet ihr opfern, um in Reichtum und Luxus zu leben?


*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme am Austausch über das Buch in allen (!) Leseabschnitten und zum Schreiben einer Rezension zu "Bittersweet" verpflichtet. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr im Zeitraum der nächsten 5-6 Wochen Zeit habt, das Buch zu lesen und es gemeinsam mit den anderen Testlesern und der Autorin hier in der Leserunde aktiv zu besprechen und zu rezensieren.



Mehr zur Autorin:
Miranda Beverly-Whittemore wurde 1976 als Tochter eines Anthropologen geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie im Senegal, bevor sich die Familie in Vermont niederließ, wo auch ihr Roman Bittersweet spielt. 2007 erhielt sie den Janet Heidinger Kafka Prize. Miranda Beverly-Whittemore lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.

Hier geht es zur Website der Autorin!


727 BeiträgeVerlosung beendet

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