Bittersweet

von Miranda Beverly-Whittemore 
3,9 Sterne bei137 Bewertungen
Bittersweet
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (92):
Herzensbuechers avatar

Wunderschönes, berührendes und spannendes Buch!

Kritisch (16):
Cambridges avatar

Steif und unglaubwürdig

Alle 137 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Bittersweet"

Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, die Sommerfeste unterm Sternenhimmel. Und plötzlich hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe und das Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der Ihren zu werden. Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann: Bittersweet erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458361473
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:420 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:08.05.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.03.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne52
  • 4 Sterne40
  • 3 Sterne29
  • 2 Sterne14
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Siko71s avatar
    Siko71vor einem Jahr
    Lügen, Intrigen und Verwirrungen

    Klappentext:
    Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre
    College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als
    Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, auf dem
    Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten
    Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, die Sommerfeste unterm
    Sternenhimmel. Und plötzlich hat sie alles, wovon sie je geträumt hat:
    Freunde, die erste Liebe und das Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die
    ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine
    schreckliche Entdeckung macht und sie entscheiden muss, ob sie aus dem
    Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der
    Familie bewahrt, um endlich eine der Ihren zu werden.

    Am Anfang der Geschichte hatte ich so meine Probleme in die ganze Sache reinzukommen. Aber je tiefer ich ins Geschehen eindrang umso mehr fühlt ich mich wie Mabel und alles ergab einen Sinn.
    Ich gebe für diesesn Roman 4 Lesersterne.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Kendalls avatar
    Kendallvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fantastisches Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, und nicht wieder losgelassen hat!
    Fluch und Segen von Einfluss und Macht

    Mabel ist ein einfaches Mädchen. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen und studiert dank eines Stipendiums an einem Elitecollege. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig mit ihrer neuen Zimmergenossin Genevra "Ev" Winslow. Anfangs scheint diese May gar nicht wahrzunehmen, bis sie sie nach WInloch, dem Sommerdomizil der WInslows, einlädt. Dort, in ihrem Häuschen Bittersweet, erlebt May zunächst die Zeit ihrer Lebens, bis sie einem dunklen Geheimnis auf die Schliche kommt...


    Das Cover ist mit das Schönste an diesem Buch. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen mit seinen gedeckten Farben und dem leicht verschwommenen Haus am See. Nach der Lektüre dachte ich nur: WOW - besser hätte man die Story in einem Bild nicht festhalten können. 

    Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich sofort an "Ein anderes Paradies". Die Geschichten schienen fast deckungsgleich zu sein. 
    Aber wie sagt man so schön: Don't judge a book by its Cover. In diesem Fall allerdings das Backcover. 
    Am Anfang ging es für meine Begriffe ein wenig schleppend los, sodass ich ein wenig Angst hatte, ich würde die 416 Seiten nicht bewältigen können, oder wenn, dann nur in einer sehr langen Zeitspanne. 
    Nach den ersten paar Seiten wurde ich aber eines besseren belehrt. Es ist nicht großartig spannend oder abenteuerreich gewesen, aber irgendwas an dieser Geschichte hat mich ziemlich schnell gefesselt und auch nach Beenden des Buches nicht wieder losgelassen. 
    Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu einfach und irgendwie...sanft, Das ist das einzige Wort das mir einfällt, das den Stil passend beschreiben würde. 
    Die Autorin hat es geschafft mich mit ihrer Art zu schreiben in einen Zustand tiefster Entspannung zu versetzen, aber gleichzeitig einen Tumult in mir auszulösen, den ich selten beim Lesen empfinde. 
    Die Charaktere spielen dabei sicherlich auch keine unwichtige Rolle - ich fand sie alle toll. 
    Natürlich war keiner perfekt, jeder hatte seine Ecken und Kanten und bei jedem konnte ich mich über irgendeine Eigenschaft aufregen, aber grade das ist ja das schöne. 
    Wer mir dabei am besten gefallen hat, kann ich so nicht sagen...Mabel wäre zu offensichtlich, aber sie hat schon einen sehr starken Eindruck auf mich hinterlassen, sowohl positiv, als auch negativ. 
    Sehr schön fand ich auch, dass in jedem Kapitel etwas neues geschah. Eine neuer Abschnitt, ein neuer Tag, ein neuer Skandal. 
    Ideal dabei war vor allem die Länge der Kapitel. Grob über den Daumen gepeilt 10-15 Seiten, sodass man nicht irgendwann dachte es geht nie zu Ende; das hat sicherlich auch zu der Spannung des Buches beigetragen. 
    Außerdem, großes Kompliment an die Autorin für die Komplexität ihrer Gedankengänge. 
    Die Geschehnisse und Vorkommnisse sind so gut und stringent durchdacht, dass ich oft die Augen aufgerissen habe. Teils hat sie Sachen auf den ersten Seiten erwähnt, die ich für vollkommen unbedeutend hielt, die aber am Ende die wichtigsten Teile des Puzzels waren, die das Rätsel um die WInslows aufgelöst haben. 
    Manche Ansichten fand ich ehrlich gesagt grenzwertig, da es sich aber um eine fiktive Geschichte handelt, kann ich da auf jeden Fall drüber hinwegsehen. 
    Das einzige Manko für mich ist das Ende. Keine Frage, es ist hervorragend gelöst und wirklich überraschend, aber mir ging es, grade auf den letzten zehn Seiten einfach zu schnell. 
    Generell hat das Buch aber so einen starken Eindruck auf mich hinterlassen, dass das meiner Begeisterung überhaupt keinen Abbruch tut. 

    Fazit: 
    Ein fantastisches Buch, von dessen Sorte es auf jeden Fall mehr geben sollte! 

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Fritzis avatar
    Fritzivor 2 Jahren
    Schatten über dem Glamour

    Mabel Dagmar ist an der Uni die Zimmergenossin der kapriziösen und reichen Ev, eigentlich Genevra Katherine Winslow. Ev hat all das, wovon Mabel nur träumen kann: sie ist hübsch, unglaublich reich und beliebt. Mabel ist unscheinbar, pummelig, kommt aus einfachen Verhältnissen und hat keine Freunde.
    Obwohl es anfangs undenkbar scheint, freunden sich die beiden ungleichen Mädchen an und irgendwann passiert das Unglaubliche: Ev lädt Mabel in den Sommerferien auf das Landgut der Winslows ein.
    Für Mabel wird ein Märchen wahr: endlich kann sie Teil sein der Reichen und Schönen, und im Laufe des Sommers, je länger sie bei den Winslows lebt, fühlt sie sich immer mehr zugehörig.
    Mag ihr auch das eine oder andere an dieser Familie merkwürdig vorkommen, es überwiegt nach wie vor der Wunsch, dabei zu sein.
    Evs alte Tante Indo, Schwester ihres Vaters, des Patriarchen des Clans, setzt Mabel, die jetzt May genannt wird, auf Familiengeheimnisse an, die es zu lüften gilt. Gelockt von dem Versprechen, ihr ihr Häuschen zu vererben, beißt Mabel an und macht sie an die Recherchen. Mehr und mehr erkennt sie, dass diese Familie Geheimnisse hat, nicht nur eines, nein, viele.
    Im fortschreitenden Sommer passieren Dinge, die Mabel daran zweifeln lassen, dass es so erstrebenswert ist, Teil dieser Familie zu sein. Als sie erkennt, was sich wirklich abspielt und abgespielt hat, ist sie bereits viel zu sehr mit der Familie verstrickt. Denn auch Mabel hat ein Geheimnis …
    Bittersweet ist ein Roman, den man nicht einfach aus der Hand legen kann. Miranda Beverly-Whittemore schreibt spannend und flüssig bis zum Schluss. Wer Familiengeheimnisse mag, wird dieses Buch lieben.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Roma84s avatar
    Roma84vor 2 Jahren
    Das Buch hat mich völlig begeistert

    Mabel ist ein schüchternes und unsicheres junges Mädchen. Schon seit längerer Zeit bewundert sie ihre Ev, ihre Zimmergenossin im Studentenwohnheim einer Elite-Universität. Plötzlich zeigt Ev dann Interesse an Mabel und die Beiden freunden sich an. Als Ev Mabel dann fragt, ob sie den Sommer auf dem Landsitz ihrer Eltern in Vermont gemeinsam mit ihr verbringen möchte, ist Mabel überglücklich, denn Mabels Eltern sind sehr vermögend und schwelgen im Luxus. Aber Mabel plagen Zweifel: warum dieses plötzlich Interesse von Ev? Mag Ev sie wirklich oder spielt sie nur ein Spiel mit ihr? Und wird sie von den Winslows, Evs Familie, überhaupt geduldet und darf bleiben? Doch trotz dieser Zweifel, versucht Mabel ihre Zeit und den Luxus und das scheinbar unbeschwerte Leben in vollen Zügen zu genießen. Aber ihr gelingt auch ein Blick hinter diese scheinbar perfekte Welt, die bei genaueren Hinsehen gar nicht mehr so perfekt ist, sondern grausam. Nach und nach kommt Mabel den Geheimnissen der Familie Winslow auf den Grund.

    Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Ich fand den Schreibstil flüssig und fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und welche dunklen Geheimnisse die Winslows hüten. Ich fand auch die Beschreibung der Umgebung und der Natur sehr gelungen, denn man fühlte sich teilweise, als wäre man selbst am Ort des Geschehens oder wünschte sich dorthin.

    Die Geschichte wird aus der Perspektive von Mabel erzählt. Somit konnte ich mich sehr gut in Mabel hineinversetzen und lernte die Familie Winslow aus ihrer Perspektive kennen. In vielen Situationen fieberte man dann auch regelrecht mit Mabel mit, da man sich dadurch selbst mit am Ort des Geschehens fühlte, was zeitweise auch echt Angst einflößend war.

    Ein großes Lob muss ich auch noch für das Buchcover aussprechen. Nur aufgrund des Covers habe ich das Buch überhaupt im Buchhandel in die Hand genommen, da es mich sofort ansprach. Das Coverbild half mir auch beim Lesen, mir die Umgebung noch besser vorstellen zu können.

    Das Buch hat mich total begeistert und aus diesem Grund vergebe ich sehr gern die volle Punktzahl.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 2 Jahren
    Bittersweet

    Hinter dem wunderschönen Cover verbirgt sich eine interessante und packende Geschichte über Mabel, die sich langsam aufbaut.
    Mabel die aus einfachen Verhältnissen stammt gerät in die Glamour Welt der Reichen und Schönen und ist sofort davon fasziniert. Es beginnt aber erst damit, wie sie in diese Welt gerät und zwar durch ein Stipendium, das sie auf das College der oberen 10.000 katapultiert. Hier lernt sie Ev kennen mit der sie ein Zimmer teilt. Ev verkörpert alles was Mabel von dieser Welt kennt. Die Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein und doch freunden sie sich an. Ev stammt aus einer reichen Familie aus Vermont und Mabel bekommt das Angebot den Sommer mit Ev auf dem Familienanwesen der Winslows in Bittersweet zu verbringen. Hier eröffnet sich Mabel eine neue Welt die sie überwältigt und sie sofort in den Bann zieht. Doch bald muss sie erkennen, dass nicht alles Gold was glänzt und es hier auch noch eine verborgene Schattenseite gibt. Die Familie bewahrt ein dunkles Geheimnis, als sie das Geheimnis entdeckt, weiß sie nicht wie sie damit umgehen soll. Die Charaktere der beiden Mädchen sind sehr zeitgemäss beschrieben und man kann sie sich sehr bildlich vorstellen, besonders Mabel, wie sie in der in der Welt der Reichen wohlfühlt. Der Roman ist sehr einfühlsam und emontional geschrieben, er reißt einem total mit, besonders da er eine unerwartete Wendung macht und sehr spannungsreich ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cambridges avatar
    Cambridgevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Steif und unglaubwürdig
    Fürcherliche Dialoge

    Mabel ist mit einem Stipendium auf einer Eliteuniversität. Ihre Zimmergenossin ist die reiche und natürlich bildschöne Ev. Mabel, eher unscheinbar und etwas pummelig, möchte so sein wie Ev, möchte dazu gehören. Aber es dauert, bis Ev und sie auch Freundinnen werden und Ev Mabel bittet, mit ihr die Sommerferien auf dem Familenanwesen (oder besser gesagt im familieneigenen Urlaubsort) zu verbringen. Das diese wohlhabende und schöne Familie dunkle Geheimnisse hat, ist selbstredend. Und somit versprach das Buch, eine zwar irgendwie bekannte, aber dennoch unterhaltsame Geschichte bereit zu halten.

    Bis zur Hälfte habe ich das Buch auch wirklich gerne gelesen. Danach wurde es immer mehr zu eine Art Verkehrsunfall: schrecklich, aber ich musste einfach weiter hingucken bzw weiterlesen.

    Ein ganz großes Manko des Buches hat mich schon fast von Beginn gestört: Die Dialoge. Sie sind einfach furchtbar und werden immer furchtbarer im Laufe des Buches. So unnatürlich und gestelzt redet niemand. Ich hatte auch immer das Gefühlt, irgendwas verpasst zu haben innerhalb eines Gesprächs, weil die Figuren so sprunghaft und wage miteinander sprachen. Aber das hat mich bis zur Mitte des Buches nur peripher gestört. Zu sehr habe ich da noch Spaß beim Lesen gehabt. Mabel wandelt mit so großen Kinderaugen durch diese schöne reiche Welt, das man sich ihr gerne anschließt. Das sie selbst ein bescheidenes Elternhaus hat und das es da irgendein geheimnisvolles Unglück mit ihrem Bruder gab, ahnt man da schon. Mabel ist auch keine liebenswerte Person. Ich persönlich habe mit unsympathischen Hauptfiguren keine besonderen Probleme. Ich muss den Erzähler nicht mögen oder mich mit ihm identifizieren. Mabel ist in ihrem Neid, ihrer Wankelmütigkeit, ihrem Egoismus aber auch sehr real. In allen Problemen, die rund um Evs Familie auftauchen, denkt sie immer gleich, was es für sie und ihre Stellung in diesem Kreis bedeuten würde. Sie weiß auch, das sie nicht immer passend reagiert oder aus den falschen Gründen etwas empfindet. Das macht sie sehr real.

    Mabel wird von einer von Evs Tanten auf das dunkle Familiengeheimnis angesetzt. Mabel scheut sich nicht, der Familie, die ihr so großzügig ihren Sommerurlaub finanziert, hinterher zu spionieren. Alle Personen bleiben schwer zu durchschauen, weil sie einfach so merkwürdig interagieren. Nach der Hälfte des Buches wird es leider immer merkwürdiger. Mabel und Ev sind ca 18 Jahre alt. Gerade Mabels Stellung zu anderen Personen in dem Buch wird stark überbewertet und wäre eher einer älteren Person angemessen. Allerdings verhalten sich die beiden aber doch eher wie 18jährige, besonders wenn es um Liebesdinge geht. Auch nimmt Mabel einen Flirt der 14jährigen Schwester von Ev extrem ernst. Mabels Position bzw ihre Wirkung auf die Familie werden nach der Hälfte geradezu unwahrscheinlich. Auch die ganze Situation in dem Urlaubsort ist eher märchenhaft. So reich wie die Familie ist, so ärmlich sind oft die Cottages. Es gibt nur ein Telefon in der ganzen Anlage und Handyempfang natürlich gar nicht. Zudem schlafen alle Beteiligten extrem viel. Wenn eine Person gerade nicht gebraucht wird, geht sie einfach zu Bett und fällt in einen tiefen Schlaf.

    Fazit: die Geschichte verspricht zu Anfang viel. Auch finde ich die unsympathische Mabel sehr realistisch. Aber nach ca. der Hälfte des Buches kippt das Buch zusehends in Unglaubwürdige, alle bis dahin schon zu sehenden aber noch nicht entscheidenden Mängel treten immer stärker hervor und machen das Buch gegen Ende fast zu einem Märchen. Evt. ist es als Jugendroman angelegt und deswegen so schlicht aufgebaut. Dann hätte es aber so gekennzeichnet werden müssen und mich somit hätte warnen können. Diese ganze Familie, ihr Wohnsitz, alle Hundertdrölfzig urlaubende Verwandte, die Liebegeschichten, Mabels Stellung in der Geschichte machen das Ganze im Laufe des Buches zu einer sehr unwahrscheinlichen und realitätsfernen Angelegenheit. Bis ca. zur Hälfte habe ich mich, wie gesagt, noch relativ gut unterhalten gefühlt. Aber im letzte Viertel kippt den Buch derart ab ins Abstruse, das ich leider nicht mehr als 5 Punkte geben kann.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Toll!
    Rezension zu "Bittersweet" von Miranda Beverly-Whittemore

    Als die unscheinbare und schüchterne Mabel von ihrer Zimmergenossin Ev Winslow für die Semesterferien auf das Anwesen ihrer reichen Familie eingeladen wird, scheint für Mabel ein Traum in Erfüllung zu gehen.
    Sie verbringt einige herrliche Wochen in Vermont, mit Segeltörns, Familienfesten und langen Abenden am See und findet sogar ihre große Liebe.
    Doch eines Tages stößt Mabel auf ein düsteres Geheimnis und sie muss sich entscheiden: will sie es offenlegen oder will sie ein Teil der reichen und schönen Familie werden?

    "Bittersweet" hat sehr sehr lange ungelesen in meinem Regal gestanden, da ich befürchtet habe, dass mich die Geschichte nicht packen könnte. Aber schon nach den ersten Seiten habe ich bereut, dass ich es nicht früher zur Hand genommen habe!

    Die Handlung entwickelt sich Kapitel für Kapitel zu einer spannenden Geschichte über eine reiche und mächtige Familie, die ein finsteres Geheimnis verbirgt.
    Es ist athmospärisch sehr dicht, gefühlvoll, interessant und schnell lesbar.
    Zwar hat man es hier nicht mit einem Thriller zu tun, trotzdem schafft es die Autorin eine Spannung aufzubauen, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

    Zudem ist in der Geschichte eine leichte Anlehnung an Adam und Evas Sündenfall zu erkennen. Dies wird zwischenzeitlich auch immer wieder erwähnt, da sich die Protagonistin ausführlich mit dem Buch "Das verlorene Paradies" beschäftig.

    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: zum Teil gab es einige Längen, die dem Buch ab und an den Schwung genommen haben.

    Trotzdem: Im Großen und Ganzen kann ich "Bittersweet" nur empfehlen. Ich vergebe vier Sterne und damit ein Sehr gut.

    Kommentare: 1
    34
    Teilen
    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr fesselnd und spannend ... ein Mädchen deckt die alten Geheimnisse einer einflussreichen Familie auf!
    Sehr gelungenes Ende ...

    Die Geschichte:
    Wenn sie sich nicht auf dem College ein Zimmer teilen müssten, dann wären sich Mabel und Genevra (Ev) wohl niemals begegnet. Mabel stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen, ihre Eltern betreiben eine chemische Reinigung. Ev dagegen ist eine “Winslow” und ihre Familie kann man getrost als reich bezeichnen.
    Man kann die beiden Mädchen nicht wirklich als Freundinnen bezeichnen, aber sie verstehen sich ganz gut. Umso überraschender kommt es für Mabel, dass Ev sie einlädt, in den Sommerferien mit ihr auf dem Landsitz ihrer Familie zu wohnen.
    Ev bekommt dort zur Volljährigkeit ihr eigenes kleines Häuschen, das den Namen “Bittersweet” trägt. In Vermont verbringen die Mädchen unbeschwerte Stunden am Strand, feiern mit der Familie und natürlich gibt es auch mehr oder weniger positive Begegnungen mit diversen Jungs. Doch Mabel lernt auch die dunkle Seite kennen: Streitigkeiten innerhalb der Familie, die ihren Ursprung anscheinend weit in der Vergangenheit haben. Die etwas exzentrische Tante Indo bittet Mabel, sich alten Dokumenten zu widmen und das Geheimnis der Winslows zu lüften.
    Was wird sie wohl finden und ist sie bereit, ihr Wissen preiszugeben?

    Meine Meinung:
    Zunächst beginnt alles noch recht ruhig mit einem Einblick in den Schulalltag von Mabel und Ev, doch spätestens mit der Ankunft in Winloch, dem Landsitz der Winslows, wird es spannend.
    Eine gewisse fesselnde Grundstimmung besteht sowieso von Anfang bis Ende, denn immer wieder werden gewisse Dinge angedeutet, die neugierig machen.

    Sehr schön fand ich die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die durchaus für Urlaubsstimmung beim Lesen sorgen können. Die Autorin schafft eine lebendige Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Man spürt die Sonne auf der Haut, die Kieselsteine unter den Füßen, das schaukelnde Wasser beim Bootfahren, man hört die bellenden Hunde, die zwitschernden Vögel und den heulenden Wind während eines Sturms.

    Die Charaktere wirken ebenso authentisch wie die Schauplätze: mit sehr viel Liebe zum Detail beschreibt die Autorin die Familienmitglieder und deren jeweilige Wohnsituation, die gewisse Eigenschaften der Figuren noch unterstreicht.
    Mabel ist kein uneingeschränkt sympathischer Charakter, denn man spürt immer, dass sie irgendetwas verbirgt. Doch am Ende mochte ich sie schon, denn dann wird so einiges klar.
    Ev ist noch schwieriger, denn bei ihr merkt man häufig, dass sie einfach ein verwöhntes, reiches Mädchen ist. Ihr Umgang mit anderen Menschen ist nicht immer sehr freundlich und deshalb war sie auch nicht mein Favorit.
    Am liebsten mochte ich John und seine Hündin Abby, außerdem noch Evs jüngere Schwester Luvinia und deren stillen Freund. Es gibt also durchaus echte Sympathieträger in der Story und das ist auch nötig, um richtig mitfühlen zu können.

    Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, denn besonders in der zweiten Buchhälfte sorgen überraschende Wendungen immer wieder für echte Spannung. Bestens durchdacht wird uns hier ein altes Geheimnis präsentiert und am Ende bleibt nur noch die Frage, was die Beteiligten daraus machen.
    Die letzten Seiten fand ich super gelungen, man erhält sogar noch einen Einblick in die Zukunft der Figuren. Ein sehr stimmiger Abschluss für eine fesselnde Familiengeschichte.

    Fazit:
    Eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen und Überraschungen, deren Ende mich vollends überzeugt hat.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    R
    RubyKairovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr spannende Geschichte voller großer Gefühle und menschlicher Abgründe.
    Eine perfekte Familie, zu viele perfekte Lügen

    Bittersweet oder der Schein trügt. Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann. Bittersweet" heißt das kleine Sommerhaus von Ev Winslow auf dem großzügigen Gelände des Sommersitzes ihrer Familie. Dort haben alle Familienmitglieder ihr eigenes Haus am See. Eine Idylle der Reichen und Schönen wie es scheint und Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Soll heißen, windzerzauste Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt, Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Mabel genießt das alles in vollen Zügen und bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Je lockerer die Stimmung desto bedrohlicher und agressiver die Andeutungen um ein Geheimnis... und auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden. Bittersweet ist ein Ostküsten-Thriller voller Blaublütiger und schwer verriegelter Türen, er erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis. Ein Pageturner, der einen bis in die Morgenstunden wach hält. "Bittersweets" dunkle Geheimnisse und haarsträubende Wendungen lassen an "Gone Girl" und „Die geheime Geschichte “ von Donna Tartt denken. Ein Buch voll mit Schuld, Liebe, Spannung und jeder Menge Abgründe. Diese Geschichte ist grandios erzählt, die Figuren sind unglaublich vielschichtig angelegt. Lange Zeit kann man als Leser nur ahnen wer Freund und wer Feind ist. Es sind die subtilen Andeutungen zwischen den Zeilen die einen gefangen nehmen und es an vielen Stellen schier unmöglich machen den Text zur Seite zu legen. Richtig toller spannender Schmöker, mit dem die Zeit bis zum Frühling gut verbracht werden kann.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    sallybookss avatar
    sallybooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman der mich zugegeben sehr ratlos zurückgelassen hat...
    Bittersweet

    Mabel, eine Collegestudentin aus einfachen Verhältnissen, wird von ihrer enorm reichen, enorm hübschen Zimmergenossin Ev über den Sommer auf ihr Sommeranwesen nach Vermont eingeladen. Ihr Glück kaum fassend, willigt Mabel ein, auch wenn Zweifel an ihr nagen. Was wird die reiche Familie Winslow von ihr, der einfachen Mabel halten? Was, wenn sie nicht genügt? Und ist Ev wirklich ihre Freundin oder benutzt sie sie nur? Doch letztendlich reisen die Beiden in den Norden und dort erwartet Mabel eine völlig andere Welt. Bezaubernde Seen, Wälder, ein wundervolles Haus, aber schnell bemerkt sie, dass mit der Familie Winslow etwas nicht stimmt. Sie deckt ein schreckliches Familiengeheimnis auf.
    Kein Buch hat mich bisher so ratlos gemacht wie "Bittersweet". Als ich die letzte Zeile gelesen habe und das Buch zuklappte wusste ich absolut nicht, was ich davon halten soll und genaugenommen weiss ich das auch jetzt noch nicht.
    Es war mir sehr schwer in die Geschichte und den Schreibstil einzutauchen. Letzterer erscheint mir so platt und hin und wieder sehr freundlos. Manche Konversationen der Protagonisten ließen mich sogar ein bisschen verständnislos den Kopf schütteln. Sobald ich mich aber dann langsam an den Stil gewöhnt hatte und mir auch die Charaktere geläufiger wurden, plätscherte die Geschichte so dahin. Der Leser begleitet Mabel durch ihren Sommer und nach und nach deckt die die Geheimnisse der Familie auf. Dieses ominöse Familiengeheimnis wollte ich unbedingt erfahren, sonst hätte ich wohl aufgegeben, denn das restliche Buch handelt vom Schwimmengehen, platten Liebeleien der Charaktere und merkwürdigen Dialogen. 
    Zum Ende hin nimmt "Bittersweet" zwar nochmal an Fahrt auf, aber wartet zum Schluss mit einer Reihe ziemlich idiotischer Entscheidungen auf und ich weiss einfach nicht, was ich davon halten soll... so ratlos war ich wirklich noch nie mit einem Buch.
    Ich vergebe zwei Sterne, denn die Geschichte ist zusammengefasst eigentlich interessant und das Buch ist eine kurzweilige Beschäftigung für den Leser. Ausserdem stachelte mich das große, schreckliche Familiengeheimnis an, weiterzulesen um es zu erfahren, aber wirklich gut fand ich das Buch leider, leider nicht. 

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    TinaLiests avatar

    Eine perfekte Familie, zu viele perfekte Lügen

    Die Winslows sind eine glamouröse Familie, schillernd, strahlend, perfekt. Scheinbar perfekt. Denn die Idylle ist trügerisch. "Bittersweet" ist ein packender Roman, gespickt mit haarsträubenden Wendungen, geschrieben von der Amerikanerin Miranda Beverly-Whittemore. Die Autorin erzählt darin von Mabel, einer Außenseiterin, die dazugehören möchte, Teil sein möchte dieser perfekten Welt – um jeden Preis.

    ###YOUTUBE-ID=k-HNw-u6sbc###

    Mehr zum Buch:
    Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden.

    Auch die Autorin Miranda Beverly-Whittemore freut sich schon sehr auf ihre deutschen Leser!



    Hier geht es zur Leseprobe!

    Möchtet ihr dabei sein bei der Leserunde zu "Bittersweet" und mehr von den dunklen Geheimnissen der Winslows erfahren? Beantwortet uns einfach folgende Frage und nutzt die Chance auf eines der 25 Leseexemplare von "Bittersweet" von Miranda Beverly-Whittemore, die wir gemeinsam mit dem Insel Verlag für eine Leserunde und das gemeinsame Lesen und Diskutieren vergeben*:

    Wie weit würdet ihr gehen, um ein glamouröses Leben führen zu können? Was würdet ihr opfern, um in Reichtum und Luxus zu leben?


    *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme am Austausch über das Buch in allen (!) Leseabschnitten und zum Schreiben einer Rezension zu "Bittersweet" verpflichtet. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr im Zeitraum der nächsten 5-6 Wochen Zeit habt, das Buch zu lesen und es gemeinsam mit den anderen Testlesern und der Autorin hier in der Leserunde aktiv zu besprechen und zu rezensieren.



    Mehr zur Autorin:
    Miranda Beverly-Whittemore wurde 1976 als Tochter eines Anthropologen geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie im Senegal, bevor sich die Familie in Vermont niederließ, wo auch ihr Roman Bittersweet spielt. 2007 erhielt sie den Janet Heidinger Kafka Prize. Miranda Beverly-Whittemore lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.

    Hier geht es zur Website der Autorin!


    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks