Miranda Beverly-Whittemore Bittersweet

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Inhaltsangabe zu „Bittersweet“ von Miranda Beverly-Whittemore

Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, die Sommerfeste unterm Sternenhimmel. Und plötzlich hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe und das Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der Ihren zu werden. Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann: Bittersweet erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis.

Wunderschönes, berührendes und spannendes Buch!

— Mrslaw

Ein fantastisches Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, und nicht wieder losgelassen hat!

— Kendall

Tolle und spannende Geschichte, die leider auf den letzten Seiten nicht mehr überzeugt.

— Leila7

Steif und unglaubwürdig

— Cambridge

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    Bittersweet

    Kendall

    16. January 2017 um 21:51

    Mabel ist ein einfaches Mädchen. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen und studiert dank eines Stipendiums an einem Elitecollege. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig mit ihrer neuen Zimmergenossin Genevra "Ev" Winslow. Anfangs scheint diese May gar nicht wahrzunehmen, bis sie sie nach WInloch, dem Sommerdomizil der WInslows, einlädt. Dort, in ihrem Häuschen Bittersweet, erlebt May zunächst die Zeit ihrer Lebens, bis sie einem dunklen Geheimnis auf die Schliche kommt... Das Cover ist mit das Schönste an diesem Buch. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen mit seinen gedeckten Farben und dem leicht verschwommenen Haus am See. Nach der Lektüre dachte ich nur: WOW - besser hätte man die Story in einem Bild nicht festhalten können. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich sofort an "Ein anderes Paradies". Die Geschichten schienen fast deckungsgleich zu sein. Aber wie sagt man so schön: Don't judge a book by its Cover. In diesem Fall allerdings das Backcover. Am Anfang ging es für meine Begriffe ein wenig schleppend los, sodass ich ein wenig Angst hatte, ich würde die 416 Seiten nicht bewältigen können, oder wenn, dann nur in einer sehr langen Zeitspanne. Nach den ersten paar Seiten wurde ich aber eines besseren belehrt. Es ist nicht großartig spannend oder abenteuerreich gewesen, aber irgendwas an dieser Geschichte hat mich ziemlich schnell gefesselt und auch nach Beenden des Buches nicht wieder losgelassen. Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu einfach und irgendwie...sanft, Das ist das einzige Wort das mir einfällt, das den Stil passend beschreiben würde. Die Autorin hat es geschafft mich mit ihrer Art zu schreiben in einen Zustand tiefster Entspannung zu versetzen, aber gleichzeitig einen Tumult in mir auszulösen, den ich selten beim Lesen empfinde. Die Charaktere spielen dabei sicherlich auch keine unwichtige Rolle - ich fand sie alle toll. Natürlich war keiner perfekt, jeder hatte seine Ecken und Kanten und bei jedem konnte ich mich über irgendeine Eigenschaft aufregen, aber grade das ist ja das schöne. Wer mir dabei am besten gefallen hat, kann ich so nicht sagen...Mabel wäre zu offensichtlich, aber sie hat schon einen sehr starken Eindruck auf mich hinterlassen, sowohl positiv, als auch negativ. Sehr schön fand ich auch, dass in jedem Kapitel etwas neues geschah. Eine neuer Abschnitt, ein neuer Tag, ein neuer Skandal. Ideal dabei war vor allem die Länge der Kapitel. Grob über den Daumen gepeilt 10-15 Seiten, sodass man nicht irgendwann dachte es geht nie zu Ende; das hat sicherlich auch zu der Spannung des Buches beigetragen. Außerdem, großes Kompliment an die Autorin für die Komplexität ihrer Gedankengänge. Die Geschehnisse und Vorkommnisse sind so gut und stringent durchdacht, dass ich oft die Augen aufgerissen habe. Teils hat sie Sachen auf den ersten Seiten erwähnt, die ich für vollkommen unbedeutend hielt, die aber am Ende die wichtigsten Teile des Puzzels waren, die das Rätsel um die WInslows aufgelöst haben. Manche Ansichten fand ich ehrlich gesagt grenzwertig, da es sich aber um eine fiktive Geschichte handelt, kann ich da auf jeden Fall drüber hinwegsehen. Das einzige Manko für mich ist das Ende. Keine Frage, es ist hervorragend gelöst und wirklich überraschend, aber mir ging es, grade auf den letzten zehn Seiten einfach zu schnell. Generell hat das Buch aber so einen starken Eindruck auf mich hinterlassen, dass das meiner Begeisterung überhaupt keinen Abbruch tut. Fazit: Ein fantastisches Buch, von dessen Sorte es auf jeden Fall mehr geben sollte!

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  • Schatten über dem Glamour

    Bittersweet

    Fritzi

    20. July 2016 um 19:26

    Mabel Dagmar ist an der Uni die Zimmergenossin der kapriziösen und reichen Ev, eigentlich Genevra Katherine Winslow. Ev hat all das, wovon Mabel nur träumen kann: sie ist hübsch, unglaublich reich und beliebt. Mabel ist unscheinbar, pummelig, kommt aus einfachen Verhältnissen und hat keine Freunde. Obwohl es anfangs undenkbar scheint, freunden sich die beiden ungleichen Mädchen an und irgendwann passiert das Unglaubliche: Ev lädt Mabel in den Sommerferien auf das Landgut der Winslows ein. Für Mabel wird ein Märchen wahr: endlich kann sie Teil sein der Reichen und Schönen, und im Laufe des Sommers, je länger sie bei den Winslows lebt, fühlt sie sich immer mehr zugehörig. Mag ihr auch das eine oder andere an dieser Familie merkwürdig vorkommen, es überwiegt nach wie vor der Wunsch, dabei zu sein. Evs alte Tante Indo, Schwester ihres Vaters, des Patriarchen des Clans, setzt Mabel, die jetzt May genannt wird, auf Familiengeheimnisse an, die es zu lüften gilt. Gelockt von dem Versprechen, ihr ihr Häuschen zu vererben, beißt Mabel an und macht sie an die Recherchen. Mehr und mehr erkennt sie, dass diese Familie Geheimnisse hat, nicht nur eines, nein, viele. Im fortschreitenden Sommer passieren Dinge, die Mabel daran zweifeln lassen, dass es so erstrebenswert ist, Teil dieser Familie zu sein. Als sie erkennt, was sich wirklich abspielt und abgespielt hat, ist sie bereits viel zu sehr mit der Familie verstrickt. Denn auch Mabel hat ein Geheimnis … Bittersweet ist ein Roman, den man nicht einfach aus der Hand legen kann. Miranda Beverly-Whittemore schreibt spannend und flüssig bis zum Schluss. Wer Familiengeheimnisse mag, wird dieses Buch lieben.

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  • Das Buch hat mich völlig begeistert

    Bittersweet

    Roma84

    06. July 2016 um 20:02

    Mabel ist ein schüchternes und unsicheres junges Mädchen. Schon seit längerer Zeit bewundert sie ihre Ev, ihre Zimmergenossin im Studentenwohnheim einer Elite-Universität. Plötzlich zeigt Ev dann Interesse an Mabel und die Beiden freunden sich an. Als Ev Mabel dann fragt, ob sie den Sommer auf dem Landsitz ihrer Eltern in Vermont gemeinsam mit ihr verbringen möchte, ist Mabel überglücklich, denn Mabels Eltern sind sehr vermögend und schwelgen im Luxus. Aber Mabel plagen Zweifel: warum dieses plötzlich Interesse von Ev? Mag Ev sie wirklich oder spielt sie nur ein Spiel mit ihr? Und wird sie von den Winslows, Evs Familie, überhaupt geduldet und darf bleiben? Doch trotz dieser Zweifel, versucht Mabel ihre Zeit und den Luxus und das scheinbar unbeschwerte Leben in vollen Zügen zu genießen. Aber ihr gelingt auch ein Blick hinter diese scheinbar perfekte Welt, die bei genaueren Hinsehen gar nicht mehr so perfekt ist, sondern grausam. Nach und nach kommt Mabel den Geheimnissen der Familie Winslow auf den Grund. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Ich fand den Schreibstil flüssig und fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und welche dunklen Geheimnisse die Winslows hüten. Ich fand auch die Beschreibung der Umgebung und der Natur sehr gelungen, denn man fühlte sich teilweise, als wäre man selbst am Ort des Geschehens oder wünschte sich dorthin. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Mabel erzählt. Somit konnte ich mich sehr gut in Mabel hineinversetzen und lernte die Familie Winslow aus ihrer Perspektive kennen. In vielen Situationen fieberte man dann auch regelrecht mit Mabel mit, da man sich dadurch selbst mit am Ort des Geschehens fühlte, was zeitweise auch echt Angst einflößend war. Ein großes Lob muss ich auch noch für das Buchcover aussprechen. Nur aufgrund des Covers habe ich das Buch überhaupt im Buchhandel in die Hand genommen, da es mich sofort ansprach. Das Coverbild half mir auch beim Lesen, mir die Umgebung noch besser vorstellen zu können. Das Buch hat mich total begeistert und aus diesem Grund vergebe ich sehr gern die volle Punktzahl.

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  • Bittersweet

    Bittersweet

    anne_fox

    06. June 2016 um 22:33

    Hinter dem wunderschönen Cover verbirgt sich eine interessante und packende Geschichte über Mabel, die sich langsam aufbaut. Mabel die aus einfachen Verhältnissen stammt gerät in die Glamour Welt der Reichen und Schönen und ist sofort davon fasziniert. Es beginnt aber erst damit, wie sie in diese Welt gerät und zwar durch ein Stipendium, das sie auf das College der oberen 10.000 katapultiert. Hier lernt sie Ev kennen mit der sie ein Zimmer teilt. Ev verkörpert alles was Mabel von dieser Welt kennt. Die Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein und doch freunden sie sich an. Ev stammt aus einer reichen Familie aus Vermont und Mabel bekommt das Angebot den Sommer mit Ev auf dem Familienanwesen der Winslows in Bittersweet zu verbringen. Hier eröffnet sich Mabel eine neue Welt die sie überwältigt und sie sofort in den Bann zieht. Doch bald muss sie erkennen, dass nicht alles Gold was glänzt und es hier auch noch eine verborgene Schattenseite gibt. Die Familie bewahrt ein dunkles Geheimnis, als sie das Geheimnis entdeckt, weiß sie nicht wie sie damit umgehen soll. Die Charaktere der beiden Mädchen sind sehr zeitgemäss beschrieben und man kann sie sich sehr bildlich vorstellen, besonders Mabel, wie sie in der in der Welt der Reichen wohlfühlt. Der Roman ist sehr einfühlsam und emontional geschrieben, er reißt einem total mit, besonders da er eine unerwartete Wendung macht und sehr spannungsreich ist.

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  • Fürcherliche Dialoge

    Bittersweet

    Cambridge

    05. May 2016 um 01:14

    Mabel ist mit einem Stipendium auf einer Eliteuniversität. Ihre Zimmergenossin ist die reiche und natürlich bildschöne Ev. Mabel, eher unscheinbar und etwas pummelig, möchte so sein wie Ev, möchte dazu gehören. Aber es dauert, bis Ev und sie auch Freundinnen werden und Ev Mabel bittet, mit ihr die Sommerferien auf dem Familenanwesen (oder besser gesagt im familieneigenen Urlaubsort) zu verbringen. Das diese wohlhabende und schöne Familie dunkle Geheimnisse hat, ist selbstredend. Und somit versprach das Buch, eine zwar irgendwie bekannte, aber dennoch unterhaltsame Geschichte bereit zu halten.Bis zur Hälfte habe ich das Buch auch wirklich gerne gelesen. Danach wurde es immer mehr zu eine Art Verkehrsunfall: schrecklich, aber ich musste einfach weiter hingucken bzw weiterlesen.Ein ganz großes Manko des Buches hat mich schon fast von Beginn gestört: Die Dialoge. Sie sind einfach furchtbar und werden immer furchtbarer im Laufe des Buches. So unnatürlich und gestelzt redet niemand. Ich hatte auch immer das Gefühlt, irgendwas verpasst zu haben innerhalb eines Gesprächs, weil die Figuren so sprunghaft und wage miteinander sprachen. Aber das hat mich bis zur Mitte des Buches nur peripher gestört. Zu sehr habe ich da noch Spaß beim Lesen gehabt. Mabel wandelt mit so großen Kinderaugen durch diese schöne reiche Welt, das man sich ihr gerne anschließt. Das sie selbst ein bescheidenes Elternhaus hat und das es da irgendein geheimnisvolles Unglück mit ihrem Bruder gab, ahnt man da schon. Mabel ist auch keine liebenswerte Person. Ich persönlich habe mit unsympathischen Hauptfiguren keine besonderen Probleme. Ich muss den Erzähler nicht mögen oder mich mit ihm identifizieren. Mabel ist in ihrem Neid, ihrer Wankelmütigkeit, ihrem Egoismus aber auch sehr real. In allen Problemen, die rund um Evs Familie auftauchen, denkt sie immer gleich, was es für sie und ihre Stellung in diesem Kreis bedeuten würde. Sie weiß auch, das sie nicht immer passend reagiert oder aus den falschen Gründen etwas empfindet. Das macht sie sehr real.Mabel wird von einer von Evs Tanten auf das dunkle Familiengeheimnis angesetzt. Mabel scheut sich nicht, der Familie, die ihr so großzügig ihren Sommerurlaub finanziert, hinterher zu spionieren. Alle Personen bleiben schwer zu durchschauen, weil sie einfach so merkwürdig interagieren. Nach der Hälfte des Buches wird es leider immer merkwürdiger. Mabel und Ev sind ca 18 Jahre alt. Gerade Mabels Stellung zu anderen Personen in dem Buch wird stark überbewertet und wäre eher einer älteren Person angemessen. Allerdings verhalten sich die beiden aber doch eher wie 18jährige, besonders wenn es um Liebesdinge geht. Auch nimmt Mabel einen Flirt der 14jährigen Schwester von Ev extrem ernst. Mabels Position bzw ihre Wirkung auf die Familie werden nach der Hälfte geradezu unwahrscheinlich. Auch die ganze Situation in dem Urlaubsort ist eher märchenhaft. So reich wie die Familie ist, so ärmlich sind oft die Cottages. Es gibt nur ein Telefon in der ganzen Anlage und Handyempfang natürlich gar nicht. Zudem schlafen alle Beteiligten extrem viel. Wenn eine Person gerade nicht gebraucht wird, geht sie einfach zu Bett und fällt in einen tiefen Schlaf.Fazit: die Geschichte verspricht zu Anfang viel. Auch finde ich die unsympathische Mabel sehr realistisch. Aber nach ca. der Hälfte des Buches kippt das Buch zusehends in Unglaubwürdige, alle bis dahin schon zu sehenden aber noch nicht entscheidenden Mängel treten immer stärker hervor und machen das Buch gegen Ende fast zu einem Märchen. Evt. ist es als Jugendroman angelegt und deswegen so schlicht aufgebaut. Dann hätte es aber so gekennzeichnet werden müssen und mich somit hätte warnen können. Diese ganze Familie, ihr Wohnsitz, alle Hundertdrölfzig urlaubende Verwandte, die Liebegeschichten, Mabels Stellung in der Geschichte machen das Ganze im Laufe des Buches zu einer sehr unwahrscheinlichen und realitätsfernen Angelegenheit. Bis ca. zur Hälfte habe ich mich, wie gesagt, noch relativ gut unterhalten gefühlt. Aber im letzte Viertel kippt den Buch derart ab ins Abstruse, das ich leider nicht mehr als 5 Punkte geben kann.

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  • Rezension zu "Bittersweet" von Miranda Beverly-Whittemore

    Bittersweet

    tragalibros

    Als die unscheinbare und schüchterne Mabel von ihrer Zimmergenossin Ev Winslow für die Semesterferien auf das Anwesen ihrer reichen Familie eingeladen wird, scheint für Mabel ein Traum in Erfüllung zu gehen.Sie verbringt einige herrliche Wochen in Vermont, mit Segeltörns, Familienfesten und langen Abenden am See und findet sogar ihre große Liebe.Doch eines Tages stößt Mabel auf ein düsteres Geheimnis und sie muss sich entscheiden: will sie es offenlegen oder will sie ein Teil der reichen und schönen Familie werden?"Bittersweet" hat sehr sehr lange ungelesen in meinem Regal gestanden, da ich befürchtet habe, dass mich die Geschichte nicht packen könnte. Aber schon nach den ersten Seiten habe ich bereut, dass ich es nicht früher zur Hand genommen habe!Die Handlung entwickelt sich Kapitel für Kapitel zu einer spannenden Geschichte über eine reiche und mächtige Familie, die ein finsteres Geheimnis verbirgt. Es ist athmospärisch sehr dicht, gefühlvoll, interessant und schnell lesbar.Zwar hat man es hier nicht mit einem Thriller zu tun, trotzdem schafft es die Autorin eine Spannung aufzubauen, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Zudem ist in der Geschichte eine leichte Anlehnung an Adam und Evas Sündenfall zu erkennen. Dies wird zwischenzeitlich auch immer wieder erwähnt, da sich die Protagonistin ausführlich mit dem Buch "Das verlorene Paradies" beschäftig. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: zum Teil gab es einige Längen, die dem Buch ab und an den Schwung genommen haben.Trotzdem: Im Großen und Ganzen kann ich "Bittersweet" nur empfehlen. Ich vergebe vier Sterne und damit ein Sehr gut.

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    • 2
  • Sehr gelungenes Ende ...

    Bittersweet

    angi_stumpf

    21. February 2016 um 14:53

    Die Geschichte: Wenn sie sich nicht auf dem College ein Zimmer teilen müssten, dann wären sich Mabel und Genevra (Ev) wohl niemals begegnet. Mabel stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen, ihre Eltern betreiben eine chemische Reinigung. Ev dagegen ist eine “Winslow” und ihre Familie kann man getrost als reich bezeichnen. Man kann die beiden Mädchen nicht wirklich als Freundinnen bezeichnen, aber sie verstehen sich ganz gut. Umso überraschender kommt es für Mabel, dass Ev sie einlädt, in den Sommerferien mit ihr auf dem Landsitz ihrer Familie zu wohnen. Ev bekommt dort zur Volljährigkeit ihr eigenes kleines Häuschen, das den Namen “Bittersweet” trägt. In Vermont verbringen die Mädchen unbeschwerte Stunden am Strand, feiern mit der Familie und natürlich gibt es auch mehr oder weniger positive Begegnungen mit diversen Jungs. Doch Mabel lernt auch die dunkle Seite kennen: Streitigkeiten innerhalb der Familie, die ihren Ursprung anscheinend weit in der Vergangenheit haben. Die etwas exzentrische Tante Indo bittet Mabel, sich alten Dokumenten zu widmen und das Geheimnis der Winslows zu lüften. Was wird sie wohl finden und ist sie bereit, ihr Wissen preiszugeben? Meine Meinung: Zunächst beginnt alles noch recht ruhig mit einem Einblick in den Schulalltag von Mabel und Ev, doch spätestens mit der Ankunft in Winloch, dem Landsitz der Winslows, wird es spannend. Eine gewisse fesselnde Grundstimmung besteht sowieso von Anfang bis Ende, denn immer wieder werden gewisse Dinge angedeutet, die neugierig machen. Sehr schön fand ich die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die durchaus für Urlaubsstimmung beim Lesen sorgen können. Die Autorin schafft eine lebendige Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Man spürt die Sonne auf der Haut, die Kieselsteine unter den Füßen, das schaukelnde Wasser beim Bootfahren, man hört die bellenden Hunde, die zwitschernden Vögel und den heulenden Wind während eines Sturms. Die Charaktere wirken ebenso authentisch wie die Schauplätze: mit sehr viel Liebe zum Detail beschreibt die Autorin die Familienmitglieder und deren jeweilige Wohnsituation, die gewisse Eigenschaften der Figuren noch unterstreicht. Mabel ist kein uneingeschränkt sympathischer Charakter, denn man spürt immer, dass sie irgendetwas verbirgt. Doch am Ende mochte ich sie schon, denn dann wird so einiges klar. Ev ist noch schwieriger, denn bei ihr merkt man häufig, dass sie einfach ein verwöhntes, reiches Mädchen ist. Ihr Umgang mit anderen Menschen ist nicht immer sehr freundlich und deshalb war sie auch nicht mein Favorit. Am liebsten mochte ich John und seine Hündin Abby, außerdem noch Evs jüngere Schwester Luvinia und deren stillen Freund. Es gibt also durchaus echte Sympathieträger in der Story und das ist auch nötig, um richtig mitfühlen zu können. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, denn besonders in der zweiten Buchhälfte sorgen überraschende Wendungen immer wieder für echte Spannung. Bestens durchdacht wird uns hier ein altes Geheimnis präsentiert und am Ende bleibt nur noch die Frage, was die Beteiligten daraus machen. Die letzten Seiten fand ich super gelungen, man erhält sogar noch einen Einblick in die Zukunft der Figuren. Ein sehr stimmiger Abschluss für eine fesselnde Familiengeschichte. Fazit: Eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen und Überraschungen, deren Ende mich vollends überzeugt hat.

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  • Bittersüßer Roman

    Bittersweet

    lievke14

    „Bittersweet“ von Miranda Beverly-Whittemore ist ein im März 2015 im Insel Verlag erschienener Roman. Das Buch handelt von Mabel Dagmar, ein Mädel aus einfachen Verhältnissen, das von ihrer Mitbewohnerin im Studentenwohnheim Ev Winslow eingeladen wird, den Sommer auf dem Landsitz ihrer Eltern zu verbringen. Die Einladung kommt völlig unerwartet, denn die beiden Mädchen haben sich eigentlich nicht viel zu sagen. Ev ist das komplette Gegenteil von Mabel, eine strahlende Persönlichkeit aus wohlhabenden Hause. Obwohl die Mädchen Welten trennen, überdenkt Mabel die ganze Geschichte nicht lange und kommt der Einladung nach. Wie sich vor Ort herausstellt, bewohnen die Mädchen ein heruntergekommenes Wochenendhaus mit dem Namen „Bittersweet“, das sie wieder auf Vordermann bringen. Nach und nach lernt Mabel die Familie Winslow kennen und taucht immer tiefer in deren Familiengeschichte ein. Dabei deckt sie sukzessive ein Geheimnis nach dem anderen auf und verstrickt sich damit selbst immer mehr in die Ränkespiele der Familie. Das zentrale Thema des Buches ist für mich die Frage: Welches Leben wünsche und „brauche“ ich? Und wie weit würde ich gehen, um mein Ziel zu erreichen? Mabel lernen wir zu Beginn der Geschichte als ein Mädchen kennen, dass an Unscheinbarkeit nicht zu übertreffen ist. Mit nur wenig Selbstbewusstsein ausgestattet und ohne eigene Wertschätzung trifft sie auf die reiche, verwöhnte und ziemlich arrogante Ev, die sie lange Zeit wie Luft behandelt. Mabel wünscht sich nichts sehnlicher als dem tristen Dasein, in dem sie lebt zu entfliehen. Sie ist absolut fasziniert von dem glamourösen Leben der Winslows und möchte so gern dazugehören. Im Verlauf ihres Aufenthaltes auf Winloch entpuppt sich aber die scheinbar perfekte Welt als das, was sie in Wirklichkeit ist: ein marodierender menschlicher Morast. Kein Familienmitglied hält das was sein äußeres Erscheinungsbild verspricht. Die blütenweise Fassade verdeckt lauter kleinere und größere Laster der einzelnen Familienmitglieder bzw. Ungereimtheiten in der Familienvergangenheit, so dass Mabel langsam ein immer beunruhigerendes Gefühl bekommt und an der Vollkommenheit zu zweifeln beginnt. Dennoch lässt sie sich immer wieder manipulieren, sobald ihr jemand etwas gutes tut. Dankbar nimmt sie jeden „zugeworfenen Brocken“ an und verliert sich in Gedanken an eine glückliche Zukunft im Kreise der „neugewonnenen Freunde“. Mabel hat mir anfangs gar nicht gefallen. Verglichen mit Ev hat sie natürlich liebenswerte Eigenschaften an sich. Dennoch verhält sie sich meiner Meinung nach immer wieder widersprüchlich. Ihr Verstand lässt sie aufhorchen; ihre Sehnsucht nach Anerkennung und einem Leben, wie es die Familie Winslow vorlebt ist jedoch zu dominant. Eigentlich erkennt sie schon früh verschiedene unangenehme Eigenheiten, allen voran Ev betreffend, aber auch an deren Eltern und Geschwister. Ihr Wunsch nach Intergration ist allerdings wesentlich größer, bis sie sich schließlich entscheiden muss, ob sie mit dem entdeckten Wissen leben kann und selbst Teil dieser korrupten trügerischen Familie werden will. Die Geschichte wird aus der Sicht von Mabel erzählt, wodurch zu Beginn die Undurchsichtigkeit verschiedener Ereignisse und Erlebnisse besonders verstärkt werden. Der Leser kann sich....genau wie Mabel..... nie ganz sicher sein, in welche Richtung er geführt wird. Die Autorin bedient sich dabei einer sehr schönen lebhaften Erzählweise. Die Figuren sind sehr bildlich gezeichnet. Auch fand ich die Beschreibungen von Winloch und Umgebung sehr visuell. Man hatte das Feriendomizil mit dem See, dem Wald und den Ferienhäuschen direkt vor Augen. Einziges Manko an der Schreibweise waren für mich die immer wieder verwendeten Schachtelsätze, die den Lesefluss aufgrund ihrer umständlichen Formulierung teilweise erheblich gestört haben. Sie waren zwar nicht permanent präsent; wenn sie aber aufgetaucht sind, haben sie schon ein wenig Unruhe verursacht. Die Handlung wird aber schlüssig erzählt. Einige Dinge blieben für mich am Ende unklar. Weiterführende Informationen und/oder Erklärungen wären hilfreich gewesen; waren aber alles in allem nicht zwingend erforderlich. Zu Beginn fand ich die Geschichte nur interessant; für meinen Geschmack ist sie eine ganze Weile so vor sich hin dahingeplätschert. Ab der 2. Hälfte hat sie aber stetig an Spannung gewonnen und war zum Schluss doch noch ein richtiger Pageturner. „Bittersweet“ ist für mich auf jeden Fall ein empfehlenswerter Roman über die Selbstfindung eines jungen Menschen, der sich zunächst, ohne jeglichen Widerspruch und trotz vorhandenen Zweifeln, lenken und leiten lässt und schließlich über sich hinauswächst....eine außergewöhnliche Entwicklung, die etwas Zeit benötigt hat, sich zu entfalten.

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    • 2

    Cridilla

    04. February 2016 um 04:16
  • Eine perfekte Familie, zu viele perfekte Lügen

    Bittersweet

    RubyKairo

    05. December 2015 um 19:05

    Bittersweet oder der Schein trügt. Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann. Bittersweet" heißt das kleine Sommerhaus von Ev Winslow auf dem großzügigen Gelände des Sommersitzes ihrer Familie. Dort haben alle Familienmitglieder ihr eigenes Haus am See. Eine Idylle der Reichen und Schönen wie es scheint und Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Soll heißen, windzerzauste Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt, Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Mabel genießt das alles in vollen Zügen und bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Je lockerer die Stimmung desto bedrohlicher und agressiver die Andeutungen um ein Geheimnis... und auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden. Bittersweet ist ein Ostküsten-Thriller voller Blaublütiger und schwer verriegelter Türen, er erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis. Ein Pageturner, der einen bis in die Morgenstunden wach hält. "Bittersweets" dunkle Geheimnisse und haarsträubende Wendungen lassen an "Gone Girl" und „Die geheime Geschichte “ von Donna Tartt denken. Ein Buch voll mit Schuld, Liebe, Spannung und jeder Menge Abgründe. Diese Geschichte ist grandios erzählt, die Figuren sind unglaublich vielschichtig angelegt. Lange Zeit kann man als Leser nur ahnen wer Freund und wer Feind ist. Es sind die subtilen Andeutungen zwischen den Zeilen die einen gefangen nehmen und es an vielen Stellen schier unmöglich machen den Text zur Seite zu legen. Richtig toller spannender Schmöker, mit dem die Zeit bis zum Frühling gut verbracht werden kann.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Bittersweet

    Bittersweet

    sallybooks

    16. September 2015 um 19:08

    Mabel, eine Collegestudentin aus einfachen Verhältnissen, wird von ihrer enorm reichen, enorm hübschen Zimmergenossin Ev über den Sommer auf ihr Sommeranwesen nach Vermont eingeladen. Ihr Glück kaum fassend, willigt Mabel ein, auch wenn Zweifel an ihr nagen. Was wird die reiche Familie Winslow von ihr, der einfachen Mabel halten? Was, wenn sie nicht genügt? Und ist Ev wirklich ihre Freundin oder benutzt sie sie nur? Doch letztendlich reisen die Beiden in den Norden und dort erwartet Mabel eine völlig andere Welt. Bezaubernde Seen, Wälder, ein wundervolles Haus, aber schnell bemerkt sie, dass mit der Familie Winslow etwas nicht stimmt. Sie deckt ein schreckliches Familiengeheimnis auf. Kein Buch hat mich bisher so ratlos gemacht wie "Bittersweet". Als ich die letzte Zeile gelesen habe und das Buch zuklappte wusste ich absolut nicht, was ich davon halten soll und genaugenommen weiss ich das auch jetzt noch nicht. Es war mir sehr schwer in die Geschichte und den Schreibstil einzutauchen. Letzterer erscheint mir so platt und hin und wieder sehr freundlos. Manche Konversationen der Protagonisten ließen mich sogar ein bisschen verständnislos den Kopf schütteln. Sobald ich mich aber dann langsam an den Stil gewöhnt hatte und mir auch die Charaktere geläufiger wurden, plätscherte die Geschichte so dahin. Der Leser begleitet Mabel durch ihren Sommer und nach und nach deckt die die Geheimnisse der Familie auf. Dieses ominöse Familiengeheimnis wollte ich unbedingt erfahren, sonst hätte ich wohl aufgegeben, denn das restliche Buch handelt vom Schwimmengehen, platten Liebeleien der Charaktere und merkwürdigen Dialogen.  Zum Ende hin nimmt "Bittersweet" zwar nochmal an Fahrt auf, aber wartet zum Schluss mit einer Reihe ziemlich idiotischer Entscheidungen auf und ich weiss einfach nicht, was ich davon halten soll... so ratlos war ich wirklich noch nie mit einem Buch. Ich vergebe zwei Sterne, denn die Geschichte ist zusammengefasst eigentlich interessant und das Buch ist eine kurzweilige Beschäftigung für den Leser. Ausserdem stachelte mich das große, schreckliche Familiengeheimnis an, weiterzulesen um es zu erfahren, aber wirklich gut fand ich das Buch leider, leider nicht. 

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  • Enttäuschend

    Bittersweet

    aftersunblau

    26. August 2015 um 09:02

    Mabel stammt aus einfachen Verhältnissen und kann dank eines Stipendiums an einer privaten Eliteschule studieren. Sie teilt sich ein Zimmer mit Ev und die beiden freunden sich an. In den Sommerferien wird Mabel auf den Landsitz von Ev´s Familie nach Vermont eingeladen. Gemeinsam unternehmen sie viel und Mabel ist glücklich in der besseren Gesellschaft angekommen zu sein, bis sie eine schlimme Entdeckung macht. Lässt sie die Bombe platzen, verliert sie den Anschluss an die feinen Kreise. Kann sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren zu schweigen um weiter dazu zu gehören? Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil der die Seiten nur so dahinfliegen lässt, ich hatte das Buch an drei Abenden ausgelesen. Nachdem es anfangs etwas ruhiger zugeht und man erst langsam in die Geschichte eingeführt wird, so wird man nach und nach förmlich hineingezogen und möchte mehr über das Geheimnis erfahren. Der Roman ist in der Ich Form, aus Sicht von Mabel geschrieben, was ich sehr mag da man dann alles aus der Sicht des Protagonisten sieht. Was mir ein wenig gefehlt hat sind die Emotionen, so dass ich den Personen nicht richtig nahe gekommen bin. Ich vergebe 3,5 Sterne und runde hier auf 3 Sterne ab.

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  • Der Titel ist Programm

    Bittersweet

    Rebecca1120

    17. August 2015 um 19:00

    Ja ist nun der amerikanische Traum der amerikanische Albtraum? Mabel stammt aus ärmlichen Verhältnissen und lernt  - dank eines Stipendiums -  im  Internat  Ev, eine  extrem verwöhnte, exzentrische Tochter aus stinkreichem Hause kennen. In den Ferien wird sie sogar von ihr auf den Landsitz der Familie eingeladen. Und hier geht der Horror los – Tanten, Großtanten, Cousins und Cousinen, alle leben jeder in seinem Landhaus, aber doch irgendwie eng zusammen und das bereits seit Generationen. Erst im Laufe der Ferien merkt Mabel wie verlogen die Familie ist, wie schön die erste Liebe sein kann,  wie sie von einigen Familienmitgliedern manipuliert und ausgenutzt wird und das es ein dunkles Familiengeheimnis gibt. Ich  fand den Roman spannend und bin beeindruckt, wie es der Autorin gelungen ist diese Spannung bis fast zum Schluss aufrecht zu halten. Ich kann mir gut vorstellen, dass es solche Familien (Clans) in der Realität gibt. Clans, die ihre Macht ausnutzen, um ihren Reichtum noch zu vermehren, um Menschen zu manipulieren, um ihre abartigen Triebe auszuleben und da auch nicht vor Mord zurückschrecken. Schwer vorstellbar erscheint mir aber, dass ein Mensch, der sein Leben lang nur den glorreichen Schein der Familie nach Außen  gedeckt und gewahrt hat, nach Aufdeckung der Straftat und Bedrohung ihrer jüngsten Tochter, plötzlich zum Gut-Menschen wird. Außerdem ist mir der Wechsel vom Ende der Sommerferien zum Jahre später stattfindenden Familientreffen zu abrupt. Aber insgesamt ein sehr lesenswertes Buch.

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  • Zusatzaufgabe und Buchverlosung zum Lesesommer 2015 - Woche 6

    Das Mädchen, das nach den Sternen greift

    Marina_Nordbreze

    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die sechste Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 6. Woche hat der Insel Verlag auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen!  Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus: "Das Mädchen, das nach den Sternen greift" von Pep Bras "Ein englischer Sommer" von Gabriele Diechler (hier läuft gerade eine Leserunde) "Dieser eine Sommer" von CJ Hauser (auch hier gibt es eine Leserunde) "In jenen hellen Nächten" von Roy Jacobsen (zur Leserunde) "Cottage mit Kater" von Hermien Stellmacher (Facebook-Seite zum Buch) Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier!  Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage:  Bei so vielen neuen Insel Büchern, die es diese Woche zu entdecken gibt, interessiert uns natürlich, welches Buch aus dem Insel Verlag euch in letzter Zeit so richtig begeistert hat. Nennt uns doch Titel und Autor und warum ihr das Buch so toll findet. Wer möchte, postet ein Foto von diesem Buch bei Instagram, Twitter oder bei Facebook mit dem Hashtag #LBLesesommer und verlinkt den Insel Verlag. Für diese Aufgabe gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte, wer zusätzlich ein Foto bei Instagram/Twitter/Facebook postet und hier im Thema den Post verlinkt, erhält insgesamt 300 Punkte!  Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen!  Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.

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    • 261
  • mysteriöse Familiengeschichte

    Bittersweet

    spozal89

    01. August 2015 um 09:57

    Mabel ist eher eine Außenseiterin. Ein bisschen pummelig, hat nicht viel Geld, keine Freunde und ist total unscheinbar und in ihren Augen langweilig. Als sie ein Stipendium für ein privates Elitecollege bekommt, lernt sie Ev kennen die fortan ihre Zimmergenossin sein wird. Ev ist und hat alles was Mabel je wollte. Ev ist wunderschön und hat sehr viel Geld, viele Freunde, ist beliebt und hat eine schöne große Familie. Alles scheint perfekt in Evs Leben und Mabel träumt sich herbei ein Teil dieser Famile zu werden. Als Ev sich immer mehr mit Mabel anfreundet, lädt diese sie für den Sommer ein mit zum dem Familienlandsitzt Winloch zu kommen. Mabel freut sich riesig und zieht mit auf das Anwesen Bittersweet. Sie lernt die Familie Winslow kennen und lieben. Vorallem Evs Bruder Galway hat es ihr angetan und eine Romanze entsteht. Aber es scheint nicht alles so perfekt zu sein. Der Schein trügt. Indo die Tante von Ev erzählt Mabel, dass es Geheimnisse der Familie geht, die sie aufdecken soll damit Mabel endlich ein Teil der Familie werden kann. Sie macht sich auf die Suche und taucht tief in die Geschichte der Familie ein und deckt erschreckende Dinge auf..... Mehr will ich zum Inhalt nicht verraten. Die Autorin hat mich wirklich mitgerissen. Ich fand die Geschichte spannend und interessant aufgebaut und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Teilweise hat es sich war ein bisschen gezogen aber die Recherchen über das Familiengeheimnis waren wirklich interessant. Stück für Stück hat Mabel entwas aufgedeckt und die Handlungen und Wendungen waren für mich auf jedenfall immer wieder überraschend. Das Ende fand ich dann aber im Gegensatz zum Rest des Buches eher lahm und alles ging furchtbar schnell. Das hätte die Autorin noch ein bisschen besser ausarbeiten können, da alles sehr zusammen gepresst wurde und das Aufdecken der Geheimnisse ja wirklich das Ganze Buch über beansprucht haben. Bittersweet und Winloch ansich waren toll beschrieben und man fühlte sich beim lesen selbst so, als wär man zum Sommerurlaub dort. Die vielen Häuser der Familie, der See und der Wald. Traumhaft, ich verstehe wieso Mabel ein Teil davon sein wollte :-). Das Cover ist relativ unscheinbar aber das Haus, der See und der Titel passen perfekt zum Inhalt des Buches. Alles in allem aber auf jedenfall ein Buch das mich beim Lesen immer wieder überrascht hat und mich vorallem mitfiebern hat lassen.

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