Miranda Beverly-Whittemore June

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Inhaltsangabe zu „June“ von Miranda Beverly-Whittemore

Miranda Beverly-Whittemore entführt uns in den Sommer von 1955, als die Filmwelt eine kleine Stadt erobert und sich der große Star dort unvehofft verliebt. Doch was nach außen hin perfekt scheint, birgt Gefahren, denn kein Star ist ohne Geheimnis, und keine Kleinstadt ohne Skandal. Es ist der Sommer, der für die Kleinstadt St. Jude in Ohio immer unvergessen bleiben wird: Hollywood kommt in die Stadt. Es sind aufregende Tage: das geschäftige Werkeln der Filmarbeiter unter der heißen Sonne, die hinreißenden Kostüme der Schauspieler, die Chance auf eine Statistenrolle, die bei allen Stadtbewohnern ein Kribbeln auslöst. Nur June lässt der Rummel kalt; die junge Frau ist ganz und gar mit ihrer anstehenden Hochzeit beschäftigt. Bis sie Jack Montgomery, dem großen Filmstar, begegnet und er all ihre Pläne auf den Kopf stellt. Doch noch bevor sie ihre Liebe leben können, wird die Idylle erschüttert und June muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: ihre Gefühle für Jack oder ihre Loyalität.  

Ein schönes Buch, obwohl mir das gewisse Etwas fehlt

— LadyIceTea
LadyIceTea

Generationsübergreifendes Geheimnis, schön geschrieben, teilweise aber doch zu langatmig

— kaha38
kaha38

Eines meiner Highlights 2017. Vielschichtiger, spannender und absolut berührender Roman der mich verzaubert hat. Mehr davon!!!

— Suma2
Suma2

Das Buch hat mir persönlich sehr gefallen. Der Schreibstil, die Handlung sowie die Charaktere haben mich persönlich sehr überzeugt.

— Anni000404
Anni000404

Wunderschöne Geschichte! <3

— Pagina86
Pagina86

Berührende Familiensaga!

— Maria135
Maria135

Nicht gut

— Ninchenxoxo
Ninchenxoxo

Passabel, reicht aber nicht an das Debüt

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Jedes alte Haus hat eine Geschichte, in seinen Mauern fanden Dramen im Kleinen und im Großen statt. Alte Häuser sind einfach wundervoll.

— Hagazussa
Hagazussa

Eine generationenübergreifende Geschichte über Liebe, Intrigen, Verrat und Mord. Gut erzählt!

— Hennie
Hennie

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  • Kleinstadt trifft Hollywood – June trifft Jack

    June
    TheBookWorm

    TheBookWorm

    24. June 2017 um 14:59

    Inhalt:Cassandra „Cassie“ Danvers ist mehr oder weniger aus ihrer Wohnung und ihrem Leben in New York geflohen und lebt nach dem Tod ihrer Großmutter June in deren heruntergekommenen Villa Two Oaks in St. Jude, Ohio. Als sie erfährt, dass sie als Junes Enkelin das gesamte Vermögen des kürzlich verstorbenen Hollywood-Schauspielers Jack Montgomery erben soll, der behauptete der Vater ihres Vaters zu sein, befasst sich Cassie zusammen mit Jacks Nachkommen mit den Geschehnissen des Sommers 1955 und den Dreharbeiten zu „Erie Canal“ in St. Jude.Es war jener Sommer als Hollywood mit seinem Glamour und seinen Skandalen das kleine Städtchen in Ohio in Aufregung versetzte. Es war jener Sommer in dem die 18-jährige June ihre Hochzeit mit Arthur Danvers plante. Und es war jener Sommer in dem sie den Schauspieler Jack Montgomery kennenlernte…Meinung:Ich weiß gar nicht so genau was es war, dass mein Interesse für „June“ geweckt hat, denn eigentlich passt es nicht so wirklich in mein übliches „Beuteschema“ bei Büchern. Aber irgendwie klang Junes Geschichte vielversprechend für mich. Diese spielt in den 50er Jahren in der Kleinstadt St. Jude, Ohio. Diese Zeit finde ich allgemein sehr faszinierend und in diesem Buch kommt auch noch Hollywood dazu, was das Ganze noch glamouröser aber auch skandalöser macht.Gleich die Sache mit den träumenden Häusern am Anfang bzw.in der Leseprobe hat mich fasziniert und neugierig gemacht. Mir gefiel hier auch, dass auf zwei Zeitebenen erzählt wird und ich fand beide Handlungsstränge, sowohl Junes als auch Cassies Geschichte, klangen spannend. Rückblickend hat mir der Teil, der 1955 spielt oftmals besser gefallen, da der Handlungsstrang im Jahr 2015 überwiegend nur dazu dient die vergangenen Ereignisse aufzudecken und einfach nicht ganz so spannend war wie der andere Teil. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass diese Geschichte nicht funktioniert hätte, hätte sie ausschließlich die Ereignisse aus 1955 widergegeben.Mirandas Schreibstil ist sehr fantasievoll, immer wieder bindet sie den Ort des Geschehens, die 120 Jahre alte Villa Two Oaks, fast wie einen eigenen Charakter in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Auch St. Jude als Handlungsort und seine Unterschiede von 1955 zu 2015 fand ich sehr schön beschrieben.Die Charaktere fand ich allesamt sehr schön und interessant dargestellt, wobei June und Jack meine Lieblinge waren.June hat ihre ganz eigene Art, so wird sie auch öfter im Buch beschrieben und besser kann man es wirklich nicht ausdrücken. Sie reagiert oft anders als die meisten von uns das wahrscheinlich tun würden, irgendwie rationaler und sehr loyal, weil sie nun mal so ist.Jack Montgomery, allein sein (Künstler-)Name klingt schon absolut nach Hollywood, ist ein warmherziger Charmeur, der total in June vernarrt ist und ihr die Welt zu Füßen legen will, wenn sie ihn nur lässt. Ich mochte ihn wirklich sehr gern.Auf den 550 Seiten dieses Buches haben sich zwar ein paar Längen eingeschlichen und es war für mich keines dieser Bücher, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, aber das Ende hatte dann noch einige Überraschungen in petto und rundete die Geschichte perfekt ab.Auch das Cover und den dazu passenden Buchrücken finde ich sehr schön gestaltet.Fazit:Miranda Beverly-Whittemore erzählt mit „June“ eine sehr schöne Geschichte über die Liebe und Hollywoods intrigierende Glamourwelt, die mich dennoch nicht zu 100% überzeugen konnte, da für mich so das gewisse Etwas gefehlt hat, das bewirkt, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte.

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  • Ein schöner Roman lange Sommertage

    June
    LadyIceTea

    LadyIceTea

    19. June 2017 um 11:07

    Es ist der Sommer, der für die Kleinstadt St. Jude in Ohio immer unvergessen bleiben wird: Hollywood kommt in die Stadt. Es sind aufregende Tage: das geschäftige Werkeln der Filmarbeiter unter der heißen Sonne, die hinreißenden Kostüme der Schauspieler, die Chance auf eine Statistenrolle, die bei allen Stadtbewohnern ein Kribbeln auslöst. Nur June lässt der Rummel kalt; die junge Frau ist ganz und gar mit ihrer anstehenden Hochzeit beschäftigt. Bis sie Jack Montgomery, dem großen Filmstar, begegnet und er all ihre Pläne auf den Kopf stellt. Doch noch bevor sie ihre Liebe leben können, wird die Idylle erschüttert und June muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: ihre Gefühle für Jack oder ihre Loyalität.„June“ ist wirklich ein schöner Roman. Mir hat das Setting in St. Jude gut gefallen und auch die Zeitsprünge zwischen 1955 und 2015, die die Geschichte leiten.Wir erleben so das Leben in St. Jude und in der Villa Two Oaks wie es zu Zeiten von June, Lindie und Jack Montgomery war und wir erleben St. Jude und Two Oaks wie es heute ist in der Zeit von Cassie und Tate ist. Cassie ist Junes Enkelin und Tate Jacks Tochter. Doch Jack hat Cassie alles hinterlassen und nicht Tate. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Gründen.Ich fand es gut, so beide Seiten der Geschichte zu erfahren. Einerseits weiß der Leser durch die Vergangenheit was wirklich passiert ist und andererseits fiebert er mit Cassie mit, weil sie noch auf der Suche nach Antworten ist. Die Figuren haben mir alle gut gefallen, es gab einige die mir sehr sympathisch waren und einige, die eben nicht so nett sind. Das hat die Geschichte authentisch gemacht und keiner ist zu blass geblieben.Durch das Verhalten der Personen, wie sie reden und sich geben und durch die Beschreibung ihrer Kleidung und ihrer Umgebung kamen die Zeiten in denen sie leben sehr gut zur Geltung.Auch der Lauf der Geschichte wurde in eine tolle Umgebung eingebracht und hat sich teils unvorhersehbar entwickelt.Mein einziger Kritikpunkt lässt sich nicht richtig in Worte fassen. Mir fehlte der letzte Funke bei diesem Buch. Ich habe es gerne gelesen und mag die Geschichte aber es ist kein Buch, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Dieser Drang hat mir gefehlt. Ich musste mich leider öfter überreden weiterzulesen, obwohl ich das Buch mag. Trotzdem ein tolles Buch.

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  • Zwischen damals und heute

    June
    ConnySch

    ConnySch

    18. June 2017 um 16:17

    Im Roman „June“ von Miranda Beverly-Whittemore wechseln wir zwischen dem Jahr 1955, zu June, und dem Jahr 2015, zu ihrer Enkelin Cassie. Die Geschichte beginnt im Jahr 2015. Cassie ist vor Kurzem in das Haus „Two Oaks“ in St. Jude, Ohio, gezogen. Das Anwesen hat sie von ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter June geerbt. Cassie lebt in den Tag hinein. Sie ignoriert das hohe Gras ums Haus rundum sowie die sich stapelnde Post ebenso wie die Fledermäuse auf ihrem Dachboden. „Two Oaks“ hat eine eigene Energie und lässt Cassie von June als Mädchen und den goldenen Zeiten im Jahre 1955 träumen... Wir landen nun in diesem Jahr – 1955. June ist eine junge Frau, die bald heiraten wird. Ganz in Gedanken an ihre Hochzeit mit Artie, kann sie dem Trubel um einen Filmdreh hier in St. Jude nichts abgewinnen. Bis sie selbst dem großen und berühmten Jack Montgomery begegnet... Junes beste Freundin Lindie ist hin und weg vom Geschehen rund um die Hollywoodcrew. Sie ist es auch, die June und Jack näher bringt. Das findet seine Filmpartnerin Diane ganz und gar nicht gut. Wieder zurück im Jahr 2015 erfährt Cassie völlig überraschend, dass der frühere Hollywoodstar Jack Montgomery sie als seine Alleinerbin in seinem Testament bedacht hat. Cassie fällt aus allen Wolken. Kann das sein? Ist ihr verstorbener Vater das Kind von June und Jack? Wie finden das wohl Jacks beide Töchter Elda und Tate? Diese platzen in Cassies Leben und richten einiges Chaos an - nicht nur in Cassies Kopf. Der Wechsel zwischen der Vergangenheit und dem Heute gefällt mir sehr gut. Man erfährt so als Leser nicht nur etwas über das Leben von June, sondern auch von ihrer Enkelin Cassie. Das Buch bietet alles: Eine Art Zeitreise, Leidenschaft, Liebe, Verrat, Erpressung und sogar Mord.

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  • Hin - und hergerissen...

    June
    kaha38

    kaha38

    17. June 2017 um 18:27

              Cover und Titel haben mich sofort begeistert, kurz und bündig wusste man sofort worum es sich handelt. Ein Mädchen namens June, wie auf dem Cover ersichtlich in den 50er Jahren lebend.Leider muss ich sagen, dass ich sehr lange gebraucht habe, um in das Buch zu finden. Keiner der Charaktere konnte mich wirklich packen, Cassie, Junes Enkelin hat mich mit ihrer Lethargie wirklich genervt, Lindie, ein merkwürdiger Teenager und June, die nie wirklich wusste was sie wollte. Ein Haus, das in Cassies Träumen sprach und eine Geschichte, die manchmal wirklich langwierig und viel zu sehr ausgeschmückt war. Erst das letzte Drittel konnte mich begeistern, da kam Schwung in die Geschichte. Und genau dieses letzte Drittel war der Grund, warum mich das Buch - nachdem ich es fertig gelesen und weggelegt habe - doch noch ein wenig zum nachdenken gebracht hat.        

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  • June und Cassie

    June
    Fornika

    Fornika

    17. June 2017 um 10:23

    Cassie ist nach dem Unfalltod ihrer Eltern von ihrer Großmutter June großgezogen worden. Die ist jetzt leider auch verstorben, und die 25-Jährige lebt allein in deren Haus Two Oaks und versinkt in Selbstmitleid. Eines Tages geschieht jedoch etwas, das ein neues Licht auf Junes Vergangenheit wirft. Genauer gesagt auf das Jahr 1955, in dem Hollywood in das kleine Heimatstädtchen eingefallen war…  Auf zwei Zeitebenen erzählt die Autorin ihre Geschichte, zwei Ebenen, die sich sehr gut zu einer Geschichte verbinden. Sehr flüssig der Erzählstil, leicht die Dialoge. Die Charaktere fand ich etwas durchwachsen, gerade Cassie ging mir mit ihrer Kindergartenkindart echt auf die Nerven. Eine weinerliche, trotzige Person, die sich für die Ärmste auf der ganzen Welt hält. Keine Figur, über die ich lange lesen möchte. Die June aus dem Jahr 1955 gefiel mir da schon etwas besser, erzählt wird dieser Handlungsstrang jedoch von ihrer besten Freundin Lindie. Lindie war für mich der heimliche Star der Geschichte, ihr bin ich gerne über die Seiten gefolgt und ich mochte ihre Art wirklich gerne. Der Glamour der Hollywoodstars, das Flair der frühen 60er Jahre, die ganze Atmosphäre dieser Zeit hat die Autorin gut eingefangen, man kann sich sehr gut einfühlen. Insgesamt fand ich den früheren Handlungsstrang wesentlich ansprechender, als den von Cassie. Der neigt dazu ins Lächerliche abzudriften, sodass ich das Geschehen dort nicht wirklich ernst nehmen konnte. Eine süße Liebesgeschichte, die oft kitschig wirkt, aber auch große Gefühle zu transportieren weiß. Nicht unbedingt die größte Lovestory der Welt, aber für Fans des Genres bestimmt ein Versuch wert.

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  • Eine fantastische Geschichte, welche die Gesetze der Zeit und Liebe außer Kraft setzt!

    June
    Anni000404

    Anni000404

    13. June 2017 um 18:42

    Von Anfang an wird man von dieser Geschichte verzaubert. Beginnend mit einem träumendem Haus und endend mit einem Happy End, welches schöner nicht hätte sein können, wird man Stück für Stück in das Leben von Cassie und das Geheimnis von Two Oaks und deren Bewohnern eingeführt. Die Autorin schafft es sowohl mit ihrem Schreibstil als auch mit der Handlung eine Spannung aufzubauen, die bis zuletzt anhält. Ein Geheimnis jagt das nächste, eine Intrige folgt auf die andere und eine Liebesgeschichte, die über 60 Jahre anhält, hat mich bis zum Schluss an das Buch gefesselt. Die Charaktere sind in sich schlüssig und vor allem Cassie macht eine positive Entwicklung durch. Nebenpersonen bekommen ein angemessenes Maß an Aufmerksamkeit und die Hauptpersonen stehen in keinerlei Nachteil zu diesen. Die Beschreibung von St.Jude malt einem direkt eine idyllische amerikanische Kleinstadt vor Augen und die Natur lässt in einem direkt die Sehnsucht nach einer Reise nach eben dieser aufkommen. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, ideal für warme Sommerabende und in sich stimmig und schlüssig. Mir persönlich hat es sehr gefallen und man kann eigentlich nicht anders als June (und auch Cassie) zu lieben. Der Schreibstil und die Erzählung haben mich eindeutig überzeugt und ich bin bereit weitere Romane dieser Autorin zu kaufen.

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  • June - wunderschöne Story

    June
    Pagina86

    Pagina86

    13. June 2017 um 14:59

    Der erste Absatz Nicht alle Häuser träumen. Die meisten tun das nicht. Doch Two Oaks träumte. Es träumte wieder von den Mädchen- von dem Mädchen June, das schon ein junge Frau war, und von dem Mädchen Lindie, das wie ein Junge wirkte. In dem Traum lagen June und Lindie zusammen im Bett, oben an der Treppe in Junes Kinderzimmer. Meine Meinung Dies ist mein erster Roman von Miranda Beverly-Whittemore und bestimmt nicht mein letzter Roman. Ich bin von dieser Geschichte um June und Cassie begeistert. Der Roman "June" spielt in zwei Zeitebene, im Jahr 2015 und 1955. 2015 suchte Cassie Zuflucht in Two Oaks, das ihrer Großmutter gehörte. Ein Unbekannter tauchte plötzlich auf, der ihr offenbarte, dass der große Hollywoodstar Jack Montgomery ihr ganzes Vermögen vermacht hatte. Cassie geht auf Wahrheitssuche. So beginnt die wunderschöne Geschichte im Jahr 1955. June und Lindie sind beste Freundinnen. June hat nur ihre Hochzeit mit Artie im Kopf. Als Hollywood nach St. Jude kommt, wirbelt der Filmstar Jack Montgomery einiges durcheinander, nicht nur das Leben von June und Lindie. Der Schreibstil ist flüssig und anspruchslos, dennoch ganz hinreißend. Die Charaktere waren durchweg sympathisch und realitätsnah. Lindie ist einer meiner Lieblingscharaktere. Lindie ist ein Wildfang.  Sie ist ganz anders als June. June ist brav. Die Geschichte in der Vergangenheit gefiel mir sehr gut. Der Gegenwartteil war auch in Ordnung. Im Großen und Ganzen ist es eine stimmige Story, die viele unvorhersehbare Überraschungen verbirgt. Absolut empfehlenswert! 5 von 5 Sterne! Fazitgeheimnisvoll, sympathisch, sommerlich & liebenswert

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  • Liebe hat viele Gesichter

    June
    EvelynM

    EvelynM

    07. June 2017 um 22:10

    Die fiktive Kleinstadt St. Jude im Bundesstaat Ohio: Im Wechsel wird die Geschichte von Cassie (Juni 2015) und ihrer Großmutter June (Juni 1955) erzählt. Juni 1955: June (18) und Lindie (14) sind enge Freundinnen, obwohl sie unterschiedlicher Herkunft sind. Lindie betet June an und würde alles für sie tun. June lebt mit ihrer selbstsüchtigen Mutter Cheryl Ann nach dem Tod von Junes Vater im Hause des Onkels Lemon Gray Neely (Two Oaks), der mittlerweile sehr alt und gebrechlich ist. Dank Lemons Vermögen geht es den beiden Frauen ganz gut und June soll mit dem vermögenden, aber blassen und stets abwesenden Artie Danvers verheiratet werden. So die Vorstellung ihrer Mutter, der sich June zu fügen hat. Lindie lebt mit ihrem Vater in einfachen Verhältnissen in einem kleinen Haus gegenüber von Two Oaks und schert sich weder um ihr Aussehen noch um das Verbot, Two Oaks zu betreten. Lindies Vater ist ein liebenswerter und ruhiger Mann, der für Lemon Neely arbeitet. In Two Oaks lebt die dunkelhäutige Apatha als Köchin und Haushälterin und sie hat sich nach dem Verschwinden von Lindies Mutter ihrer angenommen. Eines Tages kommt ein Filmteam rund um den berühmten Schauspieler Jack Montgomery nach St. Jude, um dort einen Film zu drehen. Lindie ist total begeistert und bekommt schließlich die Stelle der Produktionsassistentin. June, die nur noch an ihre bevorstehende Hochzeit denkt, begegnet zufällig Jack Montgomery und geht zusammen mit Lindie heimlich zu einer Party der Filmcrew, um ihn wiederzusehen. Juni 2015: Cassie hat Two Oaks von ihrer Großmutter June geerbt. Leider ist die Villa nur noch ein Schatten vergangener Pracht. Dennoch zieht Cassie dort ein und versteckt sich vor der Welt oder sich selbst. Zusammen mit der ehemals herrschaftlichen Villa träumt Cassie von den beiden Freundinnen June und Lindie. So überschneiden sich die Handlungen in den beiden unterschiedlichen Jahren immer wieder miteinander. Plötzlich taucht ein Fremder vor ihrer Türe auf und eröffnet Cassie, dass sie von Jack Montgomery, dem einstigen Filmstar, etliche Millionen geerbt hätte. Ehe sie sich versieht, hat sie Gäste in ihrem Haus: Tate Montgomery, die Tochter von Jack Montgomery, die das Testament ihres Vaters anfechten will und von Cassie einen DNA-Test verlangt, um ihre Verwandtschaft mit Jack Montgomery nachzuweisen mit ihrer Entourage - Nick, ihr Assistent und Hank, das Mädchen für alles. Cassie ist völlig überfordert, denn sie weiß nichts von einer Affäre ihrer Großmutter June mit dem berühmten Filmstar Jack. Doch ehe sie ihre DNA zum Abgleich herausrückt, möchte sie wissen, ob es eine Verbindung zwischen Jack und June gab. Miranda Beverly-Whittmore gelingt es tatsächlich und auch glaubhaft einen Mord und das besondere Flair eines Hollywood-Filmsets in ihren Liebesroman einzuflechten. Dabei wirkt die Geschichte nicht konstruiert und die Charaktere und die 50er Jahre werden beim Lesen lebendig. Mystisch, spannend und sehr anschaulich werden Junes und Cassies Leben in der Villa Two Oaks durch die Träume des Hauses erzählt. Der Glanz der vergangenen Zeiten und das bunte Treiben in der Villa um 1955 und der spätere Verfall des herrschaftlichen Gebäudes machen das Buch zu etwas Besonderem. Träumende Häuser – wenn diese Mauern erzählen könnten! Ein schöner, aber auch beängstigender Gedanke. June ist mir besonders ans Herz gewachsen. Sie ist eine außergewöhnliche, junge Frau, die zu ihrem Wort steht und für die Loyalität einen hohen Stellenwert hat. Dass ihre Gefühle dafür oft zurückstehen müssen, ist ihre Bürde. Die Autorin versteht sich sehr gut darauf, Charaktere lebendig zu beschreiben und den Leser mit Wendungen zu überraschen. Die Geschichte um June und Jack wird stückchenweise offengelegt und somit bleibt es immer spannend. Der schöne Schreibstil macht es leicht, sich ganz in dem Buch zu vertiefen und es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Am Ende fand ich es sehr schade, dass ich von June und Cassie Abschied nehmen musste. Das macht einen wirklich gelungenen Roman aus.

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  • Berührende Familiensaga!

    June
    Maria135

    Maria135

    07. June 2017 um 20:18

    June - Ich war total gespannt auf dieses Buch, da mir das Cover sofort ins Auge gesprungen ist und mich total angesprochen hat. Cassie, die Enkelin von June, flüchtet nach der Trennung in das Haus ihrer Grossmutter - Two Oakes - in dem sie sich erst mal verschanzt und sich von der Aussenwelt abkapselt. Das Haus hält aber viele Überraschungen für sie bereit. Nachts träumt sie immer von vergangenen Zeiten - ihrer Großmutter und deren Freundin Lindie, sowie von festlich gekleideten Menschen, die dieses Haus zum Leben erwecken. Eines Tages wird sie gnadenlos aus dem Schlaf geklingelt und es wird ihr eröffnet, dass sie Alleinerbin des berühmten Schauspielers Jack Montgomery sei. Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine berührende aber auch spannende Geschichte, die aus zwei Epochen erzählt - einmal in der Gegenwart und einmal aus dem Jahre 1955, die Jugendjahre ihrer Großmutter June. June verliebte sich damals in den Schauspieler Jack Montgomery, musste aber aus verschiedenen Gründen die Liebe zu ihm leugnen und ihr Leben weiter in der Kleinstadt St. Jude verbringen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl zwischenzeitlich die Spannung etwas nachgelassen hat, war es zum Ende hin nochmal sehr aufwühlend. Mit dieser Wendung habe ich ganz und gar nicht gerechnet. 

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  • Langatmig, wenig Spannung

    June
    Ninchenxoxo

    Ninchenxoxo

    07. June 2017 um 18:36

    Ich durfte das Buch "June" von Miranda Beverly-Whittemore lesen.Beginnen möchte ich meine Rezension mit der Bewertung des Covers. Das Bild von dem Mädchen auf dem Fahrrad, dass wohl die, im Buch vorkommende, Lindie darstellen soll, finde ich schön. Das Material, aus dem der Bucheinband gearbeitet ist, fühlt sich, meiner Meinung nach, in den Händen nicht so schön an.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich.Die Idee des Buches ist leider nicht besonders gut ausgearbeitet. Ich habe sehr lange gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen und musste mich teilweise sogardazu zwingen, weiterzulesen. Viele Stellen sind viel zu langatmig und die Spannung, die erst im letzten Drittel des Buches anfängt zu steigen, wird nicht vollkommen ausgeschöpft. Den Teil mit dem "lebendigen Haus" fand ich überflüssig und unpassend.Die Charakter habe mich allesamt nicht mitgerissen und waren mir, mit Ausnahme von Nick, eher unsympathisch.Leider habe ich von dem Buch mehr erwartet.Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar.

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  • Passabel, reicht aber nicht an das Debüt

    June
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    06. June 2017 um 20:12

    Leider verspricht "June" nicht das, was es verspricht. Intrigen ja, aber nicht im mindesten so faszinierend wie in "Bittersweet", ihrem Debüt. Der erste Abschnitt plätscherte nur so dahin. Wenn man allerdings nach den ersten Kapiteln endlich verstanden hat, um was es geht, geht es rasant voran mit dem Lesen, wobei ich denke, dass die ersten Kapitel sicherlich auch innerhalb von wenigen Zeilen hätten zusammengefasst werden können... Inhaltlich empfand ich einige Szenen als unrealistisch. Beispielsweise kannten sich Tante und Nichte ein Leben lang nicht und schließen sich direkt nach der Begrüßung in die Arme... Zudem, dass ein Erwachsener noch immer die Masche "Ich mache sie einfach eifersüchtig" spielt...aus reinem Egoismus...das empfinde ich einfach als unterste Schublade und kindisch. Vor solch einem Mann würde ich eher wegrennen statt in seine Arme zu fallen. Ich träume nicht von solch einem Mann. Der Schreibstil ist sehr malerisch, ausführlich beschreibend. Doch leider ist es inhaltlich zu platt, Beverly-Whittemore bemüht sich sogar sehr, aber es reicht nicht annähernd an "Bittersweet" heran. Insgesamt fand ich die Geschichte um 2015, also die Enkelin von June, Cassie viel interessanter als June (1955) selbst, um die es hauptsächlich geht. Allerdings ist der Abschnittswechsel zwischen 2015 und 1955 mit der Spannungserhaltung sehr gut gelungen.

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  • Unterhaltsam aber teilweise zu zäh

    June
    Roma84

    Roma84

    06. June 2017 um 10:03

    Nachdem ich ja von "Bittersweet", dem ersten Buch von Miranda Beverly-Whittemore so begeistert war, hatte ich mich wahnsinnig auf "June" gefreut. Ich war allein schon vom Cover total begeistert, dass einem bereits ein leicht verträumtes Gefühl der 50er Jahre vermittelt. Das Buch wird in zwei Ebenen erzählt. Zuerst lernt der Leser Cassie kennen, die nach dem Tod ihrer Großmutter June in das halb verfallene Herrenhaus "Two Oaks" im kleinen Ort St. Jude im Bundesstaat Ohio einzieht. Nachdem Cassies Eltern sehr zeitig bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen waren, wurde Cassie von ihrer Großmutter in diesem Haus groß gezogen. Die letzten Jahre hatte die bereits erwachsene Cassie in New York verbracht und wenig Zeit für ihre Großmutter gehabt. Somit war ihr auch entgangen, dass diese unheilbar krank war. Nun, nach dem Tod ihrer Großmutter, kehrt Cassie in das große, verwaiste Herrenhaus zurück, dass droht, nach und nach in seine Einzelteile zu verfallen. Das Haus scheint aber dennoch lebendig zu sein, denn Cassie träumt des Öfteren von dem Haus und dessen Bewohnern. In diesen Träumen reist der Leser dann in die 50er Jahre, wo der kleine Ort St. Jude plötzlich Hollywoodluft zu schnuppern bekommt. Ein großes Filmteam rund um die großen Hollywoodstars Jack Montgomery und Diane DeSoto hat sich angesagt um St. Jude zum Schauplatz eines neuen Hollywoodstreifens zu machen. Der Leser lernt die junge June kennen, die kurz vor ihrer Hochzeit mit Artie steht und ihre beste Freundin Lindie, die sich einen Hilfsjob bei den Dreharbeiten sichert. So kommt es auch, dass June den großen Weltstar Jack Montgomery kennenlernt, der ihr Leben ziemlich durcheinander wirbelt und auch ihre Liebe zu Artie in Frage stellt. Lindie weiß, dass June Artie nur aus Pflichtgefühl zu heiraten gedenkt und unterstützt Junes Affäre mit Jack Montgomery. Aber rings um diese Affäre entwickeln sich weitreichende Verschwörungen, Intrigen und Betrug, was letztendlich zu einem brutalen Mord führt. Eines Tages wird Cassie ebenfalls von einer Hollywoodgröße samt Gefolgschaft in ihrem Haus überrumpelt und erfährt von einer mysteriösen Erbschaft, die sie sich nicht erklären kann. Über die zwei Erzählebenen bekommt der Leser nach und nach ein Bild von den Geschehnissen damals und erfährt wie es zu Cassies mysteriöser Erbschaft gekommen ist. Leider hatte ich richtige Schwierigkeiten, in das Buch und die Handlung reinzukommen. Zeitweise entwickelte sich die Handlung so zäh, sodass es mir schwer fiel, mich zum weiterlesen aufzuraffen. Erst im letztes Drittel konnte mich das Buch packen. Ich hatte auch mit den Personen einige Probleme. Konnte mich in Einige nicht hineinversetzen und fand Andere viel zu übertrieben und überspitzt dargestellt. Auch kam mir der Mord und die Umstände darum herum irgendwie zu kurz gekommen und auch überflüssig vor. Ich fand es allerdings sehr gelungen, dem Leser das Leben in einer Kleinstadt in Ohio in den 50er Jahren nahezubringen. Auch der Wechsel zwischen den zwei Ebenen in der Autorin gelungen und erfolgte immer zum richtigen Zeitpunkt. Aber im Fazit kann ich dem Buch leider nicht mehr als 3 Punkte geben, da ich mir wirklich mehr von dem Buch versprochen hatte und mir das Lesen teilweise sehr schwer fiel. Schade!

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  • Nicht mein Schreibstil...

    June
    Mausebaerchen

    Mausebaerchen

    04. June 2017 um 22:03

    Nachdem ich von der Leseprobe absolut überzeugt war, freute ich mich sehr darauf, "June" zu lesen! Allerdings wurde ich enttäuscht... Die Beschreibung der Handlung fand ich sehr spannend: Das Buch spielt in zwei Zeiten: Einmal in der Gegenwart mit der Protagonistin Cassie und einmal in der Vergangenheit mit Cassies Oma June in der Hauptrolle. Leider hat mir der Schreibstil, der mich in der Leseprobe so verzaubert hat, im Laufe des Buches nicht mehr gefallen! Alles wird sehr detailgetreu beschrieben, was einerseits dafür sorgt, dass man sich sehr gut in die Geschichte hinein versetzten kann, andererseits wollte ich an manchen Stellen nur wissen, wie es weitergeht und habe deshalb die Beschreibungen nur überflogen... Fazit: Das Buch klingt leider spannender als es ist!

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  • Fesselnd auf leise Art

    June
    Hagazussa

    Hagazussa

    04. June 2017 um 19:56

    „June“ von Miranda Beverly-Wittemore ist ein Roman, der auf leise Art zu fesseln weiß. Bereits der sehr interessante und ungewöhnliche Beginn über träumende Häuser ist eine schöne Idee. Jedes alte Haus hat eine Geschichte, in seinen Mauern fanden Dramen im Kleinen und im Großen statt. Alte Häuser sind einfach wundervoll und ein Buch, in dem ein solches Gemäuer eine nicht unerhebliche Hauptrolle spielt, ist einfach lesenswert. Die Geschichte selbst ist logisch und spannend aufgebaut. Die Zeitsprünge in die 50er Jahre und zurück ins hier und jetzt sind schlüssig. Eine Geschichte, die bis zum Schluss nicht erwartete Wendungen bereithält, die trotzdem nicht an den Haaren herbeigezogen sind. Die Charaktere sind gut und lebendig gestaltet und damit recht sympathisch. Der Leser kann sich einfühlen, mitfühlen, ist einfach mittendrin.

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  • Two Oakes

    June
    Kruemelchen14

    Kruemelchen14

    04. June 2017 um 10:29

    Der Roman über Liebe, Intrigen und Verrat, der in zwei Zeitebenen geschrieben ist, handelt von zwei starken Frauen und dem gemeinsamen Haus Two Oaks. Die junge June ist 1955 mit Artie verlobt und steht kurz vor Ihrer Hochzeit. Es ist keine Liebeshochzeit, doch June fügt sich aus Pflichtgefühl. Als der gutaussehende Filmschauspieler Jack Montgomery in ihre Heimatstadt St. Jude für den Dreh des Hollywoodfilms „Erie Canal“ kommt, fühlen sich beide zueinander hingezogen, jedoch ist auch Jack mit seiner Filmpartnerin liiert. Cassie, die von Ihrer Großmutter June nach dem Tot Ihrer Eltern aufgezogen wurde, erbt 2015 das sehr in die Jahre gekommene alte Herrenhaus Two Oaks. Als eines Tages Nick, der Assistent der berühmten Schauspielerin Tate Montgomery, vor ihrer Tür steht, eröffnet er ihr, dass sie das gesamte Vermögen von Jack Montgomery vererbt hat und nicht seine Tochter Tate. Anhand eines Gentestes soll die Verbindung von June und Jack bestätigt werden, so fordert es Tate. Cassie lässt sich aber damit Zeit, sie will die Verbindung der beiden auf eine andere Weise auf den Grund gehen. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit von June und Jack. Die Protagonisten sind liebevoll beschrieben und ihre Geschichten einfühlsam und ehrlich erzählt. June habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Cassie war ab und zu etwas sprunghaft, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, diese Geschichte absolut spannend und fesselnd zu schreiben. Das Cover ist einfach und doch passend gestaltet. Der Schreibstil bildhaft und fliesend. Eine schöne Sommergeschichte voller Gefühle, Leidenschaft, aber auch Intrigen, Eifersucht und Trauer.

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