Miranda Dickinson Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin

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Inhaltsangabe zu „Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“ von Miranda Dickinson

„Versprich, dass du für uns beide lebst.“ Natürlich hat Elsie das ihrem sterbenskranken Mann Lucas versprochen, und dann, gemeinsam mit ihm, 50 Zettel geschrieben. Mit wundervollen, verrückten Ideen, die Elsie allein ausführen soll. Achtzehn Monate nach Lucas‘ Tod traut sie sich zum ersten Mal, die Wunschbox zu öffnen. Und plötzlich ist sie mittendrin in ihrem neuen Leben: Sie gründet einen Chor. Sie geht wieder aus und eine Zukunft scheint möglich – und sogar rosig. Nicht zu sprechen von diesem anderen unverschämt selbstüberzeugten, unverschämt gutaussehenden Kerl, der ständig ihren Weg kreuzt! Ja, es läuft gut für Elsie. Bis sie den 51. Wunsch in Lucas‘ Box liest …

Trotz des rührenden Themas fand ich keinen Bezug zu der Geschichte.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

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  • Titel & Kurzbeschreibung haben nichts mit der eigentlichen Geschichte gemein

    Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin
    Guaggi

    Guaggi

    03. May 2016 um 10:14

    Zu allererst sollte klargestellt werden, das weder der Titel noch die Kurzbeschreibung der Geschichte entsprechen.Diese Entdeckung war für mich mehr als enttäuschend und machte mich auch etwas wütend auf den Verlag. Immerhin bin ich wegen dem Buchtitel auf diese Lektüre aufmerksam geworden und wollte sie letztendlich wegen der Kurzbeschreibung unbedingt lesen.Doch anstatt eine junge Frau dabei zu begleiten wie sie 51 unerfüllte Wünsche ihres verstorbenen Mannes erfüllt, entpuppte sich die angekündigte Wunschbox zu einer Kiste mit 50 Gründen, warum er sie so liebte.Ja, ich Spoiler gerade ein wenig, aber auch nur, weil ich nicht möchte, dass auch andere in die Irre geführt werden.Denn genau das macht die falsche Kurzbeschreibung und der Titel, sie erwecken eine gewisse Grundhaltung zu der Lektüre, die am Ende nicht erfüllt werden kann.Wenn man sich jedoch von jedweder Erwartung im Bezug auf diese Geschichte rein auf den Inhalt konzentriert, erlebt man einen schönen Roman über Trauerbewältigung und dem Weg zurück ins Leben.Die Protagonistin Elsie war eine nette junge Frau, die nach ihrem großen Verlust es mehr als verdiente wieder glücklich zu werden und sich auch erneut zu verlieben.Ich begleitete sie gerne auf ihrem Weg und vergoss auch so manche Träne mit ihr.Das Ende fand ich dann jedoch etwas zu vorhersehbar und auch irgendwie zum Rest der Geschichte unpassend.Ganz zum Schluss wurde zwar noch die Liste mit den 51 Punkten aufgeführt, aber meinetwegen hätte man sie nun auch ganz weglassen können.Wenn man einmal von dem völlig irreführenden Titel und Kurzbeschreibung absieht, ist dieser Roman eine nette und emotionale Lektüre, die einen zum Nachdenken anregt.

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  • gute 3,5 Sterne für diesen emotionalen Roman.....

    Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    15. February 2016 um 06:57

    Kurzbeschreibung Versprich, dass du für uns beide lebst." Natürlich hat Elsie das ihrem sterbenskranken Mann Lucas versprochen, und dann, gemeinsam mit ihm, 50 Zettel geschrieben. Mit wundervollen, verrückten Ideen, die Elsie allein ausführen soll. Achtzehn Monate nach Lucas‘ Tod traut sie sich zum ersten Mal, die Wunschbox zu öffnen. Und plötzlich ist sie mittendrin in ihrem neuen Leben: Sie gründet einen Chor. Sie geht wieder aus und eine Zukunft scheint möglich - und sogar rosig. Nicht zu sprechen von diesem anderen unverschämt selbstüberzeugten, unverschämt gutaussehenden Kerl, der ständig ihren Weg kreuzt! Ja, es läuft gut für Elsie. Bis sie den 51. Wunsch in Lucas‘ Box liest … Meinung Also eigentlich bin ich ja nicht so der Schnulzentyp, aber bei diesem E-Book haben mich der Klappentext und das Cover angesprochen. Mittendrin tut es ja auch einmal gut, nicht immer etwas „blutiges“ zu lesen. Voller Erwartungen ging ich ans Lesen und muss gestehen, ich war verwirrt. Im Klappentext und im Titel stand „Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“. Leider stellte sich heraus, das Elsie die meisten Dinge dieser Liste schon vor Lucas Tod mit ihm gemeinsam gemacht hatte. Naja, ich ließ mich nicht entmutigen und las weiter. Im Laufe des Buches fand ich dann schon einige Zettel von Lucas an Elsie mit liebevollen Nachrichten, aber es war nicht das, was ich erwartet hatte. Und tata: am Ende des Buches befand sich die komplette Liste der „50 Dinge“ plus 1, welches Elsie alleine machen musste. Es gestaltete sich eine Geschichte heraus, die vor Emotionen und Gefühlen nur so strotzte. An einigen Stellen vielleicht sogar etwas zu viel, wodurch das Ganze dann etwas unrealistisch auf mich wirkte. Ein Beispiel: Elsies Familie und Freunde. Es herrscht nur Friede, Freude, Eierkuchen, alle sind lieb und nett und würden alles für Elsie tun. Im wahren Leben ist das bestimmt nicht so. Gut, etwas Gedönse muss ja sein, also sah ich darüber hinweg. Die Charaktere wurden von der Autorin richtig sympathisch dargestellt. Elsie schloss ich gleich ins Herz. Sie hatte schon viel mitgemacht. Ihre Mutter verließ die Familie, ihr Mann starb, ihre zwei „verrückten“ Schwestern und ein Vater, der sich der Hippie-Zeit versprochen hatte. Dennoch gab Elsie nie auf, auch wenn es nach außen nicht so den Anschein hatte. Olly hat mir auch gleich gut gefallen. Der ruhige, liebevolle Typ, der sich so um Elsie bemüht und dann noch Torin, den ich von Anfang an auf den Mond hätte schießen können. Sie ein eingebildeter Schnösel und total arrogant. Aber auch alle anderen Darsteller, wie z.B. Elsies Chefin Cher und der Chor, wurden hervorragend in Szene gesetzt. Der Schreibstil der Autorin war sehr einfach und leicht zu lesen und die Kapitel wurden kurz gehalten. Cover Ein ansprechendes Cover mit dem Eifelturm in den Farben von Frankreich gehalten. Mir gefällts. Fazit „Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“ ist ein sehr emotionaler und liebevoll gestalteter Roman über den Sinn im Leben, den Mut weiter zu machen und niemals aufzugeben. Tolle Charaktere, leicht zu lesen und mittendrin zum Schmunzeln. Leider versprach dieses Buch aber nicht das, was der Titel und der Klappentext versprach oder ich habe mir einfach etwas anderes darunter vorgestellt. Dennoch vergebe ich 3,5 Sterne für dieses kurzweilige Lesevergnügen.

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  • leider stimmt der Klappentext nicht mit dem Inhalt überein

    Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    05. February 2016 um 19:57

    Elsie ist noch jung, hat jedoch schon eine Menge erleben müssen. Vor 18 Monaten verstarb ihr Mann Lucas an Krebs und seit dem versucht sie, wieder ins Leben zurückzufinden. Dafür hat sie eine kleine Satinbox auf dem Nachttisch stehen, in welcher sich Botschaften ihres verstorbenen Mannes befinden, die sie sich zu Herzen nehmen soll. Mit neuem Mut macht sich Elsie an die Umsetzung und gründet als erstes einen Chor, um sich auch wieder unter Menschen zu mischen. Und sie möchte sich wieder mit Männern treffen. Als sie Olly kennenlernt, merkt sie, dass es noch vieles gibt, dass sie verarbeiten muss, gibt sich aber größte Mühe, dies auch zu tun. Aber plötzlich gibt es eine Situation, in der sie so stark an Lucas erinnert wird, dass alles zusammenzustürzen droht.Und dann ist da noch der nervende Anwalt Torin, der immer wieder unerwartet in ihrem Leben auftaucht und alles noch komplizierter macht. Als erstes muss ich sagen, dass der Klappentext nicht dem entspricht, was die Geschichte hergibt. Hier wird verwirrenderweise mitgeteilt, dass Elsie 50 Botschaften ihres verstorbenen Mannes liest, die sie erfüllen soll, allerdings ist es so, dass sie in der Zeit des Wartens auf das Sterben zusammen mit ihrem Mann schon 50 Dinge erledigt hat, ihr Mann jedoch einen 51. Wunsch hatte, der nicht mehr erfüllt werden konnte. Elsie hat jedoch eine Box auf ihrem Nachttisch stehen, in welcher sich Botschaften ihres verstorbenen Mannes befinden, die Elsie in dem Leben nach seinem Tod helfen sollen, sich wieder zurechtzufinden. So z. B. "Ich liebe Dich, weil du nie aufgibst was auch immer geschieht". Dies hat mich ehrlicherweise etwas enttäuscht, da ich mich auf etwas ganz anderes eingelassen hatte, als ich letztendlich präsentiert bekommen habe. Erst gegen Mitte des Buches war ich bereit, mich auf das andere einzulassen und so hat es sehr lange gedauert, bis ich Bezug zu den einzelnen Charakteren fand und dies dann auch nur in geringem Maße. Elsie ist eine junge Frau, die schon etliches durchmachen musste. Erst das Weglaufen ihrer karrierebesessenen Mutter, das Aufwachsen mit zwei mehr oder weniger durchgeknallten (im positiven Sinne) Schwestern und einem Hippie-Vater, dann die Krebsdiagnose ihres Mannes und das gemeinsame Warten auf den Tod. Die Geschichte spielt im beschaulichen Brighton, einem kleinen englischen Touristenort. Elsie arbeitet dort als stellvertretende Geschäftsleiterin eines Eiscafes, in welchem höchst seltsame Sorten an Eiscreme angeboten werden. Hier musste ich mehrmals schmunzeln, welche Kreationen von der Autorin erfunden wurden (Tomaten-Basilikum-Oliven-Eis, Veilchen-Rosenblüten-Eis, Salzkonfekt-Eis usw). Auch ansonsten war die Autorin sehr experimentierfreudig, gerade was den Vater von Ellie angeht, der mit ausgefallenen Essenskreationen es aber trotzdem schaffte, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief. Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und war mir mitunter etwas zu einfach. Vielleicht konnte ich mich deshalb nicht so recht in die Geschichte einfinden. Elsies Familie entspricht nicht dem normalen Bild einer Familie. Alle sind liebenswert, herzensgut und würden für Elsie alles machen. Aber letztendlich war mir dann alles doch etwas zu viel der Liebe, Güte und Hilfsbereitschaft. So auch alle anderen Freunde, die Elsie hat. Sie wird zwar behandelt wie ein rohes Ei, was angesichts ihres Verlusts auch nachvollziehbar ist, doch finde ich, dass alles etwas zu übertrieben, zu künstlich und zu aufgesetzt wirkt. Dies war mitunter ein Grund, warum ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren konnte. Vielleicht lag es aber auch an der englischen Mentalität, die mich eigentlich noch nie richtig reizen konnte. Gegen Mitte das Buches war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, habe mich dann aber nochmals durchringen können, es zu beenden, da mich interessiert hat, wie sich Elsie dazu durchringen kann, wieder ein Leben in Freude zu führen. Das Ende wird etwas emotionaler und ich hatte dann auch richtig Lust, weiterzulesen. Doch dann wurde das - was ich schon am Anfang des Buches vermutete - wahr und die Luft war wieder raus. Fazit:Leider nicht so, wie erwartet.

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