Miranda July

 3.6 Sterne bei 139 Bewertungen
Autorin von Zehn Wahrheiten, No One Belongs Here More Than You und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Miranda July

Miranda July, geboren 1974 in Vermont, ist us-amerikanische Filmemacherin, Künstlerin und Schriftstellerin. Ihre Werke wurden sogar schon im Museum of Modern Art und auf der Biennale in Venedig gezeigt. Sie schrieb u.a. die Drehbücher für die Spielfilme "Ich und du und alle, die wir kennen" und "The Future" und spielte auch die Hauptrolle. Ihr Romandebüt "Zehn Wahrheiten" wurde mit dem Frank O’Connor-Preis ausgezeichnet. July lebt in Los Angeles.

Alle Bücher von Miranda July

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Miranda JulyZehn Wahrheiten
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Zehn Wahrheiten
Zehn Wahrheiten
 (87)
Erschienen am 12.05.2016
Miranda JulyDer erste fiese Typ
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Der erste fiese Typ
Der erste fiese Typ
 (18)
Erschienen am 08.06.2017
Miranda JulyEs findet dich
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Es findet dich
Es findet dich
 (5)
Erschienen am 22.02.2012
Miranda JulyZehn Wahrheiten
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Zehn Wahrheiten
Zehn Wahrheiten
 (2)
Erschienen am 18.03.2008
Miranda JulyNo One Belongs Here More Than You
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No One Belongs Here More Than You
No One Belongs Here More Than You
 (23)
Erschienen am 19.03.2008
Miranda JulyIt Chooses You
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It Chooses You
It Chooses You
 (2)
Erschienen am 05.04.2012
Miranda JulyThe First Bad Man
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The First Bad Man
The First Bad Man
 (2)
Erschienen am 19.02.2015
Miranda JulyNo One Belongs Here More Than You
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No One Belongs Here More Than You
No One Belongs Here More Than You
 (0)
Erschienen am 23.09.2010

Neue Rezensionen zu Miranda July

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Elizzys avatar

Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

Zehn Wahrheiten
Elizzyvor 5 Monaten

Zusammengefasst

In diesem Buch findet man 16 verschiedene Geschichten, alle auf ihre Art speziell geschrieben und alle haben etwas gemeinsam: Sie sind bizarr und voller Gefühle.

Die meisten Geschichten beginnen mittendrin im Leben, in einem Gedanken oder einer sehr ungewöhnlichen Situation. Genau so abrupt wie sie begonnen haben hören sie aber auch wieder auf und lassen den Leser mit einem unbefriedigten Gefühl zurück.

Darüber Gedanken gemacht

Ich bin im Prinzip ein Fan von Kurzgeschichten, diese haben meistens mehr Botschaft, als ein ganzes Buch. Doch diese Geschichten konnten mich leider weder mitreissen noch begeistern. Obwohl ich bei manchen Geschichten mir wirklich Mühe gab, um herauszufinden, was die tiefere Botschaft hinter dieser Geschichte sein sollte, konnte ich einfach keinen Sinn darin finden. So verstehe ich nicht, wie eine Person sich an einen Mann ran kuscheln kann, während dieser einen epileptischen Anfall erleidet. Und die besagte Person, stellt sich dann eine Zukunft mit diesem Mann vor; wie dieser seine Frau mit ihr betrügt – anstatt im zu helfen. Diese und noch viele weitere seltsame Szenen findet man in diesem Buch und leider fand ich diese so abwegig und seltsam, dass ich ständig mit dem Gedanken spielte, das Buch einfach gegen eine Wand zu knallen.

Gefiel mir sehr

Gefiel mir nicht

Leider konnte mich keine der sechzehn Geschichten überzeugen und keine der Personen, blieb mir lange im Gedächtnis.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war ganz in Ordnung und an manchen Stellen wirklich sehr schon ausgearbeitet, doch so überwältigend Gut, wie er von manchen beschrieben wird, fand ich ihn nicht. Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker und weckt das Interesse des Lesers.

Fazit

Für mich ist dieses Buch eindeutig überhypt und so ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Für mich war es leider nichts und so schnell werde ich wohl leider nicht mehr zu einem Buch von ihr greifen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥ (1/5)
Lesevergnügen ♥ (1/5)

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M

Rezension zu "Der erste fiese Typ" von Miranda July

Andersartig erkundete abstruse Verhältnisse
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Andersartig erkundete abstruse Verhältnisse

Von Anfang an, selbst in noch überaus unklaren Verhältnissen, die sich erst langsam in ihrer ganzen zunächst Absurdität und dann skurrilen Tiefe entfalten werden, schwant dem Leser, dass jene Cheryl Glickmann nicht umsonst alles in ihrem eben und um dieses Leben herum deswegen mit einem bis ins Detail durchdachte System versehen hat, um sich selbst, ihr Inneres einigermaßen unter Kontrolle zu halten.

Dies kleinen „Ausrutscher“ im System, dieser Glaube und wiedergeborene Leben, diese merkwürdig erscheinende innere Verbindung zu nicht wenigen Säuglingen.

„Andauernd werde ich bei den falschen Leuten geboren“.
„Ich weiß!“.

Dieses Beharren darauf, mit Phillip, dem 16 Jahre älteren Mann aus dem Vorstand der Firma seit Jahrhunderten (bis hin zur gemeinsamen „Höhle“ vor Urzeiten) bereits „füreinander bestimmt zu sein“ (was Phillip in einer Wendung der Ereignisse, die natürlich surreal und dennoch „vom Hocker reißend“ ist ad absurdum geführt wird), die lassen bereits Ahnen, dass eine Cheryl nur die Spitze ihres inneren Eisberges an Fülle von „Ticks“ und Emotionen zeigt.

„Wir alle tun manchmal einige dieser Dinge. Mit einem System tut man sie immer alle“.

Aber nur solange, bis das Leben sich vehement Bahn bricht. Ungewollt, aber unaufhaltsam.

Was umgehend deutlich wird, als die Tochter ihrer Chefs in ihr akribisch geordnetes Zuhause einzieht. Vom Geruch des Fußpilzes bis zur Neigung, kaum Hygiene zu betreiben bis hin zu jener ominösen Kiste auf den Küchenschränken, deren Inhalt bald im gesamten Haus verteilt sein wird zeigt sich eine immense Hilflosigkeit Cheryls, für sich selber einzustehen.

Was July mit umwerfender Situationskomik und ebenso präzise geschilderter psychosomatischer Begleiterscheinungen (der “Kloß im Hals) so anregend und nahegehend zu beschreiben versteht, dass sich die Seiten dieses Debütromans fast von selbst umdrehen und umdrehen und umdrehen.

Der Irrwitz mit esoterischen Therapieformen, die „Spiele für Erwachsene“, die dann auch zu Hause mit einer Verve betrieben werden, welche die Fundamente des bisherigen Lebens samt Möbel und vieler blauer Flecken bis in die Grundfesten ins Wanken bringen werden.

Und dann eine komplette, vorher nicht wahrnehmbare, überraschende Wendung der Ereignisse, mit der das bereits vorher hohe Tempo noch einmal an Fahrt aufnimmt.

Zudem, neben den eigentlichen roten Fäden des Buches passt July mühelos jede Menge Seitenereignisse hinein, die das „moderne Leben“ in einer Art und Weise auf den Punkt erzählen, die fast zum Schreien komisch wäre, würde einem nicht manchmal (und auch das ist durchdacht und beabsichtigt), das „Lachen im Halse stecken bleiben“.

Was eine moderne Ehe angeht, was die verquere Lust an unsinnigen japanischen Ritualen betrifft, was die ständige Frage „nach Erlaubnis“ durch eben jenen Philip an Cheryl angeht. Worum Philip bittet? Das sollte jeder Leser selber nicht nur Lesen sondern fast physisch schmerzlich erfahren während der Lektüre, denn dies ist einerseits so abseits von gewohnten Denkvorgängen, dass es unglaublich wirkt, aber nach einigen Seiten und einem Sacken lassen trifft es wiederum eine Tendenz in der Gesellschaft, alles möglich zu denken und nur irgendwoher den „Startschuss“ bekommen wollen. Weil man sich „einfach so“ wohl doch nicht traut (völlig zu Recht, aber natürlich nicht zu verhindern auf Dauer).

So treibt die Frage immer mehr den Leser an, wie dieses unendliche Chaos und Panoptikum seltsam wirkender und doch nur die Gegenwart des Lebens wiederspiegelnder Gestalten am Ende ihren Weg finden wird. Oder auch nicht.

Auch wenn es July an manchen Stellen zu weit treibt, auch wenn nicht selten sich eher Verwunderung statt Verstehen im Leser breitmacht und auch wenn eine solche Vielfalt an „gestörten Personen und Situationen“ den Leser nicht selten überfordert, insgesamt bildet der Roman eine andersartige, anregende und intensive Lektüre. Wenn man sich darauf einlässt.

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twentytwos avatar

Rezension zu "Der erste fiese Typ" von Miranda July

Der erste fiese Typ
twentytwovor einem Jahr

Cheryl Glickman, eine unattraktive Frau Mitte 40, verliebt in den wesentlich älteren älteren Phillip, der ebenso wie sie in einer Agentur arbeitet die DVDs für Fitnesskurse vertreibt, ist alleinstehend und ein ziemlich extremer Typ. Als sie von Carl und Suzanne, dem Ehepaar, das die Agentur leitet, deren inzwischen erwachsene Tochter Clee als Dauergast einquartiert bekommt, treffen zwei Extremtypen aufeinander, die wenig bis überhaupt nichts gemeinsam zu haben scheinen. Dennoch raufen sie sich zusammen und entgegen allen Erwartungen, gelingt es ihnen sich zwischen Sexträumen, stinkigem Fußpilz und abgedrehten Phantasien ihre eigene Welt zu schaffen.

Fazit
Weder witzig noch geistreich, vielmehr nervig und schwachsinnig – ein Buch das man nicht gelesen haben muss.

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Zusätzliche Informationen

Miranda July wurde am 15. Februar 1974 in Barre, Vermont (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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auf 21 Wunschlisten

von 8 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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