Miranda July Zehn Wahrheiten

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Inhaltsangabe zu „Zehn Wahrheiten“ von Miranda July

Vorsicht, diese Autorin könnte Ihr Leben verändern! Zugegeben: Die Menschen in Miranda Julys Geschichten sind sonderbar. Sie haben merkwürdige Obsessionen, verlieben sich möglichst hoffnungslos, wohnen gerne in Luftschlössern, sind einsam und stoßen das Glück von sich, wenn es einmal anklopft. Und doch bringen diese flüchtigen und zugleich sehr diesseitigen Geschichten etwas in uns zum Klingen, das wir zuvor vielleicht geahnt, aber noch nie so deutlich vernommen haben. Kein Wunder also, dass diese Sammlung von sechzehn Storys bei ihrem Erscheinen 2007 in den USA und ein Jahr später in Deutschland als literarische Sensation gefeiert wurde und ihre Autorin auf einen Schlag berühmt machte. Sie wurde dafür mit dem Frank-O’Connor-Preis ausgezeichnet. Seither hat sie ihr Publikum immer wieder überrascht, als Aktionskünstlerin, als Filmemacherin (»Ich und du und alle, die wir kennen«, »The Future«) und zuletzt als Autorin des großartigen Romans »Der erste fiese Typ«. Miranda July ist ein künstlerisches Multitalent, das mit abgründiger Fantasie die verschiedensten medialen Klaviaturen bespielt und dabei immer überzeugt.

"Bizarr" ist ein Wort dafür. "Unlesbar" ist aber ein besseres.

— LaKaro
LaKaro

Beeindruckende Kurzgeschichten mit sonderbaren Figuren & Situationen, die sprachlos machen oder nur ein Stirnrunzeln hervorrufen.

— Eltragalibros
Eltragalibros

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  • Zehn Wahrheiten

    Zehn Wahrheiten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. November 2014 um 17:59

    Man muss zugeben, dass die Charaktere in den Kurzgeschichten oft gewöhnungsbedürftig und fremd auf den ersten Blick wirken. Jedoch schreibt Miranda July mit solch einer erschütternden Ehrlichkeit über unausgesprochene Gefühle die eben nicht fremd sind, sondern in jeglichen verschieden Formen nachempfindbar seien können. Es geht nämlich letztendlich nicht um die skurrilen Persönlichkeiten, sondern um menschliche Gefühle, Ängste, Trauer und all das was uns, zu uns macht. 

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  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    steinhaufen

    steinhaufen

    20. October 2010 um 10:11

    irgendwie überbewertet, finde ich - liegt's wohl an den schönen reh-augen der miranda?

  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    Neil Jung

    Neil Jung

    14. December 2009 um 23:09

    Kurzgeschichten mag ich sonst nicht so, aber die von Miranda July sind toll. Für sie wohl die richtige Form. Ein ganzer Roman in einem dieser merkwürdigen Universen, wie sie sie schildert, wäre wohl zu viel. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, aber allen haftet mehr oder weniger etwas Artifizielles an. Man hat nicht das Gefühl, sie würden in der realen Welt stattfinden, sie sind aber dennoch interessant und bedeutungsvoll. Und witzig und traurig und sexy und poetisch.

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  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    Frankfurter

    Frankfurter

    30. November 2009 um 17:26

    Short Stories in bester Tradition, von einer wahrhaft begabten Autorin, die banale Dinge wunderbar anders und doch oft so wie man selber sieht. Romantisch im anspruchsvollen Sinne, sozusagen... ;-)

  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    JaneBaker

    JaneBaker

    19. July 2009 um 11:53

    Wundervoll geschriebene, anrührende Kurzgeschichten über Menschen, die eben die Liebe suchen und meist etwas anderes oder eben auch nichts finden. Trotz teilweiser Grausamkeiten werden die Charaktere einem so nah und liebenswert näher gebracht, dass hohe Empathiegefühle beim lesen geweckt werden.
    Von der Autorin bin ich begeistert!

  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    damentennis

    damentennis

    07. April 2009 um 19:05

    bis zu den zehn wahrheiten habe ich es nicht geschafft. dabei war das wetter gut und der geist willig und die stimmung angenehm, perfekte leserahmenbedingungen also. aber dann das. schon der klappentext. miranda july sieht so aus, dass alle sagen müssten "ist die aber hübsch", ist sie aber gar nicht wirklich. aber was hat das denn jetzt mit buch zu tun, wie miranda july aussieht, mag nun gefragt werden, was aber auch wieder nur eine halbe wahrheit ist (bleiben noch 9,5 offen für eigene zwecke), denn irgendwoher muss die meinung ja kommen, denn wer keine meinung hat, der wird erschossen. so habe ich das von meinem opa gelernt. frau july ist aber nicht nur "eigentlich" hübsch, sondern auch noch kreativ, kann alles, hat alles gemacht und ist trotzdem mit beiden beinen auf dem boden geblieben. das feuiileiton liebt sie, sie liebt das feuilleton vielleicht zurück, man weiß es nicht, jedenfalls alles prima. außer dem buch. in jeder geschichte geht es immer irgendwie um sex und menschen und gefühle, soviel gefühle, das man sich schon fragt, wer denn da den ganzen tag gefühle zeigt, macht doch kein mensch mehr "heutzutage". ach was weiß denn ich, öde war es jedenfalls und manchmal gar ärgerlich, da reichte es auch, die hälfte zu lesen von. das cover mit dem autorinnenfoto habe ich ganz tief im regal versteckt. ich habe angst vor miranda july und ihrem blick.

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  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    variety

    variety

    22. October 2008 um 13:32

    In meinen Augen ist Miranda July eine höchst überschätzte Autorin, zumindest wenn ich diese Erzählungen als Massstab nehme. Keine einzige der elf von mir gelesenen Geschichten (obwohl das Buch "Zehn Wahrheiten" heisst, beinhaltet es 16 Stories) wird mir in Erinnerung bleiben. "Etwas, das nichts braucht" ist als einziges Fragment (so würde ich die einzelnen Kapitel im Buch nennen) interessant und hätte es sogar verdient, ausgebaut zu einem Roman veröffentlicht zu werden. Leider bricht auch diese Geschichte ab, bevor sie richtig begonnen hat. Eine Chance, die vertan wurde. Schade.

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  • Rezension zu "Zehn Wahrheiten" von Miranda July

    Zehn Wahrheiten
    tvb

    tvb

    01. September 2008 um 17:55

    Nur für Liebhaber skurriler Geschichten, sehr aus teilweise schwer nachvollziehbaren Erzählperspektiven.