Miriam Collée In China essen sie den Mond

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 19 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(5)
(7)
(5)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „In China essen sie den Mond“ von Miriam Collée

Über-)Leben im Reich der Mitte

Ein kleines Haus an der Alster, eine Schaukel im Garten, die Biokiste vor der Tür - eine junge Familie scheint am Ziel ihrer Träume angelangt. Wäre da nicht das Jobangebot aus China: Miriam, 35, Tobias, 37, und Amélie, 3, ziehen in ein Reihenhaus nach Shanghai, wo sie es als einzige Langnasen in chinesischer Nachbarschaft mit Fengshui-Geistern, toten Hühnern auf der Wäscheleine und Tupperdosen-Toiletten zu tun bekommen.

Bericht einer Expat-Frau (und Journalistin) über ein Jahr mit Familie in Shanghai. Liest sich wie ein Zeitschriftenartikel.

— nelethiemann

Tolle, unterhaltsame Geschichte, mit viel Humor schonungslos erzählt :)

— duceda

Tolle Rezension Binea!

— olgica

Frei von der Leber weg, erzählt Miriam Collee von ihrem abwechslungsreichen Leben in Shanghai - herrlich.

— Binea_Literatwo
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Super Buch! Interessant, humorvoll und schockierend

    In China essen sie den Mond

    duceda

    10. September 2014 um 20:25

    Inhaltsangabe Über-)Leben im Reich der Mitte Ein kleines Haus an der Alster, eine Schaukel im Garten, die Biokiste vor der Tür - eine junge Familie scheint am Ziel ihrer Träume angelangt. Wäre da nicht das Jobangebot aus China: Miriam, 35, Tobias, 37, und Amélie, 3, ziehen in ein Reihenhaus nach Shanghai, wo sie es als einzige Langnasen in chinesischer Nachbarschaft mit Fengshui-Geistern, toten Hühnern auf der Wäscheleine und Tupperdosen-Toiletten zu tun bekommen. Meine Meinung Ich hab das Buch in Ermanglung weiterer Urlaubslektüre gelesen, eigentlich gehört es meiner Mutter, deren Buchgeschmack ich ansonsten nicht immer teile, aber die Geschichte wurde ihr von vielen empfohlen und nachdem sie sie auch so toll fand, dachte ich mir, das kann nicht schaden ;) Und ich bin sehr, sehr froh darüber, nicht mehr Bücher mitgenommen zu haben, ansonsten hätte ich dieses wahrscheinlich nie gelesen.. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es enthält sehr viele Szenen, die im Buch genannt werden, macht neugierig, ist definitiv ein Eye-Catcher und passt super zum Titel, perfekt. Den Titel finde ich auch gut, er greift speziell eine Szene auf, die während der Geschichte erzählt wird, solche Szenen gibt es zwar noch viele andere und ich denke, dass man eine beliebige hätte wählen können und darauf einen ebenso passenden Titel gestalten können, aber ich finde auch diesen Titel gut, einfallsreich und interessant. Der Schreibstil ist super, trotz des relativ abrupten Einstiegs bin ich super in die Geschichte reingekommen, hab mich gut ins Geschehen hineinversetzen können und alles gut verstanden. Anfangs hätte ich mir ein paar Hintergrundinformationen mehr gewünscht, aber das hat sich schnell gelegt. Das Buch ist humorvoll, spannend und schonungslos geschrieben, ich musste oft lachen, teilweise weil es lustig war und teils weil ich so schockiert war, und auch wie die Autorin die Geschichten berichtet hat, das war einfach göttlich! Zu den Charakteren kann man bei einem Erfahrungsbericht ja nicht wirklich viel sagen, denn sie sind nun mal so, wie sie sind und nicht erfunden, aber ich fand es trotzdem schön, wie die Autorin von den verschieden Menschen erzählt hat, die ihr über den Weg gelaufen sind und ich fand, dass alle sehr detailliert und interessant beschrieben wurden. Die Geschichte war toll erzählt, spannend und interessant, hat mich gefesselt und war nie langweilig, egal wie viele absurde Szenen ich gelesen habe, jede musste sein! Das Ende fand ich auch sehr schön gemacht und ich bin wirklich froh darüber, dieses unglaubliche Buch gelesen zu haben und empfehle es wärmstens weiter! :)  

    Mehr
  • deutsche Familie für ein Jahr in China

    In China essen sie den Mond

    Bücherwurm

    13. July 2013 um 18:56

    Familie Collée wandert für ein Jahr nach China, genauer Shanghai. Gut situiert in Deutschland, tolles Haus, guter Job, viele Freunde, alles bestens, aber langweilig! Was kommt da die Möglichkeit über eine deutsche Firma ein Auslandsjahr in Shanghai arbeiten und leben zu dürfen gerade recht! Die Firma übernimmt alle Kosten, fast alle Verantwortung, man muss nur "Ja" sagen! Und dabei ist sich die Familie recht schnell einig: Einzige Tochter erst 3 Jahre alt, somit noch nicht schulpflichtig, also DIE Gelegenheit mal auszubrechen, Abenteuer zu erleben, den Horizont zu erweitern! Im Buch beschreibt die Autorin, welche schönen Dinge, aber auch welche Probleme, Dramen und Fassungslosigkeiten sie durchmachen mussten, mit welchen Hindernissen, unzumutbaren Zuständen und Schwierigkeiten sie mit Land, Leuten, Kultur, Essen, Wohnen und Arbeit hatten. So, und ich muss ehrlich gestehen, ich war nach wenigen Kapiteln absolut genervt! Ein Gejammer nach dem nächsten! Vielleicht sehe ich es falsch, aber wenn ich einen solchen Schritt wage, dann bin ich mir doch im Klaren, dass ich ein Land betrete, in welchem ich Gast bin, in welchem eine komplizierte andere Sprache gesprochen wird, in der ich mich anzupassen habe und nicht umgekehrt! Ich habe mich oft gefragt, wo denn nun die Abenteuerlust geblieben ist, wenn ich in ein fernes Land mit anderer Kultur ausreise und dann erwarte, dass mich nicht nur europäischer Luxus, sondern auch dementsprechende Kultur erwartet! Ich war entsetzt! Nicht über die Chinesen, den Ablauf und die Besonderheiten hätte man ja auch vor Antritt der Reise recherchieren können, sondern durch dieses immer wiederkehrende Selbstmitleid über ein so schweres selbstgewähltes Schicksal. Oft wollte ich der Autorin einfach sagen: Mädel, das kann man auch mal mit Humor nehmen, meine Güte, was hast Du denn erwartet? Erst zum Ende hin, nachdem auch bei der Autorin die Erkenntnis kam, dass nicht alles so hundertprozent deutsch sein muss, so penibel kleinkariert bürgerlich um Leben und Überleben zu können, erfährt der Leser die schönen Seiten der chinesischen Welt! Und damit war das Buch für mich gerettet! Ganz am Ende als die Frage aufkommt noch ein Jahr zu verlängern, da hatte ich dann den Eindruck, dass die Autorin selbst lacht über ihre Panikattacken am Anfang des tollen, wirklich einmaligen Erlebens, das ihnen durch die deutsche Politik ermöglicht wird.

    Mehr
  • Rezension zu "In China essen sie den Mond" von Miriam Collée

    In China essen sie den Mond

    leserin

    18. January 2013 um 20:25

    Das Buch hat die Journalistin Miriam Colle nach ihrem Aufenthalt in Shanghai, wo sie mit ihrem Mann Tobias und der kleinen Tochter Amelie über ein Jahr lebte, geschrieben. Sie wohnten als Ausländer (Langnasen) in einem Reihenhaus unter den Einheimischen und hatten viele für uns außergewönliche Hürden bezüglich wohnen, essen und Kultur zu nehmen. Ich fand es sehr informativ, lustig und abenteuerlich. Ihre Erlebnisse in dieser Stadt schildert sie sehr anschaulich und hautnah. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand genommen, da die einzelnen Kapitel immer wieder total neues und spannendes boten. Um die Mentalität der Chinesen besser verstehen zu können, sollte man sich dieses doch auch humorvolle Büchlein zu Gemüte führen.

    Mehr
  • Rezension zu "In China essen sie den Mond" von Miriam Collée

    In China essen sie den Mond

    Cibo95

    24. October 2011 um 08:23

    Ich habe das Buch auf meiner ersten Reise nach Peking gelesen. Das Buch ist extrem subjektiv und entspricht nicht der Realität. Die Familie hätte in einen komfortablen Compound einziehen und sich den Ärger mit Landlord und Heimwerkern sparen können. Ganz sicher ist China ein anderes Land als Deutschland. Aber es gibt dort sehr viele nette, freundliche Menschen und nicht jeder will einen über den Tisch ziehen. Ich habe mit Kollegen gesprochen, die in Shanghai gelebt haben und auch diese bestätigen die völlige Übertreibung und Subjektivität des Buches. Auch Aussagen, dass man sich bei einer Knochenmarkspende den Rücken aufschlitzen lassen muss, haben meine Verärgerung über das schlechte Buch gesteigert. Leider wird dieses Buch auf China-Expierience-Tagen von diversen Firmen verteilt und somit ein völlig falsches Bild vermittelt. Schade ... es gibt so viele schöne Seiten an dem Land und an den Leuten. Ich war dienstlich für 1 Woche in Beijing und mir hat es sehr gut gefallen, so dass ich mich schon auf die nächste Reise freue ... :-)

    Mehr
  • Rezension zu "In China essen sie den Mond" von Miriam Collée

    In China essen sie den Mond

    Binea_Literatwo

    07. December 2009 um 17:06

    Es gibt Dinge im Leben, von denen weicht man einfach nicht ab, man hat einfach kein Bedürfnis. Genau wie ich kein Bedürfnis habe, mir ein pinkes Oberteil zu kaufen, verspüre ich auch in allen Buchläden, die ich betrete, kein Bedürfnis, in die Abteilung Sachbuch zu gehen. Durch unvorhersehbare Fügung, so will ich es nennen, lag dieses Buch mit flippig orangenem Cover auf meinem kleinen Buchstapel ganz oben. Halbherzig nahm ich es zur Hand, da ich eigentlich in einem Roman versinken wollte. Und dann handelt dieses Buch auch noch von China, wo es mich persönlich doch in die ganz andere Richtung zieht. Als ich es zum ersten Mal zuklappte, war ich bereits in der Hälfte. Von jetzt auf gleich fand ich mich in Shanghai, China, wieder. Nie da gewesen und doch alles bildlich vor mir, die Gerüche in meiner Nase, das Chaos um mich herum. Ich, Langnase, genau wie Familie Collee zwischen chinesischen Nachbarn, toten Hühnern auf der Wäscheleine, Tupperdosen-Toiletten und Feng-shui-Geistern. Von jetzt auf gleich, ist auch Miriam Collee und ihre Familie in Shanghai. Von jetzt auf gleich weit weg von der Heimat, ein ruhiges, gesichertes Leben in einem eigenen Haus, von Familie und Freunden Tausende von Kilometern getrennt. Was für ein Schritt, was für eine Umstellung, was für ein breitgefächertes Chaos. Das Gesicht des Menschen erkennst du bei Licht, den Charakter im Dunkeln. Zitate so schön und wahr wie dieses schmücken jedes Kapitel. Miriam Collee schreibt unverschönt, locker, leicht, luftig von der Leber weg, muss niemanden überzeugen von ihrem Lebensschritt, geschweige denn anstecken, berichtet einfach, wie es ist und war. Über neue Bekanntschaften, die Lebensgewohnheiten, ihr Umfeld, wie sie sich und ihren Mann und ihre Tochter sieht, was sie schmeckt, riecht und vor allem was sie denkt. Ein Lebensbericht über eine aufregende, bedeutende Zeit, die ihre Spuren hinterlassen hat und diese auch hinterlassen sollte. Meinen Respekt, Frau Collee. Ich werde weiterhin keine pinken Oberteile kaufen, dennoch ab und an nach auffälligen Covern in der Sachbuchabteilung schauen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks