Regionale Winterküche

von Miriam Emme und Daniela Friedl
4,1 Sterne bei25 Bewertungen
Regionale Winterküche
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Zwillingsmama2015s avatar

Vegane, regionale Winterküche -leider teilweise mit sehr ausgefallenen Zutaten!

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Solides Kochbuch für den veganen Winter

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Inhaltsangabe zu "Regionale Winterküche"

Auf der Suche nach leckeren und gesunden Rezepten für die vegane Winterküche? Soja- und weizenfrei und mit regionalem Wintergemüse zubereitete einfache Rezepte, die leicht nachzukochen sind, das gewisse Etwas haben und außerdem richtig gut schmecken? Hier werden Sie fündig! Miriam Emme und Daniela Friedl zeigen, was man aus regionalem Wintergemüse und feinen Gewürzen alles Tolles zaubern kann: ob Kürbis-Cappuccino mit Curry und Haferschaum zur Vorspeise, Flammkuchen mit Rotkohl und Walnüssen als Hauptgang und Birnen-Gewürz-Strudel als winterliches Dessert. Die weizenfreien veganen Rezepte, die zudem ganz ohne Soja auskommen beweisen: vegan regional kochen im Winter gelingt – und schmeckt!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800108411
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:Verlag Eugen Ulmer
Erscheinungsdatum:15.09.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Dunkelkusss avatar
    Dunkelkussvor einem Jahr
    Eine Bereicherung fürs Kochbuchregal!

    Eine Bereicherung fürs Kochbuchregal!Cover: Wie von Ulmer gewohnt ist das Cover ansprechend gestaltet, die Schlagworte springen sofort ins Auge (regional, saisonal, kein Soja, vegan) und auch, dass vorne drauf mein Lieblingsgemüse, der Rosenkohl, vertreten ist, stimmt mich äußerst positiv ;)
    Ich finde die Cover des Ulmer-Verlages immer sehr schön, sie sind ein Blickfang und sehen einfach unheimlich gut aus. Zudem ist er Einband stabil und das Format ist angenehm.

    Inhalt: Unterteilt ist das Kochbuch grob in zwei Teile. Bevor man zu den Rezepten kommt, gibt es zuerst ein ausführliches Kapitel über die regionalen und saisonalen veganen Produkte, die man in Deutschland bekommt. Dieser Teil lässt sich viel Zeit und erklärt viel und wirklich zufriedenstellend. Erst auf Seite 36 beginnen die Rezepte und dieser Teil ist nochmals in Unterkapitel eingeteilt: Suppen/Salate, Hauptgerichte, Süßes und Snacks. Im Anhang findet man ebenso ein Register zum schneller Finden der Gerichte, Einkaufhilfen (wo finde ich was, was ist vegan?), ein Glossar und zudem weiterführende Infos zu den Autorinnen und Webshops/Blogs zum veganen Leben.
    Insgesamt finde ich so eine gewissenhafte Umsetzung richtig gut! Ich habe nichts vermisst und sogar noch mehr gefunden, z.B. gerade bei den Einkaufhilfen. Ich wusste nicht mal, dass Amaretto nicht immer vegan ist!

    Natürlich habe ich mich nun auch mit den Rezepten auseinandergesetzt und sie sind verständlich geschrieben, aber nicht zu kleinschrittig. Die Seiten sind ansprechend und ausgewogen gestaltet, obwohl die Schriftgröße etwas größer hätte sein können. Zudem habe ich bereits zwei Rezepte ausprobiert: Rosenkohl mit Maroni und den Kürbisburger. Beides war superlecker, die Vorbereitungszeit war allerdings etwas knapp bemessen, was daran liegt, dass ich statt der vorgegebenen gegarten Maroni frische gekauft hatte. Zudem habe ich den Rosenkohl danach noch ein zweites Mal gemacht, diesmal habe ich statt der Fenchelsamen einfach direkt Fenchel mit reingemacht und das war auch ziemlich gut!

    Ich bin selbst nicht vegan unterwegs, höchstens flexitarisch und sicherlich denken viele jetzt bei einem veganen, soja- und weizenfreien Kochbuch für regionale Winterküche: "Da kann man doch gar nix kochen!" und man endet wieder in dem Gedanken, vegane Ernährung wäre nicht mehr als Pfützenwasser und Gras. ABER dieses Kochbuch belehrt den Leser wirklich eines Besseren! Die Rezepte sind vielfältig, rustikal, raffiniert und machen Lust auf ein paar vegane Tage in der kalten Winterzeit (und wenn man gar nicht ohne tierische Produkte kann: einfach Speck zum Rosenkohl und schon hat man das auch erledigt!).
    Ich kann jedem, der sich für die angesprochenen Themen dieses Kochbuchs interessiert, nur raten, mal in das Buch reinzuschauen. Da kommt einem saisonales veganes Essen gar nicht mehr fad vor!

    Ich habe auf jeden Fall ein Kochbuch gefunden, das ich jetzt in der kalten Jahreszeit hoch und runter kochen werde. Besonders auf den ersten Frost freue ich mich, dann kann ich Hagebutten für den Ketchup sammeln gehen!

    Meine Meinung: 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung!
    (An dieser Stelle danke ich dem Ulmer Verlag, dass sie mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!)

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    Zwillingsmama2015s avatar
    Zwillingsmama2015vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vegane, regionale Winterküche -leider teilweise mit sehr ausgefallenen Zutaten!
    Vegane Winterküche

    "Regionale Winterküche"von Miriam Emme und Daniela Freidl ist ein Kochbuch, dass sich wieder Titelschon sagt mit veganer regionaler Winterküche befasst.

    Der Aufbau gefällt mir an und für sich sehr gut. Am Anfang bekommen wir zu einigen Obst und Gemüsesorten Hinweise, wofür die gut sind und wie wir diese am besten einlagern. Grade solche Tipps finde ich für mich als Mama und Hobbygärtnerin wichtig und sinnvoll!

    Das Kochbuch ist in vier Teile gegliedert "Frische Salate und deftige Suppen, "Herzerwärmende Hauptgerichte", "Süßes zum dahinschmelzen" und "Verpackt, versteckt, verschenkt".

    Bei den Rezepten finet man natürlich schöne Rezepte,j edoch bin ich nicht vegan, koche aber ab und an gerne so, bzw. vor allem wenn es um meine  Schwägerin geht, grade da finde ich auch das Kapitel mit den kleinen Küchengeschenken sehr toll.

    Jedoch finde ich werden teilweise wirklich sehr ausgefallene vegane Alternativen verwendet,die mir so gar nichts gesagt haben und wo ich auch nicht wüsste, wo ich diese bekomme. Da muss man halt dann nach eigenem Gutdünken ersetzen und ein wenig ummodeln- es gibt ja schon viel in den Drogeriemärkten zu kaufen. Bei den Rezepten ist es des weiteren so, dass ich mich danach meiner Bauernhofgemüsekiste richten muss bzw. möchte - und da ist halt nicht immer das passende bei.

    Bei dem Kapitel mit den kleinen Küchengeschenken, hätte es meiner Meinung noch etwas ausführlicher sein können, vielleicht noch ein paar Verpackungstipps ,schließlich ist Weihnachten im Winter und da verschenkt man gerne selbstgemachtes!

    Ein schönes Kochbuch mit ein paar Schwächen!

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    Larischens avatar
    Larischenvor 2 Jahren
    Ein Must-have für bewusste vegane Ernährung

    Das Thema Ernährung spielt aktuell eine immer größere Rolle und "Veganismus" scheint zu einem der größten Ernährungstrends unserer Zeit zu werden. Gerade wenn man sich aus moralischen Gründen für eine vegane Ernährung entschieden hat, sollte der Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Wahl der Gerichte eine entscheidende Rolle spielen. Denn regionale und vor allem saisonale Produkte sind ein elementarer Bestandteil umweltbewusstem Verhaltens.
    Diese beiden wichtigen Elemente werden in "Regionale Winterküche - soja- und weizenfrei, vegan" von Miriam Emme und Daniela Friedl vereint.

    Das Kochbuch gliedert sich in sechs Abschnitte. Zunächst starten die Autoren unter der Überschrift "Saisonale und regionale Lebensmittel in der kalten Jahreszeit" mit eine Art Einführung in das Thema, indem verschiedene Produkte ausführlich dargestellt werden. Es folgen vier Kapitel mit Rezepten: "Frische Salate und deftige Suppen", "Herzerwärmende Hauptgerichte", " Süßes zum Dahinschmelzen" und "Verpackt, versteckt, verschenkt". Im Anschluss folgt ein kurzer Serviceteil mit knappen Tipps und Infos.

    Die Gerichte fand ich, als "Omnivore", sehr ansprechend. Besonders gut hat mir gefallen, dass viele Gerichte ohne völlig außergewöhnliche Produkte nachkochbar waren. Ich denke wer sich grundsätzlich vegan ernährt, der hat die Grundzutaten sowieso daheim. Ich habe aber tatsächlich auch ausreichend Rezepte gefunden, die für mich schnell und einfach machbar waren. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch auch eine breite Bandbreite abdeckt. Neben klassischen Gerichten (beispielsweise Schupfnudeln) sind auch moderne Gerichte (wie der kaum noch wegzudenkende Burger) im Buch zu finden - eine tolle Mischung!

    Am besten gefallen haben mir die Salate und Suppen sowie die Mitbringsel am Ende. Da sind wirklich einige tolle Ideen dabei. Die von mir getesteten Rezepte waren gut erklärt und leicht nachzumachen. Natürlich sieht es bei mir nur nie so hübsch aus wie auf den Fotos. Außerdem fand ich die Portionen recht klein. Aber ich denke das kann man als geübter Koch gut selbst einschätzen.

    Die Gestaltung des Kochbuchs ist ganz hübsch und die Bilder machen auf jeden Fall Appetit. Ich persönlich hätte mir allerdings eine modernere Gestaltung gewünscht. Ich denke damit hätte man dann durchaus auch ein noch größeres Publikum ansprechen können.

    Meine einzige Kritik ist, dass man als Nichtveganer einige Produkte nicht auf Vorrat hat. Das kann man eine explizit veganen Kochbuch aber natürlich nicht zum Vorwurf machen. Auch die konservative Gestaltung tut ja dem Kochvergnügen keinen Abbruch, sodass ich keinen Punkt abziehen kann. Die bunte Mischung aus klassischen und modernen Rezepten verdient einfachvolle fünf Sterne. Gerade die Idee der Mitbringsel finde ich für ein Winterkochbuch ganz klasse.

    "Regionale Winterküche" - wer sich bewusst vegan ernähren möchte, der sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Gutes Koch&Backbuch für den veganen Winter, auch super für Einsteiger

    Dank der Leserunde auf lovelybooks durfte ich dieses Buch auf Herz und Nieren testen.

    Gegliedert ist es in eine schnelle Einleitung, Salate und Suppen, Hauptgerichte, Süßes, Kleinigkeiten zum Verschenken etc, ebenso wie ein Register und vielen Infos.

    Nachgekocht habe ich mehrere Rezepte, die meisten gelangen, nur eines misslang. Da dies aber ein Küchlein war und ich beim Backen eher unbegabt bin, bin ich da nicht so streng mit. Geschmacklich war alles hervorragend und ich bin sehr gespannt auf weitere Gerichte aus diesem Buch.

    Es wird viel mit Dinkel - und Maismehl gebacken und gekocht und zwischendurch braucht man immer mal wieder speziellere Zutaten, wie Maronenpüree oder eine Prise geriebene Tonkabohne. Das sind aber eher Ausnahmefälle.

    Unter den Rezepten tummeln sich einige Klassiker, wie Knödel, Burger (mit Kürbis), die dann neu aufgepeppt und veganisiert wurden, aber auch neue kreative Ideen. Besonders gut gefielen mir die kleinen Anmerkungen, welcher Dip oder Gericht etc. dazu sehr gut passt. TOP !

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 2 Jahren
    Regionale Winterküche

    Schon der erste Blick auf das Cover lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es ist farblich perfekt für die Winterküche gestaltet und auch die Gemüsearten weisen gleich darauf hin. Auch das Format ist ideal und handlich, um es in der Küche zu verwenden. Auf den ersten Seiten befindet sich ein Inhaltsverzeichnis für den allgemeinen Überblick. Dann werden wir eingeführt in unsere regionale Küche, welche Lebensmittel wir im Winter vertilgen können und erhalten eine Menge Erläuterungen dazu. Leider fehlen hierbei die Beschreibungen der Ersatzstoffe, welche anstelle von Weizen bzw. Soja genutzt bzw. welche veganen Zutaten wie verwendet werden können. Aus was bestehen sie, und wo kann man sie erwerben? Veganer werden es inzwischen wissen, aber Neulinge? Es folgen vier Kapitel, eingeteilt in verschiedene Rubriken. Frische Salate und deftige Suppen. Herzerwärmende Hauptgerichte. Süßes zum Dahinschmelzen. Verpackt, versteckt, verschenkt. Von den süßen Speisen gibt es eine Menge Auswahl. Bei den Hauptgerichten hätte es etwas mehr sein können. Die Rezepte sind attraktiv zur Schau gestellt mit schönen Bildern, und die Anleitung ist allgemein gut verständlich. Die meisten sind einfach zuzubereiten. Auch die Zubereitungszeit kommt hin. Meine nachgekochten Rezepte waren schmackhaft. Besonders hat es uns die Kürbis-Linsen-Suppe angetan.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 2 Jahren
    Kürbis, Kohl und andere Köstlichkeiten


    Ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren, daher hatte ich viel Freude an diesem Buch. Die Rezepte sind vegan, regional und soja- und weizenfrei.
    Das hochwertige Hardcover liegt gut in der Hand und lässt sich gut aufschlagen, das heißt es bleibt beim Kochen auf dem Tisch liegen ohne, dass sich die Seiten umschlagen. Die Rezepte sind mit bunten Bildern versehen, die Appetit machen. Vor dem Rezeptteil gibt es noch eine Übersicht mit Informationen über verschiedene Lebensmittel, die in den Rezepten verarbeitet werden, wie Hagebutte, Kürbis, Karotte und Pastinake.

    Das Buch ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt: Salate und Suppen, Hauptgerichte, Süßes und Kleinigkeiten zum Verschenken. Aus den meisten Kategorien habe ich etwas nachgekochte und möchte dazu meine Meinung sagen.

    Der warme Pilzsalat ist sehr lecker und schmeckt auch ohne Pilze. Durch ihn habe ich den Feldsalat für mich entdeckt. Eignet sich hervorragend als Vorspeise oder als Beilage zu einer warmen Hauptmahlzeit.

    Besonders raffiniert finde ich den süßen Pastinakenreis. Das ist wirklich eine Entdeckung, die ich jetzt öfter machen werde!

    Die Vanillemöhren haben es mir auch angetan! Sie sind schnell gemacht und superlecker. Ich habe sie zu den Knödeln gegessen.

    Die Kartoffelknödel erfordern schon etwas mehr Arbeit, aber auch sie sind ganz lecker. Für 2 Personen ist das Rezept aber zu viel und daher habe ich den Rest am nächsten Tag in der Pfanne angebraten. Das schmeckte überhaupt nicht. Zusammen mit den Vanillemöhren war das aber echt lecker, wenn mir auch eine Soße gefehlt hat! Das wäre perfekt gewesen.

    Die Cranberrymuffins halte ich für genial. Ich hätte nie gedacht, dass vegane Muffins so wenig trocken sein können. Ich habe getrocknete statt frische Cranberries genommen und es hat sehr gut geschmeckt!

    Aus den Dattel-Haselnuss-Cakepops habe ich kurzerhand Pralinen gemacht und die waren sowas von lecker und gingen echt schnell! Ein super Idee für ein veganes Buffet!


    Fazit: ich bin ganz begeistert von diesen veganen und regionalen Rezepten und werde das Buch sicher noch öfter zur Hand nehmen und das nicht nur im Winter!

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    Nele75s avatar
    Nele75vor 2 Jahren
    Regionale Winterküche (soja- und weizenfrei, vegan) von Miriam Emme und Daniela Friedl

    Bei diesem Kochbuch verzaubert das Cover bereits auf den ersten Blick, macht neugierig auf den Inhalt und versetzt bereits so ein wenig in "Kochlaune". Die blaue Hintergrundfarbe sowie die sonstige Gestaltung passt gut zum Thema "Winterküche" - auch das Grün des Rosenkohls in der Mitte ist ein schöner Farbtupfer und Blickfang.

    Was mir allerdings ebenso gut gefällt, ist das Format - nicht zu groß und perfekt zum Blättern während der Zubereitung der Rezepte.

    Es sind Rezepte, welche soja- und weizenfrei, vegan sind -  wovon sich allerdings auch "Nicht-Veganer" keinesfalls abhalten lassen sollten, dieses Buch in die Hand zu nehmen und die Rezepte für sich zu entdecken.
     
    Denn es ist eigentlich für  jeden geeignet, dem vielleicht noch die ein oder andere Idee fehlt, sich auch im Winter von regionalen Rezepten inspirieren zu lassen und den Speiseplan der jeweiligen Saison anzupassen. Gerade im Winter nicht wirklich leicht umzusetzen - und gerade hier bietet das Buch eine gute Unterstützung an.

    Gleich auf den ersten Seiten findet man eine Unterteilung der Gerichte in "Frische Salat und deftige Suppen", "Herzerwärmende Hauptgerichte", "Süßes zum Dahinschmelzen" sowie "Verpackt, versteckt, verschenkt".
    So ist sofort erkennbar, welche Art Rezepte einen erwarten und man kann schon einmal ein wenig stöbern.......und bereits das ein oder andere aussuchen, was demnächst vielleicht nachgekocht/-gebacken werden soll.

    Es folgt ein "Vorwort" der Autorinnen sowie einige Seiten mit Erklärungen zu den Lebensmitteln, welche im Winter gerade Saison haben. Dazu sind auch hier passende Fotos vorhanden, welche das Buch noch ansprechender werden lassen.

    Die Rezeptseiten selbst sind übersichtlich und ebenso ansprechend gestaltet - die Zutatenliste, ungefähre Zubereitungszeit sowie eine klare, gut verständliche Anleitung zur Zubereitung. An einigen Stellen sind auch Extra-Tipps zu finden, was ein ebenso schöner Zusatz ist wie die Bilder, welche hier immer "begleitend" zu den Rezepten vorhanden sind.

    Am Ende des Buches findet sich noch einmal eine Doppelseite mit Tipps rund um das Zubereiten von Rezepten.

    Ich habe schon einige Rezepte aus dem Buch "Regionale Winterküche" nachgekocht/-gebacken und jedes für sich war nicht  schwierig in der Zubereitung...... einige haben sich bereits jetzt zu kommenden "Lieblingsrezepten" für die Wintersaison entwickelt (wie z.B. der "Linsen-Kürbis-Eintopf" oder aber auch der "Hagebuttenketchup").

    Für mich ein gelungenes Buch, welches viele Möglichkeiten bietet, sich im Winter regional-saisonal und dazu noch abwechslungsreich zu ernähren - nicht nur für Veganer zu empfehlen.

    Erhältlich ist das Buch im Verlag Ulmer.

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    tardys avatar
    tardyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solides Kochbuch für den veganen Winter
    Regionale Winterküche

    Der Trend der veganen Ernährung hat auch in unserer Familie seinen Einzug gehalten. Unsere jüngste Tochter, die seit vielen Jahren Vegetarierin ist, lebt nun schon über zwei Jahre vegan. Dadurch hat sich auch unser Essverhalten geändert. Wir essen zwar noch Alles, achten aber vermehrt darauf, weniger tierische Produkte zu verwenden. Da ich außerdem schon seit über 25 Jahren eine regionale Gemüsekiste im Abo habe bin ich immer froh über neue Ideen, vor allem im Winter, wenn die Lieferung fast nur aus Kraut und Rüben besteht.
    Das kleine Kochbuch hat ein tolles Format, ist sehr schön gebunden und auch das appetitanregende Titelbild ist mir sofort ins Auge gesprungen. Am Anfang der 160 Seiten steht ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, dann folgt ein Überblick über regionale Lebensmittel, die es bei uns im Winter gibt. Sehr schöne Fotos und ausführliche Texte informieren den Leser über die Vorteile und die gesundheitlichen und ökologischen Aspekte, auch im Winter auf das zurückzugreifen, was bei uns wächst. Der Rezeptteil ist untergliedert in vier Kapitel. "Frische Salate und deftige Suppen", "Herzerwärmende Hauptgerichte", "Süßes zum Dahinschmelzen" und "Verpackt, versteckt, verschenkt". Am Ende findet sich noch ein Rezeptregister, das nach Zutaten sortiert ist, das ist sehr praktisch! Die Rezepte selbst sind sehr solide, bodenständig und ansprechend, rustikal mit wunderschönen Fotos in Szene gesetzt. Das was ich nachgekocht habe ist sehr gut gelungen, die Rezepte waren ausführlich beschrieben, alle Angaben waren korrekt. Es fehlt bei manchen Rezepten etwas Pfiff, aber als erfahrene Köchin habe ich die Gerichte einfach mit zusätzlichen Gewürzen verfeinert. Die speziellen Zutaten, die in der veganen Küche nötig sind, wie z. B. Hafercuisine, Agar oder Eiersatzpulver habe ich meist sowieso im Haus. Falls nicht weiß ich wo man sie bekommt oder wie man sie ersetzt, da ich mich schon viel mit der veganen Küche beschäftigt habe. Für Anfänger der veganen Küche gibt es im Anhang einige Tipps für Bezugsquellen und fürs Kochen und Einkaufen. Die meisten dieser Zutaten findet man heute fast in jedem Supermarkt oder auf jeden Fall im Bioladen. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, dass es viele süße Rezepte im Buch gibt, denn das ist für mich ein großes Manko der veganen Küche, denn schmackhafte Kuchen oder Desserts ohne Eier zu zaubern ist oft schwer. Vor allem meine Tochter freut sich sehr, dass ich jetzt jede Menge toller Rezepte in meinem Repertoire habe. Die veganen Lebkuchen aus dem Buch sind für die Weihnachtsbäckerei schon fest eingeplant! Das Kochbuch gefällt mir alles in allem sehr gut und hat schon seinen festen Platz in meiner Küche gefunden.

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    Arwen10s avatar
    Arwen10vor 2 Jahren
    Vegane Winterezepte

    Dieses vegane Koch- und Backbuch kommt in einem sehr handlichen gebundenen Format. Es lässt sich so prima neben dem Kochen und Backen einsetzen und liegt nicht im Weg, wie so manches großformatige Buch. Die Bilder in diesem Buch sind meist sehr ansprechend und appetitlich angerichtet und animieren dazu, selbst aktiv zu werden.

    Zu Anfang gibt es eine kleine Lebensmittelkunde über einige Obst- und Gemüsesorten. Dieses Kapitel finde ich weniger interessant, weil vieles auch bekannt ist. Unbekannt sind mir jedoch einzelne Zutaten zu den Rezepten. Diese veganen Spezialzutaten hätte ich gerne näher kennengelernt. Wirkung, Herkunft und auch Bezugsmöglichkeiten wären hier interessant gewesen. So scheint es ein wenig, als ob dieses Buch nur für Eingeweihte ist. Dabei gibt es ja auch Leute, die sich für veganes Essen interessieren und Neulinge. Auch diese wissen eher, was ein Möhre oder eine Birne ist, als etwas über Pfeilwurzstärke oder Ersatzeipulver, um nur zwei andere Zutaten zu nennen.

    Trotzdem ist dieses Koch-und Backbuch für den allgemeinen Alltag gut zu gebrauchen. Ich habe schon ein paar Rezepte ausprobiert, die sehr schmackhaft waren und werde noch weitere Rezepte ausprobieren, die von den Zutaten und dem Geschmack zu unserer Familie passen. Die Rezepte sind recht einfach, wobei es trotzdem von Vorteil ist, wenn man schon Koch- und Backerfahrung hat, weil einiges doch eine Erfahrungssache ist und ein Kochneuling mehr Infos bräuchte.

    Im Buch gibt es ein Kapitel Lebensmittel zum Verschenken. Diese Rezepte brauche ich weniger, weil ich nur wenige Leute kenne, die diese Geschenke toll finden würden. Das Kapitel mit Hauptspeisen  oder Salaten hätte durchaus noch ein paar Rezepte vertragen können. Die süße Seite ist jedoch im Buch ausreichend vertreten.

    Insgesammt würde ich sagen, ist es ein Buch für alle, die schon vegan leben. Alle anderen können es erstmal nur als eine Einführung, ein Nebenwerk sehen. Für Nichteingeweihte, so nenne ich es mal, fehlen Infos. Sehr positiv finde ich aber, dass es im Großen und Ganzen noch einfache Zutaten sind, die verwendet werden und man diese größtenteils im Supermarkt um die Ecke bekommt. Die Spezialzutaten haben wohl Veganer eh Zuhause, so dass man meist direkt loslegen kann.

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    B
    bansheevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schön aufgemachtes Kochbuch. Saisonal. Regional. Vegan. Könnte teilweise aber etwas raffinierter sein.
    Winterküche für Veganer

    Dass das Kochbuch "Regionale Winterküche" vegan und zudem auch noch soja- und weizenfrei ist, fällt nicht auf den ersten Blick auf. Oft sind solche besonderen Kochbüche ja auf den ersten Blick erkennbar und schrecken "Allesesser" mit ihrer alternativen Ernährungsphilosophie eher ab. Doch bei diesem Buch stehen klar die regionalen und saisonalen Obst- und Gemüsesorten im Mittelpunkt, was sofort durch die schönen Bilder auffällt. Das dürfte auch Fleischesser gleich ansprechen und sie mit ins Boot holen. So macht das Kochbuch allein schon durch die optische Gestaltung Lust auf das Nachkochen und Ausprobieren.
    Das Buch ist in die vier Kapitel "Frische Salate und deftige Suppen", "Herzerwärmende Hauptgerichte", "Süßes zum Dahinschmelzen" und "Verpackt, Versteckt, Verschenkt" aufgeteilt. Mir haben besonders gut die Eintöpfe und die Gebäcke (sowohl süß als auch herzhaft) besonders gut gefallen. Dass als kleines "Extra" noch ein Abschnitt mit Geschenkideen hinzugefügt würde hat mich auch positiv überrascht und ist gerade im Hinblick auf die Weihnachtszeit eine tolle Ergänzung in diesem Winterkochbuch. Wegen der unterschiedlichen Kapitel ist der Mix an Rezepten auch recht vielfältig, sodass für jeden das ein oder andere zum Nachkochen oder -backen dabei sein sollte. Die Rezepte kommen außerdem mit wenigen Zutaten aus und sind in der Zubereitung nicht kompliziert, sodass sie sicher auch Leute ansprechen, die keine großen Kochprofis sind. Da auch auf Tofu oder Fleischersatzprodukte verzichtet wird, die von Nicht-Veganern oder Nicht-Vegetariern oft eher mit Skepsis betrachtet werden (und ja bei weitem auch nicht bei allen Veganern und Vegetariern Zuspruch finden), denke ich, dass das Kochbuch ein recht großes Publikum ansprechen dürfte.
    Leider muss ich aber sagen, dass mir bei einigen Rezepten, vor allem bei den Hauptgerichten, der Pfiff gefehlt hat. Sie hätten deutlich kreativer und raffinierter sein können. Denkt man an die große Konkurrenz, die auf dem Kochbuchmarkt herrscht, fehlt hier ein wenig der entscheidende Punkt, mit dem sich die Rezepte von anderen absetzen könnten. Einige Gerichte sind eher Standardzubereitungen, die vegane/vegetarische Köche vermutlich bereits kennen und dafür nicht extra ein neues Kochbuch anschaffen müssen. Daneben sind einige Zutaten recht exotisch und nicht überall leicht zu bekommen (z.B. Xanthan oder Pfeilwurzelstärke). Hier wäre es hilfreich gewesen, noch auf Alternativen hinzuweisen, die das Nachkochen für diejenigen erleichtern, die diese Produkte nicht kaufen können oder wollen (ich denke hier auch an "Allesesser", die sich mit diesem Buch der veganen Küche annäheren wollen). Einige detailierter Angaben und mehr Infos wären sicher auch für Kochanfänger hilfreich bei der Zubereitung der Gerichte.
    Im Großen und Ganzen ist die "Regionale Winterküche" aber sehr ansprechend und liebevoll gestaltet, sodass man direkt Lust auf die kalten Jahreszeit bekommt, um es sich drinnen mit leckeren Sachen gemütlich zu machen. Der Anspruch, auf regionale und saisonale Zutaten zu setzen, ist im gesamten Buch durchgehalten worden und gelungen umgesetzt. Die Rezepte passen toll in den Winter und orientieren sich wirklich daran, was in dieser Zeit auf dem Markt zu bekommen ist, ohne dass man dabei etwas vermissen würde. Die Autorinnen haben ihren Anspruch, sich auf heimische Zutaten zu konzentrieren ("zu beschränken" wäre definitv das falsche Wort!) authentisch erfüllt. Die kalten Jahreszeit kann kommen! Und vielleicht folgen dann ja noch weitere Kochbücher, die sich den übrigen Jahreszeiten widmen?

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ulmer_Verlags avatar
    Wir verlosen 20 Rezensionsexemplare von unserem Kochbuch
    „Regionale Winterküche – soja- und weizenfrei, vegan“


    Auch wenn es noch ein wenig Zeit ist bis zur kalten Jahreszeit, so möchten wir euch heute schon dieses Kochbuch mit vielen tollen Rezepten vorstellen.

    Darin findet ihr auf über 160 Seiten leckere und gesunde Rezepte für die vegane Winterküche. Die Rezepte sind soja- und weizenfrei und einfach mit regionalen Hauptzutaten zubereitet, die im Winter überall erhältlich sind. Außerdem findet ihr viele Zusatzinfos zu den verschiedenen Gemüsen und Früchten. 
    Miriam Emme und Daniela Friedl zeigen, was man aus regionalem Wintergemüse und feinen Gewürzen alles Tolles zaubern kann: z.B. Kürbis-Cappuccino mit Curry und Haferschaum zur Vorspeise, Flammkuchen mit Rotkohl und Walnüssen als Hauptgang und Birnen-Gewürz-Strudel als winterliches Dessert.

    Hier könnt Ihr schon einen Blick ins Buch werfen.

    Über die Autorinnen:
    Miriam Emme lebt mit ihrer Familie auf einem Aussiedlerhof in der Warburger Börde. Neben grafischen Dienstleistungen und Fotografie bietet sie Kurse in den Bereichen Rohkost, Wildkräuter und vegane Ernährung an (www.wurzelweber.com).
    Daniela Friedl lebt mit ihrem Mann auf einem alten Bauernhof im Salzburger Seengebiet und gibt Kochkurse im Bereich der veganen Küche (www.vegane-hausmannskost.com).

    Wir verlosen unter allen Bewerberinnen und Bewerber 20 Exemplare!
    Bewerbungsschluss ist der 20.September 2016.
    Das Buch ist ab 15.09. im Buchhandel und online erhältlich.
    Wer mag, erhält auch gerne ein E-Book anstatt der gedruckten Ausgabe. Bitte einfach bei der Bewerbung angeben.

    Mehr Informationen zum Buch findet ihr hier.

    Teilnahme
    Wie könnt ihr glücklicher Gewinner eines Exemplars werden? Bewerbt euch einfach über den blauen „Jetzt bewerben“-Button.

    Viele Grüße
    das Team vom Ulmer Verlag

    *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur aktiven Teilnahme und zum zeitnahen schreiben einer Rezension bis spätestens 20.Oktober 2016. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz verschicken!

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