Miriam Frankovic Die Hunde-Geheimagenten-Schule

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Inhaltsangabe zu „Die Hunde-Geheimagenten-Schule“ von Miriam Frankovic

Bei den Geschwistern Jan und Noelia klingelt eines Tages plötzlich ein Eisbär. Er hat sich vom Nordpol auf die Reise gemacht, um zu erforschen, woher die Wärme kommt. Zusammen mit dem Forscherpinguin und dessen fünfzig Neffen will er Iglus errichten, die auch bei Plusgraden nicht schmelzen. In einem baufälligen Haus gegenüber von Jan und Noelia toben unterdessen die Lärmgeister. Der Hund soll ihnen den Garaus machen und gründet zu dem Zweck eine Schule, in der er Hunde zu Geheimagenten ausbildet. Das spannende Abenteuer nimmt seinen Lauf.

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  • Rezension zu "Die Hunde-Geheimagenten-Schule" von Miriam Frankovic

    Die Hunde-Geheimagenten-Schule
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    18. April 2012 um 17:19

    Jan und Noelia sind gerade aus dem Urlaub gekommen, und müssen bald wieder zur Schule, als es an der Tür klingelt. Sie gehen davon aus, dass ein Freund vor der Tür steht, doch sie staunen nicht schlecht, als es ein ausgewachsener Eisbär ist. Er ist vom Nordpol auf den Weg, um herauszufinden, woher die Wärme kommt. Sein Ziel ist es zusammen mit einem forschenden Pinguin Iglus zu entwickeln, die selbst bei angenehmen Plusgraden nicht schmelzen. Zeitgleich macht den Geschwistern ein baufälliges Haus große Sorgen, denn die Lärmgeister stören gewaltig. Da kann nur der Hund helfen, und dieser gründet kurz entschlossen eine Schule. Dort möchte er andere Hunde zu Geheimagenten ausbilden. Klar, dass das alles nicht ohne eine Portion Abenteuer stattfinden kann. Begleitet die Geschwister, den Eisbären und den Hund auf ihrem spannenden Abenteuer. Miriam Frankovic setzt bei ihren Werken auf sprechende Tier-Abenteuer. Wenn Ringo, Simba und Balu so erfolgreich sind, kann man es doch auch mit sprechenden Eisbären oder Hunden probieren. Kombiniert mit einer gehörigen Portion Spannung. Ich selbst war weder als Kind, noch jetzt eine begeisterte Leserin, wenn es um Bücher mit sprechenden Tieren ging. Das durfte ich schon beim „Großen Boxer“ aus ebenfalls ihrer Feder feststellen. Nichtsdestotrotz lieben andere Kinder genau diesen Aspekt. Das Buch besteht nicht nur aus menschlichen, sondern auch tierischen Protagonisten. Diese sind bildhaft und lebendig beschrieben. Sowohl Jungs als auch Mädchen haben eine Figur, mit der sie sich identifizieren können. Sie sind altersgerecht geschildert, so wie es sich Kids im Alter von 8-11 Jahren wünschen. Mutig, tapfer und freundlich. Dadurch sind ihre Handlungen nachvollziehbarer und schlüssiger, wobei sie auch so logisch sind. Genauso wie bei den menschlichen Charakteren ist es bei den Tieren. Sie haben menschliche Züge und Gedankengänge. Man verliebt sich sofort in sie. Bei den Kids kommen diese Figuren natürlich besser an, als bei einem Erwachsenen, der solche Gestalten noch nie mochte. Aber auch ich kann sagen, sie sind süß, und man wird sie schnell mögen. Genauso bildhaft wie die Autoren auch die Figuren einführt und weiterentwickelt, so gestaltet sie auch die Handlung, Schauplätze und Situationen. Sie verwendet einen fantasievollen Stil, der die Vorstellungskraft und Fantasie der Kinder durchgehend anregt. Dabei greift sie auf leichte Worte und angenehm lange Sätze zurück. Für die Altersgruppe wirklich gut ausgewählt, und auch mir gefällt er sehr gut. So zumindest wünsche ich mir als Mutter den Stil bei Kinderbüchern. Inhaltlich setzt die Autorin auf Spannung. Geheimagenten, Lärmgeister und sprechende Tiere garantieren Spannung. Allerdings hatte ich anfänglich meine Bedenken, dass das Buch inhaltlich so gut umgesetzt ist, wie ihre anderen Kids-Werke. Schon von meiner Nichte wurde ich angesprochen, in welchem Land denn nur vier Wochen Sommerferien seien. Ich dachte erst, dass sie etwas überlesen habe, aber tatsächlich hat die Autorin verkürzte Sommerferien eingebaut. Ein kleiner Fehler, der ihr unterlaufen ist, weil sie diese Passage mehrfach geändert hat, aber leider vorhanden. Auch wenige Absätze später, unterläuft ihr ein weiterer „Fehler“. Es ist nicht tragisch und auch nicht störend, aber an dieser Stelle wirkten die Protagonisten auf mich sehr unrealistisch, und selbst meine Nichte, hat mich darauf angesprochen. Als Jan die Tür öffnete, stand statt Tobi ein riesiger Eisbär vor uns und sah uns niedergeschlagen an. … Jan und ich sahen den Eisbären, der mindestens zwei Meter achtzig groß war und bis unter die oberste Kante des Türrahmens ragte, wie vom Donner gerührt an. „Im Keller“, antwortete Jan... (Zitat. S. 2) Was fällt an diesem Ausschnitt auf? Lediglich ein kleiner Satz, den der Eisbär gesagt hat, wurde von mir ausgelassen. Und auch ohne ihn wird deutlich, dass die Kinder keinerlei Angst verspüren. Egal wie mutig ich als Kind gewesen bin, bei einem so riesigen Eisbären hätte ich geschrien und erstmal die Tür zugeknallt. Hier wird der Eisbär ganz selbstverständlich behandelt. Genauso wenig sind die Eltern schockiert, verängstigt, sondern lassen den Eisbären bei sich übernachten. Nach diesen kleinen Schnitzern fragte ich mich, wie der Rest des Buches wohl werden würde, und ich kann nur sagen Spannend und Fehlerfrei. Man erfährt etwas über Temperaturen, Schnee, den Nordpol und vieles mehr. Während ich selbst das Buch gut aus der Hand legen konnte, war meine Nichte so gefesselt, dass sie es an einem Stück durchgelesen hat. Besonders zum Schluss hin wurde das Buch sehr spannend. Am Ende war es diesmal mein Stiefsohn der mich fragte, ob und wann es eine Fortsetzung gäbe. Ihm hat das Buch so gut gefallen. Besonders der coole Eisbär hatte es ihm angetan. Wenn eine Autorin erreicht, dass Kinder nach der Fortsetzung fragen, dann hat sie in meinen Augen alles richtig gemacht. Auch wenn ich persönlich keine sprechenden Tiere mag. 18.4.12

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